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Inhalt
Worum geht es?
Lexika und Wörterbücher im Internet

Saarbrücker Forscher bringen Wörterbücher automatisch auf aktuellsten Stand
Einige der in dieser Homepage verwendeten Begriffe     ->  
l Alphaleiste   (für Begriffe dieser Liste)
Kurzlexikon           Anderes Glossar    
Siehe auch Erklärungen zu den Themen Internet, Computer und Telekommunikation
    * http://www.computerlexikon.com/
    * http://www.pcwebopaedia.com/
    * Seikom Netzwerk Lexikon 
    * http://www.techweb.com/encyclopedia/
    * http://www.drhard.de/lex/lex.htm
    * http://www.drweb.de/a-z.shtml
    * http://www.glossar.de
    * http://www.nextra-assistant.at/
    * http://www.abkuerzungen.de/  

    + http://www.bsi-fuer-buerger.de/glossar/index.htm


Duplizierung etlicher Begriffe (und/oder Abkürzungen) ist leider unvermeidbar.


Worum geht es?
Wem ist es noch nicht begegnet, dass man einem Wort gegenübersteht, dessen Bedeutung man nicht kennt!
Gerade in der Kommunikationstechnik tauchen immer wieder neue Begriffe auf. Manchmal hergeleitet von Wörtern aus anderen Sprachen, häufig aus dem Englischen.
Selbst gute Wörterbücher geben da nicht immer Aufschluss.
Die Preisfrage ist dann: Gewusst Wo !
Siehe auch http://www.akademie.de                                       --> Glossar
Siehe auch http://www.esprittelecom.de                                 --> Glossar
Siehe auch http://www.lexikom.de                                       Kurzlexikon  von "Dschungelführer" weiter unten
Siehe auch http://hewlett-packard.de/glossar
Siehe auch http://de.wikipedia.org/
Siehe auch http://www.pcgo.de/praxis/cm/glossar/
Siehe auch  http://www.zdnet.de/glossar/
Siehe auch http://www.lexikon-der-finanzen.de/


Lexika und Wörterbücher im Internet             Siehe auch Wikipedia

Lexika

Computerlexikon

 

Kurzversion von Meyers Lexikon
Meyers Lexikon http://www.iicm.edu/meyers 
Wissen   Bertelsmann-Lexikon
Fremdwörter-Lexikon        von Langenscheidt
Enzyclopaedia Britannica (begrenzte Suche)
Britannica (Englisch, ist auch ein Portal)
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EDV-Lexikon  online
Netlexikon        von Akademie.de
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Computer-Begriffe           Internet-Wörterbuch
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Lexikon         über Asterix, Obelix, +
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Wer oft auf englischen Web-Seiten surft und den einen oder anderen Ausdruck nicht versteht oder bei der Korrespondenz mit englischsprachigen Mitmenschen ins Grübeln kommt, sollte einen Blick auf unseren Webtipp werfen: Hier steht Ihnen ein Online-Wörterbuch mit über 254.000 Einträgen zur Verfügung.
http://www.pcwelt.de/webguide/online/17077
Sprüche- und Zitatelexikon
www.chip.de/downloads_updates/downloads_updates_61745.html

Siehe auch Das Deutsche Wörterbuch und die Kunst


CHIP-News, 30.11.20012
PC-Lexikon 2002: Mehr als 8.000 Begriffe
Neben den Begriffserklärungen bietet das Lexikon eine Übersicht gängiger Datei-Endungen und Fachwörterbuch Englisch-Deutsch.
http://www.chip.de/news_stories/news_stories_8626463.html


CHIP-News, 11.12.2001
Internet: Falsche Wortwahl erschwert Nutzung
Viele Anwender verstehen die verwendeten Begriffe nicht.
http://www.chip.de/news_stories/news_stories_8630045.html


CHIP-News, 14.04.2002
Kostenlose Wörterbücher neu bei Wissen.de
Zweisprachige
Wörterbücher für Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch gibt es ab sofort im Themen-Channel "Wörterbücher & Sprache" von Wissen.de.
http://www.chip.de/news_stories/news_stories_8718699.html


Informationsdienst Wissenschaft - idw - - Pressemitteilung - Universität des Saarlandes, 10.07.2002
Saarbrücker Forscher bringen Wörterbücher automatisch auf aktuellsten Stand
Der Saar-Uni-Germanist Prof. Lutz Götze hatte in detaillierter "Handarbeit" das Bertelsmann Rechtschreibwörterbuch nach der
Rechtschreibreform als Autor maßgeblich verfasst. Nun schreibt ein weiterer Saarbrücker Wissenschaftler "Wörterbuch- Geschichte": Der Computerlinguist und Leibniz-Preisträger Prof. Manfred Pinkal entwickelt mit seiner Firma CLT Sprachtechnologie richtungsweisende Verfahren, die vollautomatisch neue Wörter und neue Wortbedeutungen identifizieren. Ergebnisse dieser Forschung finden sich in der soeben erschienenen Neuauflage des Wörterbuchs "Wahrig. Die
deutsche Rechtschreibung" des Bertelsmann Lexikon Verlages.
Immer schnellere Entwicklungen in allen Lebensbereichen und der rasante technische Fortschritt verändern unseren Sprachgebrauch nachhaltig. Wörter wie "simsen", "Ceranfeld" oder "Beamer", "NEMAX" und "risikofreudig" sind längst Bestandteil unserer Alltagssprache. Um am Puls der Zeit zu bleiben, müssen Wörterbücher also regelmäßig überarbeitet werden.
Wie aber findet man die neuen Wortschöpfungen und neuen Wortbedeutungen? In Saarbrücken werden auf diesem Gebiet Maßstäbe gesetzt: So bereits seit Jahren durch den Saarbrücker Germanist und Wörterbuch-Autor Prof. Lutz Götze - auch in der Neuauflage des Bertelsmann Rechtschreibwörterbuches vor drei Jahren trug er entscheidend dazu bei, dass neben der neuen Rechtschreibung auch die neuesten Wörter dargestellt werden konnten. Nun beschreitet Professor Manfred Pinkal mit dem Forscherteam der von ihm gegründeten Firma CLT Sprachtechnologie im Rahmen einer Kooperation mit dem Bertelsmann Lexikon Verlag neue Wege auf dem Gebiet des Wörterbuches: mit einem neuen computerlinguistischen Verfahren, dem WAHRIG Textkorpus digital. Diese rund 500 Millionen Wörter umfassende Datenbank brachte jetzt das neue Bertelsmann Wörterbuch "Wahrig. Die deutsche Rechtschreibung" auf aktuellsten Stand - und zwar vollautomatisch.
Quelle der neuen Wörter und Bedeutungsvarianten sind Zeitungen und Zeitschriften des deutschsprachigen Raums. Mittels computerlinguistischer Werkzeuge und Verfahren werden die Texte und Wörter aufbereitet und analysiert - von den bislang erfassten 500 Millionen Textwörtern und Wortformen stehen viereinhalb Millionen nicht im Wörterbuch. Das System untersucht diese Wörter syntaktisch daraufhin, ob sie Artikel, Adjektiv oder Verb sind und identifiziert die Wortstämme. Unterschiedliche Filtermethoden scheiden Namen und Rechtschreibfehler aus, die verbleibenden Wörter werden nach Häufigkeit und Vorkommens-Mustern sortiert.  5000 interessante neue Wörter wurden so für die neueste Auflage des "Wahrig. Die deutsche Rechtschreibung" ausfindig gemacht.  Mit Hilfe von "Wortfrequenzlisten" wurde dann entschieden, welche Wörter letztendlich als Neueinträge das Rennen machen: Für jedes Wort wurde - natürlich ebenfalls vollautomatisch - eine repräsentative Liste von Belegen erstellt; 20 davon erhielt die Redaktion des Bertelsmann Lexikon Verlages pro Wort. 1100 neue Wörter nahm sie in die aktuelle Neuauflage auf.  Der gesamte Weg - von der Konzeption und Realisierung des Korpus über die Entwicklung von Filter- und Auswahlverfahren bis zur Endredaktion des Wörterbuchs - wurde in der kurzen Zeit von einem Jahr zurückgelegt. Nächste Etappe der Kooperation ist die vollständige Neu-Bearbeitung des Großen Wahrig, der auch Bedeutungserklärungen und Anwendungsbeispiele gibt.
Sie haben Fragen? Dann setzen Sie sich bitte in Verbindung mit Prof.Manfred Pinkal (Email: pinkal@coli.uni-sb.de) oder Dr. Bettina Klingner (Email: klingner@clt-st.de) Tel: 0681-302 3823 Fax: 0681-302 6632
Artikel im Uni-Magazin campus:
http://www.uni-saarland.de/verwalt/presse/campus/2002/2/07-C3-PO-f.html
Weitere Informationen finden Sie unter:
http://www.uni-saarland.de/verwalt/presse/campus/2002/2/07-C3-PO-f.html

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Hier wahllos einige Begriffe, die auch auf der Homepage auftauchen.
Siehe auch Abkuerzungen.     

A B C D E F G H IJ K L M N O P Q R S T U V W XY Z

Acronym
Abkürzung, die eine häufig benutzte Gesprächsfloskel ersetzt, z.B. CU = see you. Vor allem beim Chatten werden diese Kürzel oft verwendet.


ActiveX
basiert auf dem Prinzip, daß die einzelnen Objekte jeweils unterschiedlichen Steuerelementen - sogenannten Controls - zugeordnet sind (beispielsweise ein PLAY- und ein STOP-Button für Audio- oder Video-Wiedergaben),. ActiveX ist entweder bereits in dem Internet Explorer implementiert ist oder es wird bei der Anforderung dieses Objektes gegebenenfalls gleich mit übertragen. Siehe auch ausführlicherer Text.


ADSL
Siehe unter Asymmetrical Digital Subscriber Line


Anker
Siehe auch Textmarke
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Applets
Elemente der Programmiersprache Java. Java ist nicht an ein bestimmtes Betriebssystem gebunden, sondern arbeitet plattform-unabhängig. Es wird ein JAVA-fähiger Browser benötigt, um Elemente von JAVA zu verarbeiten. Um JAVA-Applets erstellen zu können, wird ein Developers Kit benötigt. Siehe auch http://www.j-a.xls.org/ 
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Auflösung
Die Auflösung eines Bilds sagt, aus wie vielen einzelnen Bildpunkten es in der Breite und der Höhe besteht. Ein Bild kann beispielsweise 300x400 Bildpunkte groß sein. Es besteht somit aus 120.000 einzelnen Bildpunkten. PC-Bildschirme zeigen unter Windows typischerweise 800x600 oder 1024x768 Bildpunkte. Im Internet ist ein Bild mit 300x400 Bildpunkten schon recht groß. Denn je größer es ist, desto umfangreicher ist die Bilddatei. Mehr als 100 KByte sollte kein Bild für das Internet haben. Für Bildpunkt siehe Pixel.


Backdoor
Bezeichnung eines Servers, der unbemerkt auf einem Rechner mit Netzwerk-Anschluss läuft.
Durch das versteckt laufende Programm werden einem Angreifer fast uneigeschränkte Rechte auf dem Rechner eingeräumt. Dabei nutzt es oft nicht dokumentierte Eigenschaften des Betriebssystems. Diese Rechner werden  auch oft für DDoS- Attacken benutzt, ohne das der Betreiber davon etwas merkt.
Siehe auch Viren-Arten.


Banner
Web-Werbung, meist mit einem Hyperlink zur beworbenen Site.
Ein Banner ist nichts anderes als eine Grafik als Link auf die Seite des Werbetreibenden. Meistens kommen animierte GIFs zum Einsatz. Für private Homepages ist der Bannertausch sehr beliebt. Dabei binden Sie ein  Banner von einem zentralen Werbe-Server ein. So kann das Banner leicht  zentral verwaltet und ausgetauscht werden.
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Base64
Ein Konvertierungsverfahren, um binäre Dateien über das Internet zu verschicken, ähnlich wie BinHex und UUencode. MIME-kompatible Clients können Base64 codieren, aber nicht immer decodieren.
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Beamer
Ein Projektor, der anstelle eines Monitors an den Ausgang der Grafikkarte angeschlossen wird und das Bild auf z.B. eine Leinwand wirft. Ideal für Multimedia-Präsentationen.


Bit
Bezeichnung für die kleinste Informationseinheit (binary digit).
Wortkombinationen: Kilobit - KBit (1 000 Bits), Megabit - MBit (1 000 000 Bits), Gigabit - GBit (1 000 000 000 Bits),
TeraBit - TBit (1 000 000 000 000 Bits), PetaBit - PBit - (1 000 000 000 000 000 Bits).
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Bitmap
Bezeichnung für Grafik aus einzelen Bildpunkten.
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Bios
Unter BIOS (Basic Input Output System) versteht man das grundlegende Systemprogramm eines PCs, das unmittelbar nach dem Einschalten zur Verfügung steht, da es in einem Festwertspeicher (ROM) auf dem Mainboard abgespeichert ist. Das BIOS ist kein Teil des Betriebssystems, sondern diesem vorgelagert und sollte für die Zusammenarbeit mit jedem beliebigen Betriebssystem offen sein. Siehe auch BIOS.


Bombing
Siehe unter Flooding.
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Bluetooth
Mit Bluetooth lassen sich viele Geräte über Kurzstreckenfunk komfortabel miteinander vernetzen.
Der Bluetooth-Standard soll Kabel zwischen verschiedenen elektronischen Geräten überflüssig machen. Diese dürfen maxmimal 10 Meter voneinander entfernt sein. Die Datenrate beträgt bis zu 1Mbit/s. Siehe auch ausführlichere Erläuterungen.
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Bookmarks / Lesezeichen
Der Ordner "Bookmarks" bzw. "Lesezeichen", der zu einem Browser gehört, ist eine Art Adreßbuch von URLs. Die Adresse einer empfangenen Webseite läßt sich in den diesen Ordner mit einer Funktion des Browsers übernehmen. Dies ist eine sichere Art, die richtige URL zu speichern. URL-Adressen lassen sich aber auch als  "neu"  von Hand eintragen.
Man spricht auch von "Favoriten". Für die Lesezeichen-Datei lassen sich Unter-Ordner anlegen, um die Datei übersichtlicher zu gestalten. Man kann die Einträge dann nach Öffnung der Lesezeichen-Datei (und ggf. des betr. Unter-Ordners) aufrufen.


Booten
Laden und Starten des Betriebssystems. Booten könnte etwa mit "losstiefeln" übersetzt werden. Das erste Programm des Betriebssystems, das nach den Tests und Initialisierungen des BIOS abgearbeitet wird, ist der Urlader oder das Bootprogramm im Boot Sektor.


Browser
Ein Browser macht aus dem Durcheinander von Zeichen, Bildern und Anweisungen, aus denen jede Web-Seite intern (in HTML) aufgebaut ist, sichtbare und vor allem bedienbare multimediale Angebote und zeigt sie am Bildschirm an, angereichert mit sogenannten Hyperlinks zu anderen Angeboten von World Wide Web.
A client program that enables one to search, often somewhat randomly, through the information provided by a specific type of server. Generally used in relation to the World Wide Web.
Siehe auch  Browser.
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Byte
Masseinheit für Informationsmenge, meist als Menge von 8 Bits aufgefaßt, eigentlich n-Bit-Zeichen.


CACHE
Siehe unter Chache


CGI
Das Common Gateway Interface CGI gibt es nur auf den Web-Servern (den Datenlieferanten) im Internet. Es ist eine Programmierschnittstelle. Mit CGI kann ein Browser zum Beispiel auf Datenbanken zugreifen, Gästebücher verwalten oder Cookies setzen. Es ist recht kompliziert, sogenannte CGI-Skripts zu schreiben. Außerdem erlauben die meisten Online-Dienste wie AOL oder T-Online den Einsatz von CGI aus Sicherheitsgründen nicht oder beschränken ihn auf einige vordefinierte Skripts.
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Chatten
Chatten ist - im Gegensatz zu den NewsGroups - eigentlich nichts anderes als eine Online-Konferenz am Bildschirm.
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Cookie
Ein Cookie ist ein kleines Programm bzw. Datei, das sich auf der lokalen Festplatte einnistet. Es überprüft beispielsweise, ob Sie eine Homepage bereits einmal besucht haben. Es speichert individuelle Browsereinstellungen und "Benutzervorlieben" für die optimale Darstellung der Homepages. Wenn Sie also plötzlich irgendwo persönlich mit Ihrem Namen begrüßt werden, haben Sie wahrscheinlich ein zugehöriges Cookie auf Ihrer Festplatte. Der Einsatz von Cookies ist bezüglich Sicherheit oder Datenschutz nicht unumstritten!!
Siehe auch etwas ausführlichere Erläuterungen.


Cracker
Ein Cracker ist ein Computerfreak, der den Kopierschutz von Programmen entfernen kann und so die Verbreitung von Raubkopien ermöglicht.
Im erweiterten Sprachgebrauch versteht man unter einem Cracker jemanden, der mit Hilfe von selbstgenerierter Programmierung versucht, anderen im Netz ihre wirtschaftlich wertvollen Daten zu entwenden.
Vielfach auch: Solche Personen, die Schaden zufügen wollen.


Debugger
Ein Debugger ist ein Programm, das zum Auffinden von Fehlern in Programmen verwendet wird. Dazu wird das Programm innerhalb des Debuggers ausgeführt. Dabei kann es jederzeit angehalten werden, an zuvor definierten Punkten stoppen (Breakpoints) oder auch in einzelnen Schritten ausgeführt werden. Ein Debugger bietet meistens auch noch die Möglichkeit, sich Variableninhalte, Registerinhalte und ähnliche Informationen anzeigen zu lassen. Debugger gehören inzwischen zum Standardd-Lieferumfang der meisten Entwicklungsumgebungen.


Denial of Service
Dabei handelt es sich um Nuke-Angriffe gegen Web-Server. Es heißt soviel wie "Dienstverweigerung", womit ganz einfach das Stören eines Servers gemeint ist, der für einen Zeitraum nicht mehr erreicht werden kann.
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Desktop
Bezeichnung für einen PC (etwa "auf dem Tisch"). Im Gegensatz etwa zu "Tower" oder "Laptop/Notebook".
Unter "Desktop" versteht man aber auch die Arbeitsfläche einer grafischen Benutzeroberfläche auf dem Monitor.
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Digitale Signatur
Elektronische Unterschrift
. Seit dem 22. Juli 1997 sind die gesetzlichen Rahmenbedingungen für eine rechtskräftige Unterschrift im Rahmen der elektronischen Kommunikation im SigG verbindlich geregelt. Bei dem Verfahren der digitalen Signatur wird nicht nur die Unterschrift selbst mittels eines geheimen Schlüssels chiffriert, sondern das gesamte zu versendende Dokument. Auf diese Weise ist für den Empänger einsehbar, ob das Originaldokument unverfälscht vorliegt oder ob darin Änderungen vorgenommen wurden, die nicht vom Verfasser stammen. Damit eine Digitale Signatur rechtskräftig gilt, muß der öffentliche Schlüssel, der zum Öffnen des Dokumentes notwendig ist, bei einer Zertifizierungsstelle registriert werden.
Es gibt jetzt seit Mai 1999 auch eine EU-Richtlinie für digitale Signaturen.
Neuerdings: statt ditialer Signatur -->Elektronische Signatur.


Domain
Domain - Domäne - Versorgungsbereich
Aus dem Englischen stammender Begriff für "logisches Teilnetz in einem Netzwerk". Auch andere Bedeutungszuordnungen sind bekannt (z.B. Wertebereich eines Attributs, Magnetblasen).
Tritt in verschiedenem Kontext auf wie z.B. management domain, top level domain, internet domain, domain name.
Im Internet liegt dem Domain-Namen eine logische Internet-Adresse (IP-Adresse) zugrunde.
Siehe auch Internet-EMail-Adressen.
Siehe auch Internet-Domain.


Ebooks
Ebooks
sind die Bücher unseres elektronischen Zeitalters. Ein Ebook ist einfach eine elektronische Ausgabe eines Buches, der Inhalt und das Aussehen (Texte und Bilder) sind in digitalisierter Form gespeichert.
Andere Bezeichnung: Virtuelle Bücher. Siehe auch Virtuelle Bücher.
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Elektronische Signatur
Neuere Bezeichnung für den Begriff "Digitale Signatur".
Siehe auch Signatur - Allgemein . . .


Emoticons
Figuren aus Satz- und Sonderzeichen. Gerne genutzte Methode, um Gefühle oder Stimmungen in einer EMail (oder in Chats) nonverbal auszudrücken. Ausführliche Aufzählung unter Webseite-Emoticons.
Sie werden auch Smileys genannt. Andere Sammlung einer ausführlichen Aufzählung unter diesem Suchwort siehe "Webseite-Smileys".  


Extranets
Siehe unter   Extranets


Fairware
Bietet meist Vollversionen an - und nach einer Testphase zahlt der Kunde einen Preis, den er für angemessen hält.
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Farbtiefe
Die Farbtiefe gibt an, wie viele Farben eine Grafikkarte auf dem Monitor darstellen kann. Auch Grafikdateien haben eine Farbtiefe, also eine Maximalzahl verschiedener Farben. Eine Farbtiefe von 8 Bit bedeutet, daß maximal 2 hoch 8 gleich 256 Farben möglich sind. 16 Bit entsprechen 2 hoch 16 oder 65.536 Farben. Als echtfarbige Bilder (true color) werden oft Bilder mit 24 Bit Farbtiefe bezeichnet: Das erlaubt fast 16,8 Millionen verschiedene Farbtöne - mehr als das menschliche Auge unterscheiden kann. Für das Internet gilt die Faustregel: Je mehr Farben, desto größer ist die Bilddatei. Deshalb sind im Internet 8 Bit Farbtiefe die Regel.


Favoriten
Siehe auch Bookmarks oder Lesezeichen.
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FAT
Die Abkürzung steht für File Allocation Table. Der Begriff   bezeichnet sowohl diese Tabelle selbst, die den Platz auf der Festplatte verwaltet und die freien, belegten sowie defekten Zuordnungseinheiten protokolliert, als auch das Dateisystem. Die FAT folgt direkt nach dem Bootsektor. Im Anschluss daran liegt eine Kopie der FAT. Das Dateisystem FAT16 verwaltet maximal 65 536, die FAT32-Variante 2 hoch 28 Zuordnungseinheiten.


Favicon
Mit dem Web-Browser Internet Explorer 5 wurden die FAVICONs eingeführt.
Hierbei handelt es sich um kleine Bilder (sogenannte Icons), die auf dem Webserver vom Webmaster zu installieren sind und den festgelegten Namen "favicon.ico" haben müssen.
Siehe auch Icons.


Flatrate
Keine Abrechnung nach Zeittakt (wie z.B. bei Call-by-Call), sondern monatlicher Pauschalpreis, zu dem man ohne weitere Kosten surfen kann, solange man will.
Siehe auch Tarife.


Flooding / Bombing
Das Bomben ist eine E-Mail-Attacke. Man nehme die E-Mail-Adresse des Opfers und setze sie zusammen mit einem beliebigen Text in ein Bomber-Programm ein. Gleichzeitig wird die E,pfänger-Adresse noch in entsprechender Anzahl als BCC-Adresse angegeben, so dass die Nachricht nicht einmal, sondern gleich hundert- oder tausendmal an den gleichen Empfänger verschickt wird. Die eigentliche Mail wird durch Änderung der Absenderdaten für den Server immer wieder als "neu aufbereitet. Der Empfänger bekommt dann gaanz viel Post; so viel dass sein Postfach überquillt und ihm die Benutzung seines Mail-Programms unmöglich macht.
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Format
Formate regeln den Aufbau und die Anordnung von Daten. Durch sie werden der Datentyp festgelegt und die Anordnung der Daten auf einem Datenträger bestimmt (Datenformat). Ein Textformat legt fest, wie Texte dargestellt werden. Zum Textformat gehören Angaben wie Schriftart, Schriftgrösse, Schriftschnitt (z.B. kursiv oder fett), Zeilenabstand, Einrückung. Ein Datenformat bestimmt, in welcher Weise Daten in eine Datei geschrieben werden. Die Datei kann in der Regel nur mit Anwendungsprogrammen gelesen werden, die das bestimmte Dateiformat verstehen. Eine andere Einlesemöglichkeit ist der Import.
Siehe auch Grafikformate
Siehe auch Format.


Frame
Frames teilen das Fenster eines Webbrowsers in getrennte Bereiche auf, in denen jeweils eine eigene Seite mit Bildlauf angezeigt werden kann. Eine Gruppe von Frames wird Framesseite genannt. Eine Framesseite ist eine spezielle Webseite, in der die Größe und die Position jedes einzelnen enthaltenen Frames definiert wird.


Firewall
Schutzwall aus Hard- und/oder Software, der einen an das Internet angeschlossenen Rechner vor Hackerangriffen schützt.
Ausführlichere Definitionen unter Erläuterungen zu Firewalls.
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Freeware
Programme, die kostenlos verbreitet werden.
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Fuzzy Logik
Im Gegensatz zur herkömmlichen mathematischen Logik, die nur wahre oder falsche Aussagen kennt, sind in der Fuzzy Logik auch Aussagen möglich, die zu einem gewissen Grad wahr und gleichzeitig zu einem gewissen Grad fals sind. Damit entspricht sie dem menschlichen Ansatz, Dinge zu beschreiben. Die Fuzzy Logik wird vor allem in der Steuerungs- und Regelungstechnik eingesetzt. Viele Innovationen in dieser Richtung kommen aus Japan und den USA, die dieser Technologie aufgeschlossener gegenüberstehen, als es z.B. in Deutschland der Fall ist. Konkrete Anwendungen sind z.B. die Steuerung von Klimaanlagen, Autofocussysteme in Kameras etc.


Gatekeeper
Gatekeeper ist eine Dienstleistung, die aus der Recherche, Selektion und Bewertung von nützlichen Informationen aus dem Internet besteht. Dabei kann Gatekeeper mehr als die herkömmlichen Suchmaschinen und Internet-Agenten.


Gateway
Funktionseinheit, welche die Zusammenarbeit zwischen IP-Netzen und Waehlnetzen sicherstellt.
Die Bezeichnung wird auch fuer Funktionseinheiten fuer die Zusammenarbeit zwischen Netzen verschiedener Herkunft verwendt.
Siehe auch Internetworking.


Handy
Mobiles, batteriebetriebenes Funktelefon geringer Größe und geringen Gewichts. Benutzbar nicht nur zum Telefonieren, sondern auch für andere multimediale Zwecke, z.B. zur Übermittlung von Daten, für Faxnachichten, Kurzmitteilungen usw. Die Bezeichnung ist in anderen Sprachen nicht üblich. Versuche, einen anderen Ausruck in die deutsche Sprache einzugliedern führten nicht zum Erfolg. Eine Anektote ordnet die Herkunft der Bezeichnung dem Schwäbischen zu. Dort fragten sich nämlich die ahnungslosen Bewohner bei der ersten Begegnung mit Besitzern schnurloser Telefone "Hän´ di  kei Kabel?
Allgemeine Ausführungen siehe unter Handys.
Die Bezeichnung "Handy" ist nur im Deutschen üblich. Im Englischen spricht man von mobile phone.


Hash-Funktion
Eine Hash-Funktion bildet Daten beliebiger Länge auf Daten fester Länge ab.
Hashing: Besondere Speichermethode bei großen Datenbanken, die das Wiederfinden von Datensätzen beschleunigt.
Hash-Code: Algorithmus, durch den aus einem Ordnungsbegriff (der etwa einem   Datensatz zugeordnet ist) eine physische Adresse festgelegt wird, bei dem ein Satz auf einem "adressierfähigen" Speicher untergebracht wird.
Über den Algorithmus kann der Satz dann jederzeit wiedergefunden werden, jedenfalls wenn man den Ordnungsbegriff kennt.
Verwendet in der Kryptographie.
What is a hash function?    http://www.rsasecurity.com/rsalabs/faq/2-1-6.html
A hash function H is a transformation that takes an input m and returns a fixed-size string, which is called the hash value h (that is, h = H(m)). Hash functions with just this property have a variety of general computational uses, but when employed in cryptography, the hash functions are usually chosen to have some additional properties.
The basic requirements for a cryptographic hash function are as follows.
    The input can be of any length.
    The output has a fixed length.
    H(x) is relatively easy to compute for any given x.
    H(x) is one-way.
    H(x) is collision-free.
A hash function H is said to be one-way if it is hard to invert, where ``hard to invert'' means that given a hash value h, it is computationally infeasible to find some input x such that H(x) = h. If, given a message x, it is computationally infeasible to find a message y not equal to x such that H(x) = H(y), then H is said to be a weakly collision-free hash function. A strongly collision-free hash function H is one for
which it is computationally infeasible to find any two messages x and y such that H(x) = H(y).
The hash value represents concisely the longer message or document from which it was computed; this value is called the message digest. One can think of a message digest as a ``digital fingerprint'' of the larger document.
Perhaps the main role of a cryptographic hash function is in the provision of message integrity checks and digital signatures. Since hash functions are generally faster than encryption or digital signature algorithms, it is typical to compute the digital signature or integrity check to some document by applying cryptographic processing to the document's hash value, which is small compared to the document itself.   Additionally, a digest can be made public without revealing the contents of the document from which it is derived. This is important in digital timestamping  where, using hash functions, one can get a document timestamped without revealing its contents to the timestamping service.

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Hyperlink
Auf fast jeder Seite findet man Hyperlinks (dynamische Verknüpfungen) zu anderen Internet-Seiten.
In der Regel sind Hyperlinks leicht zu erkennen. Die dynamischen Verknüpfungen zu anderen Seiten (oder zu bestimmten Textmarken sind blau - oder in anderer Farbe -) unterstrichen dargestellt.


Icon
Ein Icon ist ein kleines Symbol, mit dem unter grafischen Benutzeroberflächen Programme gestartet oder Befehle erteilt werden können. Oft entspricht er Bildinhalt des Icons mehr oder weniger dem Programm oder dem Befehl (z.B. Stift oder Blatt für ein Textverarbeitungsprogramm, Malpalette für ein Zeichenprogramm).
Siehe auch Favicon.


Information
Siehe Wissen und Information


Internet2
Siehe unter  Internet2
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IRQ - Interrupt Request Line
Signal, das von einer peripheren Komponente eines PCs über spezielle Datenleitungen mit Hilfe des Interrupt-Controllers an die CPU gesendet wird, wenn eine bestimmte Anforderung, z.B. zum Datentransfer vorliegt.
Im besonderen: Über den IRQ-Kanal stehen ISDN-Adapter und -Karten mit der CPU des Rechners in Verbindung.


Intranets
Siehe unter  Intranets
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Java
Die von Sun Microsystem entwickelte Programmiersprache JAVA verfolgt erstmals einen anderen Ansatz als bisher, Anwendungssoftware für ein bestimmtes Betriebssystem zu konzipieren. Anstatt ein mit dieser Sprache erzeugtes Programm primär bereits für die Verwendung mit einem bestimmten Betriebssystem zu schreiben, arbeitet die JAVA-Plattform unabhängig. Gleichzeitig geht JAVA noch einen entscheidenden Schritt weiter. Die hiermit erzeugten Applikationen sollen nicht einmal mehr auf einem einzelnen Rechner installiert werden, sondern stehen ausschließlich im World Wide Web bereit. Um ein JAVA Programm zu nutzen, muss es nicht im herkömmlichen Sinne erworben und von der lokalen Festplatte aus genutzt werden, sondern es ist über einen Internet-Anschluß verfügbar. Es wird über sogenannte "Plug-ins" unterstützt. Man benötigt einen javafähigen Browser, die Javascripts lokal auszuführen.
Ein Java-Programm wird in dem an C bzw. C++ erinnernden Quelltext geschrieben und mit einem Compiler in einen Zwischencode, ein sogenanntes Applet übersetzt. Zum Ausführen des Applets wird für jedes konkrete Rechnetrsystem ein Interpreter benötigt. Java sollte nicht mit sogenannten Script-Sprachen verwechselt werden, wie z.B. JavaSript.
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K   leer


Lesezeichen
Siehe auch Bookmarks. Anderer Begriff: Favorit


Link
Hierunter wird die Kennzeichnung zu einer Ziel-URL-Adresse verstanden. URL-Adressen beginnen mit http:// .... Sie können unter einer blauen und unterstrichenen Zeichenfolge oder aus einem entsprechend verknüpften Symbol auf einer Web-Seite versteckt sein. Der Link wird durch Anklicken aufgerufen. Siehe auch Hyperlink.
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Log-in
Anmelden auf einem Host mit Benutzername und Passwort.


Malware
Gefährlich für einen PC sind nicht nur Viren, sondern auch Trojaner, Backdoors oder Würmer. Der Sammelbegriff für alle diese Schädlinge ist Malware.
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Meta-Tag
Ein Tag ist eine Anweisung in HTML. Er steht immer in spitzen Klammern. Bei der Darstellung eines Dokuments im Browser sind die Tags unsichtbar. Ein Meta-Tag hat mehrere Funktionen: Es sorgt unter anderem für das automatische Laden von Dokumenten oder hilft Suchmaschinen beim Durchsuchen der Seiten. Man kann dem Meta-Tag bestimmte Stichwörter mitgeben, die es an die Suchmaschine übermittelt. Auf Wunsch befiehlt er auch einem Browser, ein Dokument direkt aus dem Internet zu laden, statt es aus dem Zwischenspeicher des Computers zu holen.
Siehe auch Tag


MIDI
MIDI ist ein sehr platzsparendes Format für Sound-Dateien. Im Gegensatz zum WAV-Format speichert MIDI nämlich wie auf einem Notenblatt nur die Noten und welches Instrument den Ton spielen soll. Es ist dann die Aufgabe des Computers, der die MIDI-Datei abspielt, die Noten inpassende Töne umzusetzen. Je nach Soundkarte ist die Qualität exzellent oder erinnert mehr an eine Blockflöte.
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MIME
Unter MIME (Multipurpose Internet Mail Extension) versteht man eine Codierungsform für EMail unter Einbeziehung (Anhängen) von Text, Bildern, Sprache und Klängen. Baut auf RFC 822 auf  und ist in RFC 1521 dokumentiert.Verwendet wird die Kennzeichnung verschiedener Multimedia-Typen wie text, image, video, audio, message, application, multipart.


Moiré
Ein unerwünschtes gitterähnliches Muster, das entstehen kann, wenn zwei oder mehrere Raster aufeinanderliegend gedruckt werden. Dieses Muster entsteht oft beim Scannen von gedruckten Vorlagen, wie beispielsweise Bildern von Broschüren, aus Zeitschriften etc. Diese Moiré-Muster läßt sich in vielen Fällen mit einem Bildbearbeitungsprogramm entfernen, in dem Weichzeichner und Schärfefilter gezielt eingesetzt werden. Viele Scanprogramme beiten bereits beim Scanvorgang die Möglichkeit an, dieses Muster zu beseitigen.


Multimedia
Mit Multimedia bezeichnet man die Darbietung von Inhalten unter kombinierter Verwendung diverser Medien, als da wären Text, Grafik, Audio, Video, Computeranimationen usw. Da der Modebegriff "Multimedia" (genauso wie "interaktiv") nicht nur im Computerbereich für alle möglichen Anwendungen verwendet wird, ist eine genaue Definition nur schwer möglich. Manche Hersteller bezeichnen bereits Hardware-Komponenten (Soundkarten, Grafikkarten) oder die Kombination von Bild und Ton (Fernsehen) als multimedial, obwohl Multimediales erst im Verbund aller Medien und bei entsprechender Präsentation entsteht. Wenigstens im Hardwarebereich konnte man sich mittlerweile auf die Mindestanforderungen für einen echten Multimedia-PC einigen (MPC).


Newsgroups
Man unterscheidet zwischen nicht-betreuten und moderierten Newsgroups/Nachrichtengruppen.
Man muss sich anmelden (abonnieren). Die Kommunikation geschieht in der Regel mittels EMail.
Gelegentlich auch Usegroups genannt.
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Nuken
Beim Nuken wird wissentlich ein interner Programmfehler ausgenutzt, um einen Absturz des Rechners von außen auszulösen. Eine Zeitlang war es sehr beliebt, Win95-PCs mit einer simplen Attacke auf  Port 139 zum Absturz zu bringen. 


Outsourcing
Der Begriff Outsourcing  kommt aus Amerika und setzt sich aus den Worten outside resource using zusammen. Das kann übersetzt werden mit Ressourcen in die Verantwortung Dritter übergeben, um Unternehmensstrukturen o.ä. wirtschaftlich zu optimieren. Die Optimierung erfolgt durch die Nutzung externer Dienstleistungen oder Produktionen anstelle der bisherigen Erledigung im eigenen Betrieb. Siehe auch weitere Erläuterungen und Hinweise.


Parser
Ein Parser analysiert die Syntax einer Sprache. Sprachanalysatoren werden u.a. als Programmteile von Computern eingesetzt.


Plenken
Wenn Ihnen (in einer Newsgroup) das jemand vorwirft, dann haben Sie vor Satzzeichen ein Leerzeichen gemacht. Das gehört aber niemals vor Satzzeichen, mit Ausnahme von Klammern und  Anführungszeichen. Die überflussigen Leerzeichen führen dazu, dass Zeilen vor dem Satzzeichen umbrechen und die Nachricht dadurch schwerer lesbar wird.


Plonken
Übersetzt bedeutet ein *Plonk* ungefähr: 'Ich möchte die Diskussion (in einer Newsgroup) mit dir abbrechen und werden weitere Äußerungen deinerseits ignorieren. "Plonken" bedeutet, jemanden in seine Filterdatei (Killfile) aufzunehmen, sodass die Nachrichten des Betreffenden in der eigenen Nachrichtenübersicht nicht mehr zu sehen sind.


Plug-ins
Siehe unter Plugins
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Pixel
Computer bauen Bilder immer aus einzelnen Farbpunkten auf. Am Computermonitor sehen Sie typischerweise 800 x 600 oder 1024 x 768 Farbpunkte. Jeder Farbpunkt ist ein Pixel. Auch Bilder setzen sich am Computer aus Pixeln (Bildpunkten) zusammen.


Plug&Play
Plug&Play
  ("Einstöpseln und Spielen") ist ein neueres Schlagwort aus dem Computerbereich, das überwiegend von den Firmen Intel und Microsoft propagiert wird. Das Plug&Play-Verfahren soll die selbstkonfigurierende Erweiterung von PCs mit Peripheriegeräten und Steckkarten ermöglichen und damit die Bedienungsfreudigkeit von PCs wesentlich verbessern. Es wurde insbesondere für Rechner mit dem PCI-Bus entwickelt und wird von Windows 95/98   weitgehend unterstützt.


Portal Site
Unter einer Portal Site  versteht man eine Web-Site, die über so hohe Zugriffszahlen verfügt, daß auch andere Anbieter dort ihre Online-Inhalte präsentieren möchten. Das ist in der Regel kostenpflichtig. Die voreingestellten Start-Seiten der marktführenden Browser Netscape Navigator und Internet Explorer gehören zu den bekanntesten Portal Sites. Auch die Homepages von Yahoo! oder AOL sind Beispiele. Wegen den extrem hohen Besucherzahlen sind Portal-Seiten für Werbetreibende und Anbieter von Online-Inhalten besonders interessant.
Man kann unterscheiden zwischen:
- Megaportalen
- Vertikalen Portalen (Vortals)
- B-to-B-Portalen
- Enterprise-Portalen (EIPs)
- Persönlichen Portalen.
Siehe auch Vortal.


Powerline
Siehe unter  Telekommunikation per Stromnetz
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Proxy
Proxy-Server
Rechner in einem lokalen Netzwerk, der bereits aus dem Internet abgerufene Daten zwischenspeichert. Beispiel: Ein Abruf von Seiten aus dem World Wide Web geht zunächst über den Proxy-Server. Findet die Proxy-Software die angeforderte Seite in ihrem eigenen Datenbestand, schickt sie sie an den Browser. Findet die Proxy-Software die Seite nicht, fordert sie sie beim WWW-Server an, speichert sie im eigenen Datenbestand und schickt sie dann an den Browser. Proxy- Server minimieren die Netzbelastung und die Kosten für Datenkontingente.
Andere Beschreibung:
Proxy-Server, auch Proxies genannt, haben die Aufgabe, bestimmte Datenpakete die ins Internet geschickt oder von dort empfangen werden, abzufangen und auszuwerten. Ein Proxy kann einzelne Datenpakete aus dem Datenstrom zwischen dem Internet und dem lokalen Netz herausfiltern und so als Sicherheitsmechanismus dienen. Proxies werden auch dazu benutzt, Zugriffe auf bestimmte Server zu begrenzen. So kann man beispielsweise einen Proxy so einrichten, daß er eine Kommunikation nur mit Servern innerhalb Deutschlands zuläßt. Als Cache speichert ein Proxi  HTML-Seiten und die dort enthaltenen Grafiken.


Q       leer
R       leer
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Sandbox
Sandbox ist ein Konzept, das Programmen einen abgeschlossenen Bereich zur Verfügung stellt, in dem sie beliebig agieren können, ohne dabei den Rest des Systems zu beeinflussen.


Shareware
Shareware ist nichts anderes als ein alternatives Vertriebskonzept. Die Programmierer, die in der Regel vom heimischen Rechner aus tätig sind, verschenken Testversionen ihrer Software im Internet, um so in kürzester Zeit ein breites Publikum zu erreichen. Die Shareware funktioniert in der Regel einen Monat lang kostenfrei und muß anschliessend bezahlt oder gelöscht werden. Erfahrungsgemäß lassen sich etwa ein Promille der Testnutzer registrieren, kaufen also die Vollversion, die meistens in Form eines Freischaltecodes per EMail "zugestellt" wird. Mit diesem Vertriebskonzept, das auf Werbung, Verpackungen, Handbuecher und Zwischenhaendler vollstaendig verzichtet, können viele Entwickler sehr gut leben, weil der ganze Umsatz in ihre Kassen fliesst und ihre Vertriebskosten sehr niedrig sind.
Siehe auch z.B.  http://www.shareware.com         http://www.shareware.de         http://www.download.com  
Siehe auch         Kostenlose Online-Software
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Smartcards
Man versteht unter Smartcards Chipkarten, die Sicherheitsaufgaben, wie Identifizierungen, Authentifizierungen, digitale Signaturen usw. erfüllen. Auch "Geldkarten"  und "Ausweiskarten" sind Beispiele für diese Technologie.


Smileys
Siehe oben unter Emoticons   und  Webseite-Emoticons sowie Webseite-Smileys.
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Soap
SOAP (Simple Object Access Protocol) is a lightweight protocol for exchange of information in a decentralized, distributed  environment. It is an XML based protocol that consists of three parts: an envelope that defines a  framework for describing what is in a message and how to process it, a set of encoding rules for expressing instances of application-defined datatypes, and a convention for representing remote procedure calls and responses. SOAP can potentially be used in combination with a variety of other protocols; however, the only bindings defined in this document describe how to use SOAP in combination with HTTP and HTTP Extension Framework.
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Spam
Ausdruck, unter dem man die unverlangte, übermäßige und lästige Überfütterung mit EMails (E-Mails) bzw. mit anderen Informationen versteht. Spamming gilt als Todsünde im Netz.
Ursprünglich hergeleitet von Spiced Meat and Ham. Siehe unter
Spamming.


Spoofing
Beim Spoofing gibt man vor, jemand zu sein, der man schlussendlich nicht ist. Man baut sich eine falsche Identität auf und sendet unter dieser Nachrichten an unbedarfte Internet-User.
Es können auf diese Art auch Bestellungen an Firmen herausgehen,  die Sie nie wollten und in den "Newsgroups" wird man Sie über ihre "offenen Worte" einfach lieben.


Streaming
Sound- und Video-Dateien sind meist sehr groß und deshalb für den Einsatz im langsamen Internet kaum geeignet. Denn vor dem Abspielen müssen die Daten erst komplett übertragen werden. Die Streaming- Technologie umgeht das: Bereits während der Übertragung zeigt ein Player die Videos an oder spielt Sound-Dateien. Dazu ist ein spezielles PlugIn für den Browser notwendig. Als Quasi-Standard hat sich RealPlayer von RealMedia (www.realmedia.com) durchgesetzt.


Tag
Ein Tag ist eine Anweisung in HTML.
Die Web-Seiten im Internet sind mit der Beschreibungssprache HTML formatiert. Die einzelnen Kommandos bezeichnet man als Tags (Markierung oder Fähnchen). Mit den Tags ‹b› und ‹/b› erscheint z.B. bei HTML der eingeschlossene Text fett (engl. bold).
Siehe "Meta-Tag".
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Textmarke
Siehe auch Anker


Thread
Thema einer Diskusssion bzw. Gesprächsfaden, meist in einer NewsGroup.
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Thumbnail
Eingescannte Photos sind normalerweise zu groß für das Internet. Um dem Besucher einer Web-Seite die langwierige Übertragung zu ersparen, setzen Sie verkleinerte Vorschaubilder ein. In Englisch heißen diese Vorschaubilder wegen ihrer Größe Thumbnails (Daumennagel). Wörtlich übersetzt: "Daumennagel" • grob aufgelöste Miniaturdarstellung eines digitalen Bildes.


Tool
Ein Tool ist wörtlich übersetzt ein Werkzeug, in diesem Fall ein Software-Werkzeug. Tools sind meistens kleine, nützliche Programme, die nur eine ganz bestimmte Aufgabe erfüllen. Beispielsweise könnte ein Tool in allen HTML-Dateien eines Verzeichnisses ein Wort suchen und ersetzen. Auch Utility genannt.


Trojaner
Ein Trojaner oder Trojanisches Pferd ist ein Schadprogramm, das den Eindruck eines nützlichen Tools erweckt, ähnlich wie einst das Holzpferd als Geschenk der Griechen an die Trojaner. Das Programm ist zum Beispiel eine kleine Adressverwaltung, die unbemerkt im Hintergrund eine Backdoor installert.. Ein Trojaner verbreitet sich im Gegensatz zum Virus nicht selbst weiter.


TWAIN
Abkürzung für "Tool Without Any Interesting Name".   Standardisierte Software-Schnittstelle zwischen Bildverarbeitungs-Hardware wie zum Beispiel Scannern und digitalen Kameras. Dadurch kann jede Software (sofern sie mit einer TWAIN-Schnittstelle ausgestattet ist) auf die angeschlossenen Geräte zugreifen und diese ansteuern.
Eine Software-Industrienorm, die Sofware-Anwendungen und Hardware-Belichtungseinheiten wie Scannern gestattet, direkt miteinander zu kommunizieren. Die Scanner-Software ist ein TWAIN-kompatibles Programm, was bedeutet, dass es mit anderen TWAIN-kompatiblen Anwendungen verwendet werden kann. In der Praxis heißt das, dass ein mit dem Windows-Scanner-Programm durchgeführter Scan automatisch im entsprechenden Anwendungsprogramm abgelegt wird. Verwendet man beispielsweise als Bildbearbeitungsprogramm "PaintShopPro", so kann man mit dem TWAIN-Treiber das Bild direkt in die Bildbearbeitungssoftware scannen.


Universal Networking Language
Die neue Kunstsprache UNL soll dafuer sorgen, dass Netzuser  weltweit unkompliziert Informationen austauschen können - Sprachbarieren sollen damit der Vergangenheit angehören. Die Sprache muss nicht gelernt werden (vom Benutzer), Sie dient nur der Codierung und Speicherung von Informationen. Analyseprogramme wandeln die Texte automatisch in UNL um (z.B. von Deutsch in UNL) und übersetzen sie wiederum von UNL in die gewünschte Zielsprache (z.B. von UNL in chinesisch). Jeder Internet-Teilnehmer kommuniziert also weiter in seiner Muttersprache, UNL übernimmt nur die Rolle eines künstlichen Dolmetschers.
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Usegroups
Gleichwertig mit Newsgroups.


Utility
Das Utility (Hilfsprogramm) ist ein anderes Wort für Tool.


UUdecode
Verfahren, um UUencodierte Daten wieder in ihre ursprüngliche Form zurückzuverwandeln.
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UUencode
Damit wird ermöglicht, Bilder und Programmdateien in ASCII-Zeichen umzuwandeln, die dann per E-Mail verschickt werden können.


Vektorgrafik
Bei Vektorgrafiken   werden mathematische Verfahren zur Beschreibung eines Bildes verwendet.


Viewer
Praktisch jedes größere Programm benutzt ein eigenes Dateiformat wie etwa Winword die Textdateien mit der Endung doc. Ein Viewer  ist ein Programm (oder der Teil eines Programms), das solche fremden Dateiformate lesen und anzeigen kann, ohne daß das Ursprungsprogramm installiert ist. Besonders beliebt sind Grafik-Viewer.


Virus, eigentlich Computervirus
Die bekannteste Form eines Rechner-Schädlings. Wie in der Natur benötigt auch ein Computervirus immer einen Wirt (eine Programmdatei oder ein Office-Dokument), den er befallen kann. Ist der Virus erst einmal aktiv, so infiziert er weitere Dateien und verbreitet sich so. Viele Viren verschicken ich selbst per E-Mail.
Sie auch Malware.


Virtuelles Buch
Siehe EBook.  Siehe KeeBooks
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Volatilität
Maß für das Kursrisiko. Eine Volatilität von 30 Prozent pro Jahr bedeutet, dass der Aktienkurs in dieser Zeit zwischen 70 und 130 Prozent vom aktuellen Wert geschwankt hat.


Vortal
E-Services über Internet-B-to-B-Portale für Unternehmen oder Branchen.
"Vertikales Portal"
themenorientierte Einstiegsseite ins Web. Der Vortal-Anbieter versucht, möglichst vielen Benutzern mit klarem Interessenprofil, beispielsweise Ärzten oder Eisenbahnfreunden, als Einstieg ins Internet zu dienen. Damit sind auch klare Werbestrategien möglich.
E-Service
Elektronische Dienste. Dienstleistungen über ein Netz (meistens Internet), z.B. ASP Vortal.

    Siehe auch Web-Services.
B-to-B
Business-to-Business.
E-Commerce und Geschäftsprozesse zwischen Unternehmen (im Gegensatz zu B-to-C).


WAP
Das Wireless Application Protocol ermöglicht die Übertragung von vorwiegend textbasierten Internet-Inhalten auf mobile Endgeräte. Dafür wurde mit der Wireless Markup Language (WML) analog zum klassischen HTML eine eigene Beschreibungssprache geschaffen, die Internet-Inhalte für das Handy abspeckt. Voraussetzung für WAP-Nutzung ist ein WAP-fähiges Handy, das über einen speziellen Micro-Browser verfügt.


Wasserzeichen
Bild, das auf dem Hintergrund von Web-Seiten angezeigt wird, um diese mit dekorativen Elementen zu versehen oder zu kennzeichnen. Wasserzeichen werden nicht bewegt, wenn auf der Seite ein Bildlauf durchgeführt wird. Nicht alle Web-Browser unterstützen Wasserzeichen.
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Wiki
Ein Wiki-Wiki ist ein pfiffiges System, das es den Besuchern Ihrer Website ermöglicht, neue Seiten zu erstellen oder den Inhalt zu editieren.


Wurm
Anders als ein Virus befällt ein Wurm nicht Dateien, sondern manipuliert das Betriebssystem. Dann versenden sich viele Würmer selbst per E-Mail an die Empfänger, die sie zum Beispiel im Outlook Adressbuch finden.


Y    leer
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Zugriffszähler
Oft finden sich auf Homepages Grafiken, die die Zahl der Besucher anzeigen. Für die Realisierung solcher Zugriffszähler (engl. Counter) sind CGI-Skripte notwendig. Weil für private Homepages meistens keine CGI-Skripte erlaubt sind, gibt es kostenlose Zählerdienste im Internet.


Siehe auch Begriffe zum Scannen
Siehe auch Begriffe zu Viren
Siehe auch Geld/Börsen-Begriffe
Siehe auch Dschungelfuehrer
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Kurzlexikon
© Dschungelführer Verlag Bonn, Stand: November 1999,   freigestellte Wiedergabe
Auswahl gängiger Fachbegriffe zum Telekommunikationsmarkt
Aus: "LexiKom – Das Wörterbuch für den Telekommunikationsmarkt" (25,- DM + MwST.)
Mit freundlicher Unterstützung des Dschungelführer Verlages Bonn. Hier können Sie das LexiKom bestellen: 
www.dschungelfuehrer.de

Alphabetische Reihenfolge der aufgeführten Begriffe, die einen Auszug aus LexiKom darstellen..

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A-Netz
Erstes analoges Funktelefonnetz in der Bundesrepublik. 1958 bis 1977, ca. 10.000 Teilnehmer. Das A-Netz arbeitete im 150MHz-Bereich mit 16 Kanälen; die Gespräche wurden handvermittelt.

a/b-Schnittstelle [auch -Adapter, -Wandler]
Erlaubt den 2-Draht-Anschluss von analogen Endgeräten an > ISDN-Anschlüsse. Dabei werden die analogen Signale vom Adapter digitalisiert und für > ISDN aufbereitet.

Abgehende Sperre
>Komfortleistungsmerkmal im digitalen Telefonnetz. Bestimmte Nummern oder Ziffernfolgen (z. B. 00) können am Anschluß für abgehende Verbindungen gesperrt werden. > Digitalisierung

Access-Liste
In Routern gespeicherte Liste, die den Datenverkehr auf eine Reihe von Übermittlungsdiensten hin überprüft, sodass zum Beispiel Datenpakete mit einer bestimmten IP-Adresse den Router nicht passieren können.

ADSL Asymmetric Digital Subscriber Line
Digitales Übertragungsverfahren zum Endteilnehmer im Ortsnetzbereich für Breitbandanwendungen. Diese spezielle Übertragungstechnik für zweidrähtige Telefonleitungen ist durch die Übertragung eines Hochbitratenstroms in die Richtung des Kunden und eines Niederbitratenstroms zu einer Zentrale bzw. Vermittlung charakterisiert. Es sind Übertragungsgeschwindigkeiten von 6-8 Mbit/s über normale Telefonkabel realisierbar.

Airtime
Gesprächszeit des Kunden in der Mobiltelefonie. Während dieser Zeit stellt ein Mobilfunknetzbetreiber dem Kunden einen Funkkanal zur Übertragung seiner Gesprächs- bzw. Nutzdaten zur Verfügung. Dafür wird pro Verbindung ein Entgelt erhoben, das sich in der Regel an der Verbindungsdauer und dem Zeitpunkt des Verbindungsaufbaus orientiert.

Alternative Netze/Netzbetreiber
Alle Telekommunikationsnetze und deren Betreiber, die nicht dem (ehemaligen) Monopolisten gehören. Dazu gehören die Kommunikationsnetze der Eisen- und Strassenbahnen ebenso wie die Telematik-Netze der Energieversorger und Stadtwerke oder die Notrufsäulen an den Autobahnen. Alle diese Betreiber verfügten in der Regel schon vor der Liberalisierung des TK-Marktes über > Wegerechte.

Analoger Telefonanschluß
Auf alter, elektromechanischer Technik (Hebdrehwähler) basierender Telefondienst. Keine Tonwahl möglich sondern nur Impulswahl. Zur Abgrenzung der unterschiedlichen Leistungsfähigkeit spricht die Telekom aber auch bei einfachen digitalen Anschlüssen vom Analog-Anschluss.

Anklopfen
Leistungsmerkmal von Telefondiensten in digitalen Fest- und Mobilfunknetzen (und Nebenstellenanlagen), bei dem die Gesprächsteilnehmer einer bestehenden Verbindung (in der Regel durch einen Signalton) darauf aufmerksam gemacht werden, daß ein Dritter den Verbindungsaufbau zu einem der Teilnehmer wünscht. Dennoch bleiben die Teilnehmer auch während eines Gesprächs füreinander erreichbar. > Komfortleistungsmerkmale > IN > ISDN

Anrufbeantworter (AB)
Endgerät oder Software, die Telefonanrufe oder Faxe automatisch entgegennehmen und speichern können. Bei Mobiltelefonen in der Regel integriertes Leistungsmerkmal als Sprachbox oder Voicebox.

Anrufer-Identifikation
Leistungsmerkmal im GSM-Netz und im > ISDN: Anzeige der Rufnummer, des Namens oder der Verbindungsart (z.B. Amt /umgeleitet) des Anrufenden auf dem Display des Telefons (siehe auch Clip).

Anruf holen
Leistungsmerkmal von Telefonanlagen. Anrufe können auch auf eine Nebenstelle geholt werden, die sich nicht in der aktiven Rufverteilung befindet.

Anrufweitermeldung
Leistungsmerkmal von z.B. > Anrufbeantwortern: Einem Telefonanschluß oder Pager wird signalisiert, daß Gesprächsaufzeichnungen vorliegen.

Anschlußnetz
Synonym: Teilnehmernetz, Zugangsnetz, Local Loop
Das Anschlußnetz stellt Teilnehmeranschlüsse bereit und ermöglicht den Netzzugang. Innerhalb des Anschlußnetzes wird der einzelne Teilnehmer über eine individuelle Leitung mit einem örtlichen Vermittlungsknoten verbunden. Diese Ortsvermittlungs- stellen versorgen in der Regel ein Gebiet in einem Radius von 3-5 km. Mehrere Ortsvermittlungsknoten können zu einem Ortsnetz zusammengefaßt werden, das sich gewöhnlich an Stadt- und Gemeindegrenzen orientiert. Die Teilnehmer sind unter einer gemeinsamen Ortsnetzkennzahl - z. B. "0228" für Bonn - zu erreichen. Bei Verbindungen, die über das Ortsnetz hinaus- gehen, wird das Telefonat vom Ortsnetzknoten an die nächsthöhere Ebene des nationalen Fernnetzes weitergegeben und über das Fernnetz bis zur Ortsvermittlung des Zielortes weitertransportiert.

Asynchrone Übertragung
Abwechselnde Übertragung von Sprache oder Daten, zeitversetzt in jeweils nur eine Richtung.

ATM  Asynchronous Transfer Mode,
auch: Cell Switching, Broadband Switching
Universelles Übermittlungsprinzip für breitbandige Anwendungen im Bereich von 2 Mbit/s bis zu 622 Mbit/s. Basistechnologie für das Breitband-ISDN. Die ATM-Technologie basiert auf der speichervermittelten, asynchronen Übertragung von Daten in Form adressierter Zellen fester Länge.

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Backbone
Hauptverbindung/Grundstruktur eines überregionalen Netzwerkes, welche/s in der Regel aus mehreren Knoten besteht, die miteinander durch schnelle Übertragungswege (34 bis 155 Mbit/s) vermascht sind.

Billing
engl.: Rechnungsstellung. Eigene Abteilung in Telefongesellschaften, die aus den Verbindungsdaten der Kunden die Telefonrechnung erstellt. Gleichzeitig Serviceleistung durch detaillierte Rechnung oder Aufschlüsselung der verschiedenen Verbindungen. > Einzelverbindungsnachweis > Rebiller

Bündelfunk
Öffentlicher, professioneller Mobilfunk auf Frequenzen zwischen 410 bis 430 MHz. Mehrere Funkkanäle werden dabei in einer Übertragungsstrecke zusammengefaßt (Frequenz-Multiplexing) und die Übertragung (Datenübertragungsrate: 2400 bit/s; bei Tetra 28.800 bit/s) kann sowohl paket- als auch leitungsvermittelt erfolgen. Im Gegensatz zum herkömmlichen Betriebsfunk werden im Bündelfunk die verfügbaren Funkkanäle von verschiedenen Kunden benutzt, ohne daß eine Mithörmöglichkeit durch Dritte besteht. Die Tarifierung erfolgt in monatlichen Pauschalen; die Verbindungen, die allerdings zeitlich begrenzt sind, werden also nicht einzeln berechnet.

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Callback
Rückrufdienste für Telefongespräche. Zu diesem Zweck mieten internationale Long-Distance-Carrier Leitungskapazität im großen Stil an. Die durch Abnahme großer Volumina erreichten Rabatte werden vorwiegend an kleine und mittlere Geschäftskunden weitergegeben. Nach einem kurzen Anruf im Ausland wird ein Rückruf veranlaßt, wobei die Verbindung ggf. noch weitergeleitet wird. Die Entgelte sind dann niedriger als die des marktbeherrschenden Unternehmens. Dem typischen Callback werden Leistungsmerkmale wie besondere Rechnungslegung, Sprachboxen oder Konferenzschaltungen hinzugefügt.

Call-by-Call
Mit der Call-by-Call-Auswahl kann ein Kunde, abweichend von dem per > Preselection dauerhaft voreingestellten > Verbindungsnetzbetreiber, fallweise einen anderen Anbieter für seine Fernverbindung auswählen. Dies erfolgt dadurch, daß für diese einzelne Verbindung vor der eigentlichen Zielrufnummer die Ziffernkombination 010xy gewählt wird. XY sind die Kennziffern des gewünschten Verbindungsnetzbetreibers. > Interconnection

Calling-Card > Telefonkarten

Carrier
Lizenziertes öffentliches TK-Unternehmen, vorzugsweise Netzbetreiber. > Anschlußnetz > Verbindungsnetzbetreiber

Carrier's Carrier
Netzbetreiber, der seine Infrastruktur in erster Linie anderen TK-Anbietern zur Verfügung stellt.

Chekker
Der analoge Bündelfunkdienst von T-Mobil mit ca. 90.000 Kunden wurde 1999 mit Netzinfrastruktur und Kundenbestand an die Regiokom Deutschland verkauft, welche als Dolphin Telecom Deutschland firmiert.

Cityruf
Paging-Dienst der T-Mobil. Seit 1995 ist durch Cityruf national eine ständige Erreichbarkeit unter einer einzigen Funkrufnummer möglich. Nachdem 1998 der Konkurrent DFR aufgab, beherrschte die T-Mobil mit ihren Pagern Scyper und Scall den Markt. Einzig die Hannoveraner Miniruf war noch Konkurrent. ‘99 übernahm Miniruf dann sämtliche Funkrufdienste der T-Mobil. Die SMS-Möglichkeiten bei Handys machen die Dienste jedoch zunehmend überflüssig.

Cybercash
Bezeichnung für ein virtuelles (digitales) Zahlungsmittel, das an eine feste Währung (z. B. US-$) gebunden ist. Die Nutzer verfügen über ein Konto bei einer Online-Bank, bei der sie das Geld in Form von Token über > Internet auf ihren Rechner laden und für Transaktionen im Internet verwenden können. Bei der Cybercoin-Lösung der US-amerikanischen Firma Cybercash erhalten die Nutzer eine Software, das Wallet (engl. Geldbörse), mit der sie frei wählen können, ob sie bei Online-Transaktionen per Bankeinzug (Electronic Direct Debit), Kreditkarte oder mit Cybercoins zahlen möchten.

Cyber Web
Dreidimensionale Darstellungen auf Highspeed-Netzen im > Internet.

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Datenkompression
Verfahren zur schnelleren Datenübertragung, gleichbedeutend mit Datenreduktion: Bei der Bildübertragung werden nur noch diejenigen Daten übertragen, die sich im Vergleich zum vor-ausgehenden Bild verändert haben. Dadurch können z. B. beim Kabel-TV auf dem Platz eines analogen Programms bis zu zehn digitale Programme übertragen werden.

Demilitarisierte Zone (DMZ), auch: Screened Subnet
Gruppe von Rechnern in einem Sicherheitssystem, die sowohl vom sicheren (trusted) als auch vom unsicheren (untrusted) Netz durch > Firewalls geschützt sind. > Security

Dienste
Oberbegriff für Basis- bzw. Netzdienstleistungen und Mehrwertdienstleistungen der TK-Anbieter. Netzdienste sind z. B. Überlassung von Mietleitungen, Festverbindungen etc. Werden den Kunden über diese Leitungen spezielle Leistungsmerkmale oder Dienstleistungen angeboten, spricht man von > Mehrwertdiensten.

Dienstekennzahl
Vorwahlnummer, die unabhängig vom Anbieter einen bestimmten Telefon-Mehrwertdienst eindeutig kennzeichnet, z. B. 0800 = kostenlose Rufnummer, freephone; 0700 = Persönliche Rufnummer.

Digitalisierung
a) Technik allg.: Einzug der Informationstechnik in alle technischen Bereiche.
b) Telekommunikation: Umstellung der Vermittlungstechnik von elektromechanischen Hebdrehwählern auf Vermittlungsrechner. Der Wählimpuls erfolgt hierbei nicht mehr per Impulswahlverfahren, sondern per Mehrfrequenzwahl. Das Telefonnetz wird so erheblich schneller und "intelligenter". Verschiedene Übertragungsdienste für Sprache, Text, Bilder oder Daten lassen sich nun an einem Telefonanschluß zusammenfassen. Dieses diensteintegrierende digitale Netz heißt > ISDN.

Digital Powerline
Haus-Zugangstechnik für Telefonie und Datenübertragung über die Stromleitung. Es handelt sich dabei um die Übertragung digitaler Signale über Niederspannungs-Verteilnetze, wobei die Stromkabel als Übertragungsmedium für Datenkommunikation und Voice-over-IP dienen. Diese Technik wurde von dem Joint Venture zwischen Norweb und Northern Telecom entwickelt und ermöglicht Übertragungskapazitäten von bis zu 1 Mbit/s in beide Richtungen. Die Technologie ermöglicht es, wie bei einem Internet-Direktzugang üblich, gleichzeitig mehrere Geräte an eine einzige Box anzuschließen. Die Stuttgarter Tesion-Mutter EnWB testet diese Technik. Die Essener RWE-Energie AG entwickelt eine ähnliche Technik zusammen mit Alcatel. Die norwegische ABB-Tochter Nera AS Telecommunication experimentiert mit Übertragungsmöglichkeiten auf Starkstromleitungen. > Anschlußnetz

Dreierkonferenz
Gleichzeitiges Zusammenschalten von drei Gesprächspartnern an einem Anschluß. > Komfortleistungsmerkmal im > ISDN.

Durchwahlnummer
Nummer einer durchwahlfähigen TK-Anlage. Dort besteht die Teilnehmerrufnummer aus der Durchwahlnummer und der Endgerätenummer.

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E-Cash Electronic Cash
Verfahren für den bargeldlosen Einkauf über das Internet. Dem Verfahren liegt der RSA-Verschlüsselungs- und Unterschriftenalgorithmus zugrunde, der in offenen Netzen einen De-facto-Standard darstellt und auf dem Zusammenspiel zweier eindeutiger Schlüssel beruht. > Electronic Commerce

E-Mail Electronic Mail
Internationale Bezeichnung für die elektronische Übermittlung von Nachrichten in verschiedenen Netzen nach dem Service Mail Transfer Protocol (SMTP). Der Adressaufbau im E-Mail-System er-folgt nach dem Muster "Name@Ort.netz". So lautet beispielsweise die Internet-Adresse des US-Präsidenten president@whitehouse.gov. Durch den Siegeszug des Internet ist das traditionelle OSI-Mail-Protokoll X.400 ins Abseits gerückt, es wird aber in puncto Sicherheit und Zuverlässigkeit bis auf weiteres von Bedeutung sein.

Einzelverbindungsnachweis (EVN), Einzelverbindungsübersicht (EVÜ)
Monatliche Auflistung aller geführten Gespräche an einem Telefonanschluß. Muß den Kunden laut TKV vom Anbieter auf Wunsch kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Denn nach Auffassung des Regulierers ist es ein schutzwürdiges und anerkennenswertes Kundeninteresse, die Überprüfung und Kontrolle der entstandenen Entgeltforderungen nicht beschränkt auf die Überprüfung rechnerischer Richtigkeit der Entgelte zu beziehen, sondern auch auf die Kontrolle über die Entstehung der Kosten. Dabei müssen mindestens Datum, Beginn und Ende oder Dauer der Verbindung, eines der Merkmale Tarifeinheit oder Entgelt für das Einzelgespräch sowie die Nummer des angerufenen Anschlusses aufgeführt sein. Die Regulierungsbehörde hat im Verbraucherinteresse eine Positivliste von Unternehmen erstellt, die den Anforderungen des §14 TKV voll entsprechen.

Electronic Commerce
Die elektronische Vorbereitung und Abwicklung von Geschäftsprozessen (Transaktionen) zwischen Geschäftspartnern (Business-to-Business) oder zwischen Anbietern und ihren Endkunden (Business-to-Consumer). Sie haben die Möglichkeit, Waren und Dienstleistungen auf elektronischem Wege zu bestellen und zu bezahlen. Der gesamte Geschäftsprozeß von Werbung, Geschäftsanbahnung, -abwicklung bis hin zu After-Sales-Services, Aktionen zur Kundenbindung und Online-Banking wird dabei im Internet abgewickelt.

Extranet
Extranets sind eine Erweiterung der firmeninternen > Intranets auf ans Netz angeschlossene Partner und Kunden. Ein solches Netz dient dazu, vorhandenen Kunden einen schnellen Zugang zu Services, Warenverzeichnissen, Preislisten oder anderen Informationen zu ermöglichen. Im Gegensatz zum öffentlichen Zugriff - z. B. auf die Web-Seite des Unternehmens - ist hier die Einwahl durch Mechanismen wie Paßwörter abgesichert. Zur Gewährleistung der Interoperabilität zwischen Produkten verschiedener Hersteller, haben sich über 40 große Firmen - darunter Hewlett-Packard, Netscape, Novell, Oracle und Silicon Graphics - auf grundlegende Standards geeinigt.

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Festnetz
Das Festnetz eines Anbieters besteht in der Regel aus fest im Boden oder auf Masten verlegten Kupfer- bzw. Glasfaserkabeln sowie breitbandigen > Richtfunk-, > Seekabel- oder > Satellitenverbindungen zur Überbrückung von großen Distanzen oder unwegsamem Gelände. Vermittlungsrechner übernehmen die Weiterleitung der Gespräche oder Daten in die verschiedenen Netzebenen oder in andere Netze. > Interconnection >Anschlußnetz > Mobilfunk

Firewall
(Hard- und Software-) Sicherheitsbarriere zwischen zwei oder mehreren Netzen, einem äusseren, unsicheren (untrusted) und einem inneren, zu schützenden (trusted) Netz. Der Betrieb eines firmeninternen Netzes (Intranet) ist in der Regel so gegen externe, unkontrollierte Zugriffe geschützt. Die Firewall ist so platziert, daß jede Kommunikationsverbindung zwischen den beiden Netzen die Firewall passieren muß. Sie soll den Verkehr auf Grund benutzerdefinierter Regeln prüfen und gegebenenfalls unterbinden. Entsprechende Konzepte zum Zugangsschutz für Netzwerke bestehen u. a. aus Datenverschlüsselung, Rufnummernüberprüfung und Meldung unerlaubter Aktionen. Managed Firewalls sind Firewall-Systeme, die von einem Dienstleister betrieben, gewartet und überwacht werden. Komplette Firewalls bestehen aus Rechner-Hardware, Router mit Packet Screen, Relay-Host-Software, Application-Relay-Software sowie Konfigurations-Software für Router und Relay. Neben dieser Zugriffssicherheit (Access Security) muss in Sicherheitskonzepten aber auch eine Inhaltssicherheit (Content Security) z.B. beim Abrufen von E-Mails oder Internet-Seiten berücksichtigt und eine Sicherheitspolitik mit Arbeitsanweisungen für jeden Mitarbeiter entwickelt werden. > Demilitarisierte Zone > Security

Fixed Mobile Integration (FMI)
Durch die Verschmelzung von Fest- und Mobilnetzen werden bei der Verwendung von Dual Band-Handys die Telefon- gespräche eines Kunden zu Hause über das Festnetz und unterwegs über das Mobilfunknetz geroutet.

Frame Relay (FR)
Bezeichnung eines Standards für paketvermittelte Netze. Übertragungsgeschwindigkeiten von 64 kbit/s über n x 64 kbit/s bis hin zu 2 Mbit/s. Hervorgegangen aus X.25.

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Hot-Standby-Lösung
Sicherungsverfahren, bei dem zwei Firewalls mit gleichen Regeln bis zu 100 Prozent parallel gefahren werden. Bei Ausfall des ersten Systems übernimmt die Backup-Firewall den gesamten Betrieb inklusive der Verbindungsleitungen.

IN   Intelligentes Netz, Intelligent Network

Interconnection
Zusammenschaltung verschiedener Netze an einem oder mehreren Netzzusammenschaltungspunkten (Point-of-Interconnection).

Internet-by-Call
Einwahlverfahren ins Internet ohne Anmelde- oder Mindestgebühr für einen festen Minutenpreis inklusive Telefongebühren. Auch weitere Serviceleistungen wie E-Mail-Postfach mit Speicherplatz können im Minutenpreis enthalten sein.

Intranet
Ein Intranet ist ein Netz innerhalb eines Unternehmens, das nicht öffentlich zugänglich ist, aber die gleichen Dienste wie das > Internet bietet. Es nutzt sozusagen die Internet-Technologie für den Hausgebrauch. Die Bildung einer solchen geschlossenen Benutzergruppe im Internet eröffnet völlig neue Möglichkeiten für kommerzielle Anwendungen. Die privaten Netzwerkverbindungen versorgen die Mitarbeiter unternehmensweit mit Informationen in Text-, Grafik- und Videoform. Es handelt sich dabei um interne > Web-Server, welche die Mitarbeiterkommunikation durch die Nutzung von Web- Browser- Technologien unterstützen. Sie verbinden in vielen Fällen Niederlassungen rund um den Globus, nutzen neben privaten Netzen auch die Infrastruktur des weltweiten Internets und werden inzwischen auch für den Austausch vertraulicher Daten eingesetzt. Datenbanken und Workgroup-Funktionen lassen sich problemlos in ein Intranet einbinden. Über den Intranet- >Server stehen sämtliche firmenrelevanten Informationen an jedem Ort, zu jeder Zeit in der gleichen Version zur Verfügung - völlig unabhängig davon, welche Infrastruktur oder Hardware-Plattform am jeweiligen Firmenstandort existiert. Wegen der vorhandenen technischen Voraussetzungen spielt IPT in Intranets bereits eine bedeutende Rolle. Microsoft, MCI Communications und Digital Equipment (DEC) haben eine Allianz geschlossen, deren Ziel das Angebot von Intranet-Diensten für E-Mail und Groupware-Applikationen in Unternehmen ist. In einer Kooperation mit Netscape bietet die Deutsche Telekom verstärkt Intranet-Dienstleistungen an.

ISDN Integrated Services Digital Network, Euro-ISDN
Flächendeckendes Dienste-integrierendes Digitalnetz, das aus dem analogen Fernsprechnetz hervorgegangen ist. Durch die Digitalisierung der Informationen ist eine gleichartige Behandlung von Text, Daten und Sprache möglich. Anschlußvarianten: Basisanschluß mit zwei B-Kanälen und einem D-Kanal. Primärmultiplexanschluß mit 30 B-Kanälen und einem D-Kanal.

ISP Internet Service Provider
Vermarkter und/oder Anbieter von Online-Zugängen; zum Teil Anbieter von Online-Diensten.

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Kanal
Allgemeine Bezeichnung für einen Übertragungsweg. Dabei kann man wiederum nach Verwendung (Sprach-, Datenkanal), Medium (Funk-, optischer Kanal) oder Funktionsprinzip (Zeit-, logischer Kanal) unterscheiden. An einem ISDN-Basis-Anschluß können beispielsweise über dieselbe Leitung zwei Kanäle gleichzeitig benutzt werden.

Komfortleistungsmerkmale
Durch die > Digitalisierung des Telefonnetzes werden neue Leistungsmerkmale am Anschluß möglich. Diese Leistungen können dank des > IN auch einzeln angeboten und tarifiert werden: Anklopfen, Rückfragen/Makeln, Dreierkonferenz, Detaillierte Rechnung, Sperre, Rufweiterschaltung, Verbindung ohne Wahl, Rückruf bei Besetzt.

Least-Cost-Routing (LCR)
Der LC-Router am TK-Anschluß des Kunden wählt für jeden Anruf automatisch per Call-by-Call die günstigste Verbindung zwischen den Angeboten verschiedener Wettbewerber und bringt so möglicherweise erhebliche Kosteneinsparungen.

Letzte Meile, "damned last mile"
Hausanschluß, die letzten paar hundert Meter vom Netz des Anbieters bis ins Haus des Kunden. Gehören i. d. R. dem ehemaligen Monopolunternehmen.

Lizenzen
Der > REGTP obliegt es, die Zulassung der Unternehmen für den Betrieb von Übertragungswegen oder das Angebot von Sprachtelefondiensten zu vergeben. Die verschiedenen Lizenzklassen sind:
Lizenzklasse 1: Mobilfunklizenz     Berechtigt zum Betreiben von Übertragungswegen für Mobilfunkdienstleitungen.
Lizenzklasse 2: Satellitenfunklizen  Berechtigt zum Betreiben von Übertragungswegen für Satellitenfunkdienstleistungen.
Lizenzklasse 3: Berechtigt zum Betreiben von Übertragungswegen für Telekommunikationsdienstleistungen für die
                       Öffentlichkeit, sofern sie nicht von den Lizenzklassen 1 und 2 erfaßt sind.
Lizenzklasse 4: Berechtigt zum Angebot von Sprachtelefondienst auf der Basis selbstbetriebener TK-Netze.

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Mehrwertdienst Value Added Network Service (VANS)
Bezeichnung für alle über die reine Übertragungsleistung hinausgehenden, anwendungsnahen Dienstleistungen der Anbieter. Im Telefondienst können dies einzelne > Komfortleistungsmerkmale sein oder die Sprachbox bis hin zum kompletten Call-Center; bei der Datenübertragung sind es >E-Mail, Online-Dienste oder komplette > Internet/ Intranet-Angebote.

Mobilfunk
Jede Form der Übertragung von Nachrichtensignalen per Funk durch die Luftschnittstelle. Das Mobilfunknetz setzt sich dabei zu großen Teilen auch aus Festnetzkomponenten zusammen und nur die Übertragung bis zum nächsten Funkmasten erfolgt per Funk. Die Endgeräte arbeiten nach unterschiedlichen Standards: GSM, DCS, UMTS, PHS, Dect. Mobilfunkdienste werden nach den Sparten Bündelfunk, Datenfunk, Funkruf (Paging) und Mobilfunktelefon unterschieden. Die Netzbetreiber sind Voll- oder Teilsortimenter, die Vermarktung erfolgt z.T. durch Service Provider.. Tendenziell wachsen Mobilfunk und Festnetz bereits zusammen (PCS). Nach Schätzungen der REGTP wird es Ende 1999 in Deutschland 21 Mio. Mobilfunk-Kunden geben.

Multimedia
Multimedia-Produkte und -Anwendungen bieten die Integration von Sprach-, Ton-, Text-, Daten- und Bildkommunikation kombiniert mit Videokonferenz. Digitalisierung und Datenkompression schaffen kostengünstige Verbreitungsmöglichkeiten für elektronische Medien (Pay-TV).

Netzbetreiber, Carrier
Gesellschaft, die Sprach- oder Datennetze mit einer von der > REGTP vorgegebenen Mindestzahl von Zusammenschaltungs- punkten (Points of Interconnect) unterhält. Netzbetreiber und > Reseller werden bei der Tarifierung der Zusammenschaltungs- entgelte unterschiedlich eingestuft.

Netze, auch: Netzwerke, Telekommunikationsnetze
Komplexe (Rechner-)Systeme aus Wähl- oder Standleitungen (Kabel- und Funkstrecken), Vermittlungssystemen an Knotenpunkten sowie Teilnehmereinrichtungen. Diese können sowohl auf begrenztem geografischem Raum liegen (LAN) als auch über große Entfernungen verteilt (MAN) und über öffentliche Netze miteinander verbunden sein. Das Netz kann als Sternnetz, ein Maschennetz, ein vermaschtes Sternnetz oder ein hierarchisches Netz angelegt sein. Die Netze können privat (unternehmensintern CN) oder öffentlich (PSTN) betrieben werden. Innerhalb eines physikalischen Netzes können verschiedene virtuelle Netze realisiert werden. Bundesweite TK-Netze sind in verschiedene Netzebenen aufgeteilt wie Ortsnetz oder Fernnetz. Überwacht und gesteuert werden die Netze in Netzmanagement Zentren. Beim IN kann der Kunde einzelne Funktionen oder > Komfortleistungsmerkmale des Netzes selber verändern.

Netzkennzahl, Verbindungsnetzbetreiberkennzahl, engl. Carrier Identification Code
Codenummer, die ein bestimmtes > Teilnehmernetz eindeutig kennzeichnet, das jedoch kein Ortsnetz ist. Netzkennzahlen können seit 1. Januar 1998 von Nutzern des Telefondienstes einer Rufnummer vorangestellt werden, um einen bestimmten Fernnetzbetreiber auszuwählen. Damit haben sie die Möglichkeit, bei jeder Verbindung individuell den günstigsten Anbieter zu bestimmen. Verbindungsnetzbetreiberkennzahlen haben die Struktur 010xy.

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Ortsnetz
Summe aller Anschlüsse, die unter derselben > Ortsnetzkennzahl zu erreichen sind. Die Grenzen eines Ortsnetzes orientieren sich in der Regel an den Stadt- und Gemeindegrenzen.

Ortsnetzkennzahl (ONKz), Ortsvorwahl
Vorwahl-) Nummer, welche die Anschlüsse eines Ortsnetzes eindeutig kennzeichnet.

Paging
Funkrufdienst, bei dem numerische oder alphanumerische Nachrichten als Personenruf an Handys oder Pager ausgesandt werden.

Paketfilter, auch: Firewall-Router, Screening-Router
Schützende Netzwerk-Router, die Netzwerk-Pakete abweisen oder akzeptieren können. Quelle, Ziel, Dienst und Verkehrsrichtung der Pakete können dabei frei gewählt werden. Dabei können allerdings nur Informationen der Transport- und der Netzwerkebene des Protokollstacks verwendet werden. Paketfilter sind daher nach heutigem Stand der Technik als einzige Sicherheitskomponente beispielsweise eines > Intranet nicht ausreichend. Sinnvoll ist ihr Einsatz als zusätzlicher Schutz in Kombination mit einem > Firewall-System.

PIN Personal Identification Number
Vier- bis achtstellige Nummer, mit der sich der Benutzer beim Einschalten des Handy legitimieren muß. Die PIN ist trotzdem Bestandteil der SIM-Karte, nicht des Gerätes.

Portabilität
Beibehaltung der Rufnummer durch den Teilnehmer bei einem Wechsel des Betreibers, der geographischen Lokation des Anschlusses oder des Dienstes. Entsprechend wird unterschieden zwischen Netzbetreiberportabilität, geographischer Portabilität und Diensteportabilität.

Preselection
Durch Preselection, d. h. die dauerhafte Voreinstellung auf einen anderen > Verbindungsnetzbetreiber (VNB) an einem Anschluß, wird bewirkt, daß der Anrufer bei der Wahl der "0" automatisch in das Fernnetz dieses VNB gelangt. Die Voreinstellung erfordert i. d. R. einen Vertragsabschluß des Kunden mit dem gewünschten VNB. Die Realisierung der Voreinstellung am Anschluß wird vom Teilnehmernetzbetreiber (TNB) vorgenommen. Die dauerhafte Voreinstellung kann fallweise für die einzelnen Verbindungen mit der > Call-by-Call-Selection übergangen werden.

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Rebiller, Switchless Reseller
Telefongesellschaften ohne eigene Vermittlungstechnik. Ein > Reseller erhält zum Rebilling vom eigentlichen Netzbetreiber die aggregierten Rechnungsdaten seiner Kunden. Auf dieser Basis erstellt er in eigenem Namen die Rechungen.

REGTP Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post, Bonn
Sektorspezifische Regulierungsinstitution mit den Aufgaben, den Wettbewerb im Bereich der Telekommunikation zu fördern, flächendeckend angemessene und ausreichende Dienstleistungen zu gewährleisten sowie eine Frequenzordnung festzulegen. Hierzu stehen verschiedene Regulierungsinstrumente wie Lizenzpflicht, Universaldienst, Entgeltregelung, Anordnung über offene Netzzugänge, Rufnummernverwaltung und Zusammenschaltungspflichten zur Verfügung. Darüber hinaus wird die Regulierung in Deutschland maßgeblich von der Europäischen Kommission mitgestaltet und beeinflußt.

Reseller
Reseller sind Unternehmen, die Telefonminuten oder Dienste bei Netzbetreibern in großen Mengen über Rabattprogramme oder zu Großhandelspreisen einkaufen und unter eigenem Markennamen und auf eigene Rechung an Endkunden oder andere Reseller weiterverkaufen. > Switch-based Reseller verfügen dabei über eigene, intelligente Vermittlungsknoten, die sie über angemietete Leitungen miteinander verbinden. Reseller ohne eigene Vermittlungsrechner werden als Rebiller oder Switchless Reseller bezeichnet. Sie leben allein von der individuellen Rechnungsstellung und Kundenbetreuung.

Richtfunk
Drahtlose Verbindung zwischen zwei oder mehreren Punkten (Point-to-Point, Poit-to-Multipoint) über meistens größere Entfernungen per Richtstrahlantennen im Bereich oberhalb von 2,5 GHz in der Regel mit Sichtverbindung. Richtfunk dient hauptsächlich der Übertragung von Bündeln von Sprach- und Datenkanälen sowie Fernseh- und Tonprogrammen. Auch > Satellitengestütze Mobilfunksysteme gehören zum Richtfunk.

Rückfragen/Makeln
Komfortleistungsmerkmal im digitalen Telefonnetz. Der Angerufene kann zwischendurch ein zweites Gespräch entgegennehmen und zwischen beiden Verbindungen hin und her schalten (makeln).

Rufumleitung
syn.: Anrufweiterleitung, Rufweiterschaltung, Call Fowarding. Leistungsmerkmal von Telefondiensten in TK-Fest- und Mobilfunknetzen (und Nebenstellenanlagen), bei dem an einem Teilnehmeranschluß eingehende Anrufe an eine vorgegebene Rufnummer eines anderen Anschlusses umgeleitet werden (Anrufumleitung sofort, Anrufumleitung bei besetzt, Anrufumleitung nach Zeit).

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Satelliten (-gestützte Mobilfunksysteme)
> Richtfunksysteme auf Basis von beweglichen oder stationären Satelliten in unterschiedlichen Höhen im Orbit mit Anbindung an Erdefunkstellen. Die Integration von terrestrischen und Satellitensystemen zu globalen Netzen ist Voraussetzung für Erreichbarkeit und persönliche Kommunikation an jedem beliebigen Punkt der Erde. Satellitengestüzte Mobilfunksysteme können aus Kapazitätsgründen jedoch nur eine Ergänzung zu den terrestrischen Mobilfunksystemen darstellen. Diesem Umstand tragen mobile Endgeräte mit Dual-Mode bzw. Multimode Rechnung. Ein erstes satellitengestütztes globales Mobilfunksystem wurde von Inmarsat 1982 eingeführt. Der Startschuss für neue Systeme fiel 1992 mit der Zuteilung der Frequenzbänder. Die ersten Lizenzen erhielten 1993 drei US-Konsortien für die Systeme Iridium, Globalstar und Odyssey (inzwischen eingestellt). Die Systeme werden nach der Höhe der Umlaufbahn unterschieden:
- Erdnahe Satelliten in einer Umlaufbahn von bis zu 1.500 km über der Erdoberfläche (LEO- Low Earth Orbit)
- Satelliten auf mittleren Bahnen (MEO- Medium Earth Orbit) mit einer Bahnhöhe bis 10.000 km, in Einzelfällen bis 20.000 km
- Satelliten auf hochelliptischen Bahnen (HEO- High Elliptic Orbit)
- Satelliten auf geostationären Bahnen (GEO- Geostationary Orbit) mit einer Höhe von ca. 36.000 km

Schnurlos-Telefon
Analoges oder digitales Funktelefon für den Festnetzanschluß mit Reichweiten bis 300 Meter. Nicht zu verwechseln mit > Mobilfunk-Handys

Security, engl.: Sicherheit
Sicherheitstechnik gilt als einer der > Times-Marktsegmente die derzeit in der Multimedia-Technik zusammenwachsen. Das gesamte Spektrum der Sicherheitstechnik umfaßt Anti-Virus, File Encryption, > Firewall, Intrusion Detection & Monitoring, Access & Content Checking, E-Mail-Security und Backup. Der gesamte deutsche IT-Sicherheitsmarkt wird für 1999 auf 880 Mio. Mark geschätzt, bei einer Wachstums rate von 28 % bis 2003. Davon werden über 50 % im Bereich Dienstleistung erwirtschaftet. Der Weltmarkt wird nach Schätzungen von mehr als vier Mrd. Mark 1999 auf 15 Mrd. Mark in 2003 steigen.

Seekabel, auch: Unterwasserkabel
Speziell geschützte schnelle Übertragungsleitungen für die Verlegung auch in großen Meerestiefen zur Verbindung ganzer Kontinente. Die wichtigsten Projekte sind Sea-mea-we und > Hochgeschwindigkeitsnetze

Service-Rufnummern 0130/0800, 0137/8, 0180x, 0190/0900
Sprachmehrwertdienste der Telefonunternehmen über die Unternehmen ihre Vertriebs- und Service-Aktivitäten organisieren und anbieten oder Content-Anbieter Informationen/Unterhaltung verkaufen können.

Service Provider
Der Anbieter stellt seinen Kunden Einwahlknoten für den technischen Zugang zu einem Daten- oder Funknetz sowie darüber hinaus die erforderliche Software zur Verfügung und kassiert dafür nutzungsabhängig.

Smart Card
Plastikkarte mit intelligentem Chip als Schlüsselkarte zur Abrechnung und Abbuchung von (Kommunikations-) Dienstleistungen. In der TK insbesondere für Telefongespräche. > Telefonkarte

SMS Short Message Service
Dieser Kurznachrichtendienst im Mobilfunk hat mittlerweile die Funkrufdienste (Telmi, Scall, Quix etc.) in die Bedeutungs- losigkeit verdrängt.

Switch
a) Vermittlungsrechner im Netz
b) Protokollunabhängiges > ATM-Produkt, das einfacher arbeitet als ein > Router: noch während ein Datenpaket eingeht, liest der Switch die Adreßinformation im Header des Datenpakets und leitet es direkt, d. h. ohne den Umweg über das Memory des Switches, an das Ziel weiter. Switches dürften den Markt revolutionieren, da im Fall der wachsenden Bandbreite die jetzige Leistungsfähigkeit der Router von mehreren hunderttausend Paketen pro Sekunde nicht mehr ausreichen wird. Die Unterneh- men Cisco und 3Com gelten als Marktführer für Switching.

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Teilnehmernetz
Durch eine > Netzkennzahl oder eine > Ortsnetzkennzahl eindeutig gekennzeichnetes Telekommunikationsnetz, das Teilnehmeranschlüsse aufweist. > Ortsnetz

Telefonkarten
Vorbezahlte oder über den Telefonanschluß abgerechnete Smart Card. Wird auch für den Anschluß der Funktelefone im > Mobilfunk verwendet. > Calling-Cards dagegen dienen in der Regel nur zum Aufdruck der nach der Einwahl ins Anbieternetz zum Gespräch erforderlichen > PIN.

Telefonminuten
Die Telefonminuten sind ein verläßlicher Maßstab, um den Anteil eines Unternehmens am Gesamtvolumen des TK-Marktes zu bestimmen. Da kein Unternehmen seinen Marktanteil jedoch im Detail offen legen möchte, sind die Angaben über die Berechnungsgrundlagen, welche die Unternehmen bei der Ermittlung ihrer Telefonminuten zugrunde legen, sehr unterschiedlich. Sie betreffen ein Mal alle vermittelten Verbindungen, ein anderes Mal (bei Resellern) alle über das Unternehmen geführten Gespräche. Teilweise werden Auslandsgespräche oder Verbindungen über > Service-Rufnummern je nach Bedarf mit einbezogen oder außen vor gelassen. Eine akzeptierte Berechnungsgrundlage gibt es für den deutschen Markt derzeit nicht.

Telefonrechnung, Fernmelderechnung
Die Landgerichte in Flensburg und Landshut haben nach einer Klage der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen entschieden, daß die Telefonrechnungen für den Kunden mindestens sechs Wochen lang nachprüfbar sein müssen und > Einzelgesprächsnachweise aufzubewahren, auch wenn der Kunde keine Nachweise verlangt. (Flensburg, Az.: 2 0 93/88; Landhut, Az.: 2HK 0 552/99).

Telefontarife, Tarife
Auf Basis der Interconnection-Entgelte und der Firmenkosten errechnete Gebühr für Kunden für die Nutzung der Übertragungswege und > Mehrwertdienste. Mit Hilfe der Verbindungsdaten und > Billing-Software erstellt der Anbieter – oder in dessen Auftrag die Deutsche Telekom – auf Basis der Tarife für die Kunden die Rechnung. Die Tarife können einzelne Leistungen betreffen (ein Auslandsgepräch in PfM) oder Angebote pauschal abdecken (mtl. Anschlußgebühr inkl. Internet-Zugang).

Telekommunikation
auch: Nachrichtentechnik. Sammelbegriff für alle nachrichtentechnischen Übertragungsverfahren für Sprache, Texte, Bilder oder Daten zur Kommunikation zwischen Menschen oder Maschinen (Computer). Unterscheidung in Festnetz- und Mobilfunk. Das 1998 erwirtschaftete Umsatzvolumen lag bei 106 Mrd. Mark und es wurden 15,3 Mrd. Mark investiert. 3,6 Mrd. Mark allein in den Mobilfunk. Hier wird für Ende 1999 bei einer Steigerungsrate von rund 70 Prozent mit 21 Mio. Teilnehmern gerechnet. Mit einer Teilnehmerzahl- von derzeit acht Millionen bildet Deutschland die größte Online-Gemeinde in Europa. Weltweit generiert Deutschland schon heute das dritthöchste Verkehrsaufkommen im WorldWideWeb hinter den Vereinigten Staaten und Japan. Mitte 1999 waren rund 1700 Unternehmen auf dem deutschen TK-Markt aktiv, 170 verfügten über eine Lizenz zum Netzaufbau. Ende 1999 lag die Zahl der Beschäftigten bei den neuen Wettbewerbern laut REGTP bei mehr als 47.000. > Netze > Dienste > Mehrwertdienste

Telekommunikationsgesetz (TKG)
Das Telekommunikationsgesetz stellt die Vereinbarung über den Regulierungsrahmen nach Abschaffung der Monopole dar. Eine Regulierungsbehörde als obere Bundesbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministers für Wirtschaft stellt die Durchsetzung der Regulierungsziele sicher. > REGTP

Telematik
Kunstbegriff aus Telekommunikation und Informatik. Bezeichnung für jegliches Messen, Steuern und Regeln per Fernsteuerung über TK-Leitungen.

Teleshopping
Einkaufen am Fernseher oder PC via Telefonleitung.

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T-Interconnect
T-Interconnect ist die netznahe Dienste-Plattform der Deutschen Telekom für hochwertige und kommerzielle Dienstleistungen auf Basis der > Internet-Technologie. Der dahinter liegende, flächendeckend ausgebaute Backbone verfügt über eine Bandbreite von bis zu 622 Mbit/s (künftig bis 2,4 Gbit/s) und gehört damit zu den leistungsfähigsten Europas. Die Produkte von T-Interconnect sind abgestimmt mit anderen Internet-Produkten der Telekom wie z.B. T-Mart. Zielgruppe sind Geschäftskunden mit hohen Anforderungen, Internet-Service-, Content- und E-Commerce-Provider, Online-Dienste und Unternehmen mit Filialstruktur. Die Tarifierung (> Billing) erfolgt taktgenau in kleinen MByte-Schritten nach Volumen statt durchschnittlicher Bandbreite. Mit bis einem zu 50% günstigeren Einstiegspreis ist das Angebot ideal für Unternehmen mit stark schwankender Anschlussnutzung. Abgerechnet wird in glatten Euro-Beträgen.

TIMES-Märkte
Zusammenfassung der durch die > Digitalisierung zusammenwachsenden wichtigsten Multimedia-Marktbereiche: Telekommunikation, Informationstechnik, Massenmedien, Unterhaltungselektronik (Entertainment) sowie Sicherheitstechnik in einem Begriff.

T-Online
1981 unter der Bezeichnung Btx eingeführter Online-Dienst der Deutschen Telekom mit rund 4 Mio. Nutzern (Ende 1999). In naher Zukunft soll auch die Internetübertragung per Kabel möglich sein. Geplant ist auch der Markteinstieg in nicht deutschsprachigen Ländern wie Großbritannien und Frankreich. Der Börsengang von T-Online ist als "eine Option für den Fall eines größeren Zukaufs" im Gespräch.

T-Mart
Dachmarke der Deutschen Telekom für alle Internet- und Intranet-Aktivitäten im Business-to-Business-Bereich, inklusive von Systemen für die Geschäftskommunikation und Electronic Commerce. > T-Interconnect

Übertragungsgeschwindigkeit
syn.: Übertragungsrate, Bandbreite, Bitrate. Menge der an einem Punkt im Netz durchfließenden Daten, angegeben in Bit pro Sekunde (Kbit/s, Mbit/s). Ein Telefon-Sprachkanal benötigt rund 64 Kbit/s, ein Fernsehbildkanal etwa 140 Mbit/s. Ab Bandbreiten von 2 Mbit/s spricht man von Breitbandkommunikation. > ISDN > ADSL >ATM

UMTS Universal Mobile Telecommunication System
Mobilfunk-Standard der dritten Generation, der das Handy multimedial machen soll.

Universaldienst
Die vom Regulierer verlangte Grundversorgung der Bevölkerung mit TK-Dienstleistungen, die Telekommmunikationsunter- nehmen mit einem Marktanteil von mindestens 25 % sicherstellen müssen. Dazu zählen analoge Technik, Telefonauskunft sowie Telefonverzeichnisse und -häuschen zu "erschwinglichen Preisen". > REGTP

Vanity Nummern, Buchstabenwahl
Möglichkeit, eine Rufnummer auf dem Telefon oder Handy auch nach dem Firmennamen wählen zu können: z.B. 0800-POST = 0800-7678.

Verbindungsnetzbetreiber (VNB),
Long Distance Carrier. Netzbetreiber, der Verbindungen zwischen Teilnehmernetzen bereitstellt und für den Kunden die Abwicklung aller Nah-, Fern- und Auslandsgespräche übernehmen kann. Der VNB muß nicht notwendigerweise auch ein Teilnehmernetzbetreiber (Ortszugang) sein. >Anschlußnetz > Netzkennzahl >Carrier

Video-on-Demand (VoD)
Abruf von Videos gegen Bezahlung über schnelle Datenleitungen aus einer Datenbank.

Voice-Mail-System
Technisches System hinter dem zu jedem Mobiltelefon gehörenden Anrufbeantworter im Netz aber; ist aber auch für viele andere Einsatzmöglichkeiten geeignet.

World Wide Web
Ein Ende der achtziger Jahre am Europäischen Kernforschungszentrum in Genf entwickeltes, auf der Hypertext-Technologie basierendes Navigationssystem zum vereinfachten Auffinden von Text-, Audio- und Videodokumenten im >Internet.


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Mit dem weltfremden Urteil vom 12. Mai 1998 - 312 O 85/98 - "Haftung für Links" hat das Landgericht (LG) in Hamburg entschieden, dass man durch die Anbringung eines Links, die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann - so das LG - nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Hiermit distanzieren wir uns ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten.

Siehe aber auch  http://www.daniel-rehbein.de/urteil-landgericht-hamburg.html   und TDK

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Siehe auch http://www.daniel-rehbein.de/verlinkung.html    Verlinkung

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