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Auszug aus com! Heft 1/2008
Captchas
Neuer Trick von Spam-Versendern
Anwender werden als Codeknacker missbraucht
Ein Captcha ist in der Regel ein Bild, das eine zufällige Folge von Buchstaben und Zahlen zeigt, die verformt oder anderweitig verfremdet sind. Der Benutzer musss die Zeichen identifizieren und in eine Maske eintippen, um sich zum Beispiel bei einem Webdienst zu authentifizieren.
Aktuelle Texterkennungs-Software besitzt diese Erkennungsleistung nicht. Das Verfahren soll somit sicherstellen, dass nur Menschen und nicht etwa Programme auf den Webdienst zugreifen. Der Einsatz von Captchas  soll in erster Linie verhindern, dass Spammer massenweise Werbung in Weblogs posten und automatisiert E-Mail-Adreesen für den Spam-Versand anlegen.
Web-Surfer als Codekanacker
Die Spam-Versender haben sich deshalb etwas Neues ausgedacht. Statt mir immer ausgefelten technischen Erkennnungsmethoden zu arbeiten, spannen sie den Anwender als Capcha-Knacker ein. auf einer Webseite des Spam-Versenders wird der Besucher aufgefordert, einen Code einzugeben, der ihm erlaubt, spezielle Internetangebote  zu nutzen. Der Code wird dem Besucher als Captcha angezeigt.
Striptease als Lockstoff: Wenn der Besucher den Captcha eingibt, greift der Spammer den Code ab.
Der Trick: Das vorgehaltene Captcha stammt in Wirklichkeit von Websiten wie yahoo Mail (http://yahoo.de) wo es als Authentifizierung bei der Erstellung von Mail-Konten genutzt wird. Der ahnungslose Anwender löst das Captcha, und der Spammer erstellt damit ein neues Konto für seinen Spam-Versand.
Captcha Breaker: Der Trojaner Capcha Breacker nutzt das gleiche Prinzip. Captcha Breaker präsentiert dem Anwender eine besondere Art von Striptease: Jedes Mail, wenn ein Benutzer ein gezeigtes Captcha korrekt eingibt, lässt eine Dame ein weitere Kleidungsstück fallen. Auch hier wierd der abgegriffen Code zur Erstellung von Spam-Mail-Kontem genutzt. Captchas sind damit als als Schutzmassnahme wirkungslos geworden - gleichgültig wie komplex sie sind. Selbst Varianten, in den Tiere oder Bauwerke identifiziert werden müssen, lassen sich mit Hilfe unbedarfter Benutzer knacken.
Keine Gefahr für Anwender: Das trojanische Pferd stellt für den Nutzer derzeit keine Gefahr dar. Das kann sich jedoch in Zukunft ändern. Das Programm macht sich selbständig vom Anwender-PC, nachdem die Captchas gelöst wurden. Wie sich das trojanische Pferd verbreitet, ist unklar. vermutlich gelangt es per Mail -Anhang oder über Porno-Webseiten auf den PC des Nutzers.  http://pandalabs.pandasecurity.com /archive/A-new-way-of-social-engineering-aspx


Weitere Quellen

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