| Datenschutz | |
| http://www.lv1.ifkomhesen.de/datenschutz.htm#S1 | |
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Begriff
Meldungen
Neues Datenschutzrecht
Wer schützt Privatspäre?
Bald Systeme zum Urheberrechtschutz im Internet
Warnungen bezüglich Datenschutz
EU verabschiedet neue Datenschutz-Richtlinien
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Weitere Meldungen
Begriff
http://de.wikipedia.org/wiki/Datenschutz
Datenschutz bezeichnete
ursprünglich den Schutz personenbezogener Daten vor Missbrauch.
Der Begriff wurde gleichgesetzt mit Schutz der Daten, Schutz vor Daten oder auch Schutz
vor Verdatung. Im englischen Sprachraum spricht man von privacy (Schutz der Privatsphäre) und von data privacy (Datenschutz im engeren Sinne). Im
europäischen Rechtsraum wird in der Gesetzgebung der Begriff data protection
verwendet.
Heute wird der Zweck des Datenschutzes darin gesehen, den Einzelnen davor zu schützen,
dass er durch den Umgang mit seinen personenbezogenen Daten in seinem Recht auf
informationelle Selbstbestimmung
beeinträchtigt wird. Datenschutz steht für die Idee, dass
jeder Mensch grundsätzlich selbst entscheiden kann, wem wann welche
seiner persönlichen Daten zugänglich sein sollen. Der Datenschutz will den so genannten
gläsernen Menschen verhindern.
Europäische Datenschutzrichtlinie
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Titel: Richtlinie 95/46/EG des Europäischen
Parlaments und des Rates vom 24. Oktober 1995 zum Schutz natürlicher Personen bei der
Verarbeitung personenbezogener Daten und zum freien Datenverkehr
Kurztitel: Europäische Datenschutzrichtlinie
Rechtsnatur: EG-Richtlinie
Geltungsbereich: Europäische Union
Rechtsmaterie: Datenschutzrecht
Veröffentlichung: 23. November 1995
(ABl. EG Nr. L 281 S. 3150)
Inkrafttreten am: 13. Dezember 1995 In nationales Recht
umzusetzen bis: 24. Oktober 1998
Umgesetzt durch: Gesetz zur Änderung des
Bundesdatenschutzgesetzes und anderer
Gesetze vom 23. Mai 2001 (BGBl. I S. 901)
Die Europäische Datenschutzrichtlinie ist eine 1995 erlassene Richtlinie der
Europäischen Gemeinschaft zum Schutz der Privatsphäre von natürlichen Personen bei der
Verarbeitung von personenbezogenen Daten.
Sie beschreibt Mindeststandards für den Datenschutz, die in allen Mitgliedstaaten der
Europäischen Union durch nationale Gesetze sichergestellt werden müssen. Ausgenommen von
der Anwendung sind lediglich die ausdrücklich in Art. 3 Abs. 2 der Richtlinie genannten
Bereiche betreffend die zweite und dritte Säule der Europäischen Union, also der
gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik (GASP) und der polizeilichen und justiziellen
Zusammenarbeit in Strafsachen (PJZS).
In Deutschland ist die Europäische Datenschutzrichtlinie durch das Gesetz zur Änderung
des Bundesdaten- schutzgesetzes und anderer Gesetze vom 23. Mai 2001 umgesetzt worden.
Vorausgegangen war ein von der EU-Kommission eingeleitetes Vertragsverletzungsverfahren,
weil die Richtlinie nicht innerhalb der vereinbarten Drei-Jahres-Frist in deutsches Recht
transformiert worden war.
Im Juli 2005 rügte die EU-Kommission eine unzureichende inhaltliche Umsetzung der
Datenschutzrichtlinie in Deutschland. Sie kritisiert, dass den Stellen, die mit der
Datenschutzaufsicht betraut sind, die erforderliche Unabhängigkeit von staatlicher
Einflussnahme fehle. Die Kommission hat daher ein weiteres Vertrags- verletzungsverfahren
eingeleitet.
Literatur
* Ulrich Dammann, Spiros Simitis: EG-Datenschutzrichtlinie. Kommentar. Baden-Baden 1997.
Meldungen
Bundesregierung plant neues Datenschutzrecht, PS News 05/99 01.02.99
Die Bundesregierung will in dieser Legislaturperiode ein neues Datenschutzrecht
schaffen, das den Anforderungen des Internet gerecht wird. Im Vordergrund
stehe dabei der Grundsatz der
Datenvermeidung. Dies erklärte Jörg Tauss, Mitglied des Forschungsausschusses
für Informations- und Kommunikationstechnologie im Bundestag, auf dem 4. Bonner
Orbit Internet Forum.
http://www.orbit.de
Informationsdienst
Wissensch idw) - Pressemitteilung - Fachhochschule Ravensburg-Weingarten,
15.08.2001
Wer schützt die Privatsphäre im
Internet
Weingartener FH-Professor veröffentlicht Lehrbuch
über die Verschlüsselung von Daten
"Das Bewusstein für die Datensicherheit ist noch nicht vorhanden",
sagt Professor Dr. Wolfgang Ertel von der Fachhochschule Ravensburg-Weingarten.
Dabei führe die Spionage übers Internet allein in Deutschland zu
jährlichen Verlusten der Industrie in zwei- bis dreistelliger Milliardenhöhe. Grund
genug für den Informatik-Professor, im Fachbuchverlag Leipzig ein Lehrbuch mit dem Titel
"Angewandte Kryptographie" zu veröffentlichen. Auf 190 Seiten
vermittelt Ertel zukünftigen Informatikern das Wissen über das Verschlüsseln
von Nachrichten. Die Kryptographie kommt aus dem militärischen
Bereich. Logischerweise wollen die Armeen es unbedingt verhindern,
dass ihre Nachrichten abgehört oder gar
verstanden werden können. Aufgrund der weltweiten Vernetzung der Computer hat seit
einigen Jahren das Verschlüsseln von Nachrichten Bedeutung für fast jedermann
gewonnen. Das Internet hat zwar den großen Vorteil, dass man problemlos
mit unzähligen Menschen auf der ganzen Welt kommunizieren kann, auf der anderen Seite
können elektronische Briefe relativ problemlos abgehört werden.
Daher ist es wichtig, dass Unternehmen ihre E-Mails, Dateien und
Webseiten verschlüsseln, um beispielsweise ihre Angebote und Patente aber
auch ihre Geschäftspolitik nicht preiszugeben. Dies scheint dringend
nötig: "Die Vereinigten Staaten", erklärt Professor Ertel,
"haben zusammen mit anderen Staaten ein weltumspannendes Abhörsystem
mit dem Namen Echelon aufgebaut,
das der Industriespionage dient." Vor kurzem erst sei dies von der Europäischen
Union offiziell bestätigt worden. Wolfgang Ertel hat an der Uni Konstanz
Mathematik und Physik studiert. Nach Assistentenzeit und Promotion an der Technischen
Universität München wechselte der gebürtige Leutkircher 1993 an das International
Computer Science Institute der Universität Berkeley in Kalifornien.
Damals befasste er sich nicht nur mit künstlicher Intelligenz, sondern auch mit Kryptographie.
1994 wurde der passionierte Bergsteiger an die Fachhochschule Ravensburg-Weingarten
berufen, 1996 hielt er erstmals die Vorlesung "Datensicherheit".
Im Rahmen der Vorbereitung bemerkte er, "dass es kein deutsches Buch
gibt, das die Anwendung der Kryptographie in den Vordergrund stellt". Aus dem Skript
zur Vorlesung ist das Lehrbuch entstanden. Neben dem Verschlüsseln von Daten ist die digitale Unterschrift die zweite
zentrale Aufgabe der modernen Kryptographie. "Diese", davon ist der 42-jährige
Professor überzeugt, "wird das Medium E-Mail in den nächsten
Jahren zu einem seriösen Werkzeug für den effizienten Austausch von
Verträgen und anderen wichtigen Dokumenten machen." In seinem Buch beschreibt Ertel,
wie eine digitale Signatur funktioniert, wie auch der
"Normalbürger" das technisch realisieren kann, wie man digitale Signaturen anwendet,
welche Software man sich besorgen muss und welche Fallgruben es gibt.
Professor Ertel, der auch Firmen beim Aufbau ihrer Sicherheitsstrukturen berät,
hält ein leidenschaftliches Plädoyer für
die Anwendung von kryptographischen Verfahren und empfiehlt beispielsweise PGP.
Erhältlich ist PrettyGoodPrivacy im Internet. Auf seiner
Homepage www.fh-weingarten.de/~ertel/kryptobuch.html
verrät Wolfgang Ertel die Adresse. Durchaus vergleichbar ist
übrigens die Sicherheit einer Internetseite mit der Sicherheit eines Hauses. Absolute
Sicherheit gibt hier wie dort nicht, prinzipiell ist ein Einbruch immer möglich. Deswegen
muss es das Ziel sein, es dem Dieb so schwer wie möglich zu machen. "Bei Nutzung von
entsprechenden Kryptographie- Programmen", so Ertel, "wird der Aufwand
so groß, dass sich ein Angriff nicht mehr lohnt." Einen Teil
seines Kryptographie-Lehrbuches hat Wolfgang Ertel in den USA geschrieben, wo er
im Sommersemester 2000 das Forschungssemester verbrachte. Die Firma Maxtor
baut Festplatten für ganz normale PC's. Damit Hacker keinen
Zugriff auf den Rechner haben, möchte man die Daten auf der Festplatte verschlüsseln.
Dies geschieht mit Hilfe von zufälligen Zahlenreihen.
Bei Maxtor schrieb Ertel nicht nur das
Kapitel über Zufallszahlen, sondern bestieg auch den mit 4.400 Metern höchsten Berg der
USA, den Mount Whitney, über den schwierigen Ostpfeiler. Auch im Privatleben
setzt er innovative Technik ein, mit Frau und drei Kindern wohnt er im
ersten Passivhaus des Schussentals. Neben der Datensicherheit
lehrt Wolfgang Ertel auch Mathematik und Künstliche Intelligenz. Mit LEXMED
hat er ein erfolgreiches Expertensystem zur Diagnose von Blinddarmentzündung entwickelt.
Zukünftig, so Ertels Prognose, wird die Kryptographie wesentlich an Bedeutung
gewinnen. "In einigen Jahren", ist der Informatik-Professor überzeugt,
"werden wir alle den digitalen Personalausweis
mit Chipkarte haben." Mit dieser Karte werden Passwörter für Computerzugang oder
Geheimnummern zum Online-Banking überflüssig. Auf diesem Ausweis ist
unter anderem der persönliche geheime Signaturschlüssel gespeichert.
Außerdem sorge ein Minichip auf der Karte dafür, dass beim Signieren
von Nachrichten keine Information über den Schlüssel aus der Chipkarte herausgelangt.
Zur Diebstahl- sicherung werde auf der Karte wahrscheinlich noch ein Fingerabdrucksensor
angebracht, der die Karte nur bei richtigem Daumenmuster aktiviere.
Info: Kurse zum Thema Datensicherheit im Internet bietet
die Koordinierungsstelle für Wissenschaftliche Weiterbildung (kww) an der FH
Ravensburg-Weingarten an. Ein Seminar von Professor Ertel im Oktober wendet sich
an Systemadministratoren in mittelständischen Firmen. Einzelheiten unter Fon (07 51) 5
01-97 25,
E-Mail: kkw-org@fh-weingarten.de
PC-Welt, 31.08.2001
Datenschützer: Bald Systeme zum
Urheberrechtschutz im Internet
Der Berliner Datenschutzbeauftragte Hansjürgen
Garstka erwartet in einigen Monaten die ersten Systeme der Industrie zum Schutz
von Urheberrechten im Internet. "Die Industrie arbeitet heftig an solchen
Softwarelösungen".
http://www.pcwelt.de/news/internet/18555
Warnungen
bezüglich Datenschutz
http://www.datenschutzzentrum.de/
http://www.datenschutz.inside.tm/pgp
http://www.datenschutzzentrum.de/material/themen/safesurf/pgp/wozu.htm
Neuer Leitfaden zum
Datenschutz im Internet
http://www.heise.de/newsticker/data/hod-04.01.02-000
Der hamburgische Datenschutzbeauftragte hat eine Orientierungshilfe für Surfer und
Diensteanbieter veröffentlicht.
Auszug aus NET, Heft
11/2004
Datenschutzrecht
. . . .
Weitere
Meldungen
CHIP-News, 29.05.2002
EU verabschiedet neue
Datenschutz-Richtlinien
Das europäische Parlament wird am morgigen Donnerstag neue europaweite
Datenschutz-Richtlinien verabschieden.
http://www.chip.de/news_stories/news_stories_8732347.html
Informationsdienst
Wissenschaft - idw - - Pressemitteilung - Universität Kassel, 04.06.2003
Das erste Handbuch
zum Datenschutzrecht stammt aus Kassel
Aus der Universität Kassel stammt ein
wesentlicher Beitrag zur Systematisierung und zum besseren Verständnis des
Datenschutzrechts. Das gerade in dem renommierten juristischen Verlag C.H. Beck
erschienene "Handbuch Datenschutzrecht" ist von dem
Hochschullehrer und derzeitigen Vizepräsident der Universität Kassel Alexander
Roßnagel herausgegeben.
Aus der Universität Kassel stammt ein wesentlicher Beitrag zur Systematisierung
und zum besseren Verständnis des Datenschutzrechts. Das gerade in dem renommierten
juristischen Verlag C.H. Beck erschienene "Handbuch Datenschutzrecht"
ist von dem Hochschullehrer und derzeitigen Vizepräsident der Universität Kassel Alexander
Roßnagel herausgegeben.
Nach etwa fünf Jahren Arbeit ist es damit in 69 Beiträgen von 61 Autoren auf etwa 2050
Seiten erstmals gelungen, einen Überblick über das gesamte deutsche Datenschutzrecht mit
seinen schätzungsweise über 1000 Gesetzen zu geben. Datenschutz betrifft als
Querschnittsaufgabe alle staatlichen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen
Handlungsfelder. Datenschutz ist eine wesentliche Voraussetzung der Informations-
gesellschaft - als Grundrecht ihrer Bürger, als Bestandteil der künftigen Arbeitswelt,
als Akzeptanzfaktor für Electronic Commerce und Electronic Government. Die Gesetzgebung
in diesem Bereich ist durch die Umsetzung der europäischen
Datenschutzrichtlinie im neuen Bundesdatenschutzgesetz, den
Landesdatenschutzgesetzen und vielen bereichsspezifischen Datenschutzgesetzen zu einem
vorüber- gehenden Abschluss gelangt. Zugleich aber wird immer deutlicher, dass
Datenschutz und Datenschutzrecht
erneuerungsbedürftig sind und auf die technischen und wirtschaftlichen Veränderungen
eingestellt werden müssen. In dieser Situation der Konsolidierung und der Neukonzeption
bietet das Handbuch
Datenschutzrecht eine aktuelle und systematische praxisorientierte Darstellung der
gesamten Breite des geltenden Datenschutzrechts und zugleich einen Ausblick auf relevante
Entwicklungslinien. Es dürfte für
das Datenschutzrecht ein Standardwerk werden, auf das alle zurückgreifen, die
professionell mit dem Datenschutzrecht zu tun haben. Sein Erscheinen demonstriert, dass
die Universität Kassel mit der von
Roßnagel geleiteten "Projektgruppe verfassungsverträgliche
Technikgestaltung (provet)" für das Recht der Informations- und
Kommunikationstechniken eine erste Adresse ist. Nachdem Roßnagel gerade
vor etwa einem Jahr für die Bundesregierung das Gutachten zur
umfassenden Modernisierung des Datenschutzrechts verfasst hat, stärkt dieses Handbuch den
Ruf der Universität Kassel als wichtige Adresse
rechtswissenschaftlicher Forschung.
Alexander Roßnagel (Hg.): Handbuch Datenschutzrecht. Die neuen
Grundlagen für Wirtschaft und Verwaltung. Verlag C.H. Beck, 2003
Prof. Dr. Alexander Roßnagel
Universität Kassel
Vizepräsident
tel (0561) 804 2442
fax (0561) 804 7223
e-mail a.rossnagel@uni-kassel.de
EU drängt
zur Umsetzung der Datenschutzrichtlinie
http://www.heise.de/newsticker/data/anw-01.04.04-009/
Deutschland und andere Staaten haben zwei Monate Zeit, um auf eine
Stellungnahme der EU-Kommission zu reagieren. Anderenfalls droht ein
Verfahren beim Europäischen Gerichtshof.
Auszug aus CHIP 12/2006
Neuer Angriff auf Datenschutz
Die Vorratsdatenspeicherung ist beschlossen. Jetzt wird die
staatliche Überwachung ganz neue Dimensionen annehmen.
. . . .
Auszug aus Informatik
Spektrum, Heft 6/2006
Das Ungleichgewicht im Datenshutz
. . . .
| Convention on Cyber Crime | http://conventions.coe.int |
| Meldestelle für Internetkriminalität | www.bka.de |
| Netz gegen Kinderporno | www.heise.de/ct |
| Big Brother Award | www.big-brother-award.de |
| Electronic Privacy Information Center | www.epic.org |
| Privacy international | www.privacyinternational.org |
http://service.t-online.de/c/07/61/88/761882,linkId=1800824.html
http://www.datenschutzzentrum.de/
http://www.datenschutz.de/news/detail/?nid=1296
http://www.datenschutz.de/feature/detail/index_html?featid=1
LKW-Maut
http://www.datenschutz-berlin.de/infomat/heft24/dde.htm
http://de.wikipedia.org/wiki/IT-Grundschutz
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