| 50 Jahre Fraunhofer-Gesellschaft | |
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Informationsdienst Wissenschaft (idw) -
Pressemitteilung - Auszug
Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung
e.V., 04.12.1998
Fraunhofer-Gesellschaft wird bald 50 Jahre alt
Noch 385 Tage bis zum Jahr 2000 aber nur noch 103 Tage bis zum Auftakt des Jubiläums
50-Jahre-Fraunhofer-Forschung.
Am 26. März 1949 wurde die Fraunhofer-Gesellschaft in München gegründet.
Angewandte Forschung sollte nach Krieg und Zerstörung den Neuaufbau der Wirtschaft
unterstützen. Dank ihrer großen Hartnäckigkeit und Flexibilität verwandelte sich das
einstige Aschenputtel im Laufe von fünfzig Jahren zu einer vielbegehrten Prinzessin.
Heute ist die Fraunhofer-Gesellschaft mit 48 Instituten in allen Bundesländern und einer
Reihe von Dependancen in europäischen Ländern, den USA und Asien, einem
Forschungsvolumen von 1,4 Mrd DM und rund 9 000 Mitarbeitern die
größte Organisation für Auftragsforschung. Und das einzigartige
Modell einer erfolgsabhängigen Finanzierung von Forschung zählt in aller Welt
als nachahmenswertes Vorbild. Mit einer solchen Erfolgsgeschichte im Rücken läßt sich
beruhigt in die Zukunft blicken. Die Aktivitäten zum 50jährigen Jubiläum erstrecken
sich vom 26. März bis in den November. Zur Geschichte der Fraunhofer-Gesellschaft
erscheint im Beck-Verlag ein 400 Seiten starkes Buch, das von
Wissenschaftshistorikern geschrieben wurde. Auftakt und erster Schwerpunkt ist Ende März
mit einem Gründungsfestakt und einer attraktiven Sonderausstellung
im Deutschen Museum in München. Für diesen Zeitpunkt sind bereits eine Fülle
unterschiedlicher Sonderpublikationen und Filme im Fernsehen vereinbart. Der zweite
Schwerpunkt im Oktober wird dann thematisch stärker als Blick in die Zukunft
ausgerichtet. Dazwischen liegen eine ganze Reihe von Veranstaltungen in unterschiedlichen
Städten. Die Themen sind sehr vielfältig, so daß nicht nur für die
Wissenschafts- und Technikjournalisten, sondern auch für Wirtschafts-,
Gesellschaftsjournalisten und die Universalisten interessante Aspekte anfallen. Da
Fraunhofer-Institute sich flächendeckend über allen Regionen
verstreuen, bietet sich auch für die lokalen Medien ein direkter Anknüpfungspunkt.
Informationsd Wissensch (idw) - Pressemitteilung
- Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA,
11.04.2002
Jahresbericht 2001: Institut im Umbruch
Der Fraunhofer IPA "Jahresbericht 2001"ist erschienen und kann
ab sofort bei der Pressestelle angefordert werden. Er stellt das Institut vor,
gibt Auskunft über Forschungsaktivitäten und gewährt Einblick in die
laufenden Veränderungsprozesse.
Sich verändern bedeutet, Chancen zu nutzen und sich zu verbessern. Die gilt vor allem
für ein Institut, das erfolgreich angewandte Forschung betreiben will und deshalb neue
Strömungen und Entwicklungen nicht nur
frühzeitig erkennen muss, sondern sie häufig auch mitgestaltet. "Aus
Überzeugung" hat deshalb die Führungsriege des Fraunhofer IPA - die Institutsleiter
Prof. Rolf Dieter Schraft (Sprecher), Prof. Engelbert
Westkämper (Geschäftsführung) sowie ihr neuer Stellvertreter Dr. Wilfried Sihn
- Anfang 2001 Veränderungsprozesse angestoßen, die in 2002 unter anderem zu einer
verbesserten strategischen Ausrichtung sowie zur einer neuen Aufteilung der
FuE-Aktivitäten in fünf Geschäftsfelder führte: Unternehmensmanagement,
Unternehmenslogistik, Automatisierungssysteme, Produktionsautomatisierung,
Produktionstechniken. Über diesen Veränderungsprozess gibt der Ende März erschienene
Jahresbericht 2001" ebenso Auskunft wie über die Ergebnisse in der alten
Aufstellung: Im Jahr 2001 wurden 21 Patente erteilt und das Fraunhofer IPA erzielte
Wirtschaftserträge in Höhe von 18,5 Mio Euro, die in einen Betriebshaushalt von
insgesamt rund 32 Mio Euro (62 Mio DM) einflossen. Über 200 Mitarbeiter und
Mitarbeiterinnen forschten und entwickelten im Auftrag der Industrie, in öffentlich
geförderten und in
Fraunhofer-eigenen Forschungsprojekten. 39 dieser Projekte von einer Supply
Chain Simulation über die Entwicklung intelligenter anthropomorpher Assistenzsysteme
(MORPHA) bis hin zur Erstmusterprüfung
mittels Computer-Tomographie (FATIMA) werden im Jahresbericht
ausführlich vorgestellt. Darüber hinaus lässt er die Higlights des letzten Jahres Revue
passieren: So auch die Einweihung der Uni-Institute
für Industrielle Fertigung und Fabrikbetrieb (IFF) und für
Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement (IAT) durch
Ministerpräsident Erwin Teufel. Das IFF ist eng mit dem Fraunhofer IPA, das IAT
mit dem Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation verbunden. Der
Fraunhofer IPA "Jahresbericht 2001" kann ab sofort bei der Pressestelle
angefordert werden.
Ihre Ansprechpartner für weitere Informationen:
Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und
Automatisierung IPA
Hubert Grosser und Jörg-Dieter Walz
Telefon: 0711/970-1177, Telefax: 0711/970-1400, E-Mail: jdw@ipa.fhg.de
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