| Handys | |
| http://www.lv1.ifkomhessen.de/handys.htm#S1 | |
Inhalt
Siehe auch Smartphones Siehe auch
MMS Siehe auch Handy-Berichte
Siehe auch Tastatur
Siehe auch www.waltertietz.nedam.de/handysummary.htm#S1
Mobilkommunikation
ist eines der herausragendsten Schlagworte der letzten Jahre.
Das typische Gerät für diesen Kommunikationszweig ist das mobile, schnurlose
Funktelefon, das Handy.
Es steht inzwischen in Deutschland an der Schwelle zum Massenmarkt. Und es ist aus unserem
Alltag kaum noch wegzudenken. Es ist zum Alltagsgut geworden.
Der Siegeszug der Handys in Deutschland begann mit dem Start der
digitalen Netze im Jahr 1992 und deren Vermarktung. Dabei wurden die Handys immer kleiner
und leichter, ihre Leistung aber immer größer. Bereits 1993 bot
Motorola ein Handy an, das unter 300 g wog, und Philips das erste Handy mit einem
Anrufbeantworter. Anno 1994 fiel die 200 g-Marke und die Handys wurden datenfähig und
konnten Kurznachrichten versenden. Dank Lithium-Ionen-Techni boten Handys des Jahrgangs
1995 bereits 50 Stunden Standby oder 4 Stunden reine Sprechzeit. Die Schalen wurden bunter
und dank waserdichter Schutzhüllen konnten die immer kleiner werdenden Telefone jetzt
sogar zum Baden mitgenommen werden. ....... In 1996 waren normale Handys kaum noch
größer als eine Zigarettenschachtel und Nokia präsentierte seinen Communicator, der
sich wie ein Brillenetui aufklappen ließ und einen Minicomputer an Bord hatte. In 1997
fiel die 100 Gramm-Grenze und die Miniaturiesierung bei gleichzeitige Optimierung der
Leistung schritt unaufhaltsam fort. ...... Die ersten Dual-Band-Handys erregten
Aufmerksamkeit und der Trend zum Handy für zwei Netze nahm auch 1998 seinen Fortgang.
......
Obwohl die ersten weltweiten, multimediafähigen Mobilfunknetze der dritten
Generation erst ab 2003 entstehen sollen, erhebt sich schon heute die Frage: Wie groß ist
das Bedürfnis der Menschen nach noch mehr Möglichkeiten der Information und
Kommunikation via Handy? .......
.... In den kommenden Jahren soll und wird - darüber sind sich alle Experten einig - die
umfassende persönliche Kommunikation im Mittelpunkt des Verbraucherinteresses stehen.
.......
Auszüge aus "Handy für alle",
HANDY spezial, Hintergründe und Trends, Heft 1/1999, Modic-Verlag
Als Netzbetreiber
für Mobilkommunikation treten in Deutschland auf
D1 - T-Mobil
D2 - Mannesmann
E-Plus
VIAG Interkom
HANDY-INFOS.DE
NEWSLETTER, Ausgabe: 07.01.2000
Internet: http://www.handy-infos.de, aktuelle Leserzahl: 14.304
T-Mobil: Neun Millionen Kunden
Diese Woche ueberschritt die Zahl der Kunden des Mobilfunknetzbetreibers
T-Mobil nach eigenen Angaben neun Millionen. Allein in den letzten zwoelf
Monaten steigerte sich die Anzahl der Nutzer um 66 Prozent. Damit
wurde laut Geschaeftsfuehrer Rene Obermann das Jahresziel von acht Millionen Kunden
deutlich ueberschritten. Auch naechsten Jahr sieht Obermann noch
genuegend Potential auf dem deutschen Markt. Dieser Optimismus gruendet sich besonders auf
die Einfuehrung neuer Uebertragungstechniken wie GPRS, das T-Mobil Mitte 2000 anbieten
will.
| Web-Seiten Alles über Handys Online-Shop für Handys Internet-Phone Weitere Infos Gebraucht-Handy HANDY-INFOS.DE NEWSLETTER |
http://www.t-d1.de http://www.point.com http://www.handymania.de http://www.ericson.com http://www.handy-infos.de http://www.gebrauchthandy.de http://www.handy-infos.de |
| Marktanteile der Handy-Hersteller: Anteile | |
| Siehe auch Handy-Summary |
Suchmaschinen werden zu den Suchwörtern "Handy" bzw. "Mobiltelefon" sicher eine Unzahl von Quellen und Verweisen liefern.
Siehe auch
HANDY spezial, Hintergründe und Trends, Heft 1/1999, Modic-Verlag
Auszug aus "Wenn das Handy mit dem Internet",
obige Quelle, Seiten 14 und 15
Das Handy ist nicht nur zum Telefonieren da. Das Handy mutiert vom reinen
Gesprächsutensil zum Datenterminal.
....... Tipp: Wer einen T-Online-Zugang
und ein D1-Handy hat, der kann sich ankommende Mails und deren Betreffzeile auf seinem
Handy per SMS anzeigen lassen -
und das kostenlos.
........Tipp: Wenn Sie vor Ihrer eingentlichen Nachricht den
Code *T# (für D1) bzw. *N# (für D2) eingeben, erhalten Sie eine Statusmeldung, ob und
wann Ihre SMS beim Gegenüber angekommen ist. E-Plus plant diesen Service ab dem ersten
Quartal 1999.
Auszug aus "Mit dem Handy um die Welt",
Mobil telefonieren ohne Grenzen, obige Quelle, Seite 30
Der Begriff "Roaming" kommt aus dem Englischen und
bedeutet so viel wie "umherwandern". Sobald man also aus dem Dunstkreis seines
heimischen Netzbetreibes herauswandert, beginnt man zu "roamen". Dazu ist
allerdings ein sogenanntes Roaming-Abkommen nötig, das die deutschen Netzbetreiber mit
ihren Kollegen im Ausland schliessen müssen, damit der Reisende auch im Ausland unter
seiner gewohnten Rufnummer erreichbar bleibt.
Siehe auch Lexikon mit
den wichtigsten Begriffen, obige Quelle,
Seiten 78ff.
Die 10 goldenen
Handy-Regeln
1 Mit einem unaufdringlichen
Rufton verliert das Handy schon einen großen Teil seines Störpotentials.
Der Rufton ist wie eine Visitenkarte.
2 Nach Möglichkeit sollte an viel belebten
Orten der Vibrationsalarm genutzt werden -
das stört
garantiert keinen.
3 Gesprächspartner am anderen Ende der Leitung sind
nur selten schwerhörig. Es reicht also, in normaler
oder gedämpfter
Lautstärke zu sprechen.
4 Besprechungen und Konferenzen bleibt das Handy aus. Telefonieren drückt hier
Geringschätzung gegenüber
anderen Teilnehmern aus.
5 Mit der Funktion »Umleiten, wenn keine
Anrufannahme« genügt bei einem Anruf ein Druck auf die rote
Taste, und das Gespräch landet auf der Mailbox.
6
Bei Gesprächen in der Fußgängerzone ist
ein Headset sinnvoll. So bleiben
Passanten davon
verschont, vom
angehobenen Ellenbogen angerempelt zu werden.
7 Wer im Restaurant nicht auf
das Handy verzichten will, sollte zum Telefonieren wenigstens den
Raum
verlassen.
8 Wenn die verzögerte Anrufweiterschaltung
aktiviert ist, bimmelt das Handy nicht endlos.
Nach etwa 20 Sekunden geht der Anruf dann automatisch auf die Mailbox.
9 Wenn eine SMS
eingeht, reicht ein kurzer und dezenter
Info-Ton vollkommen aus.
10 Es ist nicht verboten, das Handy auszuschalten. Logisch: Wofür gäbe es sonst
Anrufbeantworter?
Handy-Knigge
(mit Hilfe einer Suchmaschine gefunden) - vorwiegend
Kalauer-Stil
»Der richtige Umgang mit dem Mobiltelefon wird unsere Kinder in Zukunft
mehr beschäftigen als die Frage, ob man Fisch mit dem Messer schneiden darf oder nicht.«
hat Handy Warhol einmal gesagt - und wird seither immer wieder gern zitiert. Zu Recht.
Hier deshalb der ultimative Handy-Knigge.
**************************************
Sprich am Handy immer laut und deutlich. Deine Mitmenschen haben schließlich auch ein
Recht darauf, das Gespräch mitzubekommen.
***************
Laß dir nicht einreden, die Leute in der Bar, in der U-Bahn oder im Wald könnten auf das
Mithören intimer Details verzichten. Einschaltquoten von Talk-Showsbeweisen das
Gegenteil.
***************
Wann immer irgendwo ein Handy klingelt, zeige der staunenden Welt, daß auch du eines
hast: Greife erst mal wie selbstverständlich zu deinem Gerät.
***************
Bevor du einen Anruf entgegennimmst, versäume nicht, laut aufzustöhnen: »Mein Gott, hat
man denn nirgends mehr seine Ruhe?!« Wahlweise auch: »Können die nicht einmal etwas
selbst entscheiden?!«
***************
Ignoriere dein klingelndes Handy, wenn du allein bist. Reine Zeitverschwendung! Wenn's
keiner sieht, macht's keinen Spaß.
***************
Lerne, Räume zu nutzen, in denen optimale Verständigung mit deinem
Gesprächspartnergewährleistet ist.
Günstig: Museen, Kirchen, Bibliotheken und Intensivstationen. Ungünstig:
Jägerhochstand.
***************
Und das Handy in Theater und Oper? Nur zu! Der wahre Künstler fühlt sich durch
Klingelgeräusche zu Höchstleistungen angespornt.
***************
Hör nicht auf die albernen Stewardessen, die dir dein Handy im Flieger verbieten wollen.
Die sind doch nur neidisch.
***************
Ein weiterer Aberglaube: Telefonieren beim Autofahren bringt Unglück! Falsch. Es
trainiert vielmehr nützliche Fertigkeiten wie Einhändigfahren oder Überkreuzschalten.
Etwas Geschicklichkeit hat noch keinem geschadet!
**************
Selbst ein Telefonat während des Liebesspiels ist nicht tabu. Man hat sicher Verständnis
dafür, daß du erst deine Neugier befriedigen willst.
Anmerkung des Webmasters:
Das Gegenteil der obigen
Punkte dürfte natürlich zur richtigen Verhaltensweise führen.
Fernsehen
mit dem Handy, Suchen.de-Newsflash
25/99
Auf der Internationalen Funkausstellung 1999 (IFA) in Berlin koennen die Ersten mit dem
Handy oder Organizer fernsehen. Eine neue Welt des Fernsehens soll auf der IFA in Berlin
gestartet werden. Gehen die Plaene der Deutschen Telekom, der Medienanstalt
Berlin-Brandenburg und des Softwareherstellers Fantastic auf, wird in Zukunft Fernsehen
auch mit dem Handy oder dem Organizer moeglich sein. Die neue Technik heisst DVB-T (Digital
Video Broadcast Terrestric). Neben dem Fernsehen, dabei wird an 20 Programme gedacht,
sollen die Nutzer mehrere Multimedia-Kanaele empfangen koennen, drunter einen Berlin-Kanal
mit regionalen Informationen sowie Nachrichten von n-tv und ZDF. Experten erwarten, dass
Hersteller von Handys oder Mini-Rechnern bald eine neue Generation von digitalen
Kleinstfernsehern praesentieren. Denkbar sind solche Geraete als Einzel-TVs oder als
Einbau in Mobiltelefonen oder Armbanduhren. Die Sendungen sollen damit nicht nur im
Freien, sondern ueber eine integrierte Stummelantenne auch innerhalb von Gebaeuden zu
empfangen sein. Uebrigens hat auch com! online einiges vor und praesentiert am 30. August
in Berlin die Sieger des OnlineStar' 99. Die Ausszeichnung bekommen die
Macher der besten Web-Angebote in Deutschland. Gewaehlt werden die Besten von den Surfern.
Wer mitmacht bei der Wahl, kann zudem eine ganze Menge heisser Preise gewinnen.
* Funkausstellung als Innovationsmotor
--> http://www.ifa-berlin.de
EMail-Benachrichtigung
Von der Homepage von T-Online aus (www.t-online.de), weiterführend von
"Service" aus, landet man schließlich unter "EMAIL" auf einer Seite,
auf der man eine EMail-Benachrichtigung zu Pager und Handy-Typen
(einstellbar) einrichten kann. Bei Eingang einer Mail wird dann ein hörbares Signal
erzeugt. Auf Handys mit SMS wird außerdem der "Betreff" angezeigt.
1&1 Internet
profi wirbt wie folgt:
Handy-Einwahl!
Verbinden Sie einfach Ihr Handy mit Ihrem Laptop und schon haben Sie - egal wo Sie
gerade sind - den direkten Zugriff auf´s Internet. Mit wenigen Handgriffen ist Ihr
Internet Terminal für unterwegs eingerichtet. Optimal gerade für Menschen, die viel auf
Reisen sind. Ein Nonplusultra moderner und flexibler Kommunikation!
Die Handy-Einwahl ist besonders günstig mit D1 und D2!
Marktanteile der Handy-Hersteller 1997 und 1998
| Unternehmen | Verkaufte Stückzahlen 1998 in Mio. |
Marktanteil 1998 in % |
Verkaufte Stückzahlen 1997 in Mio. |
Marktanteil 1997 in % |
Wachstum in % |
| Nokia (SF) | 37,4 |
22,9 |
20,6 |
19,1 |
81,5 |
| Motorola (USA) | 32,3 |
19,8 |
25,3 |
23,5 |
27,6 |
| Ericsson (S) | 23,8 |
14,6 |
15,9 |
14,8 |
49,7 |
| Panasonic (J) | 13,4 |
8,2 |
8,6 |
8,0 |
55,3 |
| Alcatel (F) | 7,0 |
4,3 |
2,6 |
2,4 |
64,8 |
| Andere | 49,0 |
30,0 |
34,7 |
32,2 |
41,0 |
| Weltweit | 162,9 |
100,0 |
107,8 |
100,0 |
51,0 |
Quelle: Dataquest
Weltweiter Handy-Standard - UMTS AB
2002
Große Mobilfunktunternehmen rund um den Globus haben sich auf einen
Standard für die nächste Generation von Mobilfunksystemen eiinigt. Mit UMTS (Universal
Mobile Telecommunication Service) werden Handy-Nutzer künftig in allen Netzen weltweit
telefonieren können. Die neue Technik soll es ab 2002 ermöglichen, per Mobilfunk auch
große Datenmengen zu übertragen - bis hin zumVideo-Telefonieren in Fernsehqualität und
Higs-Speed-Internet-Zugang. Siehe http://www.itu.int
Auszug aus com!online, Heft 08/99
Neue Handy-Generation (siehe com!online, Heft 9/99, Seite 123)
Handy-Käufer mußten sich bisher zwischen D- und E-Netz entscheiden. Dank der
Entwicklung von DUAL-BAND-HANDYS ist das vorbei: Mobile Zeitgenossen können damit in
allen Netzen telefonieren. . . . . .
Handy-Infos.de, 20. 08.1999
AltaVista bietet kostenlosen Internet-Zugang
Das Internet-Portal AltaVista bietet in den USA jetzt
einen kostenlosen Internet-Zugang an. Ueber sein "MicroPortal" koennen User
einen sogenannten Client herunterladen, ueber dessen lokale Einwahl die Verbindung
hergestellt wird. Allerdings muessen die Anwender mit Banner-Einblendungen leben.
AltaVista bietet als besonderen Anreiz fuer Surfer zusaetzlich Gutscheine fuer den
elektronischen Einkauf bei Shopping.com, wenn diese eine bestimmte Zeit online sind.
Newsflash 33/99
Schneller Surfen mit dem Handy
Netzbetreiber E-Plus will die mobile Datenkommunikation mit dem Handy beschleunigen.
Bisher hatten Mobil-Surfer mit Notebook und Handy nur die Moeglichkeit mit 9600
bps ins Internet zu gehen. E-Plus will nun die Datenuebertragung via HSCSD (High Speed
Circuit Switched Data) einfuehren. Damit soll es dann moeglich sein, sich im
"Festnetztempo" mobil im Internet zu bewegen. Das neue System soll noch in
diesem Jahr auf Sendung gehen. Die HSCSD-Technik stammt von Mobiltelefonhersteller Nokia
und arbeitet mit einer Buendelung von Mobilfunkkanaelen. Datenraten bis zu 43,2 kbit/s
sollen
damit moeglich sein.
* Mobil surfen im Festnetztempo
--> Eplus
Online im Auto
Der US-Konzern General Motors baut einen Wagen mit sprachgesteuertem
Internet-Zugang. Der Pkw, wahrscheinlich ein Cadillac-Modell, soll bis Ende nächsten
Jahres auf den Markt kommen. Mit dem von General Motors entwickelten System OnStar soll
der Internet-Zugang ueber Satellit hergestellt werden. Zum Angebot gehoeren das Auffinden
von gestohlenen Fahrzeugen, Routenplanung und Navigation. Das Aufschliessen des Autos soll
auch dann moeglich sein, wenn der Schluessel weg ist. Wenn sich der Airbag oeffnet, wird
automatisch ein Rettungsdienst benachrichtigt. Der Internet-Wagen ist Teil einer neuen
Strategie, die General Motors zu einem "globalen E-Business-Unternehmen" machen
soll.
* Mobil Surfen mal anders
--> http://www.gm.com/
Handy-Info, 10. 07. 1999
Mobiltelefonieren im Jahr 2000
noch guenstiger?
T-Mobil will zum Jahreswechsel die Mobilfunktarife weiter senken. Das
sagte der T-Mobil- Geschäftsführer Rene Obermann der Chemnitzer "Freien
Presse". T-Mobil will sich mit der geplanten Preissenkung die Marktfuehrerschaft
zurueckerobern. Im Moment hat Mannesmann D2 mit sieben Millionen Kunden ca. eine halbe
Million Kunden mehr als T-D1. Es wird erwartet, dass das Mobiltelefon durch weitere
Tarifsenkungen sogar das Festnetz ersetzen koennte.
Telekom macht mobil
(Juli 1999)
Die Deutsche Telekom will es Handy-Besitzern leichter machen, das Internet zu
benutzen. Die Tarife in den Hauptzeiten werden gesenkt und neue Services werden angeboten.
Die Deutsche Telekom AG kuendigt in einer Pressemitteilung eine neue Offensive an, in
deren Rahmen der mobile Internetzugang via Handy vereinfacht und verbilligt
werden soll. Es geht dabei in erster Linie um eine Kooperation zwischen den Telekom
Tochtergesellschaften T-Mobil und T-Online. Internet und Mobilfunk sollen dabei zu
einem "Synergieprodukt verknuepft werden. Ab dem 1. September sollen T-Mobil-Kunden
einen eigenen T-Onlinezugang ohne zusaetzlichen Grund- und Bereitstellungspreis erhalten.
Das Surfen im Internet via T-D1 ist dann kostenlos. Nur
die Telefonverbindung zu T-Online via Handy muss dann noch gezahlt
werden.
Diese Kosten werden aber von derzeit 68 Pfennig pro
Minute in der Haupt- und 39 Pfennig in der Nebenzeit auf 39 Pfennig pro Minute rund um die
Uhr gesenkt. Der Zugang kann dabei auch ueber das Festnetz der Deutschen Telekom erfolgen,
wobei die T-D1-Kunden 9 Pfennig pro Minute plus 6 Pfennig pro Verbindung zahlen muessen.
Weiterhin soll den Kunden mobiles Banking moeglich gemacht werden. Schon in wenigen Wochen
sollen alle T-D1-Kunden ihren Kontostand bequem per SMS abfragen koennen. Die Konten
muessen via T-Online gefuehrt werden egal bei welcher Bank. Dies betrifft die etwa sieben
Millionen Konten, die nach Angaben der Telekom derzeit bei etwa 1.500 Banken Online
gefuehrt werden.
+++ Kinderhandy nun auch von D1
Nach E-Plus hat nun auch T-Mobil ein Handy fuer Kinder und Jugendliche
herausgebracht. Das Paket heisst YoYoPac und umfasst ein Acatel One Touch Easy, 25 Mark
Startguthaben und eine Neopren-Tasche. Kosten: 299 Mark. Es gibt keinen monatlichen
Grundpreis undkeine Vertragslaufzeiten. Das Guthaben kann immer wieder neu aufgeladen
werden. Der Kunde kann eine Rufnummer festlegen, zu der rund um die Uhr alle Gespraeche
nur 39 Pf pro Minute kosten. Alle anderen Telefonate werden mit 1,39 Mark/Minute
berechnet. Die 25 Mark Startguthaben koennen innerhalb eines halben Jahres abtelefoniert
werden. Die Geraete sind SMS-faehig, der Versand einer Nachricht kostet 39 Pf. Ausserdem
besteht fuer Eltern die
Moeglichkeiten, die Telefonate ihrer Kinder auf sechs Rufnummern zu begrenzen, indem sie
diese Nummern fest einprogrammieren und das Telefon fuer andere Verbindungen sperren.
handys-info 27.08.1999
Viag Interkom startet
SMS-Versand in alle Netze
Mit Beginn der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin am 28. August 1999
koennen Viag-Kunden Kurznachrichten (SMS) in alle Mobilfunknetze schicken und aus diesen
empfangen. Ausserdem koennen Viag-Interkom-Kunden dann taeglich bis zu 10 SMS-Nachrichten
kostenlos aus dem Internet in die Mobilfunknetze senden. Des weiteren stellt Viag auf der
IFA mobiles Banking per Handy vor.
+++ Handys: Nichts ist umsonst! Vorsicht bei "Gratis"-Angeboten
Das Angebot, ein Handy als "Gratis-Geschenk" zu
erhalten, sollten Verbraucher besser ausschlagen. Die Verbraucherzentrale
Hessen warnt insbesondere vor kostenlosen Minitelefonen vom "Edelweiss-Versand"
aus Oesterreich. Das Handy sei zwar kostenlos, jedoch schliesse man gleichzeitig einen
Zweijahresvertrag ab, der praktisch unkuendbar ist. Zudem sind in dieser Zeit auch bei
Nichtnutzung die Grundgebühren von 25 Mark zu zahlen.
Chip, Heft Oktober 1999, Seite 13
Sportergebnisse
kostenlos auf Handy
Ein kostenloser Info-Service versorgt Handy-Besitzer mit Nachrichten,
Lottozahlen, Spielfilmtipps oder Sportergebnissen. Der von der Firma Short-Message.de
in Hamburg eingerichtete Dienst sendet die Nachrichten wie Kurzmitteilungen (SMS) auf das
Display des Mobil-Telefons. Er wird durch eingeblockte Werbebotshaften finanziert und in
Kürze mit Zusatzdiensten erweitert.
Handy-Info, 03.09.1999
Eine Milliarde
Handybesitzer im Jahre 2003
Laut einer Prognose des finnischen Handy-Herstellers Nokia soll es bis zum
Jahr 2003 weltweit eine Milliarde Mobilfunk- teilnehmer geben. Fuer Deutschland
wird erwartet, dass in fuenf Jahren mehr als 50 Prozent der Deutschen ein
Handy besitzen. Im Moment liegt die Zahl der Handybesitzer in Deutschland
bei nur 20 Prozent, womit Deutschland am Ende der grossen Europaeischen
Nationen steht. Nokia-Chef Jorma Ollila erwartet, dass auch in Zukunft die Preise der
neuesten Handys keine grosse Rolle spielen werden.
ITU: HANDY-BOOM ERST AM ANFANG
(ZDNET)
Im Jahr 2007 mehr mobile als feste Telefone
http://www.zdnet.de/maillist/cnt.cgi?C01?/news/artikel/1999/10/12001-wc.html
Siehe auch Der deutsche Mobilfunkmarkt
1994 bis 2000
Handy-Infos 24.09.1999
Run auf den Handy-Standard UMTS
Fuer Mobiltelefonierer geht es um schnellere Leitungen, die
Telekommunikations-Unternehmen kaempfen um die Marktanteile der Zukunft - und die
Bundesregierung hofft letztlich auf acht Milliarden Mark mehr in der Staatskasse. KONR@D,
das Magazin fuer Computer, Lifestyle, Zukunft, (Erscheinungstermin 17.9.1999) berichtet in
seiner aktuellen Ausgabe
ueber den Run auf den Handy-Standard UMTS und erklaert, wie das neue Netz
funktioniert. UMTS heisst "Universal Mobile Telecommunications System",
vier Buchstaben, die zur Zeit Mobilfunk-Manager in aller Welt beschaeftigen.
UMTS wird der erste weltweit einheitliche Handy-Standard sein und den
bisherigen Standard GSM abloesen. Anfang 2000 wird die Mainzer
Regulierungsbehoerde fuer Telekommunikation und Post vier bis sechs deutsche Lizenzen fuer
die neue Generation des Mobilfunks versteigern. Jede davon wird rund zwei Milliarden Mark
wert sein, die Deutsche Telekom, Mannesmann Mobilfunk, Viag Interkom und
E-Plus haben bereits angekuendigt, dass sie mitbieten werden. Der Kaeufer erhaelt das
Recht, zum Aufbau eines UMTS-Netzes einen Frequenzbereich 20 Jahre lang zu nutzen.
Deutschland gehoert zu den Vorreitern des neuen Netzes, bereits 2002 soll UMTS hierzulande
eingefuehrt werden, ein Jahr nachdem Japan ans Netz gegangen ist. Mit UMTS wird
Mobiltelefonie boomen: Schon jetzt verzeichnet der Markt Wachstumsraten
von bis zu 100 Prozent, und das UMTS-Forum, der weltweite Zusammenschluss von Herstellern,
Regulierungsorganisationen und Netzbetreibern schaetzt, dass im Jahre 2005 fast eine
Milliarde Menschen weltweit mobil telefonieren werden.
Handy-Infos
http://www.handy-infos.de
http://www.handy.de
http://www.firstsurf.com/t_handy4.htm
www.Trade5.de
Markplatz für Handys und Zubehör
Handy-Hersteller/Anbieter
http://www.ericson.de
http://www.alcatel.de/telecom
http://www.nokia.de
http://www.trium-gsm.com
http://www.panasonic.de
http://www.motorola.de/mobiltel
http://www.bosch.de
http://www.siemens.de
http://www.philips.com
http://www.nec.de
http://www.sagem.com
http://www.samsung.com
http://www.sony.de
http://www.telital.de
Siehe auch SMS
Siehe auch Handy-Infos.de im Ueberblick:
| Homepage | http://www.handy-infos.de |
| Taegliche News | http://www.handy-infos.de/news |
| Specials | http://www.handy-infos.de/specials |
| Testberichte | http://www.handy-infos.de/testberichte |
| Tipps & Tricks | http://www.handy-infos.de/tipps |
| Auktionen | http://www.handy-infos.de/auktionen |
| Downloads | http://www.handy-infos.de/download |
| Gewinnspiele | http://www.handy-infos.de/gewinnspiel |
| Werbeinformationen | http://www.handy-infos.de/werbung |
| Umfrage | http://www.handy-infos.de/umfrage |
D2 HAT ZEHN MILLIONEN KUNDEN
Nase vorn gegen T-Mobil
http://www.zdnet.de/maillist/cnt.cgi?C01?/news/artikel/2000/02/16002-wc.html
Meldungen
Von CeBIT 2000
Per Handy Aktien ordern und Restaurantführer lesen
Auf Reiseführer oder Stadtpläne sollen viele Handy-Besitzer bald
verzichten können. Auch der Weg zur Bank oder in den Supermarkt wird überflüssig. .........
Siehe auch neues bei WAP.
Handy-Infos
[04.05.00]
Handy-Nummer auf Lebenszeit
Ab Februar 2002 sollen Verbraucher bei einem Wechsel des Netzbetreibers
ihre Mobilfunk-Nummer behalten duerfen. Das teilte die Regulierungsbehoerde fuer
Telekommunikation und Post (RegTP)
mit. Es sei Wille des Gesetzgebers, die Mitnahme einer Telefonnummer
(Rufnummernportabilitaet) auch im Mobilfunk einzufuehren, sagte Behoerdenchef Klaus-Dieter
Scheurle.
Dies werde sich als verbraucherfreundliches und wettbewerbsfoerderndes Mittel im deutschen
Mobilfunkmarkt erweisen. Als Folge seien Preissenkungen und Qualitaetsverbesserungen zu
erwarten, von denen der Mobilfunkkunde profitieren werde. Scheurle hatte die
Mobilfunkbetreiber in einem Schreiben vom 25. April aufgefordert, die Rufnummern-Mitnahme
bis zum 1. Februar 2002 endgueltig sicherzustellen. Nach Scheurles Ansicht ergibt sich
damit auch im zeitlichen Zusammenhang mit der Markteinfuehrung der dritten
Mobilfunk-Generation (UMTS) eine Preistransparenz.
Roaming
Mobil telefonieren im Ausland
Auszug aus www.t-mobil.de
Weiteres dort!
Sie wollen auch auf Geschäftsreisen im Ausland und in Ihrem Urlaub mobil telefonieren und
erreichbar sein? Kein Problem. Denn genau diese Möglichkeit eröffnet Ihnen International
Roaming von T-D1 mit GSM International Roaming in über 90 Ländern und GlobalRoam®. Jetzt auch XtraRoaming möglich.
Je nach Roaming-Partnernetz können sie im Ausland mit XtraRoaming Direct
oder XtraRoaming CallBack telefonieren. Die Benachrichtigung, welches
dieser beiden XtraRoaming- Verfahren im jeweiligen Roaming-Partnernetz gilt, erhalten Sie
automatisch per SMS, sobald sich das Handy im ausländischen Partnernetz eingebucht hat.
Im Ausland können sie nur dann mit Xtra telefonieren, wenn sie sich in
der PhoneTime befinden und Ihr Xtra-Konto ausreichend Guthaben für ein Gespräch
aufweist. Denken Sie daran, XtraCash mit ins Ausland zu nehmen.
Handy-Infos
[28.09.00]
Jeder zweite Jugendliche hat ein Handy
Mobiltelefone haben sich binnen eines Jahres bei Jugendlichen
explosionsartig verbreitet: Inzwischen hat jeder zweite (49 Prozent) der 12- bis
19-Jährigen ein Handy, wie eine heute veröffentlichte Untersuchung des
Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest ergab. 1999 hatten erst 14 Prozent der
Befragten ein Mobiltelefon besessen.
Schon unter den 12- bis 13-Jährigen ist laut Studie jeder Vierte mit einem Handy
ausgestattet, bei den 18- bis 19-Jährigen sind es bereits 65 Prozent. Für die
durchschnittlichen monatlichen Kosten in Höhe von rund 48 Mark ohne Grundgebühr kommen
die Jugendlichen nach eigenen Angaben zu 78 Prozent selbst auf.
Der Untersuchung zu Folge nutzen mehr als die Hälfte der Jugendlichen (57 Prozent)
zumindest hin und wieder das Internet. Der Anteil der Jugendlichen mit Internet-Erfahrung
hat sich damit seit 1999 (29 Prozent) nahezu verdoppelt. Mädchen und
junge Frauen holen dabei auf: Ihr Anteil an den Surfern kletterte von 39 Prozent im Jahr
1999 auf 44 Prozent. Die Jugendlichen nutzen das Internet und Online-Dienste vor allem als
Kommunikationsmedium; zu den häufigsten Anwendungen gehören das Senden von E-mails, die
Suche nach Informationen und das Gespräch in Chat-Rooms.
Bereits im dritten Jahr untersucht der Forschungsverbund - eine Kooperation zwischen der
Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg, der Landeszentrale für private
Rundfunkveranstalter Rheinland-Pfalz und dem Südwestrundfunk - das
Mediennutzungsverhalten 12- bis 19-Jähriger in Deutschland. Dafür befragte das Institut
Enigma von Mai bis Juni rund 1.200 Jugendliche.
Informationsdienst
Wissenschaft (idw) - Pressemitteilung - HIS Hochschul-Informations-System GmbH,
06.12.2000
Notenabfrage per Handy
Über Handy werden die Studierenden an deutschen Hochschulen in Zukunft
ihre Klausurergebnisse abrufen. Der Weg ins Prüfungssekretariat bleibt ihnen dank der
WAP-Technologie erspart. HIS in Hannover, das Softwarehaus der Hochschulen, hat diese
Technologie für die Anwendung in der Hochschulverwaltung erprobt und wird zur CeBIT 2001
eine einsatzreife Pilotversion vorstellen.
Mit einem WAP-fähigen Handy ist der Zugang ins Internet möglich und
somit auch zu den internetfähig gespeicherten Prüfungsdaten einer Hochschule.
Selbstverständlich wird ein Zugang zu den Daten nur mit entsprechender Berechtigung
ermöglicht. In der ersten Phase ist das Abrufen von Daten (z. B. Klausurergebnisse)
möglich, aber bereits heute werden Konzepte erstellt, um auch Daten einzugeben oder zu
verändern, z.B. um sich zu einer Prüfung anzumelden oder von der Anmeldung wieder
zurückzutreten.
Die Möglichkeiten, die sich mit der neuen Technologie auftun, sind heute erst schemenhaft
erkennbar, aber als riesig einzuschätzen. Abzusehen ist eine in Teilen völlige
Umgestaltung der Verwaltungsabläufe in den Hochschulen, die einem Paradigmenwechsel in
der Hochschul-verwaltung gleichkommen kann. Die Handy-Schüler-Generation wird in Kürze
in die Hochschulen fluten, bis dahin müssen sich die Hochschulen auf deren Handy-Vorliebe
einstimmen. Die HIS-WAP- Entwicklung kommt da gerade zum richtigen Zeitpunkt.
Nähere Informationen:
Dr. Ludwig Leute, HIS Hochschul-Informations-System GmbH,
Hannover, Tel. (0511) 1220-220, E-Mail: leute@his.de
Auszug
aus ComputerZeitung Nr. 49 vom 7. Dezember 2000, Torsten Schlabach/jf
Datenübertragung übers Handy macht neues Web-Protokoll nötig
Die Einführung der neuen TCP/IP- Version IPv6
lässt sowohl im Internet als auch in Unternehmensnetzen auf sich warten. Das mobile
Internet wird hingegen direkt mit IPv6 starten, um nicht an knappen
IP-Adressen zu scheitern.
Nokia hat kürzlich das erste IPv6-fähige Kernnetz für Mobilfunknetzbetreiber
vorgestellt; andere Netzwerkausrüster werden wohl folgen. Der dabei verwendete General
Packet Radio Service (GPRS) ermöglicht die paketvermittelte Daten- übertragung in
GSM-Netzen - eine von zwei konkurrierenden Technologien zur Steigerung der
Übertragungsraten in GSM-Netzen. Bisher waren in Europa bei der Datenübertragung 9,6
Kilobit pro Sekunde das Maximum. Dabei wird immer nur ein Sprachkanal im Netz zur
Datenübertragung benutzt.
Bei der Highspeed-Technik HSCSD werden mehrere Sprachkanäle gebündelt und Datenraten bis
zu 43 Kilobit pro Sekunde erzielt. Die GPRS-Konkurrenz ist seit einiger Zeit bei E-Plus
und zum Teil auch bei D2 im Einsatz. Wie bei der Sprach- übertragung können beliebige
Gegenstellen angerufen und beliebige Protokolle eingesetzt werden.
GPRS hingegen basiert auf der paketvermittelten Übertragung. DieTechnik
nutzt Zeitschlitze in einer Funkzelle, die nicht von Sprachpaketen belegt werden. Ähnlich
wie in einem Ethemet-Netzwerk teilen sich die Teilnehmer die verfügbare Bandbreite, die
bis zu 115 Kilobit pro Sekunde betragen kann.
Die GPRS-Technik hat mehrere Nachteile: Alle Netzteilnehmer müssen das gleiche Protokoll
auf der Ebene 3 benutzen, und dieses wird vom Netzbetreiber bestimmt. In GSM-Netzen wird
meist das Peer-to-Peer-Protokoll (PPP) verwendet. Unternehmen, bei denen
sich der Außendienst per Handy in ein Novell-Netzwerk einloggt, nutzen auf der
Funkstrecke auch das Novellprotokoll IPX/SPX.
Da bei GPRS keine Leitung aufgebaut wird und keine
Telefonnummern angerufen werden können, ist es nicht möglich, eine Verbindung in fremde
Netzwerke herzustellen. GPRS-Anwender können nur mit Gegenstellen kommunizieren, die
direkt mit dem GPRS-Netzwerk über dasselbe Protokoll verbunden sind. Das wird in der
Praxis das öffentliche Internet sein. Wer ein privates Netzwerk erreichen will,. muss
dies über das Internet oder über Tunnelling tun. In GSM-Netzen dagegen sind, ähnlich
wie beim Modem, Verbindungen zu beliebigen Gegenstellen möglich.
GPRS-Geräte sind ständig online
Gegenüber HSCSD bietet GPRS einen entscheidenden Vorteil. Die Teilnehmer im
Netzwerk sind immer online, ohne dass dazu eine Wählverbindung aufgebaut werden muss. Als
Protokoll für ein GPRS-Netz kommt nur TCP/IP infrage, denn die Netzbetreiber wollen ihren
Kunden in erster Linie den Zugang zum Internet bieten. Da ein GPRS-Endgerät immer
online ist, benötigt es eine eindeutige IP-Adresse. Die Folge: Es werden innerhalb
kürzester Zeit allein in Deutschland rund 10 bis 15 Millionen zusätzliche Knoten ins
Internet kommen. TCP/IP-Adressen werden jedoch bereits heute knapp. Die Internet
Engineering Task Force (IETF) schätzt, dass beim bisherigen Adressierungsschema etwa
im Jahr 2010 die Adressen ausgehen werden. Daher wurde ein Nachfolger für das heutige
TCP/IP-Protokoll entwickelt. IPv6 arbeitet anstatt mit 32 Bit langen
Adressen (4 Bytes oder 4 mal 8 Bit) mit einer 128 Bit langen Adresse. Damit vergrößert
sich der Adressraum ganz erheblich. Man geht davon aus, dass man mit dem Adressraum von IPv6
jedem Sandkorn auf der Erde eine eigene IP-Adresse zuweisen könnte. Da es unmöglich
wäre, das gesamte Internet zu einem Stichtag von IPv4 auf IPv6
umzustellen, hat man bei der Entwicklung von IPv6 einige Features für die Koexistenz und
die Interoperabilität beider Protokollversionen vorgesehen. Über IPv6-Netzwerke können
IPv4-Pakete übertragen werden - und umkekehrt. Damit wird eine schrittweise Migration von
IPv4 auf IPv6 möglich. Wenn die Netzbetreiber in Deutschland ihr Versprechen halten und
GPRS noch in diesem Jahr oder Anfang 2001 anbieten, werden sie wahrscheinlich zunächst
mit IPv4 starten und dann nach und nach auf IPv6 migrieren. Nokia hat die
Netzwerkkomponenten hierfür bereits vorgestellt; die anderen Netzbetreiber werden wohl
schon bald folgen.
Newsflash 01/01
Samsung stellt Handy-PDA vor
Samsung hat ein Handy mit PDA-Funktionen vorgestellt. Auf dem 120 mal 240
Pixel LC-Display lassen sich Texte und Bilder darstellen. Die Eingabe erfolgt per Stift
und Tasten. Das Handy wiegt 132 Gramm und ist mit einem ARM7-Prozessor und 8 Megabyte
Arbeitsspeicher ausgeruestet. Ueber den Touchscreen lassen sich E-Mails, Termine, Adressen
und Notizen verwalten.
* Mini-Computer im Mobiltelefon
--> http://www.samsung.de/
Auszug
aus ComputerWoche 01/01
Handys ausser Verdacht
Gefahr von Hirntumoren nicht bestätigt
München (CW) - In zwei amerikanischen Studien konnte
kein Nachweis erbracht werden, dass der Gebrauch von Handys Hirntumore verursacht.
In der Studie des "Journal of the American Medical Association" kam
heraus, dass bei einer Mobiltelefondauer von zwei bis drei Stunden monatlich kein
erhöhtes Tumorrisiko festgestellt werden kann. Der Report erschien im Auftrag einer
US-Behörde - allerdings mit finanzieller Unterstützung der Handy-Industrie. Parallel
untersuchte das amerikanische National Cancer Institute rund
1600 Personen und kam zu einem vergleichbaren Resultat: "Unsere Ergebnisse liefern keinen
Beweis dafür, dass verschiedene in den USA um das Jahr 1995 diagnostizierte Gehirntumore
durch Handys hervorgerufen wurden", erklärte Institutsvertreter Peter Inskip.
Chip-Online,
07.02.2001
Dänische Studie: Kein höheres Krebsrisiko durch Handys
Berlin (tt) Eine Untersuchung mit 420.000 dänischen
Handy-Benutzern hat kein erhöhtes Krebsrisiko für Erwachsene durch Mobiltelefone
ergeben.
Wie die Gesellschaft zur Krebsbekämpfung in Kopenhagen am Mittwoch mitteilte, sei bei der
bisher weltweit umfassendsten Untersuchung dieser Art für den Zeitraum der letzten drei
bis maximal sechs Jahre keinerlei messbar höhere Rate von Gehirntumoren, Leukämie oder
Speicheldrüsenkrebs festgestellt worden.
Projektchef Christoffer Johansen erklärte einschränkend, dass bis zu einem
endgültigen Freispruch" des Handy als mutmaßlichem Krebserreger eine deutlich
längere Untersuchungsphase nötig sei. Unsere Untersuchung hat sehr viel Gewicht.
Sie ist aber dennoch nur Teil einer umfassenden EU-Untersuchung, deren Schlussresultat in
fünf Jahren vorliegen wird", sagte Johansen.
Die an der Untersuchung beteiligten Experten wiesen selbst darauf hin,
dass nur Personen über 18 Jahren untersucht worden seien. Sie sprachen sich für eine
systematische Untersuchung von Krebserkrankungen bei Kindern in ganz Nordeuropa aus. Wegen
der dünneren Hirnschale und anderer Besonderheiten sei hier besondere
Vorsicht und Zurückhaltung bei der Anwendung von Handys geboten.
Ärzte Zeitung:
Keine Gehirntumore durch Handy-Nutzung?
Studie: Zusammenhang zwischen Handy-Strahlung und Krebs?
Rinderstudie zu Mobilfunkstrahlung:
Hat die bayrischen Staatsregierung manipuliert?
Studie: Handys können besonders Kinder und Jugendliche gefährden
Vodafone: Schadenersatzforderungen wegen Hirntumoren?
12.01.2001
München (smk/tt) Wie die Ärzte Zeitung in ihrer Online-Ausgabe heute
berichtet, hat das National Cancer Institute in einer Studie keinen Hinweis
darauf gefunden, dass für Mobiltelefonierer ein höheres Risiko in Sachen Gehirntumor
gegeben ist. In der Untersuchung wurde das Verhalten von 782 Patienten, die mit einem
Gehirntumor im Krankenhaus lagen, mit dem von 799 Patienten verglichen, die nicht wegen
einer Tumor-Erkrankung stationär behandelt wurden. Ob noch nie ein Handy benutzt worden
oder es regelmäßig in Gebrauch war es gab keinen statistisch eindeutigen
Zusammenhang mit dem Risiko für Gehirntumore. Auch für die einzelnen Tumortypen sei kein
erhöhtes Risiko in Abhängigkeit von Dauer und Häufigkeit des
Handy-Gebrauchs gefunden worden. Ebenso wenig habe die Haltung des Handys an eine
bestimmte Kopfseite Einfluss gehabt. Die Forscher räumen jedoch ein, dass sich ihre Daten
auf Telefone mit 800 bis 900 MHz beschränken. Um die Änderungen in der Entwicklung der
Geräte und die Zunahme der Häufigkeit des mobilen Telefonierens in den vergangenen
Jahren beurteilen zu können, müssten daher die Daten weiterer großer Langzeitstudien
abgewartet werden.
Info: www.aerztezeitung.de
www.nci.nih.gov
Vodafone: Schadenersatzforderungen wegen Hirntumoren?
Nokia reagiert: Strahlungswerte demnächst auf jedem Handy
Urteil: Stillgelegter Mobilfunksender wieder am Netz
Auszug
aus Handy-infos, 04.01.01
Das C-Netz ist gestorben
Nun ist es endgültig vorbei: Zum Jahreswechsel ist das C-Netz
abgeschaltet worden. Bis zuletzt hatten nur weniger als 10.000 der einst 900.000
C-Netz-Kunden dem Oldie die Treue gehalten. Auch die will T Mobile noch ins D1-Netz
locken. Sie sollen für sechs Monate eine kostenlose Rufumeitung zu einer D1-Nummer
bekommen. Damit wären diese bisherigen D-Netz-Verweigerer noch ein halbes Jahr unter
ihrer C-Netz-Rufnummer erreichbar. Das analoge C-Netz hat es Mitte der 80er Jahre erstmals
erlaubt, einen Mobilfunkteilnehmer in fast der gesamten Bundesrepublik unter einer
einzigen Mobilnummer zu erreichen.
Handy-Betrüger sollen 320.000 Mark Schaden verursacht haben
Der Magdeburger Polizei ist eine Bande von Handy-Betrügern ins Netz
gegangen. Die etwa 30 Tatverdächtigen zwischen 16 und 40 Jahren sollen mit gestohlenen
Personalausweisen unter falschem Namen Verträge mit Mobilfunkanbietern abgeschlossen
haben. Nach Polizeiangaben vom Donnerstag hatten die mutmaßlichen Betrüger so über
100 Verträge
unterzeichnet und bis zur Sperrung der Telefone zwischen 3.000 und 20.000 Mark pro Karte
vertelefoniert. Anschließend verkauften sie die Telefone. Den Mobilfunkbetreibern
entstand ein Gesamtschaden von rund 320.000 Mark.
Die Magdeburger Polizei hatte seit April des vergangenen Jahres in über 100 Fällen wegen
Betruges, Urkundenfälschung und Hehlerei mit Funktelefonkarten ermittelt. Die
Beschuldigten müssen nach Polizeiangaben mit Geld- oder Freiheitsstrafen bis zu fünf
Jahren rechnen. Zudem erwarten sie Schadenersatzklagen der Funktelefonnetzbetreiber.
Handy als Spickzettel darf
konfisziert werden
Früher war es der Spickzettel in der Hosentasche oder die Notiz auf
der Handinnenfläche. Heute gibt es modernere Mittel, um sich während einer Klassenarbeit
ein bisschen schlauer zu machen, als man ist. Zum Beispiel das Handy mit all seinen
Kommunikationsmöglichkeiten. Viele Schüler haben zu Weihnachten ein neues Gerät
geschenkt bekommen und werden es
am Montag mit zum Unterricht nehmen. Doch Vorsicht: wer bei einer Prüfung dabei erwischt
wird, wie er sich zum Beispiel mit Hilfe der SMS-Kurznachrichten Tipps hereinholt, muss
mit einer "Sechs" rechnen.
Handy-Besitzer müssen dabei nicht unbedingt auf frischer Tat ertappt werden. "Schon
das Bereitstellen von Hilfen zum Schummeln kann geahndet werden", sagte der
Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Josef Kraus, der Nachrichtenagentur
ddp in Bonn. Allerdings räumt er ein, dass Lehrer dabei einen Ermessensspielraum
hätten. Wenn er selbst während einer
Klassenarbeit einen Schüler mit einem Handy in der Hosentasche sehe, würde er ihn erst
einmal ermahnen und auffordern, das Mobiltelefon vorübergehend abzugeben.
Außerdem lohne sich der Aufwand für Schüler gar nicht, einen Text
"Buchstaben für Buchstaben" über die Handy-Tastatur einzugeben, sagt Kraus.
Und das wüssten viele Schüler auch. "Das Risiko erwischt zu werden, ist zu
groß", betont der "oberste" Lehrer. Aus seiner Sicht haben auch die durch
Telefonieren und klingelnde Handys im Unterricht verursachten Probleme "nicht die
Dimension, wie manche es befürchten". Anders als Berlins Regierender Bürgermeister Eberhard
Diepgen (CDU) sei er nicht für ein Handy-Verbot an Schulen, betont der Präsident
des Lehrerverbandes. Die Schulordnung und die jeweilige Hausordnung der
Lehranstalten reichten aus. Darin sei festgeschrieben, dass "Dinge, die den
Unterricht stören könnten, im Unterricht nicht benutzt werden dürfen", sagt Kraus.
Das gelte für ein Kartenspiel ebenso wie für das Handy. Wer im Unterricht telefoniert
oder über SMS (Short Message Service) Kurznachrichten verschickt, dem könne das
Mobiltelefon vorübergehend - "ein paar Tage lang" - abgenommen werden. Während
früher die konfiszierten Gegenstände manchmal erst am Ende des Schuljahres
zurückgegeben wurden, sei dies bei Handys aber nicht möglich. Denn die Mobiltelefone
kosteten die Schüler rund 40 Mark Gebühr im Monat, auch wenn sie nicht benutzt würden,
erläutert Kraus. Dieser "materielle Schaden" für die Pennäler wäre
aus Sicht der "Pauker" dann doch zu groß.
Auszug
aus SUXess, Februar 2001
Die beliebtesten Handy-Marken in Deutschland
In der Käufergunst lagen
die Marken Siemens und Nokia klar vorne. |
| 1 | Siemens | 65 Prozent | |
| 2 | Nokia | 59 Prozent | |
| 3 | IBM | 53 Prozent | |
| 4 | D2 Mannesmann | 51 Prozent | |
| 5 | Deutsche Telekom | 50 Prozent | |
| 6 | Bosch Telecom | 35 Prozent | |
| 7 | E-Plus | 34 Prozent |
Auszug
aus Computerwoche 4/01
Fehlen die Handys für GPRS?
Mobilfunker sind skeptisch
München (CW) - Droht bei der Einführung der Mobilfunktechnik
GPRS das gleiche Debakel wie bei WAP, über das die Branche aufgrund fehlender Endgeräte
als "Where are phones?" witzelte?
Anlass zu Befürchtungen in diese Richtung geben zwei Meldungen der Telecom Italia
Mobile (TIM) und des welktgrößten Mobilfunkkonzerns Vodafone. In diesen
Mitteilungen gehen die Konzerne davon aus, dass Handys für den General Packet Radio
Service (GPRS) nicht vor 2002 in großer Stückzahl verfügbar sind. GPRS wurde
bislang von den Mobilfunkbetreibern als Vorstufe zu UMTS gefeiert und soll im Mobilfunk
Datenübertragungsraten auf ISDN-Niveau erlauben. Als Starttermin für den neuen Dienst
wurde von Netzbetreibern wie T-Mobil bislang immer das erste Quartal 2001 propagiert.
Siehe auch GPRS.
Siehe auch UMTS.
ZDNet
Studie: Boom für BLUETOOTH erwartet
ZDNet,
26. Januar 2001 (sbr)
D2 bald nicht mehr Marktführer?
59 Prozent der Firmen planen Neukäufe bei T-Mobil / D2 hat nur noch
100.000 Kunden Vorsprung
Jahrelang war es immer das gleiche Spiel: D2 - damals noch mit den Zusatz Mannesmann -
hatte immer ein paar 100.000 Kunden mehr als die Telekom-Tochter T-Mobil. Doch wie die
Wirtschaftswoche unter Berufung auf eine Geheimstudie meldet, dürften die Tage der
Marktführerschaft von D2 - jetzt mit dem Zusatz Vodafone - gezählt sein: Zahlreiche
Firmen beabsichtigen, in Zukunft verstärkt D1-Telefone zu bestellen.
Bei D2 Vodafone sieht man den Bericht gelassen: "Diese Studie gibt
es, aber sie spiegelt für uns nur eine Stimmungslage wieder. Diese Studien werden jedes
Jahr erhoben und die Ergebnisse sind keine verlässliche Prognose", sagte
D2-Pressesprecher Christian Schwolow gegenüber ZDNet. Für die Firmenkunden will man in
Zukunft verstärkt Produkte innerhalb der Vodafone-Gruppe anbieten. So zum Beispiel den vor kurzem eingeführten Europa-Tarif
(ZDNet berichtete).
Bei T-Mobil in Bonn ist man mit den Ergebnissen des letzten Jahres
zufrieden: "Wir haben den Vorsprung von D2 auf 100.000 Kunden senken können.
Besonders erfreut sind wir darüber, dass wir bei den
Vertragskunden einen deutlichen Vorsprung vor D2 Vodafone erreicht haben. Diesen Vorsprung
wollen wir in diesem Jahr weiter ausbauen", erklärte T-Mobil Sprecher Stephan
Althoff gegenüber ZDNet.
Kontakt: D2 Vodafone-Hotline, 0800/1721212
T-Mobil, Tel.: 0228/9360
Newsletter von
Web-Netz.de, 04/2001-01-29 - (Quelle: pressetext.com)
Telekom verdoppelt Zahl der Mobilfunkkunden
Die Deutsche Telekom hat im Geschäftsjahr 2000 nach vorläufigen
Berechnungen ihren Umsatz um 5,4 Mrd. auf 40,9 Mrd. Euro gesteigert. Der
Konzernüberschuss stieg um 6,15 Mrd. auf 7,4 Mrd. Euro, teilte die Telekom heute,
Dienstag, mit. Das Unternehmen führt den Konzernüberschuss auf eine Steigerung der
Anteilsverkäufe gegenüber dem Vorjahr zurück.
Die Goodwill-Abschreibungen beliefen sich im vergangenen Jahr auf rund 1,2 Mrd. Euro, die
Abschreibungen und Zinsen für UMTS auf rund 0,9 Mrd. Euro. Der Personalabbau der
Deutschen Telekom hat sich fortgesetzt. Im Geschäftsjahr 2000 sank die Zahl der
Beschäftigten im Mutterkonzern um 7,3 Prozent auf 126.900 Angestellte.
Die Finanzverbindlichkeiten gingen um 1,8 Mrd. auf 60,3 Mrd. Euro zurück. Die liquiden
Mittel lagen per 31. Dezember 2000 bei 3,9 Mrd. Euro. In den Telekom-Sparten Mobilfunk und
Online erreichte die Deutsche Telekom erhebliche Kundenzuwächse. Im Mobilfunk stieg die
Zahl der Kunden um 15,4 Mio. auf 31,1 Mio. Teilnehmer. Allein in Deutschland gewann die
Deutsche Telekom rund zehn Mio. Mobilfunk-Kunden hinzu. Die Zahl der Online-Kunden
erhöhte sich um 68 Prozent. 7,9 Mio. Kunden gehen nunmehr über
die Deutsche Telekom online. Endgültige Zahlen für das Geschäftsjahr 2000 will die
Deutsche Telekom am 24. April
veröffentlichen.
Newsletter von
Web-Netz.de, 04/2001-01-29 - (Quelle: tk-news.de)
Handyverträge ohne Grundgebühr
Wer einen Handyvertrag ohne Grundgebühr oder Mindestumsatz abschließen
will, muss sich nicht unbedingt für eine Prepaid-Card entscheiden. Wie
die in Stuttgart erscheinende Zeitschrift «connect» (Ausgabe 3/2001)
berichtet, bieten einige Unternehmen einen vergleichbaren Service an, ohne dass die
teilweise hohen Gesprächsgebühren der Prepaid-Cards gezahlt werden müssen. Dies gelte
insbesondere dann, wenn es nicht auf die Lieferung eines subventionierten Handys bei
Vertragsabschluss ankomme. Im Hinblick auf den Service - besonders bei den Hotlines -
müssten dann aber Abschläge hingenommen werden, so die Zeitschrift. Als Beispiel nennt
«connect» die Firma Netztel Plus mit dem Tarifmodell «Netztel's Free». Das
Unternehmen in Heppenheim biete einen Vertrag ohne Grundgebühr für das D1- oder
das D2-Netz an.
Versteckte Extrakosten wie Deaktierungsgebühren oder Einrichtungsgebühren fielen nicht
an. Allerdings sei nicht klar, ob das Angebot in das Frühjahr 2001
hinein verlängert wird. Beim Anbieter «Super 24» gebe es neben auf zwei Jahre
angelegten D-Netz-Verträgen ohne Grundgebühr auch Verträge für E-Plus. Wer statt der
60-Sekunden-Taktung eine Zehn-
Sekunden-Taktung bevorzuge, müsse dafür allerdings einen monatlichen Zuschlag von fünf
Mark zahlen. Die D2-Verträge von «AS Telekom» in Unterhaching wiederum
enthielten zwar in der Regel Mindestumsätze, dafür verzichte das Unternehmen aber auf
eine Mindestlaufzeit.
Darmstädter
Echo, 30. 01. 2001, Verf: Stefan Wo1f
Abkehr von der Telekommunikation
MerriIl-Lynch-Strategen warten bei Technologieaktien erst einmal ab
Die Mobilfunkindustrie wird die Produktion von Handys stückweise nach Asien
verlagern. Wie aus einer gestern in Frankfurt veröffentlichten Prognose des
Investmenthauses Merrill Lynch hervorgeht, rechnen die Experten mit deutlichen
Gewinnrückgängen für die Branche. "Die Hersteller werden sich Produzenten suchen,
die preiswer und zuverlässig sind", sagte Ewen Cameron Watt, Chefstratege
bei Merrill Lynch. Er nannte vor allem Taiwan und Südkorea als zukünftige Handy-Lieferanten. Am Freitag hatte der
schwedische Ericsson-Konzern wegen des starken Preiskampfes in dem Sektor bekannt gegeben,
die Produktion der Telefone auszulagern. Wenn sich Watts Prognose bestätigt, haben die
Schweden damit einen Trend gesetzt. Aus diesem Grund meiden die Experten im laufenden Jahr
Telekommunikationstitel. 2000 seien die Auftragseingänge der Ausrüster massiv
zurückgegangen, so Watts.
Für die Aktienmärkte Asiens sind die Strategen optimistisch. Auch Ernerging Markets
haben laut der Studie wieder starkes Aufwärtspotenzial. Ansonsten setzt man bei Merrill
Lynch nach dem verkorksten Anlegerjahr 2000 auf Sicherheit statt Risiko. Weltweit
haben Aktien im vergangenen Jahr auf Dollarbasis 14,1 (Eurobasis: acht) Prozent verloren.
Mit Staatsanleihen wurden Gewinne im Umfang von 1,6 (8,4) Prozent eingefahren. Anleihen
erstklassiger Unternehmen legten um 3,1 (10,1) Prozent zu.Bei Festverzinslichen soll sich
laut der Studie dieser Trend fortsetzen. Auch Prognosen anderer Finanzhäuser zufolge
profitieren Anleihen in einem Klima sich anbahnender Zinssenkungen, da mit
"alten" Papieren ein ordentlicher Rendite Vorsprung erwirtschaftet werden kann.
Bei Aktien favorisiert Merrill Lynch Versorger, Finanztitel und zyklische, also
konjunktur-sensible Werte. " Wir nehmen unser Engagement in defensive Werte
zurück", sagte Watt. Technologietitel böten nur vereinzelt gute Chancen. Von einem
Engagement in die Breite der innovativen Branchen riet Watt ab. Allein wegen der
technischen Entwicklung und neuer Branchentrends könnten Wachstumswerte nicht immer
Wachstumswerte bleiben. Im vergangenen Jahr haben sich die Anleger durch hoch geschraubte
Erwartungen selbst eine "Bullenfalle" gebastelt. "Der Optimismus
war zu groß", so Watts. Dieser sei vor allem von weitgehend
unerfahrenen Investoren getragen worden, die erst seit fünf Jahren oder kürzer in Aktien
investierten. Dies liege vor allem daran, dass das vergangene halbe Jahrzehnt
ausschließlich fette Aktien-Jahre hervorgebracht hätte. "Wir gehen
nicht davon aus, dass die Märkte schnell zu den goldenen Zeiten mit 18 Prozent
Gesamtertrag pro Jahr zurückkehren", sagte Watt. Für die US-Konjunktur
sehen die Experten eine Bodenbildung zur Jahresmitte 2001. Was das deutsche
Wirtschaftswachstum angeht, ist man bei Merrill Lynch nicht so optimistisch wie
die meisten Prognosen, auch wenn Deutschland inzwischen weniger stark vom konjunkturellen
Abschwung in den USA betroffen ist als früher. "Irn Falle einer harten Landung der
US-Wirtschaft werden defensive Aktien und Anleihen in jedem Fall die Favoriten sein",
sagte Watt. "Eine weiche Landung wird die Risikotoleranz der Anleger etwas
erhöhen."
Auszug
aus ComputerWoche 8/2001, Verf: Markus Lindermayr
Nokia: Abflachendes Wachstum
Im Januar dieses Jahres setzten die drei bedeutendsten Hersteller von
Mobilfunkgeräten, Nokia, Motorola und Ericson,
ihre Schätzungen für den Absatz von Handys in 2001 herab. Es wird jedoch befürchtet,
dass auch diese korrigierten Schätzungen nochmals revidiert werden.
Erst kürzlich warnte Intel-Vize-Präsident Hans Geyer die Branche vor einem
finanziellen Schiffbruch. Vergangene Woche fielen die Aktien von Nokia in New York um
sechs Prozent auf 23 Dollar, nachdem das Papier bereits über 60 % unter dem Höchstkurs
der letzten 52 Wochen gelegen hatte. Zurückzuführen ist dies einerseits auf die
Abschwächung der US-Wirtschaft, die nun doch stärker als berfürchtet ausfällt.
Andererseits befindet sich zumindest der europäische Markt in einer Sättigungs- phase
und die Ersatzkäufe fallen geringer aus als erwartet. Dies führte dazu, dass die Finnen
ihre Absatzerwartung um 50 Millionen Einheiten auf 500 bis 550 Millionen Stück senken.
Eine Expertenmeinung zufolge kalkulieren die Hersteller bereits mit einem Rückgang auf
490 Millionen Einheiten. Nokias Strategie, die Stagnation des Marktwachstums durch eine
Steigerung der Marktanteile auszugleichen, könnte von Wettbewerbern wie Siemens oder
Matsushita durch preisgünstige Produkte vereitelt werden. Schließlich geht der Trend in
der Branche zum Outsourcen der Fertigung an kostengünstige Standorte.
Mit 60 Prozent ist die Marktdurchdringung von Mobilfunkgeräten in Europa
mittlerweile weit fortgeschritten, der Produkt- zyklus dreht in die Sättigungsphase. Auf
Dauer könnten jedoch breitbandige Multimedia-Handys einen Produktzyklus mit neuerlichem
starken Wachstum auslösen. Dazu müsste die Industrie jedoch die Entwicklung von
Anwendungen für diese Geräte vorantreiben. Bis es soweit ist, dürfte die Absatzkrise
jedoch weiter anhalten.
Handy-Infos,
http://www.internetworld.de/sixcms/detail.php?id=14404
Nur Nokia von SMS-Attacken betroffen
Vier Modelle angreifbar / Keine konkrete Gefahr für Handy-Nutzer
(IW / 01.06.01/16:16 Uhr) Von SMS-Attacken
Folgende Geräte sind Xonio.com zufolge durch
Nokia 6210 (03.04)
Nokia 6250 (03.00)
Nokia 7110 (04.84)
Nokia 3330 (03.05)
"Von einer Bedrohung durch so genannte 'Handy-Viren' kann jedoch keine
Das Nokia 3330 meldet die ankommende
Wesentlich mehr Geräte zeigten sich im Test immun gegen das
CHIP-News 06/201
Alles über Handy-Viren
Neben der aktuellen Sendung steht bei CHIPtv ein Special zum Thema
"Handy-Viren" für Sie bereit. Gründe zur Vorsicht gibt es wahrlich genug.
Die ganze News können Sie unter
www.chip.de/news_stories/news_stories_167832.html
lesen.
CHIP-News 06/201
Parkverbot: Handy schützt vor dem Abschleppen
Wer sein Fahrzeug im Parkverbot abstellt, muss mit einem Strafzettel, aber
nicht unbedingt mit dem Abschleppdienst rechnen.
Die ganze News können Sie unter
www.chip.de/news_stories/news_stories_167678.html
lesen.
Siehe auch HANDHELDS, HANDYS & CO.
ZDNet, 13. Juni 2001
Verlorene Viag-Handys wieder finden
Viag startet Lokalisierungsservice / Genauigkeit der Ortung schwankt
allerdings zwischen einigen hundert Metern und mehreren Kilometern
Der auf der CeBIT 2001 erstmals angekuendigte Lokalisierungsservice von Viag
Interkom nimmt Gestalt an. Noch im Juni 2001 sollen Genion-Kunden den
Dienst nutzen können, um ein verlorenes oder gestohlenes Handy wiederzufinden. Der
Service zeige dem Besitzer ueber das Internet die Position seines Geraetes an. Der Kunde startet
nach Angaben von Viag Interkom den Handy-Finder mit der Eingabe seines Passworts
auf www.genion.de .
Nach erfolgreicher Lokalisierung zeige eine Karte die Position des Telefons. Allerdings
muss das Geraet eingeschaltet und im Netz der Viag eingebucht sein. Der
Dienst hat allerdings einen Haken: Die Genauigkeit der Ortsangabe liegt
Viag zufolge in Städten bei einigen hundert Metern, auf dem Land bei "einigen
Kilometern". Ob eine Suche unter diesen Voraussetzungen sinnvoll ist, bleibt abzuwarten.
Voraussetzung fuer die Nutzung des Dienstes ist es laut Unternehmensangaben, dass sich der
Kunde vor dem Verlust des Handys bei Genion.de registriert hat. Der Zugang zum
Handy-Finder werde mit einem
Passwort geschuetzt, das der Kunde nach seiner Registrierung per SMS erhalten soll. Im
Sommer 2001 startet Viag darueber hinaus drei Wap-basierte lokalisierte
Dienste. Im Juli sollen sich Kunden eine Umgebungskarte anzeigen lassen koennen, im August
Verkehrsinformationen und zum Ende des dritten Quartals 2001 ein sogenannter
"dynamischer Routenplaner". Nach der Einführungsphase will der Konzern die
genannten Dienste mit 99 Pfennig pro Anwendung berechnen.
Kontakt: Viag Interkom, Tel.: 0800/1090000
(c) ZDNet Deutschland GmbH. Alle Rechte vorbehalten.
Diesen Artikel inklusive weiterfuehrende Links finden Sie unter http://news.zdnet.de/story/0,,s2088953,00.html
CHIP-News, 16.06.2001
Japan: Virus bedroht 24 Millionen Handys
Die japanische NTT DoCoMo warnt die 24
Millionen Nutzer seines mobilen Internet-Dienstes vor einer zerstörerischen E-Mail.
http://www.chip.de/news_stories/news_stories_168423.html
Newsflash 25/01
I-Mode: Virus bedroht 13 Mio. Handys
Große Verwirrung herrscht zur Zeit in Japan. Dort rufen Internet-fähige I-Mode-Handys
selbständig die Notrufnummer der Polizei und setzen sich anschließend außer
Betrieb. Von diesem Handy-Bug sind Nutzer des NTT DoCoMo I-Mode- Dienstes
betroffen, die es den Abonnnenten erlauben, via Handy eMails abzurufen, Web-Sites
anzusteuern oder andere Intenet-Dienste zu nutzen.
DoCoMo gab bekannt, dass rund 13 Millionen der auf dem Markt befindlichen und
für die Internet-Dienste ausgelegten Handys von dem Mail-Virus
attackiert werden können.
Viele japanische Nutzer hatten schon vor der offiziellen Virenwarnung von
NTT DoCoMo einen Virus als Ursache für die Handy-Fehlfunktion vermutet, da bereits im
vergangenen Sommer ein solcher Virus kursierte.
Der jetzige Virus schreibt, nach dem das Mail geöffnet wurde, eine
winzige Programmzeile, die die Funktionen von Mail und Anruf umändert. Der dazu
benötigte Code ist jedoch nicht wie bei den meisten Viren in einem
Attachment versteckt, sondern in dem normalen Text.
http://www.nttdocomo.com/new/contents/01/whatnew0613.html
http://www.nttdocomo.com/top.shtml
Informationsdienst
Wissenschaft (idw) - Pressemitteilung - Ruhr-Universität Bochum, 25.06.2001
MobilSaver trickst teure Handytarife aus
Clevere Handy-Besitzer können ab sofort ganz locker und unbeschwert mobil
telefonieren - weil sie bei jedem Gespräch bares Geld sparen: Auf seiner Website http://www.mobilsaver.de bietet
Dr. Danil Gorinevski vom Institut für Neuroinformatik der RUB nämlich "MobilSaver"
zum kostenlosen Herunterladen an. Das kleine Programm ermöglicht es, per
Handy zum Festnetztarif zu telefonieren.
Teure Handytarife einfach austricksen
MobilSaver: Geld sparen auf Umwegen
Prepaid-Karte hält viermal länger
CHIP-News,
28.06.2001
Hacker-Angriff aufs Handy: Harmlos, aber nervig
Keine Angst vor SMS-Angriffen auf Ihr Handy: Sie sind nicht
schädlich - aber ärgerlich und zeitraubend.
http://www.chip.de/news_stories/news_stories_172175.html
Auszug
aus Com!online 8/2001
Angriff der Handy-Viren
Bislang hatten nur PC-Besitzer unter ihnen zu
leiden. Jetzt greifen Viren auch Mobiltelefone an. Das Ergebnis: Die
Handy-Erreger legen den geliebten Plauderknochen lahm oder funktionieren
ihn zur Abhörwanze um.
. . . . .
Die erste Virenattacke gab es vergangenes Jahr in Spanien. Der
"I-Worm.Timofonica" kam als E-Mail zu seinen Opfern.
. . . . .
Eine andere Variante ist die "Killer-SMS".
Bereits mehr als 300 000 Handy-Beitzer im deutschsprachigen Raum haben Erfahrungen mit
ihr. Sie zaubert plötzlich Brief- oder Tonbandysmbole aufs Display, die sich nicht
ohne weiteres wieder löschen lassen. Bei diesen Nachrichten handelt es
sich um sogenannte Indicator Control Messages (ICM), . . . . . .
Richtig kritisch wird es
erst bei den Handys der nächsten Generation. . . . . . .
Gewappnet gegen SMS-Viren |
| Wer sich einen SMS-Virus eingefangen hat, kann durch Herausnehmen und Wiedereinsetzen des Akkus quasi ein "Reset" durchführen. Danach ist das Gerät wieder einsatzbereit. Schnelles Handeln ist geboten, wenn die SMS während eines Gesprächs eingeht, denn die Verbindung bleibt dann so lange bestehen, bis der Akku entfernt wird. Wenn lästige Symbole das Display verunzieren, gibt es zwei Möglichkeiten: Die Zeichen lassen sich zum einen dadrurch entfernen, dass der Akku herausgenommen und die SIM-karte kurzfristig durch eine andere ersetzt wird. Anschließend die eigene SIM-Karte wieder einlegen und alles ist ok. Wer keine zweite SIM-Karte hat, kann sein Handy auch via Internet "reinigen". Unter www.2way.de bietet der SMS-Spezialist kostenlos den Versand einer Lösch-SMS an: einfach die Handy-Nummer eintragen und absenden. |
UMTS-Report, 10.02.2002
Kommt bald ein Gütesiegel für Handys?
Die Bundesregierung fordert von Handyherstellern die Produktion von strahlungsärmeren
Handys auf. Diese sollen nach Vorschlag des Bundesumweltministers Jürgen Trittin
(Grüne) mit einem speziellen Gütesiegel versehen werden.
Mit dem Gütesiegel sollen vor allem Jugendliche geschützt werden, die
bereits in jungen Jahren ein eigenes Handy haben. Bislang konnte nicht nachgewiesen
werden, ob Handystrahlen wirklich die Gesundheit schädigen. Dennoch will
die Regierung möglicher Schädigungen vorsorgen und die Bevölkerung
schützen.
Die Handy-Hersteller selbst halten von diesem Vorhaben gar nichts, da
Deutschland weltweit das einzige Land wäre, dass strahlungsärmere Handys produziert
haben will als es die Gesetze vorsehen.
http://news.umts-report.com/cgi-bin/r.pl?F-0-M---1y0-NG-:bvO70
Buchtipp: Handy & PC
Fritz Jörn, Franzis-Verlag GmbH, Poing 2002.
Umfang 95 Seiten mit 57 Abbildungen, Taschenbuch, Preis 14.95 Euro, ISBN
3-7723-4194-2
Heute/T-online, 07.05.2002
IBM: Handy-Karten in Minuten knackbar
Die persönlichen Daten auf Mobilfunkkarten eines Handys sind nach Darstellung des
Computerkonzerns IBM keineswegs so sicher wie bislang angenommen. Innerhalb von Minuten
sei es IBM-Forschern gelungen, die Daten aus einer handelsüblichen SIM-Karte
herauszulesen und zu kopieren.
http://www.heute.t-online.de/ZDFheute/artikel/0,1251,HOME-0-183424,00.html
ZDNet, 24.06.2002
Heute wird das Handy zehn Jahre alt
Der Siegeszug vom nervtoetenden Krachmacher zum Liebling der Nation
laesst fuer UMTS hoffen
http://www.zdnet.de/c/01.cgi?C01t?2112264?020621162328
Ein
Handy-Geburtstag ohne Jubelfeier
http://www.heise.de/newsticker/data/jk-26.06.02-003
Zehn Jahre digitaler Mobilfunk -- eine Erfolgsgeschichte. Die Branche aber blickt besorgt
in die Zukunft.
ZDNet, 27.08.2002
Digicam-Handys machen Mobilfunkern Hoffnung
Vodafone und T-Mobile haben in den vergangenen Wochen je 15.000
MMS-Telefone verkauft
http://www.zdnet.de/c/01.cgi?C01t?2121373?020827174553
Auszug
aus internet world, Oktober 2002
Multimedia fürs Handy
SMS war gestern, heute ist MMS.
Was kann der neue Service?
. . . . .
Links zu MMS
www.mobilemms.com
(Infos
und News rund um MMS)
www.vodafone.de
(Infos und Tarife der Anbieter)
www.t-mobile.de
(Infos und Tarife der Anbieter)
www.nokia.com/mms
(Gerätehersteller erklären MMS)
www.ericson.com/technology
(Gerätehersteller erklären MMS)
Silicon, 11.02.2003
Nur jeder Vierte hat noch kein Handy
http://www.silicon.de/x/110203/15.htm
Siehe auch Handy-Berichte
Informationsdienst
Wissenschaft - idw - - Pressemitteilung - Siemens AG, 30.03.2004
Handy als Schlüssel und Geldbeutel
Künftig könnten Handys Türen öffnen, unsichtbare
Informationen auf Plakaten lesen und als mobiles Portemonnaie dienen. Möglich macht das
die Kombination aus RFID (Radio
Frequency Identification)- und NFC (Nearfield
Communication)-Technologie, die Siemens zur CeBIT als
Prototyp in einem Multimediahandy integriert hat. Beide Techniken
verwandeln das Mobiltelefon sowohl in ein Datenlesegerät, als auch in
einen ID-Tag (Identifikations-Chip) mit einer Reichweite von bis zu zehn Zentimetern. Will
der Nutzer sein Büro oder seine Wohnung betreten, kann er das Handy als "Smart
Key" verwenden: Sobald er den elektronischen Schlüssel an den
Eingangsscanner hält, identifiziert dieser das Signal des ID-Tags und sperrt daraufhin
die Tür auf. Schaltet der Nutzer dagegen den Scan-Mode ein und geht in kurzer Entfernung
an einem Konzert- plakat vorbei, empfängt das Lesegerät seines Handys
automatisch Daten von verborgenen, im Poster integrierten Funk-Chips. Auf dem Display
erscheint nun etwa die Homepage der Rockgruppe mit Informationen über
Tourneedaten, Kartenkontingente oder Vorverkauf. Der Nutzer kann jetzt mobil Tickets
kaufen oder sich durch die Angebote klicken. Steigt er anschließend in den Bus,
benötigt er keine Fahrkarte mehr - einmal kurz das Handy am Lesegerät vorbeigezogen
und der Fahrpreis wird automatisch abgebucht, etwa von einer Prepaidkarte. Liest der
Nutzer während der Fahrt eine Zeitschrift mit integrierten ID-Tags, kann er aus dem
Magazin Klingeltöne oder Informationen herunterladen. Auch eine besondere Form
der Dieb- stahlsicherung ist denkbar: Um das Mobiltelefon einzuschalten, bräuchte man
eine persönliche
Authentifizierungskarte, die ein bestimmtes Signal aussendet. Erst nach
Identifikation des Signals würde der Scanner das Handy freigegeben.
Foto: http://www.siemens.com/icm-bild/soicm200415-02
Weitere Informationen finden Sie unter:
http://www.siemens.de/innovationnews
http://www.siemens.de/cebit
Handymarkt
steht möglicherweise vor Umbruch 29.10.2004
http://www.silicon.de/nl.php?id=183947
Wichtiger Hinweis zu
allen Links:
Mit dem weltfremden Urteil vom 12. Mai 1998 - 312 O 85/98 - "Haftung
für Links" hat das Landgericht (LG) in Hamburg entschieden, dass man durch
die Anbringung eines Links, die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat.
Dies kann - so das LG - nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von
diesen Inhalten distanziert.
Hiermit distanzieren wir uns ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten.
Siehe aber auch http://www.daniel-rehbein.de/urteil-landgericht-hamburg.html
und TDK
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