| Internet Telefonie | |
| http://www.lv1.ifkomhessen.de/internetel.htm#S1 | |
Inhalt
Siehe auch VOI Siehe
auch Enum
So funktioniert die
Internet-Telefonie
Telefonieren über das Internet
Carrier fordern Regulierung der Internet-Telefonie
Für 6 Pfennig nach New York
Internet-Telefonie hat geringe Chancen Zwischenzeitliche
Einschätzung
Erstes ISDN-Internet-Telefon
IP-Telefonie gibt ein kräftiges Lebenszeichen von sich
Internet und Telefon kommen zusammen
VOI - Messenger 3.5 ist da
Erst IPv6 ermöglicht die Internet-Telefonie
Checkliste - Das brauchen Sie für Telefongespräche über das
Internet
Gratis: Telekom startet Internet-Telefonie
Weitere Meldungen
Weitere Quellen
So funktioniert die Internet-Telefonie Siehe
auch VOI
Auszug aus CHIP, Oktober 1999,
Seite 210
Über das Internet können PCs Daten mit beliebigem Inhalt austauschen, auch Sprache.
Sie muss dazu lediglich über die Soundkarte digitalisiert, übertragen
und auf einem anderen PC wieder ausgegeben werden. Ist die Soundkarte duplexfähig (d.h.
Aufnahme und Wiedergabe gleichzeitig), ist auch ein Dialog über das Internet möglich.Wer
statt ins Mikrofon lieber in den Telefonhörer spricht, schliesst ein Telefon an die
Soundkarte an. Der PC speist dann als Gateway die Daten ins Internet.
Doch der Teufel steckt auch bei der Internet-Sprachübertragung (Voice over IP)
im Detail: Das Hauptproblem ist die lange Laufzeit der
Datenpakete. Einzelne Pakete können auch bei mässig belastetem Netz einige
Sekunden unterwegs sein. Bei "Einwegverbindungen" wie dem
Internet-Radio spielt dies keine Rolle. Die Radio-Software auf dem PC legt die Daten
einfach in einen Puffer und gibt sie daraus verzögert wieder. Spät ankommende Pakete
können so richtig einsortiert werden.
Beim Dialog zwischen Gesprächspartnern stören solche Puffer von
mehreren Sekunden jedoch. Verzögern sich aber die (ungepufferten) Daten im Internet,
fehlen wiederum ganze Satzteile. Ein weiteres Problem ist die Datenmenge.
Um sie gering zu halten, müssen die Sprachdaten komprimiert werden. Einen einheitlichen
Standard gibt es dafür noch nicht, die Produkte können daher
häufig nicht miteinander kommunizieren.
Ein Problem sind auch die Firewall-Einstellungen zwischen Firmennetz und
Internet. Aus Angst vor Hackerangriffen blocken System-Administratoren neue Trends
vorsorglich ab und lassen lieber keine Sprachpakete aus dem Internet in das Firmennetz
kommen.
Bei den folgenden auszugsweisen Berichten ist das Erscheinungsdatum wichtig und zu beachten!
COMPUTERWOCHE Nr. 24
vom 14. Juni 1996 / Seite: 23
Carrier fordern Regulierung der Internet-Telefonie
FRAMINGHAM (IDG) - Obwohl noch kaum jemand das Internet ernsthaft zum
Telefonieren nutzt, ist das Thema Internet- Telefonie in den USA bereits ein Politikum.
Die America Carriers Telecommunication Association (ACTA) verschärfte die
Diskussion mit einer Petition an die amerikanische Regulierungsbehörde FCC, in der sie
ein Verbot entsprechender Software forderte. Mittlerweile werden aus dem Lager der Carrier
bereits Stimmen laut, die fordern, daß Internet Service Provider (ISP)
beim Transport von Sprachdaten Gebühren für das Switching an die lokalen Baby
Bells bezahlen sollen, da die ISPs in diesem Falle nichts anders täten als
Sprache zu vermitteln. Um dies in die Tat umzusetzen, müßte die FCC
entweder langwierige Untersuchungen starten oder neue Regeln für die Zugangstarifierung
festlegen. Beides erscheint wenig wahrscheinlich, da es nicht ohne weiteres festellbar
ist, ob ein IP-Paket nun Daten oder Sprache transportiert.
Ein Web-Beitrag
Siehe auch http://www.www.kurs.de
Telefonieren über das Internet - Stand 02.09.98
Im Prinzip läßt sich über das Internet hervorragend telefonieren, sogar Bildtelefonie
ist möglich. Kontaktfreudige Internet- Nutzer haben dies längst erkannt. Warum nicht mal
einen echten Australier "live" befragen, was er für Urlaubstips hat? Oder statt
in den Newsgroups nach der Lösung eines Problems zu stöbern, den entscheidenden Tip
direkt von einem anderen Surfer zu bekommen versuchen?. Allerdings sind es wieder die
vielen lästigen Details, Einschränkungen bzw. notwendigen Voraussetzungen, die einem
mitunter die Laune an der Internet-Telefonie verderben können. Denn: Wenn es
immer einfach und reibungslos funktionieren würde, wäre man ja "blöd", an die
Telefongesellschaften das viele Geld für Ferngespräche zu zahlen. Ach ja: Auch
Ortsgespräche sind in Deutschland, je nach Tageszeit, recht teuer. Es gibt Länder, in
denen die glückseligen Telefonkunden für Ortsgespräche nichts zahlen! In Worten: 0,00
DM!
Was brauche ich zum Internet-Telefonieren?
Computer der 75Mhz Pentium-Klasse oder schneller, Modem mit mindestens 28.800 kBit/s,
besser wäre ein ISDN Internetzugang oder ein schneller Netzzugang, Soundkarte die
im Vollduplex-Modus arbeiten kann, um gleichzeitiges Hören und Sprechen zu ermöglichen,
einen guten Provider, der eine schnelle und zuverlässige Internetverbindung zustande
bringt, Lautsprecher und Mikrofon, besser aber ein Headset, um Rückkopplungen zwischen
Lautsprecher und Mikro zu vermeiden, Internet-Telefon-Software (CoolTalk, Internet Phone,
Net2Phone, NetMeeting, WebPhone), die es teils schon umsonst gibt oder bereits in Browsern
(Netscape Navigator 4 oder Microsoft Internet-Explorer 4) integriert ist, einen
Telefonpartner mit gleichwertiger Ausstattung, der zum Zeitpunkt des Anrufens
"Online" zu erreichen ist und meist auch) mit der gleichen Software arbeitet.
Internet-Telefonie von PC zu PC und Internet-Telefonie von PC zu
Telefon (PC to Phone)
Alternativ zu einen "normalen" Telefon-Teilnehmer, der über das reguläre
Telefonnetz mit Hilfe eines Gateway eines ITSP (Internet Telephony Service Provider) an
das Internet gekoppelt ist (PC to phone). Doch solche ITSP sind in Europa noch selten.
Die Gebühren, die ein solcher ITSP verrechnet, sind in der Regel niedriger als die der
Telefongesellschaften. Der ITSP befindet sich meist vor Ort, an dem auch das reale Telefon
steht. Um einen Gesprächspartner anzurufen, muß man sich erst einen geeigneten ITSP
suchen.
Internet-Telefonie von Telefon zu Telefon (Phone to Phone)
Für diese Art der Internet-Telefonie können Sie das "gute alte"
Telefon benutzen. Der Teilnehmer ruft einen Telefon- Computer (Voice-Gateway) an. Der
leitet die digitalisierte Sprache über das Internet zu einem anderen Voice-Gateway, was
mit dem Ortsnetz des gewünschten Gesprächspartners verbunden ist. In der Praxis erreicht
die Sprachqualität schon Mobil- funkqualität mit den internet-typischen Verzögerungen.
Mit Rauschen und Knacken muß gerechnet werden. Kommerziell werden dieser
Technik gute Chancen eingeräumt: Sie ist billiger und flexibler als die
traditionelle Telefontechnik.
Weitere Randbedingungen
Beispiel "PC to PC"
Internet Phone von VocalTec
Die qualitativen Anforderungen an die Internetverbindung sind hoch. Stellen Sie sich vor,
daß die Sprache der beiden Teilnehmer ständig digitalisiert, komprimiert, dekomprimiert
und in Form handlicher Datenpakete über das Internet hin und her
transportiert werden muß. An diesem Transport sind in der Regel eine Vielzahl von
Rechnern beteiligt.
Diese transportbedingten, nicht ganz minimierbaren Verzögerungen sind
gewöhnungsbedürftig. Zu lange Verzögerungen führen zu Störungen
("zerhackte" oder verzerrte Sprache, Echos, Aussetzer). Bei der
klassischen Telefonie besteht zum Zeitpunkt der Verbindung eine direkte Verbindung
zwischen den beiden Teilnehmern, die gegen Fremdeinflüsse relativ unempfindlich ist.
Einige Programme können zudem noch Videobilder übertragen. Hier kann man, auch in
Abhängigkeit der Verbindungsqualität, keine großformatigen, hochauflösenden und
lippensynchronen Bilder erwarten. Primär sorgen die Programme dafür, daß der Ton
rüberkommt. Notfalls werden die Videobilder vernachlässigt (unscharf, Ruckeln,
"Standbilder"). Beispiel "PC to phone"
Internet Phone von VocalTec
Internet-Telefonie von PC to PC hat einen schwerwiegenden Nachteil: Beide Rechner müssen
"Online" sein. Man kann keinen PC durch Anwahl so aktivieren, daß der sich
bemerkbar macht und der gewünschte Teilnehmer "abhebt".
Daher bedient man sich folgender Methoden:
1.) Sobald ein Teilnehmer "Online" ist, meldet er sich bei
speziellen Servern (Community Browser und Conferencing Server), in denen er sich als
erreichbar in eine Liste einträgt (z.B. bei der Buddy-Liste von AOL, oder bei dem
mittlerweile weitverbreiteten Freeware-Programm ICQ). Potentielle Gespächspartner, die
mit der gleichen Software arbeiten, wählen sich über solche Listen an. Zumindest muß
man mit den Anwendern Vorlieb nehmen, die gerade "Online" sind. Wer unbedingt
mal schnell einen Bekannten erreichen muß, greift dann besser zum"normalen"
Telefon.
2.) Anwender, die immer eine feste IP-Adresse besitzen, sobald sie
"Online" sind, können über diese "angeklingelt" werden, sofern es
die Internet-Telefon-Software erlaubt. Intranet-Firewalls (z.B. von Firmennetzen), lassen
allerdings solche Anfragen in der Regel nicht zu. Zudem bekommen die meisten privaten
Internet-Nutzer eine dynamische IP-Adresse von ihrem Provider zugeteilt. Hier kann diese
Methode auch nicht zum Einsatz kommen.
3.) Eine andere Möglichkeit der Kontaktaufnahme kann via E-Mail
erfolgen.
Wartezeiten müssen eingeplant werden, wenn der gewünschte Anwender seine Post erst beim
Mail-Server abrufen muß.
4.) Praktiker rufen lieber mit Hilfe des "normalen" Telefons
direkt beim gewünschten Gesprächspartner an, um anschließend die Unterhaltung
kostengünstiger über das Internet fortzusetzen.
Fazit
Internet-Telefonie ist zwar möglich, kommt aber in der Praxis derzeit nicht immer
an den gewohnten Komfort des herkömmlichen Telefonierens heran. Für
experimentierfreudige Internet-Anwender ist es aber ein interessantes
Thema.
Ein weiterer Durchbruch könnte erzielt werden, wenn die Internet-Telefonie, wie
beispielsweise der E-Mail-Dienst, standardisiert und in die Browser-Software integriert
würde. Die marktführenden Browser von Netscape und Microsoft
besitzen zwar beide Telefon-Funktionen, sind aber (mal wieder) nicht kompatibel. Hierzu
siehe auch Seite "Konferenzen über das Internet" Die
Leitungs-Kapazitäten müssen massiv ausgebaut werden, wenn Anteile des klassischen
Telefonierens ins Internet verlagert werden, angesichts von Verbindungen, bei denen
minutenlang auf den Aufbau einer Seite gewartet werden
muß. Bleibt zu hoffen, daß sich bei den unterschiedlichsten Programmen und
Methoden das Bessere durchsetzen wird.
Die besten kommerziellen Chancen dürfte die Methode "PC to
Phone" haben. Selbst die deutsche Telekom hat sich schon nach Verbündeten
umgeschaut. Auch die privaten Telefongesellschaften werden sich Marktchancen nicht
entgehen lassen und könnten sich (wieder) als flexibler erweisen. Großunternehmen mit
firmeneigenen, teils international ausgebauten Netzen könnten durch Einsatz solcher
Techniken ihre Kommunikationskosten senken. Ein anderer möglicher Effekt
wäre, durch den Einsatz von Konferenzsystemen die Reisekosten zu senken.
Siehe auch http://www.erlangen.netsurf.de/kurs/telefon.htm
Laut CVS 1-Umfrage wird die Mehrzahl der Unternehmen im ersten
Schritt den Faxverkehr auf das Internet auslagern, weil beim Faxen eventuelle
Netzverzögerungen und Störungen weniger starke Auswirkungen haben als bei einem
Telefongespräch. Telefonie werde zunächst in Intranets zum Durchbruch gelangen, weil die
Unternehmen im firmeninternen Netz die Übertragungsqualität besser kontrollieren
könnten als im Internet. Bevor das Telefonieren per Internet für Firmen und Verbraucher
zur Selbstverständlichkeit wird, muß das globale Netz die Qualität und Zuverlässigkeit
des heutigen Telefonnetzes erreichen, hat die CVSI-Umfrage eindeutig ergeben. Eine
Schlüsselrolle spielt dabei eine neue
Generation von Gigabit-Switches: 1998 werden nach Recherchen von CVSI rund 4.000
Gigabit-Anlagen weltweit installiert, mehr als doppelt soviel wie im Vorjahr. Die
Internet-Verbindungen zwischen Großstädten werden noch vor dem Jahr 2001 mit Bandbreiten
von 2,4 Gigabit/s und mehr ausgestattet sein, prognostizieren die IT- und
Electronic-Conunerce-Dienstleister. Das entspricht etwa dem 20fachen gegenüber dem heute
üblichen Ubertragungsstandard von 155 Mbit/s.
CVSI ist ein weltweit führender unabhängiger Anbieter
technischer lT- und Electronic-Commerce-Dienstleistungen. Das gemäß ISO 9000
zertifizierte Spektrum reicht von der Hardware- und Sofwarewartung über Intranet- und
Extranet-Services zur Investorengruppe M.D. Sass, die mit über 11 Mrd Dollar
Anlagekapital eine solide Finanzbasis für die Unabhängigkeit und Expansion von CVSI
bietet. CVSI betreut weltweit mehr als 100.000 Systeme bei über 20.000 Firmen. Zum
Kundenkreis der CVSI Services International GmbH in Wiesbaden unter der Geschäftsführung
von Karl-Ekkehard Klingner gehören rund 1000 Anwender in Deutschland.
Telefon übers Internet
Auszug aus Internet Magazin, 3-99, Seite 14
Ist Internet-Telfonie bald out und Telefonieren im Internet bald in?
Die Telefonfirma Mobilcom will jedenfalls laut Auro am Sonntag "in
ein paar Monaten" in den 23 größten Städten Deutschlands Ortsgespräche über das
Internet anbieten:
Siehe http://www.mobilcom.de
Kostenlos telefonieren
Auszug aus Internet Magazin, 3-99, Seite 14
VLF.net stellt ab sofort ihre VLFBox kostenlos zur Verfügung.
Sie ermöglicht unentgeltlichen Empfang und Versand von EMails, Faxen, Anrufen,
SMS-Nachrichten und auf Wunsch die Weiterleitung sämtlicher Mitteilungen an die
EMail-Adresse. Sogar über Telefon lassen sich die gespeicherten Nachrichten abhören.
Siehe http://www.VLF.net
Aus dem Web kostenlos telefonieren
Neues Telekom-Angebot: freecall Online
05. Juli 1999 (jok), ZDNET
Die Deutsche Telekom (Börse Frankfurt: DTE) hat ihr neues Angebot "freecall
Online" vorgestellt www.telekom.de/angebot/freecallOnline
. Hat man beim Surfen Fragen oder will telefonisch bestellen, wird man per Mausklick
kostenlos mit dem Anbieter der Site verbunden. Auf der Internet-Seite des Online-Anbieters
muß man lediglich den "freecall-Button" anklicken. Neben der Datenübertragung
baut sich dann eine zusätzliche Sprachverbindung über das Internet auf. Das Besondere:
Während des Telefonats wird die Online- Verbindung gehalten. Besonders für
beratungsintensive Internetangebote sieht die Telekom hier eine Marktlücke.
Kunden-Anrufe aus dem Internet werden über die vorhandene Telefonanlage ins Unternehmen
geleitet. Für den Anrufer ist das Gespräch kostenlos. Er spricht über das Mikrofon
seines Computers oder über ein angeschlossenes Headset. Das dazu notwendige Plug-in kann
man sich unter www.telekom.de/angebot/freecallOnline/software/
herunterladen.
Kontakt: Deutsche Telekom, Tel.: 0800-3300800
Internet-Telefonie: 8
Softwarelösungen im Vergleich
Für 6 Pfennig nach New York
Siehe auch CHIP Oktober 1999,
Seiten 206ff
Ärgert Sie Ihre hohe Telefonrechnung? Telefonieren Sie einfach
über das Internet - weltweit zum Ortstarif. Mit der richtigen Software
klappt die Verbindung.
. . . . .
Auszug
aus Computer Zeitung, Nr. 3, 20. 01. 2000
Internet-Telefonie hat geringe Chancen
Die Internet-Telefonie wird trotz aller optimistischer
Vohersagen bis 2003 ein unbedeutender Markt gegenüber der traditionellen Telefonie
bleiben. Das behaupten die Marktforscher von Data Monitor.
Für den geringen Erfolg von Voice-over-Internet in Europa und den USA macht das englische
Marktforschungsunternehmen insbesondere die mangelnde Qualität der Sprachübertragung
verantwortlich. Vor allem könne eine gleichbleibende Qualität nicht garantiert werden.
Trotz der deutlichen Kosteneinspraungen gegenüber den öffentlichen Telefonnetzen - Data
Monitor spricht von bis zu 40 Prozent - würden sich gerade Geschäftsleute bei
Kundengesprächen nicht auf die Datenübertragung via Internet verlassen.
Die Internet-Telefonie werde daher in den nächstenn Jahren weiterhin ein Nischenmarkt
bleiben.
Auch das Faxen über das Internet ist noch weit davon entfernt, eine Massenanswendung zu
sein. Verantwortlich dafür sind aber im Gegensatz zur Sprachübertragung nicht technische
probleme, sondern Schwierigkeiten im Marketing. Bis 2003 wird das
Fernkopieren über öffentliche Telefonnetze in Europa und Amerkika deutlich zurückgehen,
die Zahl der Faxe über das Internet wird parallel dazu aber nur geringfügig
ansteigen. "In dem Masse, wie sich der E-Mail-Verkehr
weiterentwickelt", erläutert Andrew Ponsford, Consultant bei Data Monitor,
"sinkt das Faxaufkommen insgesamt".
Erstes
ISDN-Internet-Telefon
Telefonieren, Surfen und E-Mail in einem Gerät
Hannover/München, 15. Februar 2000 - Pressemitteilung
für CeBIT 2000
Das weltweit erste ISDN-Internettelefon stellt die Firma 5Star.de (http://www.5star.de) auf der CeBIT vor (Halle 6, Stand G05). Das ScreenTel
ermöglicht neben dem Telefonieren das Surfen im World Wide Web sowie den Versand und
Empfang von E-Mails. Das Gerät bestitzt die Masse und Funktionen eines Komforttelefons
mit berührungsempfindlichen Bildschirm und integriertem Organizer für die Verwaltung von
Adressen, Telefonnummern und E-Mails. Es ist an jede ISDN-Normdose anschliessbar. Nach dem
Einschalten kann der Benutzer sofort in den mehr als eine Milliarde Webseiten surfen -
zeitaufwendiges Konfigurieren, wie man es vom PC her kennt, entfällt vollständig. Das
ScreenTel ist mit unter 500 Mark empfohlenem Verkaufspreis für jeden
Haushalt erschwinglich (bei Abschluss eines Vertrages mit einem von 5Star autorisierten
Internet-Diensteanbieter). "Die Internet Service Provider und
Telekommunikationsgesellschaften stehen Schlange, um ScreenTel zu vermarkten",
erklärt 5Start-Gründer Helmut Blank.
Im Preis enthalten ist ein integrierter Kartenleser, um das Einkaufen im Internet
besonders sicher zu machen. Wer ein exklusives Angebot oder ein besonderes Schnäppchen
auf einer Webseite entdekct, steckt einfach seine Kredit- oder EC-Karte ins heimische
ScreenTel und bezahlt online. Die dafür erforderliche Online-Plattform für den
elektronischen Handel via Internet- telefon stellt ScreenTel ebenfalls bereit. "Das
ist sicherer als herkömmliches Online-Banking", behauptet Helmut Blank. Kein Wunder,
dass sich auch die Internet-Banken in die Schlange eingereiht haben.
5Star.de ist ein Startup-Unternehmen der
SiliconCity/VentureLab-Generation, das die Internet- und die Telekommunikationswelt
verbindet. Der Gründer und Geschäftsführer Helmut Blank war lange Zeit die "rechte
Hand" von Entrepeneur-Ikone Steve Jobs und von "Internet-Vater" Bill
Schrader in Europa. 5Star umfasst eines der stärksten Gründerteams im deutschen
Markt: Neben Helmut Blank gehören dazu der Internet-Experte Dr. Ulrich Klöckner
(ExPSINet) und die wohl renommiertesten TK-Berater Deuschlands, Dr. Stefan Sattler und Dr.
Thomas Zundl von der Conultingfirma CERTUS. 5Star arbeitet im Verbund mit renommierten
Unternehmen wir IBM und der Lufthansa-Partner- gesellschaft Seals.
Auszug aus Computerwoche Nr. 25/2000, vom 23. 06.
2000
IP-Telefonie gibt ein kräftiges Lebenszeichen von sich
Analysten erwarten 2006 ein Marktvolumen von 91 Milliarden Dollar
Frankfurt/Main (CW) - Die IP-Telefonie boomt. Zu diesem Ergebnis kommen
die Marktforscher von Frost & Sullivan in einer Studie über den Weltmarkt für die
IP-Telefondienste. Triebfedern der Entwicklung, an deren Spitze die Europäer stehen, sind
die TK-Liberalisierung, eine effizientere netzauslastung sowie neue Anwendungen.
. . . . .
Auszug
computing @business, Sonderausgabe 2000
Leitfaden für Telefonieren per Internet
Die Swyx (www.swyx.de,
Auswahl: Grundlagen) hat einen Leitfaden zum Telefonieren per Internet ins Netz gestellt.
Er informiert u.a. über die Voraussetzungen, die ein Netzwerk zur Übertragung von
Sprache erfüllen muss. Ebenso werden Themen wie "Bedenken gegen die
IP-Telefonie" oder "Das IP-Telefon als Nachrichtenzentrale" behandelt. Alle
in Allem: Ein nützlicher, und vor allem allgemein verständlicher Einstieg in das Thema
Telefonie per Internet.
ZDNet,
21. November 2000
Messenger 3.5 ist da
Voice-over-IP-Telefonie möglich
Bei MSN, der Portalseite von Microsoft, steht ab sofort die
Version 3.5 des MSN Messenger zum Download zur Verfügung. Vor allem zwei neue
Funktionalitäten sollen die User bei der Stange halten: Zum einen wird es
möglich sein, vom PC aus einen Telefonanschluss weltweit zu erreichen. Zum anderen gibt
es jetzt einen neuen Installationsmodus für Anwender hinter einer Firewall.
Abgerechnet wird die Voice-over-IP-Telefonie über den Dienst Net2phone. Bei
diesem Provider müssen die Kunden zunächst ein Kreditkarten-Depot einrichten, von dem
die Gebühren abgebucht werden. Des weiteren hat die Version 3.5 des Messenger
eine neue Benutzeroberfläche. Und schließlich wurden die Auswahl an Emoticons
aufgestockt.
Kontakt: Microsoft, Tel.: 089/31760
Auszug
aus CHIP, Februar 2001
Gratis Telefonieren übers Web (abgesehen von
den Providerkosten)
Checkliste - Das brauchen Sie für Telefongespräche über das
Internet
| PC Internetfähiger Standard-PC |
| Modem 56k-Modem nach V.90 oder V.92-Standard. Mit V.92 kann Ihre Sprache in besserer Qualität ins Internet gelangen. |
| Soundkarte Vollduplexfähige Soundkarte ermöglicht gleichzeitiges Sprechen und Hören |
| Lautsprecher und
Mikrofon oder Headset Headset ist praktischer und vermiedet Rückkopplungen |
| Telefon-Software Kostenlos im Internet erhältlich* |
| Browser Am besten arbeitet man mit Internet Explorer oder Netscape Navigator |
| Provider für
Internet-Zugang Schnelle und stabile Leitung. Bei Gesprächen von PC ins Festnetz: Internet-Telephone Servie Provider. Der Gesprächspartner muss online sein und die gleiche Software nutzen. |
* z.B. NetMeeting´von Microsoft, NetzPhone10.2 von NetzPhoneInc., MediaRingTalk7.2 von MediaRing . . .
PC-Welt 26.03.2001
Gratis: Telekom startet Internet-Telefonie
Die Deutsche Telekom hat endlich auch Internet-Telefonie als
Kommunikationsform erkannt. In einem Pilotversuch kann jeder Teilnehmer im Internet
Telefonkosten sparen.
Ausführliche Meldung:
http://www.pcwelt.de/content/news/newgratis/2001/03/xn260301008.html
Weitere
Meldungen
Informationsdienst
Wissenschaft - idw - - Pressemitteilung - Fraunhofer-Gesellschaft, 04.08.2003
Mit Blaulicht über die
Datenautobahn
Telefonate und Internetdaten über die gleiche
Leitung zu transportieren, führt oft zu Qualitätseinbußen. Es sei denn, die Sprachdaten
sind so gekennzeichnet, dass sie Vorrang haben. Ein Integrated Access Device
genanntes Gerät eignet sich für Next Generation Networks.
Die Datennetze der Zukunft heißen Next Generation Networks NGN.
Darin können digitale Telefongespräche und Internetdaten gleichzeitig übertragen
werden. Der Vorteil: Für beide wird nur noch eine gemeinsame Leitung benötigt. Das kann
die Kosten ganz erheblich senken. Innerhalb der Leitung muss jedoch die Priorität der
einzelnen Datenpakete geregelt werden - andernfalls kann es bei Telefongesprächen zu
Aussetzern oder Verzögerungen kommen. "Voice over IP" heißt
dabei das Zauberwort. Im Prinzip bedeutet es, dass Sprachdaten, die per Internet
Protokoll IP unterwegs sind, immer Vorfahrt haben. Also: Auf der Datenautobahn
schön links fahren und, wenn es eng wird, mit Blaulicht an den weniger eiligen
Daten vorbeipreschen. Sind die Telefondaten nicht mit "Blaulicht und
Linksblinker" ausgestattet, können Teile des Gesprächs im Netz stecken bleiben. Ein
flüssiger Dialog ist so nicht möglich und die Tonqualität
ist schlechter als über eine herkömmliche analoge Leitung.
Neue Leitungen sind für NGN nicht nötig, aber neue
Geräte. Sie müssen die Telefondaten in der richtigen Weise paketieren und mit der
Priorität versehen. "Wir haben eine solche Schnittstelle zwischen Rechner, Telefon
und Netz entwickelt", sagt Dr. Helmut Steckenbiller von der
Fraunhofer-Einrichtung für Systeme der Kommunikationstechnik ESK in
München. "Unser Integrated Access Device oder kurz IAD ist
etwa so groß
wie ein Anrufbeantworter. Der Prototyp besitzt acht analoge Telefonanschlüsse und kann in
NGN auch als Telefonanlage genutzt werden. Die Verbindung zu Datennetzen erfolgt über
eine Ethernet- und eine USB- Schnittstelle."
Das IAD ist dafür ausgelegt, Daten in beiden Richtungen
symmetrisch zu übertragen - sie werden also genauso schnell gesendet wie
empfangen. Mit dieser SHDSL-Technik (Symmetric High Bitrate
Digital Subsriber Line) erreicht das IAD eine
Übertragungsgeschwindigkeit, die doppelt so hoch sein kann wie in
derzeit üblichen asymmetrischen DSL-Netzen. Große Datenmengen, wie sie
etwa bei Videokon- ferenzen anfallen, lassen sich so in Echtzeit
übertragen.
"Die Geräte und das Know-how stehen bereits zur Verfügung", sagt Steckenbiller.
"Nun fehlt nur noch der Startschuss von den Netzbetreibern." Wenn sie ihre
Leitungen aufrüsten, liegt die dazu passende Anschlusstechnik ebenfalls parat: Sie wurde
von Siemens in Zusammenarbeit mit der ESK entwickelt. Sind die nötigen Gegenstücke
installiert, kann der Endnutzer mit einem IAD im Geschwindigkeitsrausch
die Vorteile des Next Generation Networks genießen.
Ansprechpartner:
Dr. Helmut Steckenbiller
Telefon 0 89 / 54 70 88-3 80, Fax -2 25,
helmut.steckenbiller@esk.fraunhofer.de
Zu dieser Mitteilung existieren Bilder im WWW. Siehe
* http://idw-online.de/public/zeige_bild?imgid=7801
Mit dem IAD genannten Gerät ist es möglich, digitale Sprach- und Internetdaten über
eine Leitung zu übertragen - doppelt so schnell wie in herkömmlichen
DSL-Netzen. © Fraunhofer ESK
Weitere Informationen finden Sie unter:
http://www.esk.fraunhofer.de/projekteundprodukte/projektbeschreibung_0
http://www.fraunhofer.de/mediendienst
Auszug
aus c`t, Heft 9/2004
Weltweit wählen
Telefonieren zwischen Festnetz und Internet
Günstige Gesprächspreise machen die Internettelefonie auch
für Privatanwender interessant. Telefonieren wie gewohnt lautet die Devise der Anbietern
- Per Internt-Telefon ist man unter einer Festnetznummer erreichbar und kann jeden
Anschluss anrufen.
. . . .
SIP oder H.323
Am weitesten verbreitete Standards für Voice-over-IP
.......
Auszug aus IW-internet
06/2004
Voice over IP
. . . .
Usb-internet-telefon
http://www.sipgate.de/user_interface/index.php
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Bandbreite > 80 kBit/s
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Real IP vorausgesetzt
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Antworten auf die wichtigsten Fragen!
1. Muss der PC eingeschaltet sein, damit man telefonieren kann?
Nein. Man kann jederzeit, auch wenn der PC
ausgeschaltet ist, über VoIP telefonieren und angerufen werden.
2. Braucht der Gesprächspartner auch Voice over IP?
Nein, Sie können jeden Telefonanschluss
(Festnetz und Mobilfunk) erreichen.
3. Welche Systemvoraussetzungen muss der PC erfüllen?
Für den Betrieb via USB sind ein Pentium II-Prozessor mit
300 MHz oder vergleichbar, 32 MByte RAM, Windows 98SE oder höher und 20 MByte freier
Festplattenplatz nötig. Der Betrieb via LAN funktioniert mit Windows 98 oder höher und
Linux (SuSE 9.0).
4. Bekommt man eine neue Telefonnummer?
Nein. Man behält seinen bisherigen
T-Com-Festnetzanschluss und seine bisherige Telefonnummer.
5. Benötigt man ein spezielles Telefon?
Nein. Man kann sein normales analoges
Telefon benutzen.
6. Wie ist die Verbindungsqualität?
Vergleichbar mit der eines herkömmlichen Telefongesprächs.
7. Welche Tarifart eignet sich am besten für Voice over IP?
Volumentarife oder Flatrates sind am
besten geeignet.
8. Benötigt man überhaupt noch einen Telefonanschuss der
T-Com?
Ja, denn die DSL-Anschlüsse basieren auf T-Com-Technologie
und sind nach wie vor an einen Festnetzanschluss der Dt. Telekom gebunden.
9. Kann man auch mehrere Telefone benutzen?
An das integrierte Phoneboard können bis zu 2 Telefone
angeschlossen werden.
10. Kann man Call-by-Call und Preselection weiterhin nutzen?
Ja, man kann.
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Internettelefonie
und Handy knabbern am Geschäft der T-Com
http://www.heise.de/newsticker/meldung/62343
Der deutsche Telekommunikationsmarkt gewinnt erneut an Dynamik, nachdem
die Liberalisierung Ende der Neunzigerjahre zum Teil zu Preisrückgängen
von mehr als 90 Prozent geführt hatte.
Weitere
Quellen
Siehe auch VOI.
Siehe auch www.computerchannel.de/knowhow/technik/technik_1.phtml
Siehe auch www.a3.com/callback/faq.htm
Siehe auch www.www-kurs.de/
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