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Inhalt
EMail Guide
Zehn Gebote für E-Mails
Knigge für Usegroups
Chattiquette


EMail Guide      Siehe auch Zehn Gebote (ähnliche Regeln)
Quelle: Internet Professional, Heft 2/99
Im hektischen EMail-Alltag sollte man einige Grundregeln beherzigen, um nicht unangenehm aufzufallen. Internet Professional hat die wichtigsten EMail-Regeln zusammengestellt.
-  Keine unerwünschte Werbung versenden: In Deutschland ist das verboten. Siehe aber auch Weiteres zu Werbung.
-  Große Attachments nicht ungefragt versenden: Kein Modem-Nutzer freut sich über 8-MByte-große Demos.
-  Nicht jede EMail an jeden weiterleiten: Nichts ist ärgerlicher, als Kopien einer EMail zigmal zu erhalten.
-  Keine HTML-Mail versenden: Nicht jeder hat ein HTML-fähiges EMail-Programm.
Adressen nicht zurückhalten: Wozu EMail, wenn niemand zu erreichen ist.
-  Aussagefähige Betreff-Zeilen schreiben.
-  Mails umgehend beantworten: Wartezeiten sind für Ämter.
Kurz fassen:Niemand mag Romane mit seinen EMail-Programmen lesen.
Lesbare EMail-Adressen verwenden: So erkennt man sofort den wahren Absender.
Höflich bleiben: Lieber ein "Sie" zuviel, als ein Kunde weniger.

Siehe auch:  http://home.t-online.de/home/walter.tietz/netiquet.htm    für englischsprachige Regeln

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Auszug von    www.com-online.de/freizeit/e.knigge   (August 2000)
Die Zehn Gebote für E-Mails    Siehe auch EMail Guide (ähnliche Regeln)
E-Mailen geht locker und schnell. Oft zu locker und zu schnell.
Damit Sie es sich nicht mit Freunden, Kollegen oder Geschäftspartnern verscherzen, sollten Sie folgende Zehn Gebote beachten:
1. Achten Sie auf die richtige Anrede
2. Achten Sie auf die Form

Niemals eine E-Mail in Großbuchstaben schreiben. Das bedeutet, dass man schreit.

3. Denken Sie nach, bevor Sie eine E-Mail abschicken
Eine E-Mail kann sehr leicht verletzend sein, weil sie in Eile geschrieben wurde.

4. Kontrollieren Sie Ihre E-Mail
Seine E-Mail-Box nicht zu checken oder E-Mails nicht zu beantworten ist genauso unhöflich, wie den Anrufbeantworter nicht abzuhören oder Briefe nicht zu beantworten.

5. Vermeiden Sie Technik-Slang
Es ist unhöflich, vorauszusetzen, dass der Empfänger weitreichende Computerkenntnisse hat. Man steht dann auch leicht als "Angeber" da.

6. Beachten Sie das Attachment-Format
Der höfliche Internet-Benutzer versichert sich im Vorfeld, dass sein Adressat alle notwendigen Programme hat, um die Attachments zu öffnen, die er ihm schickt. Am besten populäre Formate wählen - bei Bildern z.B. ".gif" oder ".jpeg".

7. Hüten Sie sich vor Massenmails
Gruppen-Mails sind gut geeignet, um einen Witz zu verschicken oder einen Termin bekanntzugeben. Nicht aber, um Berufliches zu diskutieren.

8. Sagen Sie etwas Nettes
Eine nette E-Mail kann einen tristen Tag aufhellen.

9. E-Mails ersetzen nicht das Leben
Wer per E-Mail der Angebeteten seine Liebe gesteht, wird nur selten Erfolg haben. Noch feiger ist es allerdings, auf diesem Weg eine Beziehung zu beenden.

10. E-Mails sind für die Ewigkeit!   
Telefongespräche verfliegen im Äther, E-Mails können dagegen über Jahre auf der Festplatte gespeichert sein. Formulieren Sie mit so viel Stil, dass Sie die Mails später nicht bereuen. 

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Kurz, knapp und sachlich
"Knigge" für Newsgroups  (Aus Homepage von T-Online)
Dieser "Knigge" soll Ihnen helfen, die Sitten und Gebräuche, die sich mit der Zeit in den "de.*"-Newsgruppen eingebürgert haben, 
kennenzulernen, und Ihnen über die wichtigsten Stolpersteine hinwegzuhelfen. 
    - Vergessen Sie niemals, daß auf der anderen Seite ein Mensch sitzt! 
    - Erst lesen, dann denken, dann nochmals lesen, dann noch mal denken, und dann erst posten. 
    - Fassen Sie sich kurz! 
    - Ihre Artikel sprechen für Sie. 
    - Nehmen Sie sich Zeit, um einen Artikel zu schreiben! 
    - Vernachlässigen Sie die Aufmachung Ihres Artikels nicht! 
    - Achten Sie auf die "Subject:"-Zeile! 
    - Vorsicht mit Humor und Sarkasmus! 
    - Kürzen Sie den Text, auf den Sie sich beziehen, auf das notwendige Minimum! 
    - Benutzen Sie eMail, wo immer es geht! 
    - Geben Sie eine Sammlung Ihrer Erkenntnisse ans Netz weiter! 
    - Achten Sie auf die gesetzlichen Regelungen! 
    - Benutzen Sie Ihren wirklichen Namen, kein Pseudonym! 
    - Keine Verbreitung von Werbeinformationen! 

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Auszug aus c´t Heft 18, 2002
Netiquette/Chattiquette-Ableger (für Usegroups bestimmt)
So wie im realen Leben gibt es auch im Cyberspace Benimmregeln. Die halten für den Anfänger aber eine Menge Fallen bereit.
FAQ lesen
In bestimmten Disknssionsgruppen (Newsgroups) werden immer wieder die gleichen Fragen gestellt.
Das nervt alte Hasen, daher gibt es die FAQs, die Beantwortung der am häufigsten gestellten Fragen.
Die werden in regelmäßigen Zeitabständen immer wieder in der betreffenden Newsgroup ins Netz gestellt,
(gepostet) und sollten unbedingt gelesen werden, bevor man dort die erste Frage stellt oder die erste
Antwort gibt. Eine Sammlung findet sich auch unter www.faqs.org 
Andere auf Rechtschreibefehler aufmerksam zu machen oder diese beim Zitieren zu korrigieren, gilt als sehr unhöflich und wird oft mit bösen Kommentaren (flames) abgestraft. Eigene Postings sollten trotzdem möglichst fehlerfrei sein - sowohl von der Rechtschreibung als auch von der Grammatik her
Plonken
Wenn Sie als Reaktion auf eine Ihrer Nachrichten (Postings) ein *Plonk* lesen, haben Sie etwas falsch gemacht. Denn "plonken" bedeutet, jemanden in seine Filterdatei (Killfile) aufzunehmen, sodass die Nachrichten des Betreffenden in der eigenen Nachrichtenübersicht nicht mehr zu sehen sind. Das betrifft aber nur den einzelnen Nutzer; alle anderen können die Nachrichten des 'Geplonkten' weiterhin sehen.
Übersetzt bedeutet ein *Plonk* ungefähr: 'Ich möchte die Diskussion mit dir abbrechen und werden weitere Äußerungen deinerseits ignorieren.
Ähnlich wie 'PIonken' hört sich 'Plenken'an. ist jedoch etwas grundsätzlich anderes: Wenn Ihnen das jemand vorwirft, dann haben Sie vor Satzzeichen ein Leerzeichen gemacht. Das gehört aber niemals vor Satzzeichen, mit Ausnahme von Klammern und  Anführungszeichen. Die überflussigen Leerzeichen führen dazu, dass Zeilen vor dem Satzzeichen umbrechen und die Nachricht dadurch schwerer lesbar wird. Plenken ist ein sicheres Mittel, negative Äußerungen zu provozieren.
So genannte Trolle werfen provokante Äußerungen in.Diskussionen ein und zetteln damit häufig erbittert geführte Diskussionen an (flame war). Es herrscht Einigkeit darüber, auf solche Äußerungen nicht zu reagieren (don't feed the Trolls), auch wenn sich einige Diskussionsteilnehmer immer wieder dazu hinreißen lassen.
Richtig zitieren
Zitieren (quoten) sollte man immer korrekt. Unbeliebt, weil für den Leser unpraktisch, ist die ´TOFU'-Methode (Text oben. Fullquote unten): Der eigene Kommentar, gefolgt vom kompletten Posting des Vorschreibers ist zwar einfach zu erstellen, macht aber beim Lesen Mühe. Optimal ist es hingegen, den zitierten Text auf die entscheidenden Passagen zu kürzen und diese jeweils kurz zu kommentieren.
Eine ausführliche Anleitung, wie man das perfekt macht, findet sich im Internet unter www.learn.to/quote 
Im Usenet hat sich das "Du" als Anrede weitgehend durchgesetzt. Faustregel: Antworten Sie so, wie Sie angesprochen werden.
Name und E-Mail-Adresse
Der tatsächliche Name und eine tatsächlich funktionierende E-Mail-Adresse gehören in den Newsgroups von jeher zum guten Ton. Da sich einige Spammer diese E-Mail-Adresse zu Nuze gemacht haben, verfälschen einige Poster ihre E-Mail-Adresse, indem sie ein 'Nospam-Tag' hinzufügen. Aus abc@def.com wird dann abc.NOSPAM@def.com. Damit tricksen die Nutzer zwar automatische Auswertungen aus, aber provozieren damit auch Kritik von anderen Nutzern. Einige Roboter sind bereits in der Lage, das Nospam-Tag herauszufiltern.
Wohin mit einer Antwort?
Diese kann man in die Gruppe, also an alle, oder an den Empfänger privat versenden. Dafür gibt es eine einfache Faustregel: Könnte es mehrere interessieren und enthüllt die Nachricht keine privaten Details,
dann in die Gruppe. Anderenfalls ist: eine persönliche Mail angebracht. Es stößt auf wenig Gegenliebe, Antworten zu einer Frage per E-Maili einzufordern, wenn die Antwort auch für andere Leser der Gruppe interessant sein könnte. Andererseits sollten Sie eine individuell an Sie gerichtete E-Mail niemals ohne Zustimmung des Absenders in die Gruppe posten.

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Chattiquette  (Aus Web.Chat)

Die Chatiquette ist die Etiquette der Chatter im Internet weltweit. Sie beinhaltet Hinweise, wie man sich selber aufführen soll und was man von anderen im Chat erwarten kann/sollte...
  1. Zeige RESPEKT gegenüber anderen Chattern. Wenn Dich jemand nicht respektiert, ignoriere ihn, anstatt großartig mit ihm darüber zu diskutieren und damit die anderen Leute im Channel zu verärgern. Vermeide, wenn möglich, Schimpfwörter o.ä. was andere gegen Dich aufbringen könnte.
  2. Wenn Du zum ersten Mal in einen Chat-Raum kommst, versuche die Stimmung des Chats und der Leute mitzukriegen, bevor Du richtig loslegst. Falls das ganze nichts für Dich ist, dann such Dir einfach einen anderen Chat-Raum.
  3. Erinnere Dich daran, daß Du nicht anonym bist. Jeder Chat-Server ist fähig, Deine IP (Deine Rechner-Adresse) mitzuschneiden, und die meisten speichern alle Besucher in ein File. Deine IP Adresse führt zu Deinem Internet Provider und dieser hat wiederum die Informationen über Dich...
  4. Denke daran, daß ein Chat nicht unbedingt privat ist. Viele Chat Programme arbeiten Datei-basiert, und alle Deine Mitteilungen können (aber müssen nicht unbedingt) mitgeschnitten werden...
  5. Wenn Du jemandem etwas sagen willst, richte es Direkt an ihn. Mitteilungen, die nicht an jemanden "adressiert" sind, müssen nicht unbedingt beantwortet werden... wenn Du Sie aber an jemanden richtest, wird sie meistens beantwortet (außer es besteht ein guter Grund es nicht zu tun).
  6. Wenn Du jemandem antwortest, tue dies höflich, es sein denn Du hast einen guten Grund es nicht zu tun.
  7. Wenn Du bold oder CAPS verwendest, tue dies nur zur Betonung, nicht im ganzen Satz... letzteres kann ziemlich nerven.
  8. Wenn Du Fragen hast, dann frage, aber höflich... die meisten werden Dir ebenso antworten, und wenn Deine Fragen zu persönlich sind, werden sie es Dir freundlich mitteilen. Fragen ist ein guter Weg um ein Gespräch einzuleiten; die meisten werden "Newbies" gerne hilfreich zur Seite stehen ;-)
  9. Wenn jemand hereinschneit und beleidigend wird, ignoriere den Typen einfach. Wenn Du Dich offen über ihn aufregst dann stachelt ihn das noch mehr an. Der Typ wird sich ziemlich schnell langweilen und verschwindet wieder, wenn er nur sich selber beleidigen kann... Wenn Dich der Typ zu sehr nervt, dann schreibe eine Email an den jeweiligen Chat-Admin, so daß dieser dann weitere Maßnahmen einleiten kann. (siehe auch Punkt 3.)
  10. Wenn jemand seine Email Adresse nicht herausrücken will, nimms leicht... Du drückst ja auch nicht jedem Deine Telefonnummer (oder die von Freunden) in die Hand, oder?

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