| Pharming | |
| http://www.lv1.ifkomhessen.de/pharming.htm#S1 | |
http://de.wikipedia.org/wiki/Pharming
Pharming ist eine Betrugsmethode, die
durch das Internet verbreitet wird. Sie basiert auf einer Manipulation der DNS-Anfragen
von Webbrowsern (beispielsweise durch DNS-Spoofing), um den Benutzer auf
gefälschte Webseiten umzuleiten. Es ist eine Fortentwicklung des klassischen Phishings.
Der Begriff "Pharming" rührt von dem Umstand her, dass die Pharming-Betrüger
eigene große Server-Farmen unterhalten, auf denen gefälschte Webseiten abgelegt sind.
Pharming
"Pharming" - wenn Phishing-Betrüger sich
unkenntlich machen
Da Phishing-Methoden mittlerweile weithin bekannt sind, verwenden Betrüger immer öfter
eine undursichtigere, aber äußerst effektive Vorgehensweise, die als "Pharming"
bezeichnet wird.
http://de.wikipedia.org/wiki/Pharming
Pharming
Verfahren
Pharming hat sich als Oberbegriff für verschiedene
Arten von DNS-Angriffen etabliert. Eine Methode dabei ist die lokale Manipulation der
Host-Datei. Dabei wird unter Zuhilfenahme eines Trojaners oder eines Virus
eine gezielte Manipulation des Systems vorgenommen mit der Konsequenz, dass von diesem
System nur noch gefälschte Websites abrufbar sind, selbst wenn die Adresse korrekt
eingegeben wurde.
Technischer Hintergrund
Um eine alphanumerische URL (Internetadresse) in eine IP-Adresse aufzulösen, kontaktiert
das Betriebssystem normalerweise einen DNS-Server. Allerdings besitzt jedes Betriebssystem
hierfür auch eine interne Liste, die Datei 'hosts'. Bevor ein DNS-Server kontaktiert
wird, schaut das Betriebssystem zuerst in die hosts-Datei, ob hier der Name (bzw. die
Internetadresse) schon gelistet ist. Falls ja, erübrigt sich die Kontaktierung des
DNS-Servers.
Beim Pharming wird durch korrumpierte DNS-Server, durch DNS-Flooding (einem Rechner wird
"auf Verdacht" eine Adressauflösung suggeriert, noch bevor er diese beim echten
DNS-Server abgefragt hat) oder am einfachsten durch Malware manipulierte Adressen in der
lokalen hosts-Datei des Betriebssystems der Aufruf einer Webseite von Banken u. ä. auf
einen anderen Server umgeleitet.
Somit gelangt der Benutzer trotz korrekter URL auf die falsche Seite, ohne es zu merken.
Diese Methode erreicht ebenso wie das Phishing trotz der üblichen
Versendung des Trojaners mit Massenmails nur eine begrenzte Anzahl von Personen.
Ziel dieser Aktionen ist in der Regel, Kreditkartendaten oder ähnliche
sicherheitsrelevante oder vertrauliche Informationen (z. B. von Onlineberatungen) zu
stehlen.
Gerade bei gezielten Angriffen auf einzelne Personen wird diese Form auch von illegal
arbeitenden Auskunfteien eingesetzt. Diese erstellen komplexe Profile über die jeweilige
Zielperson. Auftraggeber nutzen die gewonnenen Informationen bei Risikoabschätzungen für
Versicherungen, Stellenbesetzungen, Kreditvergaben u. a.
Möglichkeiten, Pharming zu entdecken
Da Pharming-Angriffe meist auf nahe am Client liegende DNS-Caches bzw.
einzelne Hosts erfolgen, hilft es, DNS-Server aus unterschiedlichen Netzen zu befragen.
Wenn die Antwort übereinstimmt, ist es sehr wahrscheinlich, dass kein Pharming-Angriff
vorliegt. Werden über das Web Einkäufe getätigt oder Bankgeschäfte verrichtet, dann
muss die Seite "sicher" sein, die Adresse muss also mit https:// beginnen.
Werden Daten mittels https übertragen, so muss sich der Server authentifizieren, wobei
ein Zertifikat ausgetauscht wird. Wer das Zertifikat herausgegeben hat, bzw. ob der
Herausgeber vertrauenswürdig ist, lässt sich aus dem Zertifikat entnehmen.
Generell sollte auf dem PC ein Virenscanner installiert sein, auch
Bankingprogramme wie WISO, T-Online (kostenlos) usw. bieten ein Plus an Schutz vor
Pharming/Phishing.
Weiterführende Web-Seiten
(siehe auch Web-Kataloge und
Suchmaschinen)
https://www.a-i3.org/
http://blog.krausmartin.de/uni/2005/pharming/
http://www.aufrecht.de/4346.html
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