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Inhalt
GMD-Institut für
Sichere Telekooperation unterstützt Schulen auf dem Weg ins Netz
Alle Schulen kommen bald kostenlos ins Internet
Mobilcom werde jeder Schule in Deutschland einen
Internet-Computer schenken
Offensive fuer kostenloses Internet an Schulen
Die Wirklichkeit und das Internet
Bald alle Schulen mit Internet-Zugang
Bayern: Internet-Zensur an Schulen
Den vernetzten Schulen fehlt der Administrator
Im Herbst sollen alle Schulen am Netz sein
Forum Bildung im Interview - "Schule experimentiert zu
wenig"
Studie über die IT-Ausstattung an Deutschlands Schulen
Schulen am Netz - was nun?
Berufsschulen vermitteln veraltetes IT-Wissen
Was Schulen im Internet dürfen
Gates will deutsche Schulen mit kostenloser Software
versorgen
Weitere Meldungen
Webadressen
Informationsdienst
Wissenschaft (idw) - Pressemitteilung
GMD - Forschungzentrum Informationstechnik GmbH, 17.11.1999
GMD-Institut für Sichere Telekooperation unterstützt
Schulen auf dem Weg ins Netz
20.000 neue Patenschaften allgemeinbildender Schulen mit Unternehmen
zu stiften, lautet eines der Ziele der Initiative D21 - Deutschland vorn im Internet, ein
Zusammenschluß von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft unter der Schirmherrschaft von
Bundeskanzler Gerhard Schröder. Auch die GMD - Forschungzentrum Informationstechnik GmbH
ist an dieser Aufgabe mit Projekten, wie Internet Marktplatz und Schulen am Netz
beteiligt.
Die beiden Darmstädter GMD-Institute, das Institut für Sichere Telekooperation (SIT)
sowie das Institut für Integrierte Publikations- und Informationssysteme (IPSI)
widmen sich bereits seit 1995 dieser Aufgabe, Schulen aus Südhessen ans Internet
anzubinden. Außerdem beraten sie Schulen beim Einsatz von Internet-Diensten.
Mittlerweile sind circa 60 Schulen über den Server der GMD-Darmstadt an das Internet
angebunden. Die GMD möchte den Tag der offenen Tür am Samstag, den 20. November 1999,
von 10.00 bis 13.30 Uhr, in der Rheinstrasse 75, im Institut SIT, nutzen, diese
Aktivitäten der Schulen der Öffentlichkeit vorzustellen. Mehrere Schulen präsentieren
sich und ihre Projekte. Weiterhin besteht die Möglichkeit, sich über die Ausbildung in
der GMD zu informieren. Zudem können die Besucher im WWW surfen und ihre Homepage
entwerfen. Außerdem berichten Wissenschaftler des SIT über Förderungsmöglichkeiten und
Projekte der Initiative D21, etwa das Internet-Klassenzimmer. Prof. Dr. Heinz Thielmann,
Leiter des Instituts für Sichere
Telekooperation (SIT): "Damit hat die GMD den Schulen eine Plattform eröffnet, aus
der die seit langem enge Verzahnung zwischen Wissenschaft und Technologie mit der Bildung
ersichtlich wird. Und wir werden auch weiterhin das Ziel verfolgen, unser vorhandenes
Wissen den Bildungsinstitutionen im südhessischen Raum zu vermitteln. Die neuen Medien
und die Nutzung des Internet müssen im Schulalltag verankert werden".
Ansprechpartner:
Dieter Balzer, GMD-Institut für Sichere
Telekooperation (SIT)
Rheinstrasse 75, 64295 Darmstadt, Tel.: 06151-869221, Fax: - 224,
E-Mail: balzer@darmstadt.gmd.de
Auszug aus
"Darmstädter Echo", 12. Februar 2000
Alle Schulen kommen bald
kostenlos ins Internet
Ein Versprechen der Telekom - Schröder: Sensationell
Berlin (ap/afp) - Die Deutsche Telekom will die mehr als 40 000 Schulen
in Deutschland bis 2001 kostenlos mit Internet-Zugängen und ISDN-Anschlüssen versorgen.
Das kündigte Vorstandschef Ron Sommer am Freitag in Berlin an.
Auszug
aus "Darmstädter Echo", 25. Februar 2000, Bericht von CeBIT
2000
Mobilcom werde jeder Schule in Deutschland einen
Internet-Computer schenken,
die von der Telekom einen kostenlosen ISDN-Anschluss erhalte. Dies teilte
die Düsseldorfer Telefongesellschaft gestern mit. Ausserdem werde Mobilcom an den Schulen
Intranets (Interne Netze) einrichten. Das Unternehmen unterstütze damit die Initiative
der Telekom, bis Ende 2001 jede Schule mit einem ISDN-Anschlusss auszustatten und
Online-Entgelte zu übernehmen. (dpa)
Handy-Infos
[22.02.00] AOL
Offensive fuer kostenloses Internet an
Schulen
Mit einem millionenschweren Internet-Foerderprogramm will der
Onlinedienst AOL Druck auf den Konkurrenten Telekom machen. AOL Europe
bietet allen 44.000 Schulen in Deutschland und auch den 900.000 Lehrern zu Hause einen
kostenlosen Internetanschluss an. Das verkuendete der Praesident von AOL Europe,
Schmidt, im Vorfeld der Computermesse CeBIT in Hannover. Zuvor hatte schon die Telekom
angeboten, alle deutschen Schulen kostenlos mit einem Internet-Zugang auszustatten.
Informationsdienst
Wissenschaft (idw) - Pressemitteilung - Friedrich-Schiller-Universität Jena,
08.12.2000
Die Wirklichkeit und das Internet
Jena (8.12.00) Vor einem unüberlegten,
euphorischen Einsatz des Internets an den Schulen und Hochschulen warnt der Jenaer
Medienphilosoph PD Dr. Mike Sandbothe. "Es besteht die Gefahr, dass die Schüler die
Rückbindung der digitalen Informationen an die soziale Wirklichkeit verlernen, so wie sie
uns bereits beim Fernsehen und Rundfunk abhanden gekommen ist", befürchtet er. Statt
junge Menschen zu Wissensmaschinen und Techno-Eremiten via Internet auszubilden, müsse
die
pragmatische Lernsituation in kleinen und übersichtlichen Gruppen - real von Angesicht zu
Angesicht - ins Zentrum der Unterrichtskultur treten.
Nur wenn das gewährleistet sei, könne das Internet als eine wertvolle mediale Ergänzung
in die reale Wirklichkeit integriert werden. "Das virtuelle Klassenzimmer, die
virtuelle Gesellschaft, die sich nur noch in der Welt des Digitalen abspielt, ist eine Horrorvision,
die letztlich unsere soziale Gemeinschaft unterminiert und zerstört", so Sandbothe.
Etwa 2-3 Prozent der Internet-Nutzer in Deutschland zeigen laut einer Studie der
Humboldt-Universität Berlin bereits Suchterscheinungen, d. h. ihnen sind
die realen Bezüge des Mediums zur Wirklichkeit, folglich ihre eigenen
Wirklichkeitsbezüge verloren gegangen.
Sandbothe, der Zug um Zug eine pragmatische Medienphilosophie entwickelt hat,
sieht prinzipiell aber gute Chancen, eine menschliche Dimension für die Nutzung des
Mediums Internet zu erhalten. Das hänge damit zusammen, dass das Internet nicht nur eine
rein abbildende Wiedergabe der Wirklichkeit anbiete, sondern auch pragmatische Handlungs-
und interaktive Kommunikationsoptionen beinhalte. "Beim Fernsehen zum Beispiel ist
das ganz anders", analysiert der Philosoph Sandbothe. Das Bewusstsein, dass die
Bilder und Töne, die in unser Wohnzimmer eindringen, noch etwas mit der tatsächlichen
Umwelt zu tun haben, sei uns weitgehend verloren gegangen. Aus semiotischem
Betrachtungswinkel hat sich die Verbindung von Zeichenbedeutung und Handlungspraxis
aufgelöst, das Fernsehen generiert eine zirkulär in sich geschlossene Symbol-Welt, die
von pragmatischen Raum-Zeit-Bezügen losgelöst ist.
Das Internet sei zwar auch ein weltumspannendes Massenmedium mit ad-hoc-Charakter, biete
dem Nutzer aber zugleich aktive Eingriffsmöglichkeiten: Schon wenn man auf ein Bildsymbol
klickt, um ein neues Fenster zu öffnen, dann funktioniere dieser Button nicht bloß als
Bild, sondern zugleich als Instrument. Auf eine Bestellung in einem Internet-Katalog
erfolgt die prompte Bestätigung des Versandhauses; das Agieren im Web zeitigt praktische
Konsequenzen im Leben. Im Live-Chat verwenden die Internet-Nutzer die Schriftsprache
genauso zur unmittelbaren Interaktion wie sonst die gesprochene Sprache in einem realen
Face-to-face-Gespräch. Und im Cyber-Game interagieren sie mit funktionalen
Stellvertretern ihrer Persönlichkeit, die zwar zumeist pseudonym, aber nach
absichtsvollen Kriterien konstruiert sind.
"All das sind Beispiele dafür, wie das Internet als Medium einen pragmatischen
Wirklichkeitsbezug aufrecht erhalten kann", findet Sandbothe. "Es ist nicht nur
ein Apparat, mit dessen Hilfe wir Wirklichkeit erkennend abbilden oder konstruieren,
sondern zugleich auch ein Instrument, mit dem wir Wirklichkeit kooperativ gestalten und
handelnd verändern können." Kulturprägende Medien verändern nahezu unbemerkt vom
Einzelnen sein alltägliches Selbst- und Weltverständnis. "Wenn wir im Fernsehen
Flutkatastrophen oder Kriegsgreuel sehen, dann betreffen uns diese Bilder heute kaum
noch", so Sandbothe. Diesen passiven Medienkonsum vermag das Internet hingegen durch
aktive, als pragmatisch wahrgenommene Kommunikationsangebote zu durchbrechen. So hat sich
z. B. die politische Opposition in China auch mit Hilfe von demokratischen Internet-Foren
organisiert, die von den Machthabern beargwöhnt und nach Kräften bekämpft werden.
Eine Gefahr entdeckt Mike Sandbothe in der zunehmenden
Kommerzialisierung des World Wide Web: "Damit wird das Internet zum
Unterhaltungsmedium, das uns wie das Fernsehen Scheinwelten vorgaukelt und die Flucht aus
unseren realen Seinsbezügen leichtmacht." Die geplante Fusion von Time Warner, einem
der größten Film- und Fernsehkonzerne, mit dem weltmarktführenden Internet-Provider
America Online (AOL), oder die Übernahme der anarchisch entstandenen Musikbörse
Napster durch den Medienriesen Bertelsmann unterstreichen diese Tendenz.
Gegensteuern könne man, indem junge Leute frühzeitig in Kindergarten, Schule und
Universität eine anspruchsvolle Medienkompetenz erwürben, die die soziale
Interaktion zwischen Menschen über uniforme Unterhaltungsangebote stellt. Nur
wenn die Rückbindung der Daten im Web an die eigene reale Identität bewusst bleibe,
komme der Internet-User sich nicht im virtuellen Overload selbst abhanden.
Ansprechpartner:
PD Dr. Mike Sandbothe
Institut für Philosophie der Friedrich-Schiller-Universität Jena
E-Mail: mike.sandbothe@uni-jena.de
URL: www.uni-jena.de/ms
Aktuelle Publikationen von PD Dr. Mike Sandbothe zum Thema:
Die Renaissance des Pragmatismus, hrsg. von Mike Sandbothe, Weilerswist:
Velbrück Wissenschaft 2000.
Subjektivität und Öffentlichkeit. Kulturwissenschaftliche Grundlagenprobleme virtueller
Welten, hrsg. von Mike Sandbothe und Winfried Marotzki, Köln: Herbert von Halem Verlag
2000.
Friedrich-Schiller-Universität
Referat Öffentlichkeitsarbeit
Dr. Wolfgang Hirsch
Fürstengraben 1
07743 Jena
Tel.: 03641/931031
Fax: 03641/931032
E-Mail: h7wohi@sokrates.verwaltung.uni-jena.de
Auszug
aus internet magazin 03/01
Bald alle Schulen mit Internet-Zugang
Rund 90 Prozent aller Schulen in Deutschland
verfügen schon heute über einen Internetanschluss. Etwa 31 000 Schulen seien Ende
vergangenen Jahres an das Internet angeschlossen gewesen, so die Telekom. Die restlichen 5
000 Schulen sollen bald folgen. In den Bundesländern Nordrhein-Westfaheln, Brandenburg,
Sachsen-Anhalt, Saarland und Thüringen seinen bereits alle
Schulen am Netz. De Telekom hat sich verpflichtet, bis Ende dieses Jahres allen 36 000
Schulen einen kostenlosen ISDN-Internetanschluss zu schalten. Telekom-Chef Ron Sommer
ist optimistisch, dass dieses Ziel bereits deutlich früher erreicht werde. Bis zum Ende
der Sommerferien werde die Telekom außerdem mehr als 20 000 PCs in den Schulen
installiert haben. Die Initiative "Schulen ans Netz" leistete gute
Arbeit !
Siehe auch www.schulen-ans-netz.de
Siehe auch www.telekom.de
Informationsdienst
Wissenschaft (idw) - Pressemitteilung - Arbeitsstab "Forum Bildung" in
der Geschäftsstelle der Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und
Forschungsförderung, 27.06.2001
Forum Bildung - Mehr Autonomie für die Schule
Der Vormarsch des Internets zeigt, wie schwer sich
Schule mit Veränderungen tut
Die Schüler sind schon lange im Netz, die Schulen auch, nur die
Lehrer nicht. Ein Drittel
der Lehrer haben noch nicht einmal Grundkenntnisse in den Neuen Medien -
so eine Umfrage der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW).
Experten versuchten auf dem Workshop "Lehrer ins Netz
- Möglichkeiten und Grenzen von Online-Angeboten für Lehrerinnen und Lehrer" der
Internet-Abstinenz der Lehrer auf den Grund zu gehen. Das Forum Bildung organisierte in
Zusammenarbeit mit Schulen ans Netz e.V. diese Veranstaltung. Die Forderung aller
Experten: Die Aus- und Weiterbildung für Lehrer muss sich radikal
ändern. Weitere Informationen unter http://www.forumbildung.de
und http://www.san-ev.de.
Der Umgang mit Computern gehört noch längst nicht zum Alltag deutscher
Schulen, weder in der Unterrichtsvorbereitung noch im Unterricht selbst. Neue Medien sind
aber eine Kulturtechnik, die Schüler und Lehrer beherrschen müssen -
und zwar in allen Fächern. "Laptops für alle"
- eine Forderung, die auch auf dem Workshop umstritten
war - löst aber die Frage nach dem Know-how nicht.
Die Aus- und Weiterbildung für Lehrer ist der Motor, der auch die
Internet-Kompetenz vermitteln muss - darin waren sich die Experten aus Politik, Internet,
Gewerkschaften, Schulbuchverlagen und Wirtschafts- unternehmen einig. Doch die Aus- und
Weiterbildung von heute kann die Aufgaben nicht lösen:
Dezentral, nachfrageorientiert und eigenverantwortlich lauten die Grundpfeiler
der Weiterbildung von morgen, erklärte der Generalsekretär der Bund-Länder- Kommission
für Bildungsplanung und Forschungsförderung (BLK), Jürgen Schlegel.
Neue Medien müssten massiv in die Lehrerausbildung integriert werden und
Schulen es selbst in der Hand haben, ihre Lehrer weiter zu bilden. Lothar Amann,
Präsident des Deutschen Didacta Verbandes e.V, warnte aber davor, die Politik
mit dieser Aufgabe allein zu lassen. Die Wirtschaft muss
sich stärker engagieren - Sponsoring und Private Public Partnership als Modelle
der Zukunft. Dies bedeutet aber nicht
den Rückzug der Politik aus diesem Bereich. Die Schulaufsicht bleibt auch künftig
verantwortlich für Qualität und Transparenz der
Angebote.
Der Vormarsch des Internets in der Schule deckt auch die strukturellen Schwächen des deutschen Schulsystems auf: Schule
muss sich genauso wie das Lernen selbst verändern - sonst bleibt der
selbstverständliche Einsatz von PC und Internet im Schulunterricht eine Vision.
Weitere Informationen:
Arbeitsstab Forum Bildung in der Geschäftsstelle der
Bund-Länder-Kommission
für Bildungsplanung und Forschungsförderung
Hermann-Ehlers-Straße 10, 53113 Bonn
Telefon: (0228) 5402-126 , Fax: (0228) 5402-170
info@forumbildung.de
Zu dieser Mitteilung existieren Bilder im WWW. Siehe * http://idw.tu-clausthal.de/public/zeige_bild?imgid=2926
Begrüßung zum Workshop * http://idw.tu-clausthal.de/public/zeige_bild?imgid=2927
Eröffnung des Workshops
Weitere Informationen finden Sie unter:
http://www.forumbildung.de
http://www.san-ev.de
CHIP-News, 04.07.2001
Bayern: Internet-Zensur an Schulen
Das bayrische Staatsministerium für Unterricht und Kultus will alle
4.300 Schulen im Freistaat mit Filtersoftware ausstatten.
http://www.chip.de/news_stories/news_stories_174060.html
Auszug
aus ComputerZeitung Nr. 30/2001
Den vernetzten Schulen fehlt der
Administrator
Bei der "Initiative Schulaen ans Netz" fühlen sich Lehrer
und Schüler mit der Administration der PCs und Netzwerke überfordert.
Nur wenige kommunenen und IT-Anbieter leisten Hilfe - entweder mit professionellen
Netzwerkadministratoren oder in form von Schulungsangeboten.
. . . .
Die Folgekosten belasten Budgets
. . . .
PC-Welt, 19.09.2001
Im Herbst sollen alle Schulen am Netz sein
Im Herbst werden nach Angaben von Bundesbildungsministerin Edelgard
Bulmahn (SPD) alle Schulen in
Deutschland einen Internet-Zugang haben. "Wir sind kurz davor, es sind schon fast
alle Schulen am Netz", so die Ministerin.
http://www.pcwelt.de/news/internet/18976
PC-Welt, 12.10.2001
Alle deutschen Schulen verfügen nun über
Internet-Anschluss
Alle Schulen in Deutschland verfügen
jetzt über einen Internet-Anschluss. Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) wird
am kommenden Montag dazu symbolisch an einer Berliner Oberschule einen weiteren
Internet-Raum in Betrieb nehmen.
http://www.pcwelt.de/news/internet/19416
Informationsdienst
Wissenschaft (idw) - Pressemitteilung, Nr.: 2/2002
Arbeitsstab "Forum Bildung" in der Geschäftsstelle der
Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung, 17.01.2002
Forum Bildung im Interview - "Schule
experimentiert zu wenig"
Unternehmensberatung BCG versteht sich als Impulsgeber
Die Schulleistungsstudie PISA hat gezeigt: Deutschland muss im
Bildungsbereich nachsitzen. Das Forum Bildung hat nach zweijähriger
Arbeit Empfehlungen für eine Bildungsreform vorgelegt. Nun soll es an
die Umsetzung gehen. Beratung und Reformen sind das tägliche Geschäft von
Unternehmensberatungen. Die Online-Redaktion sprach mit der Geschäftsführerin von Boston
Consulting (BCG), Antonella Mei-Pochtler,
über PISA, bessere Schulen und die ersten Schritte einer Bildungsreform.
Das komplette Interview können Sie unter http://www.forumbildung.de lesen.
Die Ganztagesschule gilt bei manchen spätestens seit PISA
als Wunderwaffe. Für die Unternehmens- beraterin Antonella Mei-Pochtler bedeutet
aber "mehr Schulzeit ist nicht gleich mehr Bildung". "Die
Ganztagesschule ist nur eine Plattform, die wir erst mit Leben füllen
müssen", fordert die Unternehmens- beraterin. Konkret heißt das: Neue Lehrmethoden und selbstorganisierter
Unterricht - die Schule soll laut einer Bildungsstudie der BCG ein "geregelter
Marktplatz" sein. Die Unternehmensberatung Boston Consulting
versteht sich als Impulsgeber für die Schule. Ein Widerspruch? Wohl kaum, denn die
internationale Unternehmensberatung engagiert sich schon seit Jahren an deutschen Schulen.
Der Grund: Die meisten Abiturienten haben aus ihrer Sicht große Schwächen
in den Kernkompetenzen- im strategischen und vernetzten Denken, in der
Entscheidungsfähigkeit, der Kreativität und der Kooperation. Das liegt daran, so Mei-Pochtler,
dass die Schule zu einseitig auf Wissenstransport
ausgerichtet sei und zuwenig Experimentierfreude zeige.
Eine Bildungsreform verspricht nach Ansicht der professionellen Berater nur dann
Erfolg, wenn Ziele und Zeitrahmen klar definiert sind. Der Fokus
müsse dabei, so Mei-Pochtler, auf der Schule und dem
frühkindlichen Bereich liegen: Schauen, was die Musterschulen anders machen, den
Austausch fördern und über ein lernendes System das Gesamtniveau heben.
Innerhalb von fünf Jahren, so ist sie überzeugt,
könne man bereits einen Wandel in der Methodik spüren.
Weitere Informationen:
Arbeitsstab Forum Bildung in der Geschäftsstelle der
Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung
Hermann-Ehlers-Straße 10
53113 Bonn
Telefon: (0228) 5402-126
Fax: (0228) 5402-170
info@forumbildung.de
Weitere Informationen finden Sie unter:
http://www.forumbildung.de
Studie über
die IT-Ausstattung an Deutschlands Schulen
http://www.heise.de/newsticker/data/anw-21.01.02-002
Das Bundesbildungsministerium veröffentlicht den ersten bundesweiten Überblick über die
IT-Ausstattung und IT-Nutzung in Deutschlands Schulen -- mit erheblicher Verspätung.
Auszug
aus c´t, Heft 8 2002
Schulen am Netz - was nun?
Lehrer und Schüler im Computer-Chaos
Gemessen an den Förderinitiativen in Sachen "Schulen ans Netz"
müsste Deutschland einen der vorderen Plätze in der Pisa-Studie belegen. Bund, Länder
und Wirtschaft wetteifern mit Programmen, als könne man die Wissensdefizite
in Deutsch und Algebra mit Hilfe des Internet ausgleichen.Die unkoordinierten
Aktionen führen zu einem Computer-Chaos, das Schulträger und Pädagogen überfordert und
letzlich die Chancengleichheit auf Bildung gefährdet.
. . . . .
Siehe auch
| www.bildungsserver.de | Informationsportal zum deutschen Bildungswesen, getragen von Bund und Ländern |
| www.schulweb.de | Seit 1995 der Server für deutschssprachige Schulen im Netz |
| http://etb.eun.org | Europäisches Schulnetz, multilingualer Zugang |
| www.son-ev.de | Bundesinitiative Schulen ans Netz, e.V. |
| www.marktplatz-fuer-schulen.de | Plattform, auf der Schulen und Sponsoren zusammenfinden |
| www.lehrerbildung-medien.de | Hochschulnetzwerk "Lehrerausbildung und neue Medien" |
| www.educat.hu-berlin.de/mv/baustein.html | Materialien zur Internetkompetenz für Lehrer |
| www.e-initiative.nrw.de/downloads/leitfaden.pdf | Leitfaden zur IT-Ausstattung von Schulen |
| www.bildung-online.de | Portal mit Unterrichtsmaterial (in Zusammenarbeit mit Schulbuchverlagen) |
| www.internet-abc.de | Werbefreies Portal für Eltern und Kinder |
| www.edu-search.de | Webkatallog mit Unterrichtsmaterialien, Stand 2000 (nicht mehr gepflegt) |
Intel-Bildungsinitiative:
Deutsche Lehrer sind "vorbildlich"
http://www.heise.de/newsticker/data/anw-23.04.02-007
Deutsche Lehrer haben von Vertretern aus Politik und Wirtschaft ein großes Lob
für ihr Engagement zum Einsatz neuer Medien im Unterricht erhalten.
Auszug
aus ComputerZeitung Nr. 20, 2002
Berufsschulen
vermitteln veraltetes IT-Wissen
Noch boomt die Ausbildung in den neuen IT-Berufen, aber eine Stagnation
ist bereits abzusehen. Davon geht das Bundesinstitut für Berufsbildung (Bibb)
aus. Die Gewinner sind die Fachinformatiker, die restlichen Berufe überschneiden sich
häufig und werden möglicherweise zusammengefasst.
. . . . .
Informationsdienst
Wissenschaft - idw - - Pressemitteilung - Universität des Saarlandes, 03.12.2002
Was Schulen im Internet dürfen
Das Projekt remus
("Rechtsfragen von Multimedia und Internet in Schule und Hochschule")
startet in die zweite Phase. Rechtliche Fragen der Multimedia- und Internetnutzung in
Schulen stehen im Mittelpunkt.
Was darf man auf seinen Seiten im Internet - und was sollte man lieber
lassen? Wer auf derartige Fragen speziell im Bereich neuer Medien in Schule und
Hochschule eine Antwort sucht, der liegt bei remus
goldrichtig: Seit Anfang 2001 hat das Institut für Rechtsinformatik unter Leitung von
Professor Maximilian Herberger einen umfangreichen Informationspool
erarbeitet, in dem Ratsuchende schnell und aktuell
Informationen rund um Rechtsfragen von Multimedia und Internet in der Bildung finden.
Nachdem in Phase 1 vor allem die rechtlichen Probleme
der Hochschule im Mittelpunkt standen, rückt die soeben angelaufene Phase 2
des Projekts nunmehr die Schule ins Blickfeld.
Dabei steht das remus-Team über das virtuelle Angebot des
Internet-Infopools hinaus auch ganz real mit Rat und Tat zur Seite: Bei
der Aktion "remus on the road - remus vor Ort" wird das Team
saarländische Schulen besuchen und das Projekt dort vorstellen. Auf diese Weise wollen
die Saarbrücker Rechts- informatiker die Schulen für die Problematik sensibilisieren und
ihnen gleichzeitig zeigen, wie sie mit Hilfe von remus Lösungen
finden können. Außerdem wird remus gemeinsam mit Schülern Homepages
von Schulen juristisch betrachten.
Auf der Seite http://remus.jura.uni-sb.de
gibt der remus-Infopool mit dem Angebot "Grundwissen
Urheberrecht" einen Überblick über die wichtigsten
urheberrechtlichen Fragen im Bildungsbereich; so etwa wann ein Werk geschützt ist, wer
Inhaber des Urheberrechts ist oder welche Rechte er hat.
Fälle aus der täglichen Praxis lassen das Theoretische praktisch greifbar werden. In der
remus-Bibliothek finden sich
weitergehende Informationen und eine Linksammlung. Und der remus-Newsletter
wie auch "remus aktuell" informieren
die Nutzer über neue Urteile, Gesetzesänderungen und Veranstaltungen.
Gefördert wird remus vom Deutschen Bildungsserver und
vom Ministerium für Bildung, Kultur und Wissenschaft des Saarlandes.
http://rechtsinformatik.jura.uni-sb.de
http://remus.jura.uni-sb.de
Sie haben Fragen? Dann setzen Sie sich bitte in Verbindung mit Prof. Maximilian
Herberger
(Tel. 0681/302-3105, Email:herberger@mx.uni-saarland.de)
oder Bernd Lorenz (Email: remus-redaktion@jurix.jura.uni-sb.de).
Weitere Informationen finden Sie unter:
http://rechtsinformatik.jura.uni-sb.de
http://remus.jura.uni-sb.de
Weitere
Meldungen
ZDNet, 31.01.2003
Gates will deutsche Schulen mit kostenloser
Software versorgen
Gala-Dinner zum 20-jaehrigen Bestehen von Microsoft Deutschland
http://www.zdnet.de/c/01.cgi?C01t?2129605?0301
Informationsdienst Wissenschaft - idw - -
Pressemitteilung - Universität Siegen, 28.07.2003
Lernen am Computer in der Grundschule?
Wer einen Hammer hat, dem wird die Welt zum Nagel. Ähnliches
lässt sich über Softwareentwickler im Schulbereich sagen, meinen Prof'in Erika
Brinkmann (PH Schwäbisch Gmünd) und Prof. Hans Brügelmann (Universität Siegen).
Die meisten Lernprogramme kopieren lediglich traditionelle Aufgabenformen
auf den Bildschirm und suchen nach einer attraktiven Verpackung (Farbe, Bewegung, Töne).
Diese Lernprogramme genügen weder fachdidaktischen Kriterien noch nutzen
sie die besonderen technischen Möglichkeiten des Computers. Meist handelt es sich um
Übungen, die nur denjenigen helfen, die einen Inhalt schon verstanden haben. Neues lernen
können Kinder nur selten - und brauchbare Hilfen erhalten vor allem diejenigen nicht, die
besondere Schwierigkeiten haben. Die "Didaktische Entwicklungs- und Prüfstelle für
Lernsoftware Primarstufe/DEP" an der Universität Siegen hat in ihrer dreijährigen
Arbeit mit Unterstützung des Ministeriums für Schule (NRW) einen anderen Ansatz
verfolgt. Sie hat als erstes Kriterien aus Anforderungen an guten Unterricht entwickelt. Selbstständiges
Lernen zu fördern ist der eine
zentrale Anspruch, den Unterschieden zwischen den Kindern gerecht zu werden der zweite.
Bieten Computer-Programme hier Vorteile gegenüber anderen Medien? In bestimmten Bereichen
ja - jedenfalls im Prinzip: als Werkzeug (Textverarbeitung, Datenbank, 'Sprechende
Anlauttabelle'), als Simulation (z.B. sozialer und natürlicher Vorgänge, mathematischer
und technischer Operationen) und auch als Übungs- programm - wenn es Leerstellen
enthält, z.B. um eigene Wörter einzugeben, und alternative Einstellungen anbietet, z.B.
um die Schwierigkeit der Aufgabe zu verändern.
Zu beachten ist dabei ein generelles Ergebnis der Medienforschung: Der
Nutzen eines Computerprogramms ist konzept- und kontextabhängig. Entgegen
vielfach geäußerten Hoffnungen (oder Befürchtungen...) wirkt Software nicht
situations-neutral. Die didaktische Konzeption der Lehrperson, die pädagogische Kultur
des Klassenzimmers, die Lernbiografien der SchülerInnen prägen, wie ein konkretes
Programm eingesetzt und wie es von einzelnen Kindern wahrgenommen wird. Deshalb enthält
der Abschlussbericht des Projekts DEP nicht nur Kriterien für die
Beurteilung von Software (in den Bereichen Schriftsprache, Mathematik, Sachunterricht),
sondern vor allem kommentierte Beispiele für einen gelungenen Einsatz in konkreten
Kontexten.
Brinkmann, E./ Brügelmann, H./ Backhaus, A. (Hrsg.) (2003):
Selbstständiges Lernen und Individualisierung 'von unten'. Alte und
neue Medien als Herausforderung und Hilfe in der
Grundschule. Arbeitsgruppe Primarstufe/ FB 2 der Universität.
Siegen (10 Euro inkl. Versand).
Kontakt: Prof. Dr. Hans Brügelmann
Fon 02 71 / 740 - 44 70
oase@paedagogik.uni-siegen.de
Weitere Informationen finden Sie unter:
www.uni-siegen.de/~agprim/dep/index.htm
IT IN
DEUTSCHEN SCHULEN? FEHLANZEIGE!
Gegen diese Zustände war die Pisa-Studie fast schmeichelhaft ...
http://www.silicon.de/nl.php?id=179434
Informationsd Wissenschaft -
idw - Pressemitteilung - Deutsches Institut für Internationale Pädagogische
Forschung, 29.04.2004
www.portal-schule-wirtschaft.de:
Drehscheibe zwischen Schule und Unternehmen
Neues Online-Portal beim Deutschen Bildungsserver
Frankfurt/Main / Düsseldorf. Zum 1. Mai 2004 geht eine umfassende
Informationsplattform für Lehrer und Unternehmensvertreter online. Unter http://www.portal-schule-wirtschaft.de
werden Materialien und Informationen für einen wirtschaftsorientierten Unterricht
sowie Anregungen für Kooperationen und Projekte zwischen Schule und Wirtschaft
angeboten. Entwickelt wurde das Portal von der "Institut Unternehmen & Schule
Service GmbH", angesiedelt an der Universität Düsseldorf. Zeitgleich mit dem
Online-Gang im Mai 2004 wird www.portal-schule-wirtschaft.de
auch über den Deutschen Bildungsserver erreichbar sein, der damit sein
Informationsangebot um ein attraktives Unterportal erweitert.
Das "Institut Unternehmen & Schule Service GmbH" als Träger des neuen Portals
verfügt über langjährige Erfahrungen im Bereich Schule - Wirtschaft. Prof. Günter
Vollmer, Leiter des Instituts, verspricht sich viel von dem neuen Angebot: "Wir
planen den Ausbau zu einer Organisationsdrehscheibe, die Direktkontakte
zwischen Schule und Unternehmen unterstützt - bis hin zur Organisation von
leistungsfähigen Kooperations- netzen." Bereits jetzt können Unternehmen, die an Schulkontakten
interessiert sind, sich über Aktivitäten in diesem Bereich informieren und Kontakt zu
vermittelnden Organisationen aufnehmen. Derzeit bietet www.portal-schule-wirtschaft.de
Informationen zu Institutionen, Initiativen und Projekten aus diesem Bereich, es
vermittelt Kontakte zu Organisatoren von regionalen Kooperations- und
Lernpartnerschaftsnetzen, führt eine Liste von Best-Practice-Beispielen und
Unterrichtsmaterialien für einen wirtschafts- und berufsbezogenen
Unterricht in allen Fächern und bietet Serviceleistungen von Institutionen und
Unternehmen für Schulen.
Ab Herbst 2004 werden Unternehmen und Wirtschaftsverbände darüber
hinaus die Möglichkeit haben, ihr bildungspolitisches Engagement, ihre Kooperationsangebote
und Serviceleistungen für Schulen vorzustellen.
Kontakt
Deutscher Bildungsserver, Axel Kühnlenz, Tel. +49 (0) 69 . 24708 -
320,
E-Mail, kuehnlenz@dipf.de; http://www.bildungsserver.de
Institut Unternehmen & Schule Service GmbH, Astrid Holzhausen, Tel.
+49 (0) 211 . 811 48 65, E-Mail
Astrid.holzhausen@unternehmen-schule.de;
http://www.portal-schule-wirtschaft.de
http://www.dipf.de
Weitere Informationen finden Sie unter:
http://www.bildungsserver.de
http://www.portal-schule-wirtschaft.de
http://www.dipf.de/aktuelles/presse.htm#presse_dipf
Auszug aus c´t Heft 19/2004
"Eklatante Defizite"
Schulen ans Netz fordert Klarstellungen im Urheberrecht
Das vor einem Jahr reformierte Urhebergesetz schreckt viele
Lehrer von dem Einsatz digitaler Medien im Unterricht ab. Von der jetzt anstehenden
erneuten Novellierung erwartet der Verein "Schulen ans Netz" die
Beseitigung rechtlicher Risiken und praxistaulichere Regelungen.
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| Kommentare stets erwünscht an Webmaster |
Modifiziert: 04.10.04 / Ti
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