| Sound-Formate | |
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Auszug aus Homep@ge, 01/00, Seite 52
MIDI
Das Musical Instruments Digital Interface, kurz MIDI, ist das
meistverwendete Format, um Webseiten mit Hintergrund- musik zu verschönern. Ihr grosser Vorteil:
MIDI-Dateien (Dateiendung: .mid) sind sehr klein, weshalb sie problemlos
und unauffällig zusammen mit Bildern und Applets übertragen und gleich wiedergegeben
werden können. Auf dem PC werden die Informationen von der Soundkarte in digitale Klänge
umgewandelt. Voraussetzung ist eine MIDI-fähige Soundkarte, was auf alle modernen Karten
von Haus aus zutrifft.Aktuelle Browser geben MIDI-Dateien ohne
zusätzliche Plug-ins oder Erweiterungen problemlos wieder.
WAVE
Wave-Dateien (Dateiendung: .wav) speichern digitalisierte Soundinformationen,
ähnlich wie auf einer CD. Mit Mikrofon und Soundkarte und dem Windows Autorecorder lassen
sich Aufnahmen selbst herstellen, mit geeigneten Programmen kann man auch
Audio-CD-Informationen auslesen und in Wave-Dateien umwandeln.
Je nach Qualität der Digitalisierung sind Wave-Dateien jedoch recht gross.
Für eine Minute Audio muss man etwa 10 MByte veranschlagen, und schon kleinere
Geräuscheffekte ode Sprachaufnahmen in Telefonqualität schlagen schnell mit 100 Kbyte
und mehr zu Buche.
MP3
Es gibt kaum ein Dateiformat, welches beinahe über Nacht eine Popularität erreicht hat
wie MP3 (Dateiendung: .mp3).
Das Verfahren zur Komprimierung digitalisierter Klänge basiert auf einem Algorithmus, der
die Besonderheiten des menschlichen Geörs berücksichtigt. Informationen, die das Ohr
nicht oder kaum wahrnehmen kann, werden dabei weggelassen, ohne dass der Hörer dies
störend empfindet. Dadurch reduziert sich die Dateigrösse bei (subjektiv) annähernd
gleichbleibender Hörqualität auf einen Bruchteil der ursprünglichen Datenmenge. Als
Faustregel gilt: Eine Minute MP3-Audio in CD-Qualität benötigt etwa 1
MB Speicher - und damit nur ein Zehntel einer unkomprimierten Wave-Datei.
Bei VErzicht auf optimale Qualität sind sogar noch höhere Kompressionsfaktoren
erreichbar.
Real Audio
Schnelle Modem und ISDN-Verbindungen erlauben die Echtzeitübertragung von Sounddaten, das
sogenannte Streaming. Dabei passt sich die Qualität und damit die Menge
der Audiodaten an die Geschwindigkeit der Verbindung an. Um allerdings diese Funktion
optimal zu ntuzten, ist eine Server-Software erforderlich, die die Datenströme -
entsprechend sklaiert - bereitstellt. Das bekannteste System stammt von RealNetworks
(www.real.com) und kann nicht nur Audio, sondern auch Videodaten
übertragen. Der zur Wiedergabe benötigte Real Player G2 ist bereits Bestandteil
vieler Browser und kann kostenlos von der Real-Webseite heruntergeladen
werden. Um selbst Streams zu erzeugen, benötigt man den Real Producer G2,
der ebenfalls bei Real frei erhältlich ist.
Der Vorteil dieses Systems: Auch wenn man nicht die Möglichkeit hat,
Skalierte Audioströme von dem Web-Server aus zu versenden, kann man das ausgezeichnete
Kompressionsverfahren nutzen. Man wandelt mit dem Real Producer die
Wave-Dateien in ein festes Stream-Format um (etwa für 56k-Modems) und bietet dann die so
komprimierten Daten zum Download an. Der Besucher der betr. Site kann diese dann
im RealPlayer absspielen und hat durch die geringe Dateigrösse
viel Zeit bei der Übertragung gespart.
Beatnik
Eine Kombination aus MIDI-ähnlichen Dateien und Samples zaubert der Beatnik
Player (www.beatnik.com) auf eine Homepage. Neben 256 Instrumentenklängen und 128
Percussion-Sunds bietet das Programm einige vorgefertigte
Geräuscheffekte und einen Assistenten, mit dem man Online den notwendigen Code für die
Website erzeugen kann. Um in den Genuss der Beatnik-Sounds zu kommen, müssen Besucher der
betreffenden Site jedoch zuvor das Beatnik-Plug-in installieren.
Siehe auch MPEG und ASF.
Siehe auch Musik.
Siehe auch Quicktime 5 jetzt auch in Deutsch
Einen Monat später als angekündigt steht jetzt auch die deutsche Version des
Multimedia-Players Quicktime 5.0 kostenlos zum Download bereit.
Die ganze News können Sie unter
www.chip.de/news_stories/news_stories_167850.html
lesen.
Siehe auch Windows Media Player WMP von Microsoft.
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