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Inhalt                                                   Siehe auch Flashsticks
Universal Serial Bus (USB)
USB
2.0
Etikettenschwindel mit USB
Weitere Meldungen
Weitere Quellen


Universal Serial Bus (USB)
Hierunter versteht man ein neues Schnittstellenkonzept zum Anschluß von Peripheriegräten (Tastatur, Drucker, Maus, Scanner, etc.). USB soll künftig die bisherigen Anschlußsysteme wie die parallele Schnittstelle, die serielle Schnittstelle, SCSI-Schnittstelle oder auch die Anschlüsse für die Tastatur und Bus-Maus ablösen und Ordnung in den Kabelsalat am PC bringen. Denn am USB wird es - wie für einen Bus typisch - möglich sein, alle Peripheriegeräte frei untereinander zu verbindunden, so kann etwa die Maus direkt an der Tastatur und nicht mehr am PC angeschlossen werden.
Die Entwicklung von USB wurde 1995 von Intel initiiert, weil die bisherigen Anschlußsysteme am PC an das Ende ihrer Leistungsfähigkeit gestoßen sind. Bis Ende 1996 hatten sich dem USB-Standard über 50 wichtige Herssteller angeschlossen; 1997 wurden die ersten Mäuse, tastaturen, Monitore und Scanner mit entsprechenden Anschlüssen auf den Markt gebracht. Microsoft hat in Kooperation mit Intel bereits entsprechende Treiber für Windows95 fertigestellt (das sogenannte USB Supplement). Ab Windows 95b (OSR 2.1) ist es fester Bestandteil des Betriebssystems. Jedoch unterstützt erst Windows98 USB auch wirklich vollständig. Mainboards unterstüzten USB schon seit Einführung der Chipsätze 430HX und 430VX (früher Triton II genannt). Bei allen aktuellen Mainboards bzw. Chipsätzen ist USB voll integriert. Bei Notebooks aber nur bei Verwendung von Boards mit Intels 430TX-Chipsatz. ATX-Mainboards haben außerdem fast immer schon zwei USB-Anschlußpfosten auf dem Board fest integriert. Bei den meisten anderen Modellen kann man einen USB-Adapter nachrüsten.
Weitere bemerkenswerte Eigenschaften von USB sind:
- USB erlaubt den Anschluß von 127 Peripheriegeräten mit belibigen Verbindungsmöglichkeiten untereinander.
- Über das vierpolige Kabel kann ein nideriger Versorgungstrom für kleinere Geräte wie Scanner oder Tastaturen mitgeführt  werden. Für diese ist dann kein eigenes Netzteil bzw. eigener Netzanschluß mehr notwendig.
- Es wird Vielfachstecker (Hubs) zur Erweiterung der Steckverbindungen geben, falls die vorhandenen
  Anschlüsse nicht ausreichen.
- USB- und herkömmliche Peripheriegeräte können an einem PC parallel verwendet werden. Neue PCs
  werden noch über  lange Zeit die herkömmlichen Schnittstellen auf der Rückseite besitzen.
- USB-Geräte brauchen jeweils keinen eigenen Interrupt mehr. Lediglich der USB-Bus verwendet insgesamt
  einen Interrupt.
- Die Bandbreite von 10 Mbit/s erlaubt auch den Anschluß von Peripheriegeräten mit hoher
  Datenübertragungsrate wie Scanner.
- USB ist hot-plug-and-play-fähig (siehe auch Plug & Play), d.h., USB-Geräte können unter Weindos95/98
  während des Betriebs angeschlossen und wieder entfernt werden; das Betriebssystem erkennt den Wechsel
  automatisch und aktiviert die entsprechenden Treiber. Dies betrifft auch USB-Speicherkarten, wie sie
  beispielsweise für digitale Kameras verwendet  werden. Richtig funktionieren wird dies allerdings erst mit
  Windows98.
Als Konkurrent oder Ergänzung zu USB kann der nach ähnlichen Prinzipien entwickelt 1394-Standard (auch Firewire oder IEEE1394 genannt) gelten. Dieser Bus erlaubt Datenübertragungen von 400 Mbit/s und ist damit für Peripheriegeräte prädestiniert, die einen hohen Datendurchsatz b
rauchen, wie Scanner, digitale Kameras, DVD und Videorecorder.

Auszug
aus "Das große Computer Lexikon 98", Data Becker 1998, ISBN 3-8158-1599-1.
Etwas andere Umschreibung:

USB
ist die Abkürzung für "Universal Serial Bus". Es handelt sich dabei um einen Standard, der zum Verbinden von Zusatzgeräten mit dem PC dient. An einen USB-Port können bis zu 127 Geräte mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von 12 Megabit pro Sekunde angeschlossen werden. Die Art der Geräte ist dabei kaum eingeschränkt. Über USB lassen sich Scanner ebenso anschließen wie Mäuse, Tastaturen oder Drucker. Auch portable Festplatten oder CD-ROM-Laufwerke mit USB-Anschluss sind lieferbar.

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Internet-Site von PC-Welt, 31.01.2001; (PC-WELT, 30.01.2001, eb)
USB 2.0
USB 2.0-Prototyp
Datendurchsatzraten von maximal zwölf MBit/s sollen schon bald der Vergangenheit angehören: Das erste gefertigte USB 2.0 Referenz-Design ist in den Startlöchern und verspricht 40mal schneller zu sein, die Peripherie zu neuen Höchstleitungen zu treiben und die Arbeiten am PC beschleunigen. Die Unternehmen Mentor Graphics, Xilinx und Kawasaki LSI haben in Kooperation miteinander das erste voll funktionsfähige USB 2.0 Referenz-Design gefertigt und wollen dies am ersten Februar vorstellen. Das Referenz-Design kombiniert einen USB 2.0-Controller und den Microcontroller M8051 E-Warp mit einer USB 2.0 Transceiver Macrocell-Schnittstelle. Der komplette "Mentor USB 2.0 Function Controller" findet in einem kostensparendem Chipgehäuse Platz und soll weniger als acht Dollar kosten. Der USB-Standard hat sich gegenüber der Alternative Firewire und den seriellen und parallelen Schnittstellen innerhalb kürzester Zeit durchgesetzt. Die Gründe dafür liegen in der extrem einfachen Handhabung und einer deutlich höheren Daten-Durchsatzrate als dies bisher von seriellen oder parallelen Schnittstellen geleistet werden konnte. Der bisherige USB-Standard war für Keyboards, Mäuse und Modems vollkommen ausreichend, doch Festplatten, Netzwerke und neuere Peripheriegeräte lechzen noch immer nach höheren Datenraten. Daten werden im Vergleich zu USB 1.1 etwa vierzigmal schneller übertragen - wenn die Hardware- Komponenten die höchstmögliche Geschwindigkeit ausnutzen können. Der neue Standard wird zudem vollständig abwärts kompatibel sein und für vorhandene Peripherie-Geräte weiter benutzt werden können. Bereits heute werden etwa die Hälfte aller produzierten Tintenstrahldrucker, Festplatten und Scanner bereits mit USB-Schnittstelle ausgeliefert. Für die neuesten Chipsätze von INTEL und AMD ist der USB 2.0 Standard bereits eingeplant. Die offizielle Vorstellung des Referenz-Designs am 1. Februar auf dem Xilinx Home Networking Industry Forum 2001 wird die Entwicklung und Produktion beschleunigen. Die Endkunden werden nun nicht mehr lange auf höhere Durchsatzraten warten müssen.

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Auf einen Blick: Alles über USB
Siehe CHIP
, Oktober 1999, Seiten 113ff


Auszug aus CHIP, Oktober 2002
Etikettenschwindel mit USB
Nun sind sie da, die ersten Geräte für die USB-2.0-Schnittstelle. Die neue Spezifikation ermöglicht den Datenaustausch zwischen PC und Peripheriegeräten mit einer Geschwindigkeit bis zu 480 Megabit pro Sekunde. Doch das Angebot ist mit Vorsicht zu genießen: Was manche Anbieter derzeit mit werbewirksamen neuen Logos auf den Markt bringen, ist nur alter Wein in neuen Schläuchen. Da tauschen z.B. Drucker und Scanner von HP und Canon in den Läden auf, die das Logo des USB 2.0 mit dem Zusatz "Full Speed" tragen. Dahinter steht jedoch keineswegs die volle Geschwindigkeit der Schnittstelle, sondern die langsamere Übertragung mit 12 Megabit pro Sekunde, die es schon als USB 1.1 gab. Ihren Namen bekam sie beim alten Standard, um sie von der Stufe "Low Speed" für Tastaturen und Mäuse zu unterscheiden.
Die volle Geschwindigkeit von USB 2.0 gibt´s nur bei Geräten, die den Zusatz "Hi-Speed" tragen. "Full Speed" hingegen ist der Etikettenschwindel, der dazu dient, einen veralteten Standard an den Mann zu bringen.
Siehe auch www.usb.org  

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Weitere Meldungen
Auszug
aus c´t Heft1 2003
Auf die Plätze, fertig, Funk!
Bluetooth-USB-Adaptermit großer Reichweite
Zunehmend drängen Bluetooth-Erweiterungen der sogenananten Sendeklasse 1 auf den Markt, die Reichweiten bis zu 100 Metern versprechen. Sieben Bluetooth-USB-Stöpsel für den PC mussten ihre Kopplungs- und Übertragungskünstge unter Beweis stellen.
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http://www.pcwelt.de/tipps/betriebssysteme/windows/29893
PC und Notebook: Datenaustausch leicht gemacht
Sie besitzen einen PC und ein Notebook. Sie möchten per USB Daten zwischen den beiden Geräten 
austauschen. Wenn Sie lediglich Dateien von einem Rechner zum anderen schaufeln wollen, ist ein 
USB-Link-Kabel das Richtige. PC-WELT erklärt Ihnen, wie es funktioniert.
Lösung: Wenn Sie lediglich Dateien von einem Rechner zum anderen schaufeln wollen, ist ein 
USB-Link-Kabel das Richtige. Es lässt sich einfach anschließen, und die Datenübertragung läuft 
mit rund 850 KB/s recht flott. Die Bedienung funktioniert über eine Windows-Explorer-ähnliche Software, 
die zum Lieferumfang des Kabels gehört. Mehr als zwei PCs können Sie damit aber nicht verbinden. 
Die Kabel heißen USB-Host-Link, USBSmartlink, USB-Host-to-Host- oder USB-Direktverbindung. Sie sind im PC-Fachhandel erhältlich 
(etwa USB-PC-Direktverbindung von Hama, circa 2 Meter;  www.hama.de , rund 60 Euro). 

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Auszug aus CHIP Mai 2004
Schweizer Messer mit USB-Stick
Victorinox Swissmemory USB
Siehe www.cictorinox.de


Auszug aus CHIP Juli 2004
USB-Sticks optimal nutzen
Ihr Däumling kann mehr als nur Disketten ersetzen: Nehmen Sie doch einfach Ihr Büro mit oder präsentieren Sie direkt vom Stift.
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Auszug aus com!, 1/2004
Notfall-USB-Stick
Bootfähiger USB-Stick mit Rettungstools
Vom Notfall-System mit Rettungs-Toolbox bis hin zum mobilen Datentresor samt wichtiger Utilities für die Datenverwaltung und -pflege - so wird aus Ihrem Minispeicher mehr als eine reine Datenablage.
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Auszug aus c´t, Heft 7/2006
Stick-Werkzeug
Der Arbeitsplatz im USB-Speicher
Mittlerweile legen viele Hersteller ihrem USB-Sticks Programe bei, die teilweise auch separat erhältlich sind, welche den Flash-Speicher  zum Arbeitsplatz in der Hosentasche aufwerten sollen.
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Auszug aus  CHIP, Mai 2007
Megatest: 160 USB-Sticks
Wer USB-Sticks nur nach Kapazität und Preis akuft, ist selber schuld. Bei der Ausstattung, und vor allem bem Tempo gibt es riesige Unterschiede.
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Auszug aus PCWelt, Heft 5/2007
Alles für den Stick
Mit diesen Tools machn Sie aus Ihrem USB-Stick einen vollständigen mobilen Arbeitsplatz. Alle gewohnten Programme lasen sich mit Ihren persönlichen Einstellungen ohne Installtion auf Ihrem Rechner nutzen.
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Auszug aus PCWelt, Heft 05/08
Tricks und Tools für den USB-Stick
Zum simplenn Spaziertragen von Dateien und USB-Szicks viel zu schade. Lesen Sie hier, wie Sie Ihren Stick optimal einsetzen und welche portablen Anwendungen es gibt, um ihn als mobiles PC-System zu nutzen.
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Weitere Quellen
http://www.usb-center.de/ 
http://www.computerlexikon.com/?w=1&q=640  
http://www.flash-ram-drive.de/ 
http://www.pcwelt.de/news/hardware/29846/
http://www.glossar.de/glossar/1frame.htm?http%3A//www.glossar.de/glossar/amglos_u.htm

http://www.usb-center.de/ 
http://nt1.alp.dillingen.de/telumm/schilfglossar/glossar/u/usb.htm  
http://www.it-academy.cc/content/glossary_browse.php?ID=1906
http://www.hirzel.org/book/u.htm

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