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Verbraucher haben es schwer !
Wer Online ist, kann sich leichter wehren.


Auszug aus Darmstädter Echo, 07. 12. 1999, Autor: Andreas Hoenig (dpa)
Auch ein Einkaufsbummel im Internet ist nicht immer ein Vergnügen
Verbraucherschützer warnen vor vergeblichen Bestellungen
Verstopfte Strassen, überfüllte Geschäfte: Von beschaulicher Ruhe kann beim Weihnachtseinkauf  in deutschen Innenstädten keine Rede sein. Die reinste Wonne soll dagegen eine Shoppingtour im Internet sein - so zumindest die Versprechungen der Anbieter. Zu kaufen gibts online fast alles - und das rund um die Uhr. Bücher und CDs, Diamanten und Parfums ebenso wie die Reise über Sylvester.
Doch das vermeintliche Einkaufsparadies hat auch seine Schattenseiten. Nicht immer ist ein virtueller Weihnachtsbummel ein Vergnügen. Verbraucherschützer warnen vor vergeblichen Bestellungen, hohen Liefergebühren und unklaren Zahlungsbedingungen. "Ein gesundes Misstrauen ist angebracht", sagt Marcus Nowak vom Deutschen Multimediaverband in Düsseldorf, dem bundesweit mehr als 1000 Internet-Anbieter angehören. Auch Internet-Experte Alfred Töpper von der Stiftung Warentest in Berlin mahnt: "Es ist Vorsicht geboten".
Die Stifutng Warentest machte die Probe aufs Exempel. 150mal gingen Tester im weltweiten Netz auf Einkaufsbummel. Die Bilanz: "20 Prozent aller Aufträge gingen ins Leere" berichtet Töpper. Internet-Anbieter hätten zwar die Bestellungen angenommen, aber nichts geliefert. Zudem geisterten viele Angebote herum, "die es längst nicht mehr gibt".
Zur Vorsicht raten Experten vor allem bei Kaufverträgen im Internet. "Verträge sollten sehr genau durchgeschaut werden", sagt Brigitte Mayer von der Verbraucherzentrale in Frankfurt. Kunden sollten vor allem auf eine detaillierte Auftragsbestätigung achten. Damit könne bei Bedarf nachgewiesen werden, was zu welchem Preis bestellt worden sei, erläutert Mayer. Denn: Ein automatisches Rückgaberecht gebe es im Internet nicht. Wenn der Postbote das falsche Geschenk liefert, blieben die Kunden auf bereits bezahlten Produkten meist sitzen. "Nur gegen Rechnung bezahlen, möglichst nicht im Voraus", rät Mayer daher.
Auch sollten Internet-Kunden bei Bestellungen stets darauf achten, ob der Online-Shop eine Post-Anschrift nennt, um sich bei Problemen mit den Firmen in Verbindung setzen zu können. Das spreche eher für die Seriosität eines Anbieters, sagt Töpper. Zur Vorsicht rät er ausserdem bei Bestellungen im Ausland. Hohe Zölle und Transportkaosten triebn oft die Preise in die Höhe. Trotz möglicher Fallen: "Im Internet gibt es viele hervorragende Anbieter". Bei Bestellungen von Büchern und CDs gebe es in der Regel keine Probleme.
Nach Schätzungen der Stiftung Warentest steigt der Umsatz der Internet-Händler in Deutschland 1999 auf 2,2 Milliarden Mark. 1998 hatten die Händler im Netz Erlöse von 730 Millionen Mark erreicht. Rund 15 Millionen Deutsche verfügen bereits über einen Internet-Zugang - Tendenz steigend.
Der Hauptverband des Deutschen Einzelhandels (HDE) in Köln sprürt noch keine Nachteile auf Grund des Internet-Booms. Der Anteil des Internet-Handels am Gesamtumsatz des deutschen Einzelhandels liege derzeit bei rund 0,5 Prozent.

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Pressemitteilung 10. 12. 1999
Verbrauchernetz des Vertrauens
Einzige
Online-Verbraucherzentrale im deutschsprachigen Raum, bei der sich die Konsumenten in einem personalisierbaren "Netz des Vertrauens" untereinander beraten. Der Service ist nicht nur kostenlos, sondern die Verbraucher können sogar noch Geld damit verdienen: Wer seine Meinung zu einem Produkt oder einer Dienstleistung abgibt, erhält eine Vergütung pro Mausklick anderer Online-Leser auf diese Meinung. Das Themenspektrum unter www.amiro.de deckt beinahe alle Bereiche des Lebens ab: von Autos, Handys, Computern und HiFi-anlagen über Bücher, Musik und Filmkritiken bis hin zu Sport und Spiel.
Weitere Informationen: Gerrit Heine, amiro.de, Unter Syshsenhausen 35, 50667 Köln, Tel.: 0221 9140614,
                                    E-Mail: gerrit@amiro.de

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Auszug aus Computerwoche 51/99 vom 24. 12. 1999
OECD will Online-Konsumenten schützen
München (CW) - Wer heute beim Kaufen im Internet einem Betrüger aufsitzt, hat kaum eine Chance, sein Geld jemals wiederzusehen. Um diesem Misßstand abzuhelfen, haben sich die 29 in der Organization for Economic and Cooperative Development (OECD) zusammengeschlossenen Staaten auf weltweite Grundregeln für den Verbraucherschutz geeinigt.
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Auszug aus internet world, April 2001, Verf. Michelle D. Lemme
Verbraucherschutz im Web
Verbraucher und Juristen kritisieren den neuen Gesetzentwurf zum Elektronischen Geschäftsverkehr (EGG). Für Firmen und Kunden besteht jedoch kein Grund zur Panik.
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Siehe auch @online TODAY, Nr. 11/1999
Siehe auch Arbeitsgemeinschaft der Verbraucherverbände
Siehe auch Verbraucherschutzverein
Siehe auch Hessische Verbraucherzentrale
Siehe auch Stiftung Warentest
Siehe auch Deutscher Mieterbund
Siehe auch Guter Rat
Siehe auch ZDF-Ratgeber

Siehe auch EU-Kommission und Online-Handel
Siehe auch Künast macht Vorschläge zum Verbraucherschutz vor 0190-Dialern

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