| Systeme desinfizieren Virenschutz in Netzen |
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| http://www.lv1.ifkomhessen.de/viren.htm#S1 | |
Viren verseuchen Netze, intime
Datenbereiche, infizieren Bilanzen sowie Forschungsergebnisse und zerstören so Daten
aller Art. Nur Virenscanner können sie aufhalten und vernichten. Doch Vorsicht ist
geboten, denn erst ein ausgefeiltes Virenschutzsystem auf mehreren Ebenen ist wirklich
wirkungsvoll.
Anmerkung: Auch wenn hier
vorwiegend von "Virenschutz in Netzen" gesprochen wird, sind
die allgemeinen Aussagen wahrscheinlich doch für alle
Computer-Anwender von Interesse.
Siehe auch umfangreichere Viren-Dokumentation !!
Autor: (pm), Auszug aus Network Computing, Heft 12/1998 - ohne Abb.
Netzwerke sind durch
Viren bedroht wie nie zuvor. Die Zahlen und
Fakten der Network-Computer-Security-Association, kurz NCSA,
belegen diesen Trend. Die Gesamtzahl der im Umlauf befindlichen Viren beziffert die NCSA
auf 16 500, wobei Anti-Viren-Software-Hersteller die Zahl auf rund 50 000 Viren schätzen.
Die monatliche Viren-Infektionsrate im Jahr 1997 lag bei den von der NCSA befragten
mittleren und großen Unternehmen bei 3,3 Prozent gegenüber einem Prozent im Vorjahr. Das
heißt, von 1000 PCs im Netzwerk kamen monatlich durchschnittlich 33 Rechner mit einem
Virus in Berührung. Voraussagen für 1998 gehen von einer weiteren Steigerung aus. Neue
Technologien begünstigen diese Entwicklung. Vor allem das Internet mit
EMail, HTML-Seiten, JAVA- oder Active-X-Applets ist dafür berüchtigt,
mit Viren infiziert zu sein. Das NCSA hat festgestellt, daß das Internet zunehmend an der
Virenverbreitung Schuld trägt. Haben sich 1996 noch 21 Prozent der Viren über EMail oder
Internet-Downloads in das Unternehmensnetz eingeschlichen, waren es 1997 schon 52
Prozent. Jedes Unternehmen mit Internet-Anbindung und -Diensten ist somit
erheblich bedroht. Selbst das Argument "Wir sind ja nicht im
Internet" gilt nicht. Denn gerade die weitverbreitete Office-Suite
von Microsoft ist eine beliebte Spielwiese der Hacker, die beispielsweise auf WORD
spezialisierte Viren in Umlauf bringen. Schnell hat ein unvorsichtiger Anwender eine infizierte
Diskette von zu Hause mitgebracht und in das von außen nicht erreichbare Unternehmensnetz
eingeschleust. Virenattacken über Disketten gehören historisch gesehen sogar zum klassischen
Infektionsweg.
Und Virenattacken können Unternehmen teuer zu stehen kommen. Nach
Untersuchungen der International-Computer-Security-Association, kurz ICSA,
kostet eine Virenattacke bei einer Infektion von mehr als 25 Rechnern gleichzeitig
durchschnittlich 15 000 Mark und rund 44 Arbeitsstunden sind notwendig, um den
entstandenen Schaden zu beheben, ganz abgesehen vom dadurch entstandenen Image-Schaden
für das Unternehmen. Nahezu alle von der ICSA 1997 befragten mittleren und großen
Unternehmen waren in dem Jahr mindestens einmal einem Virenangriff ausgesetzt. Daher
sollte der Administrator in jedem Fall, ob mit oder ohne Internet-Anbindung, an ein
ausgereiftes Virenschutzsystem denken.
Die DNS des Virus
Das Virus ist technisch ein ausführbarer Programmcode, der sich selbständig
vermehrt. Die Funktion des Programmcodes ist einzig und allein darauf ausgerichtet,
Schaden zu verursachen. Wird ein Virus aktiv, zerstört es Daten oder schränkt Programme
in ihrer Funktion ein. Einige Programmcodes formatieren die Festplatte des betroffenen
Systems, andere bringen die Bit-Reihenfolge oder Zahlen in Dokumenten durcheinander.
In jedem Fall ist die Information verfälscht oder gelöscht, also nicht mehr zu
gebrauchen. Die andere Nebenwirkung befällt die Systemleistung. Computer-Viren
verbrauchen Speicherplatz und Arbeitsspeicher. Wenn sich ein Virus vermehrt, schränkt die
dadurch entstandene Virenmenge die Systemleistung ein.
Viren finden und
bekämpfen
Um Viren in infizierten Netzwerken ausfindig zu machen, Haben Hersteller sogenannte "Virenscanner"
entwickelt. Sie sind sozusagen das Immunsystem im Netzwerk und suchen in der Regel mit
Hilfe bestimmter Byte-Folgen, die charakteristisch für bestimmte Viren sind, nach
infizierten Dateien. Dabei verfolgen Viren-Scanner unterschiedliche Konzepte, um Viren zu
entdecken: Signatur-Scanning, Heuristic-Scanning oder Integrity-Check.
Ein Virenscanner, basierend auf der Integrity-Check-Technologie,
berechnet eine Checksumme des sauberen Systems. Bei allen weiteren Scanns vergleicht er
die alte, gespeicherte Checksumme mit der neu berechneten. Sind beide identisch, ist das
System virenfrei. Tritt eine Abweichung ein, weiß der Administrator, daß ein Virus sich
in das Computersystem eingeschlichen hat. Der Virusscanner kann aber weder genau sagen,
welches File infiziert ist, noch welcher Virus letztendlich das System befallen hat.
Außerdem eigenen sich dies Scanner nur zum Schutz klassischer Systemdaten, wie command.com,
die sowieso unverändert bleiben. Auf Dokumente läßt sich dieses Verfahren allerdings
nicht anwenden, da der Anwender in der Zwischenzeit am Dokument Änderungen vorgenommen
hat und daher die Checksumme mit der alten nicht mehr übereinstimmen
kann. Diese Virenscanner arbeiten zwar am schnellsten, können aber die wenigsten
Angaben über eine Verseuchung machen. Administratoren sollten diese Scanner-Technologie
nur zur Sicherung der eigentlichen Systemdaten nutzen. Zu mehr eignen sie sich nicht. Um
einen besseren Virenschutz zu erreichen, haben die Hersteller das Signature-Scanning-Verfahren
entwickelt.
Der auf dem Signature-Scanning basierende
Virenscanner überprüft die Daten auf bestimmte Signaturen hin, die in seiner Datenbank
gespeichert sind. Jede Signatur ist eine kurze Sequenz von Bytes, die aus dem Programmcode
eines Virus extrahiert wurde. Jedes Virus hat eine unterschiedliche Signatur, so daß die
Datenbank sehr ausführlich sein muß, um möglichst viele Viren erkennen zu können.
Gewöhnlich ist die Byte-Sequenz prozentual nur ein winziger individueller Auszug aus dem
Virus-Code. Wäre das nicht der Fall, müßte die Datenbank eine komplette Kopie jedes
Virus beinhalten, so daß sie mehrere Mega-Byte groß wäre. Updates der Datenbank wären
dann recht aufwendig und praktisch kaum durchführbar.
Ein auf der Signature-Scanning-Technik basierender Virenscanner findet zwar heraus, daß
dieser Byte-Auszug in einem File auftaucht, kann aber nicht garantieren, ob dieser
Byte-Code dem Virus entspricht oder durch Zufall Bestandteil des Programmcodes ist. Somit
bleibt die Entscheidung beim Anwender, ob das File infiziert
oder nur durch Zufall als virusbefallen erkannt wird. In solchen Fällen raten
die Hersteller, das betroffene File in ihre Laboratorien zu senden. Dort
überprüfen Spezialisten, ob tatsächlich ein Virusbefall vorliegt oder es sich nur um
einen Programmcode handelt. Ist tatsächlich ein neuartiges Virus aufgetaucht, kreiert das
Labor die entsprechende Signatur und schickt sie ihren Kunden zu.
Die Programme haben ihre Stärke darin, daß sie Signaturen in anderen Files
ausfindig machen. Doch erst wenn die entsprechende Signatur des neuen Virus kreiert und in
die Datenbank des Virenscanners integriert ist, kann er das neue Virus erkennen. Ohne
Virensignatur sind solche Virenscanner blind. Der Administrator ist
also immer im Zugzwang, die Datenbank des Scanners immer auf den
neuesten Stand zu halten. Das Internet hat die Entwicklung und Verbreitung von
Viren katalysiert, so daß es immer schwerer wird, mit aktuellen Signaturen den neuen
Viren beizukommen. Die Signature-Scanning-Methode ist einfach zu umständlich,
um mit der rasanten Viren-Entwicklung standzuhalten. Aus diesem Zwang heraus hat sich die
neue Technologie der Heuristic-Scanning-Programme
entwickelt.
In der Quelle:
National Computer Security Association 1997 wird angegeben: Negative
Auswirkungen der Virusinfektion
Performance-Verlust
70%
Datei-Lesefehler
57%
Bildschirmmeldungen
und Systemabstürze
54%
Fehler beim Speichern
54%
Datenverlust
37%
Problem beim Drucken
23%
Heuristische Virenscanner
verfolgen einen komplett anderen Ansatz, um Viren zu entdecken. Scannt ein solches
Programm ein ausführbares File, überprüft es neben anderen Attributen
die Programmstruktur, die Programmierlogik und die Instruktionen an das Computersystem,
die von dem Programm ausgehen. Dann erst fällt die Entscheidung, ob das File mit
einem Virus infiziert ist oder nicht. Der große Vorteil solcher
Programme liegt darin, daß sie Viren in Boot-Dateien schon erkennen, bevor sie das System
infizieren können.
Heuristische Anti-Virus-Programme führen das Scanning mindestens in zwei
Phasen durch. In der ersten Phase katalogisiert der Scanner, was das Programm in Aktion
ausführt. Der Scanner determiniert dadurch die wahrscheinlichste Stelle, an welcher sich
ein Virus aufhalten könnte. Dies ist ein wichtiger Schritt, weil diese Files eventuell
mehrere Mega-Bytes groß sind. Detaillierte heuristische Angaben bei solchen großen Files
zu machen würde sonst extrem lange Rechenzeiten verursachen.
In der zweiten Phase überprüft der heuristische Scanner die vorher
festgelegten Bereiche, indem er die darin enthaltene Programmlogik überprüft. Wenn die
darin enthaltenen Befehle abnormale Aktionen verursachen, beispielsweise einen unerlaubten
Sprung auf eine andere Datei oder ungewöhnliche, für das Computersystem schädliche
Befehle, ist das ein Beleg für einen Virus. Dadurch kann der Virenscanner, obwohl ihm das
eigentliche Virus unbekannt ist, trotzdem die Verseuchung des Files
erkennen. Im Vergleich zu klassischen, auf der Signatur-Scanning-Technologie basierten
Virusscannern haben heuristische Systeme somit den Vorteil, auch unbekannte Viren zerstören
zu können. Dadurch steigt die Trefferquote, so daß heuristische Systeme
mit einer Erkennungsrate von rund 80 Prozent zu den sichersten gehören.
Etwas andere Erläuterung:
Normalerweise suchen Antivirenprogramme nach einem festen Virusmerkmal (Signatur).
Jeder Virus hinterlässt sozusagen einen eindeutigen Fingerabdruck in den
Dateien, die er infiziert. Das Antivirenprogramm hat eine Datenbank mit solchen
Fingerabdrücken und vergleicht die Daten damit. Mit dieser Met`ode lassen sich natürlich
nur solche Viren erkennen, die bereits bekannt sind. Umso wichtiger ist es, stets die
aktuellen Virensignaturen auf dem PC zu haben - Mit der Live-Update-Technik von Norton
Antivirus beispielsweise ist das kein Problem.
Aber was ist mit neuen Viren? Ist man ihnen schutzlos ausgeliefert? Nein, denn moderne
Virenscanner haben die Fähigkeit, auch unbekannte Viren anhand typischer Verhaltensweisen
zu entdecken. Dies Technik nennt sich Heuristik. Bei Norton Antivirus
trägt sie den klangvollen namen Bloodhound.
So ist zum Beispiel ein Programm verdächtig, das andere Programmdateeien
manipuliert oder das auf die Systembereiche der Festplatte zugreifen will. Ganz so leicht
ist die Sache jedoch nicht: Schliesslich gibt es auf der Festplatte Programme, die solche
Aktionenn ganz legal ausführen, beispielsweise das Partitionsprogramm fdisk
von Windows. Es kommt also darauf an, dass die Bloodhound-Technik die Hinweise
auf einen Virus richtig bewertet. Sonst bekommt der Anwender falsche Warnhinweise bei
virenfreien Programmen.
Virenscanner richtig
eingesetzt
Die Gefahren und die Schutzmethoden sind bekannt. Jetzt muß der Virenscanner nur noch
effizient im Netzwerk implementiert sein, um die Systeme entsprechend zu schützen. Es ist
für den Administrator von wesentlicher Bedeutung, das Netzwerk auf allen
Ebenen, vom Client über den Groupware-Server bis hin zum klassischen EMail-Gateway, mit
Virenscannern abzusichern. Erst dadurch ist gewährleistet, daß jeder potentielle
Zugangspunkt für Viren versperrt ist. In heutigen Netzwerken beherrscht jedoch eine
andere Praxis das Bild. Manche Administratoren verlassen sich darauf, daß der Schutz
einiger Teilbereiche schon ausreicht, um Viren abzufangen. Administratoren begründen ihre
Einstellung damit, daß sie beispielsweise die Disketten-Laufwerke durch Schlösser
abgesichert haben. Auf diesem Weg kann einfach kein Virus eindringen, so daß auf den
Clients kein Virenscanner installiert sein muß. Daß Anwender Schlüssel für das
Diskettenschloß besitzen, scheint nicht relevant zu sein. Administratoren sehen die
Gefahren nicht, die von den Clients ausgehen.
Dabei halten sich die Kosten für den Client-Schutz in Grenzen, da Virenscanner in der
letzten Zeit einem rigorosen Preisverfall ausgesetzt waren. Je nach Client-Volumen
staffeln sich die Anschaffungskosten von 10 bis 50 Mark bei kleinen Netzwerken,
herunter bis auf eine Mark pro Virenscanner bei rund 80 000 Clients.
Die zweite Ebene eines Virenschutzsystems sollte die Groupware-Server
überprüfen. Ob Exchange, Groupwise oder LotusNotes, jedes
dieser Programme verwendet Emails als zentrales Kommunikationswerkzeug. Aber gerade EMails
sind berüchtigte Virenträger. Weil Groupware-Lösungen für die gesamte
EMail-Verteilung verantwortlich sind und beispielsweise über die Everyone-Funktion jedem
Anwender im Internet eine infizierte EMail durch einen einzigen Mausklick zuspielen
können, geht von diesen Programmen eine enorme Gefahr aus. Die Aufgabe
des dort positionierten Scanners ist es, jede EMail und jedes Attachment nach Viren zu
untersuchen. Dabei ist es wichtig, daß der Scanner über eine ausführliche Bibliothek
verfügt, um jegliche Form des Attachments überprüfen zu können. Darunter fallen sowohl
klassische Office-Files als auch gezippte Formate. Ist dem Scanner ein Datentyp nicht
bekannt, kann sich ein Virus durch diese Hintertür einschleichen und der
Virenscanner ist ad absurdum geführt. Falls die EMail-Funktion
nicht über Groupware-Lösungen, sondern über klassische EMail-Gateways, wie POP3 der
SMTP, umgesetzt ist, sollte der Administrator den Virenscanner auf dem Gateway
installieren. Auch hier gilt, daß der dort eingesetzte Virenscanner jede EMail und jedes Attachment
auf Vireninfekte hin überprüft.
(Bild: Typische Angriffspunkte von
Viren. Hier nicht wiedergegeben).
(Bild: Macro-Viren Expansion.
Hier nicht wiedergegeben).
Um das Netzwerk vor tückischen JAVA- oder Active-X-Applets zu schützen,
empfiehlt es sich, die Firewall oder den Router im Netzwerk so zu
konfigurieren, daß sie EMail- oder HTML-Pakete an einen dedizierten Rechner umleiten. Dort
ist der Virenscanner installiert und überprüft die eingehenden Files nicht nur
auf Virenbefall, sondern auf gefährliche Applets. Der Vorteil ist, daß potentiell
gefährliche Files erst gar nicht ins Netzwerk gelangen, sondern direkt von der Firewall
oder vom Router abgefangen werden. Reicht das Budget für den dedizierten Rechner nicht
aus, kann der Administrator auf die Firewall selbst installieren. Dann
prüft die CPU der Firewall eingehende Pakete. Das hat aber zur Folge,
daß die Firewall mit einem doch recht aufwendigen Rechenprozeß belastet
wird und daher weniger Durchsatz aufbringt.
Virenschutzsystem
verwalten
Ein gutes Management des Virenschutzsystems muß unbedingt eines leisten - Es muß Updaten
zentral verteilen können. Denn die Wirksamkeit eines Virenscanners ist
verhängnisvoll eng an die Aktualität seiner Datenbank gebunden. Es gilt, je aktueller
die Datenbank ist, desto mehr Viren werden entdeckt, je älter die Datenbank ist, desto
weniger Viren werden identifiziert und desto niedriger ist das Sicherheitsniveau. Denn nur
wenn die Charakteristika oder die Programmlogik des Virus in der Datenbank gespeichert
sind, kann der Admnistrator davon ausgehen, daß das Virussystem die infizierten Dateien
entdeckt. Viele Hersteller programmieren deshalb Schnittstellen zu traditionellen
Management-Plattformen, wie das NMS von Microsoft, um zentrales Update zu realisieren
Um sie sinnvoll umzusetzen, sollte der Administrator zentral herausfinden können, welche
Versionen der Anti-Virus-Software auf den einzelnen Clients und Servern installiert sind.
Dies garantiert, daß der Administrator schnell erkennt, wo er updaten muß und wo die
neueste Version schon installiert ist. Diese Funktion ist vor allem deshalb wichtig, weil
Virenscanner in der Regel einmal im Monat aktualisiert werden müssen.
Die Hersteller raten den Unternehmen sogar, jeden Virenscanner wöchentlich
zu aktualisieren. Auch dies ist in der Regel mit den traditionellen Management-Plattformen
möglich, weil die Hersteller entsprechende Schnittstellen zur Verfügung stellen.
Wichtige Grundvoraussetzung für zentrale Update sind homogene
Installationen, das heißt, der Administrator sollte nur Lösungen eines
Herstellers einsetzen. Die Praxis zeigt, daß tatsächlich in rund 70 Prozent der
Netzwerke ein homogenes Virenscanner-Umfeld anzutreffen ist. Doch sich nur an Lösungen
eines Herstellers zu halten, reicht bei weitem nicht aus. Entscheidend
für zentrale Updates ist die Struktur der Virendatenbank. Jede Lösung verwendet ein
proprietäres Signaturprofil, da die eigentlichen Viren-Charakteristika auf verschiedene
Weise komprimiert und aufbaut. Selbst Lösungen eines Herstellers unterliegen diesem
Phänomen. Möchte der Administrator zentrale Updates umsetzen, müssen die Lösungen
dieselbe Datenbankstruktur aufweisen. Außerdem ist es sinnvoll, nicht die gesamte
Datenbank als Update über das Netzwerk zu schicken, sondern nur die modifizierten
Teilbereiche. Das hat zwei Vorteile, zum einen wird das Netzwerk nicht mit der in der
Regel rund ein MByte großen Datenbank belastet, zum anderen erfolgt das Update viel
effizienter, da nur neue Viren-Signaturen übertragen werden. Alle Anti-Viren-Hersteller
arbeiten an solchen Update-Prozeduren. Entsprechende
Produkte sollen Ende 1998 verfügbar sein.
Ein anderer wichtiger Punkt betrifft infizierte
Dateien. Wenn der Virenscanner eine Datei als potentiell infiziert identifiziert, den
Virus aber nicht genau benennt, sollte der Administrator die betroffen datei an das Labor
des Herstellers schicken. Es überprüft, ob die Datei tatsächlich mit einem neuen,
unbekannten Virus verseucht ist und stellt bei positivem Befund die entsprechende
Virensignatur zur Verfügung. Bislang kann der Administrator nur die komplette Datei an
das Labor senden. Heikel wird es, wenn diese Datei kritische Unternehmensinformationen
enthält, die nicht jedermann zugänglich sein sollen. In solchen Fällen ist es ratsam,
eine Geheimhaltungsvereinbarung mit dem Labor des Herstellers abzuschließen. In der Regel
dauert es mehrere Stunden, bis der Administrator das entsprechende Update der
Virenscanner-Datenbank in seinen Systemen installieren kann - ein recht großes
Zeitfenster, wenn man bedenkt, wie schnellebig und dynamisch Geschäftsprozesse in
Netzwerken sonst ablaufen.
Dieser Problematik hat sich Symantec in Zusammenarbeit mit IBM angenommen, wie
Network Computing in Ausgabe 9/1998 berichtete. Das dort vorgestellte "Digital
Immun System" überprüft Dateien auf Viren und sendet potentiell infizierte
Files eigenständig ohne Interaktion mit dem Administrator an die
Symantec-Labors. Dabei extrahiert das System aus einem File lediglich den Datenstring, der
höchstwahrscheinlich infiziert ist. Geheimhaltungsvereinbarungen sind nicht mehr
erforderlich. Innerhalb von nur einer halben Stunde prüft das Labor den Datenstring und
stellt automatisch das entsprechende Datenbank-Update dem infizierten Client per EMail zur
Verfügung. Der Client sendet danach automatisch an alle anderen Clients das Update
weiter. Dieses System soll Anfang 1999 erhältlich sein.
Jeden Tag geistern Berichte durch die Presse, die neue gefährliche Viren beschreiben, die
angeblich zum ersten Mal die Hardware angreifen und zerstören können. Die Virenbedrohung
ist somit akuter denn je. Deshalb ist es unbedingt ratsam, eher gestern
als heute ein ausgefeiltes Virenschutzsystem zu installieren. Denn eine bevorstehende
Virenverseuchung ist sehr wahrscheinlich - vor allem, wenn Anwender über das Internet
EMails austauschen und Web-Sites nutzen.
Die Arten
und Auswirkungen von Viren
Bootsektor-Viren verstecken sich auf
dem ersten Sektor einer Diskette oder Festplatte. Beim Booten von dieser Diskette gelangt
das Virus in den Arbeitsspeicher des Systems. Wenn der Anwender beispielsweise einen Tag
vorher eine infizierte Diskette im Laufwerk vergessen hat und morgens den Rechner
einschaltet, infiziert er seinen PC. Das Virus übernimmt die Kontrolle über die
DOS-Interrupts. Es modifiziert dazu den originalen Master-Boot-Record, indem es diesen
Sektor durch eine eigene Routine ersetzt. In Windows- und Dual-Boot-Systemen zerstört
dieses Virus den Bootsektor oder sogar die Partitionstabelle auf der Festplatte.
Datei- oder Link-Viren befallen COM-
EXE- uns SYS-Dateien und werden aktiv, sobald der Anwender das infizierte Programm
ausführt. Ein Link-Virus ist auf dieses Wirts-Programm angewiesen, um sich zu verbreiten.
Startet der Anwender das befallene Programm, aktiviert sich zuerst das Virus und dann erst
die Software. Um ein Programm zu identifizieren, sucht das Virus nach den letzten Bytes
der COM- EXE- und SYS-Dateien und modifiziert schließlich die ersten Bytes, um eine
Sprungadresse zu sich selbst einzufügen. Obwohl Link-Viren vor allem für
16-Bit-Betriebssysteme gefährlich sind, tauchen inzwischen auch immer mehr Varianten für
32-Bit-Systeme auf, so daß diese ebenfalls bedroht sind.
Hybrid-Viren infizieren Bootsektoren
und ausführbare Dateien. Das Virus verankert sich im Arbeitsspeicher und übernimmt die
Kontrolle über das infizierte System. Sobald der Anwender ein infiziertes Programm
aufruft, befällt das Hybrid-Virus den Bootsektor und setzt sich im Arbeitsspeicher fest.
Da das Virus dadurch zweigleisig fährt, verseucht es das Computersystem sehr effektiv.
Zum Glück sind diese Viren schwer zu programmieren, so daß nicht allzu viele
von ihnen im Umlauf sind. Dennoch sind die wenigen im Umlauf befindlichen Hybrid-Viren
für viele Infektionen verantwortlich, was auf ihre Gefährlichkeit hindeutet.
Stealth-Viren verwenden
DOS-Interrupts, um sich zu tarnen. Dadurch hat eine infizierte Datei die
korrekte Bit-Länge, obwohl sie von diesem Virus befallen ist. Wenn sich solch ein Virus
im Speicher verankert, ist es schwer, es dort zu entdecken.
Polymorphe Viren oder Mutation-Engine-Viren verändern ihren eigenen Code
bei jeder Neuinfektion. Durch diese ständige Mutation ist es Virenscannern fast
unmöglich, diese Viren zu erkennen. Denn sie arbeiten nach einer definierten Byte-Folge,
die eventuell schon nach einer Mutation nicht mehr greift. Polymorphe Viren nehmen immer
mehr zu, nachdem ein Viren-Programmierer die "The Mutation Engine"
kreiert hat. Diese Engine kann sogar normale Viren zu polymorphen umwandeln.
Makro-Viren nutzen die im Office-Paket
integrierte Makro-Funktion. Öffnet der Anwender ein infiziertes Word-Dokument, verändert
das Virus die globale Dokumentenvorlage. Jedes neue oder nach der Infektion geöffnete
Dokument mutiert zum Virenträger. Ein Grund für die enorme Verbreitung von Makro-Viren
sind EMails, die infizierte Word- oder Excel-Dokumente als Attachments über das
Internet in die Firmennetze einschleusen. Zudem sind diese Viren sehr einfach
programmierbar, so daß ein Hacker ohne Assembler-Know-How den Virencode im
Klartext eingeben kann.
Active-X oder JAVA Applets sind kleine
ausführbare Programme, die beim Öffnen bestimmter Web-Seiten automatisch gestartet
werden. Hacker programmieren feindlliche Applets, die zerstörende
Aktionen auf dem Computersystem ausführen. In der Regel bemerkt der Anwender nicht
einmal, daß er eine Web-Seite mit Applets erwischt hat. Diese Programme lassen
sich ebenfalls als Attachment in EMails verschicken und werden durch den Doppelklick
aktiviert.
Hoax sind falsche
Virenwarnungen, die mit Hilfe von EMails verbreitet werden. Der irritierte Anwender
möchte seine Kollegen warnen und leitet die EMails weiter. Auf diese Weise wird er zum Wirt,
weil er von sich aus diese Falsch-Information verbreitet und auf diesem Umweg seine
Kollegen verunsichert. Zwar ist ein direkter Schaden für das eigentlich System nicht
entstanden, die Anwender werden jedoch von ihrer Arbeit abgelenkt.
Viren und
"Malicious Code" im Überblick
(Quelle: CHIP 2/1999)
Malicious Code
Nicht nur Viren richten Schaden an. In jüngster Zeit treten immer mehr
Programme auf den Plan, die den Anwender behindern, verurnsichern oder gar arglistig
täuschen. Sie werden mit "Viren" unter der Bezeichnung "Malicious
Code" zusammengefasst.
Spam-Mail ist Werbung, die als Postwurfsendung
via EMail an bekannte Addressen hinausgeht. Sie verstopft Firmennetze und Mail-Accounts.
Hoaxes sind Falschmeldungen, die vor angeblichen
Gefahren warnen (etwa vor einer Virenverseuchung durch E-Mails) und oft aus guten
Glauben kettenbriefartig weitergereicht werden.
Spassprogramme wie ein kürzlich aufgetretener
Spassvirus, der angeblich die Festplatte formatiert, lassen auch erfahrenen Anwendern den
Atem stocken.
Browser-Schädlinge wie bösartige Java-Applets
und ActiveX-Controls, die beispielsweise Dateien löschen, fangen sich
Surfer im Internet ein.
Computer-Würmer benötigen kein Wirtsprogramm
und kopieren sich auf Rechner, die über ein Netz mit dem befallenen Computer verbunden
sind.
Logische Bomben und Zeitbomben
schlummern auf der Festplatte und erwachen bei einer Aktivität des Anwenders (zum
Beispiel bei einem bestimmten Zählerwert) beziehungsweise an einem Datum. Bekannt ist Michelangelo,
der am Geburtstag des Meisters die Festplatte formatiert.
Trojanische Pferde sind Programme, die etwas
anderes tun, als sie vorgeben. Sie tarnen sich beispielsweise als nützliches
Tool und richten statt dessen Schaden an, ohne sich aber wie ein Virus zu vermehren. Ein
Beispiel ist Back Office, das nach seinem
meist unbeabsichtigten Start während einer Internet-Sitzung Hackern erlaubt, nicht nur
Daten und Paßwörter auszuspüren, sondern auch beliebige Manipulationen auf dem PC
vorzunehmen.
Viren-Arten
Viren sind definitionsgemäßt Programme, die sich selbst kopieren und auf diese Weise
verbreiten. Sie nisten sich in andere Programme (Bootroutinen, auführbare Programme,
Makros) ein. Durch Aufrufen des befallenen Programms pflanzt ein Virus seinen Code in ein
neues Wirtsprogramm meist gleichen Typs ein:
Bootviren infizieren den Bootsektor oder den
Master Boot Record.
Cross-Infector-Viren sind Macroviren, die zwischen
Word-Dokumenten und Excel-Tabellen oder Access-Datenbanken hin- und herspringen.
Dateiviren befallen ausführbare
Programmdateien.
Dropper sind einfache Programme, die beim Start
einen Virus im System ausssetzen:
HTML-Viren sind in Visual Basic Script (VBS)
geschrieben und infizieren HTML-Dateien. HTML selbst enthält keinerlei Befehle, die einen
Zugriff auf Dateien ermöglichen.
Makroviren infizieren makrofähige Dokumente.
Multipartite Viren greifen unterschiedliche
Dateitypen an; beispielsweise kombinieren sie die Techniken von Datei- und Bootviren.
Polymorphe Viren ändern bei jeder Infektion
ihre Codierung. Deshalb sind sie mittels eines Suchstrings unmöglich zu finden, vielmehr
sind algorithmische Suche oder heuristische Analyse angesagt.
Residente Viren nisten sich beim Startvorgang in den Arbeitsspeicher des PC ein und
bleiben im Hintergrund aktiv, solange der Rechner läuft.
Stealth-(Tarnkappen-)Viren versuchen systematisch,
ihre Entdeckung zu verhindern. So entfernen sie sich beispielsweise vor
einer Untersuchung selbst aus der Datei und infizieren sie nach der Überprüfung erneut.
WSH-Viren nutzen den Windows Scripting Host
(WSH), ein Batch-Sprache, die Windows 98 standardmässig installiert.
Die
wichtigsten Trojaner-Typen
Unter
fremder Flagge
Der
Begriff Trojanisches Pferd", entlehnt aus Homers Ilias,
bezeichnet Programme, die unter dem Schutz einer harmlosen Datei auf Ihrem Computer
installiert werden und dort großen Schaden anrichten können. Trojaner sind bei Hackern
sehr beliebt, weil sie die gefährlichen Programme mit beliebigen Funktionen anreichern
können, ohne eine schnelle Entdeckung befürchten zu müssen. Viele Trojaner werden
deshalb nicht simpel zur Zerstörung des befallenen Systems eingesetzt, sondern
schnüffeln unauffällig nach interessanten Daten wie Passwörtern, E-Mail-Adressen oder
Kreditkartennummern. Die wichtigsten von Hackern benutzten Typen sind derzeit:
Remote-Access-Trojaner
Programme wie zum Beispiel Back Office oder Netbus.
Sie erlauben die vollständige Kontrolle des fremden Computers bis hin zum Neustart und zu
Systemmanipulationen.
Mail-Trojaner
Programme, die Aktivitäten auf dem infizierten Computer
protokollieren (etwa das Eingeben von Passwörtern) und diese Information sogar über ein
eigenes E-Mail-Programm versenden. Mail-Trojaner ohne diese Funktion werden auch Keylogger-Trojaner genannt.
Telnet-Trojaner
Sie öffnen einen Zugang per Telnet (eine Art DFÜ-Terminal), über
den sich der Hacker auf Betriebssystemebene (wie etwa in die DOS-Shell) in das System
einloggen und dort direkt Systembefehle ausführen kann. Telnet wird beispielsweise zur
Fernsteuerung von Netzwerk-Servern und Zentralrechnern benutzt.
FTP-Trojaner
Programme, die unauffällig einen eigenen FTP-Server starten, über
den der Hacker Dateien vom infizierten Computer herunterladen oder aufspielen kann.
Keystroke-Simulatoren
Die Programme übersetzen Befehle des Hackers in simulierte
Tastatureingaben. Das Betriebssystem kann so keinen Unterschied zwischen der Fernbedienung
und den Eingaben des Benutzers erkennen.
Würmer
verbreiten sich selbständig innerhalb eines Netzwerks, sausen jedoch bevorzugt kreuz und
quer durch das Internet, wo sie optimale Bedingungen vorfinden. Im günstigsten Fall
besteht ihr Ziel in ihrer endlosen Vermehrung und der Belegung von Speicherressourcen -
dadurch sinkt die Rechenleistung eines infizierten PCs. Auch gibt es viele Würmer, deren
Code mit den Eigenschaften von Viren kombiniert wurde. Einige haben sogar trojanischische
Pferde als Schadfracht mit an Bord.
Trojaner bezeichnet im
Computer-Jargon ein scheinbar harmloses Programm mit einer verdeckten Schadensfunktion:
einem Virus, Wurm oder Spyware. Der Zweck vieler Trojaner ist, unbemerkt sensible Daten
wie Passwörter für Homebanking oder Mail-Accounts, Kreditkarten-nummern und ähnliches
auszuspähen und zu übermitteln. Eine besonders gefährliche Form des Trojanischen
Pferdes sind so genannte Backdoor-Trojaner. Hierbei handelt es sich um Hilfsprogramme,
durch die ein Hacker auf fremde Rechner zugreifen kann. Auch der Internet-Wurm Blaster
sowie seine Varianten haben Backdoor-Trojaner an Bord.
Datei- oder Link-Viren befallen
ausführbare Programm-Dateien, die zum Beispiel mit den Dateinamenserweiterungen
".exe", ".com" oder ".scr" gekennzeichnet sind. Betroffen
sind davon fast alle Bestandteile von Windows und installierte Programme. Da diese
Viren-Spezies ihren Code in die jeweilige Datei hineinschreiben, wird das Virus beim Start
eines infizierten Programmes automatisch (mit) ausgeführt.
Makroviren verstecken sich nicht
in Programmen, sondern in Word- oder Excel-Dokumenten. Makros werden in einer
Office-eigenen Programmiersprache geschrieben; vor allem, um Arbeitsabläufe zu
automatisieren. Beim Laden des verseuchten Dokuments beginnt das Virus automatisch mit
seiner Schadensroutine. Diese reicht von einfachen Scherzen, wie etwa das Verstecken von
Menü-Einträgen, bis hin zum Löschen von Dateien. Hinzu kommt, dass einige Varianten
erst an einem bestimmten Tag oder nach einer bestimmten Anzahl von Starts aktiv werden.
Hoaxes bedeutet an sich
"schlechter Scherz" und wird im Internet für falsche Warnungen vor bösartigen
Viren verwendet. Ergänzt wird die Meldung meistens um die Bitte, die eMail an Freunde und
Bekannte weiterzuleiten. Wirklich gefährlich werden solche "Scheinviren" erst
dann, wenn ein Opfer die empfohlene Schutzmaßnahme wirklich durchführt. Einige dieser
Hoaxes fordern den PC-Nutzer zum Beispiel auf, bestimmte und zum Teil wichtige
System-Dateien zu löschen.
Bootviren infizieren Datenträger
und verbreiten sich in erster Linie über Disketten. Sie nisten sich im Bootsektor der
Festplatte ein, also in dem Bereich, in dem steht, wie groß das Speichermedium ist und
wie der Computer gestartet werden soll. Bei jedem Systemstart wird das Virus aktiv,
befällt weitere Sektoren oder infiziert eingelegte Disketten. Weil moderne PCs beim
Starten Änderungen des Bootsektors bemerken, ist diese Virenart heute allerdings nicht
mehr häufig anzutreffe
Siehe auch http://oncomputer.t-online.de/c/19/13/45/1913452.html
Wenn der PC von
einem Virus befallen ist (Quelle:
CHIP 2/1999)
Infektionen sind nicht immer offensichtlich. Meist machen sie sich durch
schleichende Symptome bemerkbar, auf die Sie achten sollten:
- Der Rechner läuft zu langsam
- Er reagiert seltsam und bringt zweifelhafte Meldungen
- Funktionen arbeiten fehlerhaft
- Dateien verschwinden
- Abstürze häufen sich
Tritt eines oder treten mehrere der Symptome auf, dann ist es höchste Zeit, den PC auf
Viren zu überprüfen.
Notfall-Typ 1: Oberstes Gebot: Ruhe bewahren
Lassen Sie bei einer Infektion niemals Panik aufkommen. Viele Viren enthalten kein
eigentliches Schadensprogramm, und Schäden entstehen durch voreiliges Handeln des
Benutzers. Auf keinen Fall sollten Sie sogleich die Festplatte formatieren. Denn das
bringt nur Datenverlust und ist die allerletzte Option. Außerdem stört dies neuere
Bootviren gar nicht mehr.
Notfall-Typ 2: Erst Daten sichern, dann den Virus bekämpfen
Speichern Sie zunächst alle geöffneten Dateine unter neuem Namen und legen Sie eventuell
ein - wenn auch virenverseuchtes - Bakup an. Fahren Sie dann den Rechner herunter und
schalten Sie ihn aus.
Starten sie den PC mit der Notfalldiskette ihre Antivirenprogramm erneut und folgen Sie
den Anweisungn. Achten Sie darauf, daß die Diskette schreibgeschützt ist. Wenn Sie keine
Notfalldiskette zur Hand haben, legen Sie diese auf einem virenfreien Rechner an.
Notfall-Typ 3: Nutzen Sie die Angebote des Herstellers
Lesen Sie die Empfehlungn im Handbuch ihres Antivirenprogramm nach. Nehmen Sie eventuell
auch den Support des Herstellers in Anspruch. Ein Virenlexikon hilft Ihnen, den gefundenen
Schädling und die von ihm ausgehende Gefahr richtig einzustufen. Manche
Antivirenprogramme bieten die Funktion, verdächtige Dateien und neue Viren in Quarantäne
zu halten, um sie an das Forschungsalabor des Herstellers zu schicken. Dann bekommen Sie
ein Gegenmittel speziell für diesen Virus.
Notfall-Typ 4: Beraten Sie sich mit anderen Anwendern
Ein Virusinfektion ist keine Schande - das kann jedem PC-Benutzer einmal passieren. Warnen
Sie auf jeden Fall Softwareaustauschpartner vor der möglichen Gefahr.
Siehe auch Viren und Malicous Code
Auszug
aus Internet Magazin 5/2000, Seite 76, Autor: Wolfgang Netzger/osc
Perfekte Virenabwehr
Meldet das Antivirenprogramm einen Schädling, heisst es überlegt
reagieren. Dann ist eine Virenattake meistens schnell überstanden.
Zur Zeit sind nahezu 50 000 Viren, Trojaner und Würmer bekannt. Monatlich kommen
einige hundert neue hinzu.
Virenabwehr aufbauen
Wer öfter im Internet unterwegs ist, sollte im Hintergrund ständig einen Virenwächter
mitlaufen lassen. Er verlangsamt Windows nur um wenige Prozent, kann aber viel Schaden
verhindern. Jedes aktuelle Antivirenprogramm etnhält einen solchen Virenwächter.
Darüberhindaus sollte man den Zeitplaner im antwivirenprogramm so einstellen, dass alle
ein bis zwei Wochen die komplette Festplatte automatisch durchsucht wird. Gute Zeitplaner
erlauben auch den automatischen Download des Antiveren-Updates.
Der sicherste Schutz gegen Viren ist noch immer das regelmässige BackUp.
Denn Betriebssystem und Programme kann man jederzeit wieder installieren. Brief, Adressen
oder die Bookmark-Liste de Browsers lassen sich jedoch nur mit erheblichen Aufwand oder
gar nicht mehr wiederherstellen.
Aktiv oder nicht?
Wenn der Virenscanner einen Virus, Trohaner oder Wurm auf dem PC findet, heisst
es: Keine Panik ! Unüberlegte Rettungsversuche richten mehr Schaden an als der
Virus selbst. Es gibt zwei mögliche Zustände:
- Der Virus ist in einer Datei oder auf einer Diskette enthalten, aber noch nicht aktiv.
Und solange der Virus nicht gestartet ist, kann er auch keinen Schaden anrichten.Ein
Antivirenprogramm kann den Virus meist problemlos entfernen.
- Eigentlich kritischer ist Zustand zwei: Ein Virus ist auf dem PC aktiv geworden und hat
eventuell bereits Schaden angerichtet. Dann sollten die Alarmglocken schrillen, denn es
besteht Gefahr für alle vorliegenden Daten.
Zunächst sollte man die Meldung des Virenscaanners genau auswerten. Hat
der Scanner einen Virus im Arbeitsspeicher entdeckt, ist die Sache klar: Der Virus ist
aktiv. Ist der Virus in mehreren Dateien vorhanden, besteht ebenfalls Verdacht auf eine
Infektion. Erscheint der Virus dagegen nur in einer einzigen Datei, die man gerade ben von
einem Kollegen gekommen oder aus dem Internet geladen hat, ist höchstwahrscheinlich noch
nichts passiert.
Virus bekämpfen
Wenn man den Verdacht hat, dass der Virus bereits aktiv ist, und wichtige Daten
auf dem PC gespeichert sind, sollte man noch ein BackUp
anfertigen. Ein virenverseuchtes BackUp ist besser als keines.
Dann sollte man in ruhe das Handbuch des eingesetzten Antivirenprogramms durchlesen und im
Virenlexikon nachschlagen, um welche Art des Virus es sich handelt und was er macht. Unter
Umständen hat der Virus Dokumente manipuliert, die den Virencode gar nicht enthalten.
Manche Makroviren fügen zum Beispiel Wörter in Word-Texte ein oder verfälschen
Buchstaben.
Viele Viren kann ein gutes Antivirenprogramm im laufenden Betrieb entfernen, andere
erfordern einen Start des PC mit einer Bootdiskette.. Allgemeine Tipps für das Entfernen
von Viren sind schwierig zu geben, zu unterschiedlich sind die verschiedenen
Schädlingsarten. Im Zweifellsfall lohnt ein Blick auf die Web-Seiten des
Antivirenherstellers oder einige herstellerunabhängiger deutscher Seiten: web-protect.de, www.luemerilin.de, www.vhm.haitec.de.
Nachsorge
Wenn man einen Virus vor dem Einnisten erwischt oder eine Infektion beseitigt hat, ist
Nachsorge angesagt. Man informiert die Person, von der man wahrscheinlich die
virenverseuchte Datei erhalten hat. Man untersucht in den nächsten Wochen die gesamte
Festplatte mit allen Dateien täglich auf Viren. Man scannt auch alle Wechselmedien -
Disketten, ZIP-Disketten etc. - und selbst gebrannte CD-ROMs. Beim Einspilen alter BackUps
ollte man Vorsicht walten lassen, der Virus bereits darauf enthalten sein.
Auszug aus http://www.fuhs.de/Buch/
Online-Fassung eines sehr ausführlichen und lesenswerten Buches
"Computer-Viren und ihre Vermeidung"
10.1 Hinweise auf eine
Viren-InfektionWer sein Computersystem kennt, kann aufgrund
verschiedener Gegebenheiten erkennen, ob ein Computervirus sein System infiziert hat,
bevor der Computervirus seine Schadensroutine auslösen kann. Es gibt Anzeichen und
Hinweise, die in den meisten Fällen nur auf eine Infektion zurückzuführen ist. Man
spricht dann von einem virentypischen Verhalten des Computers. In diesem Fall kann man mit
der entsprechenden Anti-Viren-Software den Verdacht überprüfen und gegebenenfalls gegen
den Computervirus vorgehen.
Beachten sollte man, daß die unten aufgeführten Hinweise plötzlich vorhanden sein
müssen. Nur weil ein Programm langsam ist, muß es nicht von einem Virus infiziert sein.
Wenn man aber schon länger (mehrere Monate) mit einem Programm gearbeitet hat und es wird
dann in seiner Arbeitsgeschwindigkeit langsamer, dann wäre es schon eine
Untersuchung wert, warum sich die Arbeits-geschwindigkeit des Programms reduziert hat.
Ernstzunehmende Hinweise auf eine
Infizierung sind:
Sollte nur eine der hier aufgezählten Eigenschaften zutreffen, so
bedeutet dies noch lange keine Infektion durch einen Computervirus. Es
könnte sich dann auch um einen Hardwaredefekt handeln oder um ein schlecht programmiertes
Programm. Je mehr Eigenschaften aber plötzlich zutreffen, desto wahrscheinlicher
ist eine Infektion.
Für die Zukunft ist es sehr wahrscheinlich, daß die oben aufgeführten Verhaltensweisen
von dem Computervirus immer besser getarnt werden d.h. für den Anwender nicht mehr
erkennbar sind. Der erste Schritt in diese Richtung ist der Stealth-Virus.
Auszug aus http://www.fuhs.de/Buch/
Online-Fassung eines sehr ausführlichen und lesenswerten Buches
"Computer-Viren und ihre Vermeidung"
11.1 Aufbau eines Kontrollsystems gegen
Computerviren
Ein solches Kontrollsystem soll zum einen einen optimalen Schutz bieten, zum anderen aber
auch ein vernünftiges Arbeiten an den Computern ermöglichen. Dieses Kontrollsystem
sollte wie folgt aufgebaut sein:
11.1.1 Vorbeugen
Hierbei soll eine Virusinfektion im Vorfeld bereits verhindert werden. Zu den
vorbeugenden Maßnahmen gehört die Ausbildung der Mitarbeiter, der Einsatz
von entsprechender Software zum Schutz vor Computerviren und eine Überwachung des
Datenverkehrs. So sollte jede neue und/oder unbekannte Diskette vor der
Benutzung auf einen Computervirus hin untersucht werden. Dies gilt auch für leere,
vorformatierte Disketten, die man von anderen Personen oder Firmen bekommt. Auch das
Erstellen von Sicherungskopien gehört zu den vorbeugenden Maßnahmen.
11.1.2 Entdecken
Falls der Worst Case (Ernstfall) dann eingetreten ist, geht es zuerst um die
Entdeckung der Virusinfektion und dann um das Aufspüren des eigentlichen Computervirus.
11.1.3 Eindämmen
Nachdem die Virusinfektion festgestellt wurde, muß die weitere Verbreitung des
Computervirus verhindert werden. Dies geschieht durch eine sofortige Benachrichtigung
aller betroffenen Personen innerhalb und außerhalb des Unternehmens.
11.1.4 Entfernen
Hier muß der Computervirus erfolgreich aus einem Computersystem entfernt werden,
11.1.5 Wiederherstellen
Das Wiederherstellen aller infizierten Dateien kann je nach Schwere der Virusinfektion
sehr problematisch sein. Bei einer guten Vorsorge können alle zerstörten Dateien von den
Sicherungskopien ersetzt werden. Dabei sind manchmal geringe Datenverluste in Kauf zu
nehmen, welche die letzten Arbeitsstunden im Unter- nehmen betreffen. Im schlimmsten Fall
sind alle Daten nicht mehr wiederherzustellen.
Auszug
aus FOCUS Nr. 20, vom 15. Mai 2000 (Auszug), nähere Erläuterungen siehe Quelle
Tipps und Tricks gegen Angriffe auf
den Computer
Viren abwehren
1.
Virenscanner einsetzen . . . .
2. E-Mail-anhänge prüfen (und bei Verdacht nicht öffnen) . . .
.
3. Vorsicht bei Downloads . . . .
4. Gefahr kennen (und entsprechend informieren) . . . .
5. Fehl-Alarme stoppen (Hoaxes nicht weitergeben) . . . .
Schutz vor Hackern
6. Passwörter richtig wählen . . . .
7. Umgang mit Passwörtern (geheim halten) . . . .
8. E-Mails verschlüsseln . . . .
9. Sicheres Online-Banking . . . .
10. Online-Händler prüfen . . . . (auf Verbraucherschutz-Standards) . . . .
11. Auf sichere Seiten achten . . . .
12. Vorsicht, Trojaner . . . .
13. Web-Browser einstellen (Sicherheitslücken beachten) . . . .
14. Digitale Mauern errichten (z.B. Firewalls, Filtern von Daten) . . . .
Privatspäre bewahren
15. Die eigenen Spuren kennen . . . .
16. Tarnkappe für Surfer (Verschleierung der eigenen Daten) . . . .
17. Informationen dosieren (Preisgabe eigener Daten) . . . .
18. Cookies kontrollieren (bzw.
vermeiden) . . . .
19. Spuren auf dem PC löschen (Historie
und Cache löschen) . . .
.
20. Kundenfalle Newsgroups (möglichst
nur mit zweiter E-Mail-Adresse) .
. . .
ZDNET, 11. Mai 2000
(fiu)
BVB: "Faktor Mensch ist
Sicherheitsrisiko"
Verband ruft zu mehr Vorsicht beim Umgang mit E-Mails
auf
Auf die Verantwortung jedes einzelnen Mitarbeiters im Umgang mit Viren hat der
Bundesverband Informations- und Kommunikations-Systeme hingewiesen. "Durch das
Internet sind wir extrem angreifbar", erklärte der Leiter der Fachgruppe Daten- und
Netzwerksicherheit, Lutz Becker. Technische Schutzmaßnahmen allein reichten
nicht mehr aus.
"Der sensible Umgang der Mitarbeiter mit E-Mails unbekannter Absender wird daher
immer wichtiger", so Lutz weiter. Die Verlagerung der Geschäftstätigkeit
ins Internet habe längst dazu geführt, die firmeneigenen Netzwerke durch Firewalls und
Antivirenprogramme zu sichern. Doch gerade das Internet biete "Cyberbösewichten eine
Spielwiese, um ihren kriminellen Phantasien freien Lauf zu lassen". Trotz solcher
Vorfälle sieht der BVB aber keine Notwendigkeit, das freie Internet stärker zu
regulieren. "Solche Angriffe auf das Web dürfen nicht als Alibi für mehr
Regulierung herhalten. Hier sind die Selbstregulierungskräfte des Marktes in Verbindung
mit hohen Qualifikationsstandards gefordert." Der einmal jährlich drohende
Super-GAU, hervorgerufen durch Viren wie "Melissa" oder "Iloveyou",
zeige deutlich, dass in puncto Mitarbeiterschulung noch viel zu tun sei. Der Faktor Mensch sei nach wie vor ein Sicherheitsrisiko.
Kontakt: BVB, Tel.: 06172/93 84 0
Web-Adressen zum Thema Computer-Viren
| Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik | http://www.bsi.bund.de |
| European Institute of Computer Anti-Virus-Research | http://www.eicar.com |
| Network Computer Security Association | http://www.nsca.com/virus |
| IBM Virus News | http://ibm.com |
| Joes Wild List | http://www.av.ibm.com/insidethelab/monitor/wildlist/ |
| Virus Bulletin | http://www.virusbtn.com |
| Virenstatistik | http://anti-virus-online.de/indexns.htm |
| Viren-Dokumentation | http://www.walter-tietz.de/cv.htm |
| Virus-Bulletin | http://www.virusbtn.com |
| Administrations-Tool | http://www.bo2k.com/indexnews.html |
| Viren-Programmierer | http://cyberneticcrew.webjump.com |
| Nützliche Informationen rund um Computerviren | http://www.kryptocrew.de/ |
Wichtiger Hinweis zu
allen Links:
Mit dem weltfremden Urteil vom 12. Mai 1998 - 312 O 85/98 - "Haftung
für Links" hat das Landgericht (LG) in Hamburg entschieden, dass man durch
die Anbringung eines Links, die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat.
Dies kann - so das LG - nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von
diesen Inhalten distanziert.
Hiermit distanzieren wir uns ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten.
Anbieter
von Virenscannern
Produkte (Beispiele in rechter Spalte,
nicht vollständig)
Siehe auch www.pcwelt.de/downloads unter "Utilities", Beispiele von
Virenschutzprogrammen
Nie wieder Viren, CHIP-Virenschutz, auf CD, CHIP-Bestellnummer V540872,
siehe www.chip.de/service
| Symantec | www.symantec.com/nav/navc.html | Norton Antivirus (NAV) 2000 |
| McAfee | www.mcafee.com www.mcafee.com/support | McAfee VirusScan 4.03 |
| Dr. Solomon | www.drsolomon.com | WinGuard 8.2 |
| Software Evaluation (SAV) | www.sophos.com | Sophos Antivirus (SAV) 3.30 |
| F-Secure / perComp Verlag | www.percomp.de | F-Secure Antivirus |
| Panda Software | www.pandasoftware.com | Panda Antivirus Platinum Edition |
| Computer Associates (CAI) | www.cai.com | Inoculate IT 4.53 Personal Edition |
| Frisk / DTP Neue Medien | www.dtp-neuemedien.de | FP-WIN 5.07b |
| G-Data | www.gdata.de | AntiVirenKit 9 akut |
| Command Software/perComp Verlag | www.percomp.de | CSAV 4.58.3 |
| Grisoft/Jürgen Jakob Software Entw | www.jakobsoftware.de | AVG 6.0 |
| Kaspersky Lab / Datsec | www.avp-de.com | ANTIVIRAL Toolkit Pro 3.01 Gold |
| Norman Data Defense | www.norman.de | Norman Virus Control 4.73 |
| Network Associates (NAI) | www.nai.com | VirusScan 4.03 |
| Aladdin Knowledge Systems | www.aladdin.de | eSafe Protect ** 2.2 EP |
| CVS / Stefan Kurzhals | www.cyberbox.de/win | F/WIN32 1.90a |
| H + BEDV | www.free-av.de | Antivir 6 Personal Edition |
| Ikarus Software | www.ikarus.at | Ikarus Virus Utilities |
| DTP Neue Medien | www.dtp-neuemedien.de | F-Prot für Windows |
| Red Ant Media AG | www.redant.de | Für ILOVEYOU-Virus |
Wichtiger Hinweis zu
allen Links:
Mit dem weltfremden Urteil vom 12. Mai 1998 - 312 O 85/98 - "Haftung
für Links" hat das Landgericht (LG) in Hamburg entschieden, dass man durch
die Anbringung eines Links, die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat.
Dies kann - so das LG - nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von
diesen Inhalten distanziert.
Hiermit distanzieren wir uns ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten.
Auszug
aus com!online, Heft 7/2000
Interview mit Elias Levy, Experte für Computer-Sicherheit bei Securityfocus.com
ZDNT, 20. Juli 2000
(dmu)
Virenwarnung per Handy
Kostenlos und unverbindlich
Die Firma Oestmann aus Hamburg bietet einen Viren-Informationsservice fürs
Handy. Sobald ein neuer Virus im Umlauf ist, versendet das Unternehmen eine Warnung per
SMS. Die kostenlose Registrierung für den Service erfolgt über die Homepage.
"Wir haben diesen neuen Weg gewählt, um einen Informationsvorsprung für
Administratoren und User zu schaffen", erklärt Firmenchef Torsten Oestmann.
"Der große Vorteil ist, dass man über das Handy immer erreichbar ist und sich damit
die Reaktionszeit wesentlich verkürzt."
ZDNet berichtet in einem laufend aktualisierten News Report zu 'ILOVEYOU' über die
neusten Entwicklungen an der Virenfront und stellt neben Grundlagenwissen auch Links zu
Virenschutz-Anbietern bereit.
Kontakt: Oestmann, Tel.: 040/862945
http://www.zdnet.de/maillist/cnt.cgi?C01?news/artikel/2000/08/01006-wc.html
ZDNT, 01. August 2000
Mit UMTS kommen die Viren
Analyst warnt vor "Sturmangriff auf die Internet-Handys"
Bereits die jüngste Generation der GPRS-Mobiltelefone (General Packet Radio
Service) wird eine "erste Flutwelle an Handy-Viren mit sich bringen", schreibt
Giga-Analyst "Bernt Ostergaard" in seinem Report "Virus on WAP? Not before
WML 1.2". Diese Bedrohung werde sich mit dem Mobilfunkstandard der dritten Generation
UMTS noch verstärken.
Der Grund laut Giga: Mit GPRS wird erstmals Version 1.2 von WML
(Wireless Markup Language) zum Einsatz kommen. WML 1.2 erlaubt die Übertragung von
Computerprogrammen in WAP-Handys(Wireless Application Protocol).
Die ersten Virusattacken werden allerdings noch vergleichsweise harmlos ausfallen, weil
die verschiedenen WAP-Gateways, Server, Handys und WAP-Browser noch zu unterschiedlich
sind. Daher wird es der ersten WAP-Virengeneration schwer fallen, sich großflächig
auszubreiten, warnte der Marktforscher von der Beratungsgesellschaft Giga Information
Group.
Spätestens mit WML 2.0 sollen jedoch die letzten Hürden für den "Sturmangriff auf
die Internet-Handys" fallen, so Ostergaard. Das wird nach Einschätzung des Analyst
im dritten Quartal nächsten Jahres in Europa und im ersten Quartal übernächsten Jahres
in den USA passieren.
Aktuelles und Grundlegendes zum Universal Mobile Telecommunication System bietet ein
News-Report zum Thema UMTS.
Kontakt: Giga Information Group, Tel.: 001441923
Auszug
aus Computerwoche Nr. 32 vom 11. 08. 2000
Viren in WAP-Handys
Prophylaxe
Viren, die WAP-Handys befallen, gibt es offenbar noch keine, doch schon haben
Sicherheitsspezialisten Lösungen parat, die der potentiellen Gefahr entgegenwirken
sollen. Die Anbieter wollen gerüstet sein, wenn die ersten Störprogramme aufkommen. Zu
den Herstellern von WAP-Sicherheitstools zählt die finnische Firma F-Secure.
Interview mit Mikko Hyppönen, CTO von F-Secure,
CW-Bericht, Frank Niemann
"Virenschutz für WAP greift
heute nur bei Servern und Gateways"
CW: Müssen sich WAP-Handy-Nutzer schon heute über
Viren Sorgen machen?
HYPPÖNEN: Was bei WAP fehlt, ist Content-Sicherheit. Die
Entwicklungen wurden von Firmen vorangetrieben, die sich bisher fast ausschließlich mit
Sprachkommunikation beschäftigt haben. Doch die Anwender laden sich Programme und Daten
auf ihre Mohiltelefone herunter, in denen Viren versteckt sein können. Wir haben bisher
noch keinen solchen Virus gesehen, doch wir wollen vorbereitet sein. Hätten wir und
andere Anbieter bereits vor 15 Jahren Antivirenprogramme für PCs entwickelt, wäre die
Situation bei der Desklop-Sicheiheit auch eine andere. Heute müssen wir viel Aufwand
treiben, um mit den Entwicklern von PC-Viren mitzuhalten.
CW: Was verstehen Sie unter Content-Security?
HYPPÖNEN: Wir entwickeln Filter, die in Wireless Markup
Language (WML) beziehungsweise der Scriptsprache WMLS erstellte Inhalte untersuchen, die
der Nutzer von einem WAP-Server lädt.
Die Server oder WAP-Gateways beispielsweise von HP, Nokia und Ericsson verfügen über
keine Filterfunktionen.
CW: Was könnten Viren auf WAP-Handys anrichten?
HYPPÖNEN: WML-Scripts haben Zugriff auf das Adressbuch im
Handy, können Short-Message-Service-(SMS-) Nachnchten versenden oder Telefonverbindungen
aufbauen. Bösartige WML-Scripts vermögen einigen Schaden anzurichten. Beispielsweise
könnte ein Wurm eine SMS an alle im Adressbuch eingetragenen Benutzer schicken und sie
damit auf die WAP-Seite locken, die den Virus enthält. Er konnte Anrufe tätigen, die Sie
bezahlen müssten, Einträge im Adressbuch ändern oder löschen.
CW: Sind solche WAP-Gateways sicherer, die nicht bei einem
Netzbetreiber, sondern beispielsweise bei einer Bank stehen?
HYPPÖNEN: Ein privates Gateway soltte mehr Sicherheit bieten,
wenn Sie beispielsweise darüber nur Banktransaktionen abwickeln können. Doch auch hier
kann es zu Problemen kommen. Multiplattformviren, die nicht nur Windows-PCs angreifen,
sondern auch WAP-Telefone, könnten auf Rechnern nach WML-Dateien suchen und diese dann
modifizieren. Wenn ein solcher Virus dann die Workstation befällt, mit der die Bank die
WAP-Seiten pflegt, nützt auch das eigene Gateway wenig.
CW: Gibt es auch Sicherheitsmechanismen für die Endgeräte?
HYPPÖNEN: Alles, was wir tun, spielt sich auf den Servern ab,
die bei Carriern oder Internet-Service-Providern stehen.
Wir würden es sehr begrüßen, wenn es möglich "wäre.
Virenscanner für WAP-Handys zu schreiben. Doch die heutigen Geräte verrügen weder über
den erforderlichen Speicher noch über die Prozesorleistung, die dafür nötig, wäre. In
zwei bis drei Jahren könnte sich dies aber geändert haben.
CW: Wie gefährdet sind denn die Systeme, auf die der Handy-User
über das WAP-Gateway zugreift, beispielsweise firmeneigene Datenbanken oder
Customer-Relationship-Management-Software?
HYPPÖNEN: Um diese Systeme machen wir uns weniger Sorgen, da
sie durch Firewalls sowie Virtual Private Networks
(VPNs) ganz gut geschützt sind.
Auszug
aus Seite von IHK Darmstadt, 21.01.2001
Virus-Falschmeldungen
Erst prüfen, dann handeln!
Viren sind eine reale Gefahr in der Computerwelt. Nahezu täglich
tauchen neue Varianten auf.
Zur Abwehr oder wenigstens Begrenzung der Gefahr gibt es verschiedene Softwaretools, die
zu nennen hier aus Wettbewerbsgründen nicht möglich ist.
Die Angst vor Computerviren wird von böswilligen
Zeitgenossen leider gern auch genutzt, um Panikmeldungen per Email zu verbreiten, welche
dann von gutmeinenden Zeitgenossen in elektronische
Kettenbriefe verwandelt werden. Die Warnmeldungen malen fast alle die Gefahren
aus, die für Festplatte und Prozessor entstehen, wenn eine mit einem Virus infizierte
Email des Titels "X Y Z" geöffnet wird und fordern dazu auf, diese Warnung an
alle bekannten Mailadressen weiterzuverbreiten.
Eine aktuelle Informationsquelle über echte und getürkte Viruswarnungen (in deutsch und
englisch) findet sich unter der Internetadresse des Symantec AntiVirus Research
Center. Falschmeldungen haben die Kennzeichnung
"hoax". Die Devise
lautet: Email-Viruswarnungen erst prüfen, dann
weiterleiten. Achtung, Falschmeldung
Auszug aus
Internet Magazin, 1101, Verf: Michaela Pantke/osc
Achtung, Falschmeldung
Hoaxe, das Spiel mit der Angst
Die Bedrohung des eigenen PCs durch Viren aus dem
Netz ist durchaus real. Doch leider gibt es
immer wieder Zeitgenossen, die durch Falschmeldungen unnötige Panik auslösen. Wie Sie solche Falschmeldungen,
genannt Hoaxes, erkennen können, das
erfahren Sie nun. ......
Die Angst vor einer Infektion des Rechners mit einem gemeinen Virus ist recht weit
verbreitet. Nun richten aber nicht nur Viren zum Teil erhebliche Schäden
an, ironischerweise sind es vielfach die Warnungen davor, die zu einer viel stärkeren
Belastung der Systeme führen, insbesondere wenn sie von vielen wohlmeinenden
Benutzern an jeden verschickt werden, der über eine E-Mail-Adresse
verfügt. Diese Hoaxes sind nur dazu angetan, gutgläubige User
hereinzulegen und die Opfer zu ärgern. Es
gibt verschiedene Klassen von Hoaxes. Einmal sind es Warnungen vor bösartigen
Viren oder Trojanern, die gerade unterwegs sind, um
alle Computer in Reichweite zu zerlegen, andere sind tragische
Geschichten todkranker Personen, denen ein letzter Wunsch erfüllt werden soll, oder
aber es handelt sich um verlockende Angebote, um an Geld oder andere
Dinge zu gelangen. Ein weiteres verwandtes Ärgernis sind Kettenbriefe,
die ebenfalls Tage, Wochen oder gar Monate unterwegs sind und immer wieder das Postfach
mit Datenmüll füllen.
Hoaxe erkennen
Das sicherste Anzeichen für einen Hoax ist in der
Regel eine Zeile in der Mail, die besagt, dass man diese an alle Personen weiterleiten sollte, die man kennt.
Aber auch, wenn man nur fünf oder zehn Personen mit
dem Brief beglücken soll, bewirkt der Schneeballeffekt, dass innerhalb
kürzester Zeit Dutzende oder mehr
Exemplare davon durch das Internet eilen. Denn irgendwer
fällt immer darauf herein, vor allem, wenn die Mail von einem Freund
kommt. Oft berufen sich die Verfasser von Hoaxes auf glaubwürdige Quellen
wie bekannte Online-Magazine oder Firmen, auch wenn diese meistens nicht
die geringste Ahnung haben, was sie da verlautbart haben sollen. Die wenigsten Empfänger
von Hoaxes schauen nach, ob es den im Brief genannten Artikel wirklich
gibt. sondern gehen davon aus, dass es wohl stimmen wird, wenn ein
klangvoller Name dahinter steht.
Dazu kommt häufig eine hanebüchene, meist
hoch technisch klingende Beschreibung der Funktionsweise des angeblichen
Virus, welche die meisten Benutzer ohne tiefere technische Kenntnisse
genug beeindruckt. um der Warnung Glauben zu schenken.
Zum Beispiel behauptet der "All Seeing Eye" Hoax, dass
es ."einem kranken Individuum gelungen sei, die Reformat-Funktion der Norton
Utilities so umzuprogrammieren. dass sie über Netscape Navigator und Microsoft
Internet Explorer aufgerufen werden kann und somit alle Macintosh- und
IBM-kompatiblen Computer zerstören kann". Als Quellenangabe
für die Warnung werden hier IBM, Microsoft und das FBI angegeben. Alles Autoritäten,
an denen ein User bestimmt nicht zweifeln sollte. Auch der Microsoft
E-Mail-Tracking Hoax fällt unter diese Kategorie. Als Absender
zeichnet Tracklog@microsoft.com und die Behauptung
ist, dass Microsoft an einem E-Mail-Tracing arbeitet, das jeden
aufspüren kann, an den diese E-Mail weitergeleitet wird - und zwar über eine eindeutige
IP (Internet Protocol) Adressen-Logbuch- Datenbank. Jedem Internetkundigen wird hier klar
sein, dass ein solches Konzept gar nicht funktionieren
kann. aber viele Neulinge werden es für bare Münze nehmen.
Echte Infos
Um festzustellen, ob es sich bei einer Virenwarnung um einen Hoax
handelt. empfiehlt es sich, zu einer der Web-Seiten zu gehen. die es sich zur Aufgabe
gemacht haben, über Hoaxes aufzuklären. Zwei der prominentesten sind die Web-Seite von Symantec
unter www.symantec.com/avcenter/hoax.html
und Hoaxbusters unter http://hoaxbusters.ciac.org/HoaxBustersHome.html
Natürlich gibt es auch reale Virenwarnungen. Diese können aber auch am
besten bei namhaften Web-Seiten nachgeschlagen werden. Symantec
zum Beispiel hat unter www.symantec.com/avcenter/index.html
eine Liste der aktuellen Viren zusammengestellt. Dort finden Sie
alle Informationen über reale Viren und Trojaner und erfahren auch, wie
Sie diese wieder loswerden können. Da die WebSeite ständig
aktualisiert wird, ist es zweckmäßig, sich zunächst dort zu
vergewissern, ob eine Warnung sich auf eine echte Bedrohung bezieht. bevor man sie ungeprüft weitergibt.
. . . . .
(Hoaxe erkennen - Echte Infos - Die
Mitleidstour - Kettenbrief und Glücksbringer - Internet-Legenden - Galerie des
Schwachsinns: Die verbreitesten Hoaxes - Virenwarnungen - Kettenbriefe - Internet-Legenden
- Geld und Geschenke - Sonstiges)
. . . . .
Siehe auch "Viren, Hacker,
Firewall - Sicherheit am PC"
KnowWare-Verlag, Heft 170, Preis: 4,-- Euro
Auszug aus PCWelt, Heft
6/2006
So beseitigen Sie Viren richtig
Hat sich Ihr PC einen Virus, Wurm oderTrojaner eingefangen, dass
müssen Sie schnell und richtig handeln. Wir erklären Schriftt für Schritt, wie Sie Schädlinge
erkennen und zuverlässig entfernen.
. . . . .
Auszug
aus ComputerZeitung, Nr. 19/2006
Experten warnen vor rafinierter
Virentarnung
Hamburg (ab) - Die Zahl der großen Virenwellen ist vorbei,
so das Signal der Eicar-Security-Konferenz. Firmen müssen sich statt dessen
auf gezielte, schwer abzuwehrende Attacken einstellen.
. . . .
Auszug
aus c´t, Heft 14/2006
Tiefenanalyse
Viren am Verhalten erkannt
Rein signaturbasierte Virenscanner sind nicht mehr zeitgemäss: Neue Schädlinge, die im Fünf-Minutentakt
auftauchen, lassen sich damit nicht in den Griff kriegen. Die
Antivirenhersteller arbeiten deshalb vermehrt mit dynamischen Techniken, die auch
unbekannte Schädlinge aufspüren.
. . . .
Auszug PCGo!, 02/2007
Virengefahr
Viren, Spyware und andere Schädlinge haben ein neues
Versteck gefunden: Sie verbergen sich in unsichtbaren NTFS-Dateianhängen und
einige Antivirenprogramme fallen tatsächlich darauf herein.
Wolfgang Nefzger/mp
ADS mit Inhalt: Stream Explorer zeigt nicht nur die Streams einer Datei
an, sondern auch einen Hexdump.
Auf Ihrer NTFS-Festplatte sind Dateien gespeichert, die Ihnen verborgen
bleiben. Sie sind unsichtbar für den Explorer, die Eingabeaufforderung und alle anderen
Microsoft- Tools. Ein Beispiel: Sie sehen eine harmlose Textdatei, die auch genau wie eine
Textdatei reagiert. Sie können den Text editieren, speichern, kopieren etc. Und auch die
Dateigröße entspricht genau dem enthaltenen Text. Dennoch versteckt sich ein kompletter
Virus darin genauer gesagt im der Datei anhängenden ADS-Strom. W32.Dumaru
etwa verwendet schon seit Mitte 2003 diese Technik. Es gibt zunehmend mehr Viren und
Würmer, die ADS nutzen, und in den letzten Monaten haben auch immer mehr Schädlinge aus
dem Spy- und Adware-Lager ADS für sich entdeckt.
Das Geheimnis ist eigentlich keines, sondern ein offizielles Feature von Microsoft. Das
Dateisystem NTFS unterstützt seit Windows NT mehrere Datenströme in einer Datei. Diese Alternate Data Streams (ADS) lassen sich an jede Datei
anheften, ihre Anzahl oder Größe ist nicht beschränkt. Sogar Verzeichnisse und
versteckte Systemdateien können zusätzliche Datenströme haben. Kopieren Sie eine Datei,
so kopiert Windows auch die ADS mit. Mit den Bordmitteln von Windows lassen sich ADS nicht
feststellen. Dazu müssen Sie auf Freeware- Tools zurückgreifen.
Denn Alternate Data Streams lassen sich auf vielfältige Weise legal
nutzen. Grafikprogramme legen darin beispielsweise verkleinerte Vorschaubilder ab. Das
Service Pack 2 von Windows XP markiert Downloads aus dem Internet über ADS diese
lassen sich dann nur nach Wegklicken einer Warnmeldung starten. Kaspersky Anti-Virus
Personal 2005 sichert die Prüfsummen für bereits gecheckte Dateien ebenfalls in Alternate
Data Streams.
Auszug aus c´t Heft
5/2007
Die Leibwächter
17 Virenscanner für Windows XP und Vista
GEZ- und 1&1-Rechnungen, Sturmwarnungen, Videocodecs. Als Windows-Anwender kann man ja
kaum noch nicht sein, dass sich dahinter keine bösartige Schadsoftware verbirgt. In
unserem Test musssten Antiviren-Produkte unter anderem an über einer halben Million
Schädlingen beweisen, dass sie wirklich davor schützen.
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Auszug
aus Computerwoche Nr. 37/2007
Viren verunreinigen sogar Videos
Web 2.0-Anwendungen mutieren zum Sicherheitsproblem,
verdeutlichen zwei US-Security-Konferenzen. Beispielsweise lassen sich bei der
Oberflächentechnik AJAX via Javascript die Serveranwendungen manipulieren. Gefahren
lauern allerdings auch in Multimedia-Dateien sowie in Social Networks.
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Auszug
aus com!, Heft 3/2008
Virenzahl explodiert
Scanner sind überfordert
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Auszug
aus Computerwoche, Nr. März/2009
Die Virenjagd muss kapitulieren
Hannover (ab) -Angesichts steigender Trojaner-Fluten geben
Antivirenhersteller offen zu: Die trditionelle Schädlingsjaged auf dem PC ist am Ende. Schutzfunktionen sollen künftig verstärkt aus
dem Internet kommen. Deutsche Forscher favorisieren dagegen das Trusted Computing.
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12.03.08 / Ti |