| Web 2.0 | |
| http://www.lv1.ifkomhessen.de/web20.htm | |
Inhalt
Siehe auch Weblog
Siehe auch Podcasting
Begriff
Meldungen
Quellen
Begriff
http://lawgical.jura.uni-sb.de/archives/000879.html
25.09.05
Web 2.0
Selbst gestandene LAWgical-Redakteure wussten beim Gesprächskreis "Freie
juristische Internetprojekte" nichts mit dem plötzlich in den Raum geworfenen
Begriff "Web 2.0" anzufangen. Glücklicherweise weiß die Süddeutsche Zeitung
mal wieder Bescheid:
"Mit diesem Begriff wird ein neuer
Entwicklungsschritt des Internets beschrieben, bei dem die Nutzer das Netz für sich
erobern. Alle Anwendungen, die unter dem Schlag- und Hype-Wort zusammengefasst werden,
stellen die User und ihre Bedürfnisse in den Mittelpunkt."
http://www.kho-im-www.de/wirrwahr/archives/238-Web-2.0.html
Web 2.0
Falls dir das Internet irgendwann mal wieder zu langweilig ist: Auf Technorati
findest du momentan sage und schreibe 20,5 Millionen Blogs weltweit. Und täglich werden
es mehr... Auch ca. 20 deutsche Blogs sind dort gelistet. Sogar ein Podcast
ist dabei. In seiner Gesamtheit mutet das Blogger-Universum wie ein Parallel-Internet
an, wofür schlaue Leute bereits den Begriff Web 2.0 erfunden
haben." sinniert Tele-Prisma (44/05) im Artikel Schlüssel zum 2.
Netz". Doch nichts ist älter als ein Blog von
gestern." heißt es dort weiter. Spannender könnte ein Vlog
sein, worunter Blogeinträge in Form von Filmen zu verstehen sind." Na, das wär's
doch. Wenn der erste aus meiner Linkliste auf's Vloggen umsteigt, leg ich
mir wieder DSL zu. Sowas kann ich mir ja nicht entgehen lassen.
http://www.google.de/search?hl=de&lr=&oi=defmore&defl=en&q=define:Web+2.0
Web 2.0 is a term often applied to
a perceived ongoing transition of the World Wide Web from a collection of
websites to a full-fledged computing platform serving web applications to end users.
Ultimately Web 2.0 services are expected to replace desktop computing
applications for many purposes.
http://en.wikipedia.org/wiki/Web_2.0
No single, unified definition of the term "Web 2.0"
exists. To some, it refers to a perceived transition of the World Wide Web
("the Web") from a collection of websites to a full-fledged computing platform
serving web applications to end users. To others, Web 2.0 is a social phenomenon
and refers to an approach to creating web content; direct, honest and open communication
with respect to the market as a conversation; reliance on community and decentralization
of authority; freedom to share, remix and license content and code. To yet others, the
focus of Web 2.0 is on economic value, potentially equalling that of the
1990's dot-com boom.
Many concepts fit into this mixture: blogs, wikis, torrents, podcasts,
Creative Commons, the Google IPO, RSS, social software, Web APIs, REST, XHTML/CSS, IPTV.
On the other end is the Web 1.0 with the concept of "homepages" a la Geocities;
spam or opt-out based services; advertise-speak; barriers put in the way of getting a
site's content; suing bloggers, and similar.
Meldungen
http://www.heise.de/newsticker/meldung/64653
06.10.2005
Web 2.0 -- das zweite Web
In San Francisco findet zum zweiten Mal die Web 2.0
Conference statt. Wie schon im Vorjahr steht im Mittelpunkt des Ereignisses
wortwörtlich eine Bühne mit zwei Sesseln, auf der der Konferenzleiter John Battelle
ein Gespräch nach dem anderen mit Koryphäen wie BitTorrent-Entwickler Bram Cohen,
Notes- Erfinder Ray Ozzie und Sun-Chef Jonathan Schwartz führt. Dabei dreht sich
diesmal alles um das Thema "Revving the Web". Mit
diesem Slogan -- auf Deutsch "Das Web voll aufdrehen" -- wollen
die Veranstalter von O'Reilly Media auf den wiedererwachten Enthusiasmus für
Webentwicklungen hindeuten. Dazu zählt man auf der Konferenz Phänomene wie Firefox,
Flickr oder Google Maps und Co. sowie eine neue Runde aktiver Start-Ups, die
nach der Dot-Com-Pleite nun ins Licht treten. Auf der Bühne ist man
überzeugt, dass diese neuen Aktivitäten und Techniken wie AJAX ("Asynchronous
JavaScript and XML", siehe c't 20/05, S. 196) eine neue Generation des Webs
einläuten.
In diesem Sinne stellten sich zum Auftakt der Konferenz am 5. Oktober gleich zwölf
neue Internet-Firmen zum ersten Mal öffentlich vor und warben um die Gunst der elitären
Teilnehmer -- unter ihnen Writely, Zimbra, Flock und Bunchball. Writely und Zimbra
sind Office-ähnliche Anwendungen für Textverarbeitung beziehungsweise
E-Mail- und Kalenderverwaltung, die beide komplett im Browser laufen. Flock
hingegen ist selbst ein Browser, der auf Mozilla Firefox aufsetzt und sich wegen
seiner speziellen Blogging- Erweiterungen und
Kommunikationsmöglichkeiten als "Social Browser"
ausgibt. Bunchball lancierte sich als eine Plattform für die vereinfachte
Entwicklung kontaktbasierter Webanwendungen, hier "Social
Applications" genannt. (Gregor Hochmuth) / (ps/c't)
http://www.zeit.de/2005/35/C-Humannetz
Auszug
Die Humanisierung des Netzes
Der Mensch kehrt sein Innerstes nach außen falls er die
Software beherrscht
Von Mario Sixtus
Für alteingesessene Netznutzer ist Nachsitzen angesagt. Eine E-Mail-Adresse zu besitzen
und unfallfrei einen Web-Browser bedienen zu können genügt nicht mehr,
um »drin« zu sein. »Social Software«, soziale Dienste und
Anwendungen, verändern das Internet gerade gewaltig. Auch viele Zeitgenossen, die sich im
Grunde ihres Herzens für Netz-affin halten, verpassen den Anschluss
und wissen es selbst nicht einmal. »Es entsteht gerade eine
riesige Kluft. Wer jetzt nicht dabei ist, dem entgehen wesentliche Möglichkeiten«,
befürchtet Thomas Burg. Der Wissenschaftler leitet das Institut für Neue Medien
an der Donau-Universität Krems. Er warnt angesichts des behäbigen Verhaltens der Internet-Nutzer im
deutschsprachigen Raum vor einer »Digitalen Spaltung zweiter Ordnung«.
Medienforscher wie Burg beobachten eine Umwälzung, die jeder, der sich nur mit
den bunten Frontseiten des World Wide Web begnügt, soeben verschläft.
Ein dichtes Geflecht von Kommunikations- und Informationsmöglichkeiten, die den Menschen
und seine Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellen, wächst da heran
sozusagen ein Netz im Netz. Menschen teilen darin Faktenwissen
und Expertentipps ebenso wie ihre Fotosammlungen und Musikvorlieben. Und im Unterschied
zu früher versteckt sich hier keiner mehr hinter Decknamen, niemand hantiert mehr
folgenlos im luftleeren Raum, die virtuelle Welt ist realer geworden. Die
Akteure treten auf wie im echten Leben, lernen einander kennen, knüpfen private und
berufliche Kontakte. Sie bahnen Geschäfte an, planen Projekte oder schachern sich
gegenseitig Arbeitsplätze zu. Wer von Social Software
profitieren will, muss allerdings selbst aktiv werden. Anders als die Klüngelclubs und
Seilschaften vergangener Zeiten stehen die neuen Netzwerke jedem offen.
Den Techniken, die dabei angewandt werden, räumt Thomas Burg ein enormes
Potenzial ein. Zwar könne man auch noch »eine Weile« ohne Social
Software klar kommen, aber: »Wer sie nutzt, hat einen eindeutigen Vorteil gegenüber
Leuten, die das nicht tun persönlich und beruflich.«
Nur, die Handhabung der neuen Werkzeuge will erst gelernt
sein. »Die Web-Dienste der ersten Generation besaßen alle eine
Entsprechung in der realen Welt«, erläutert der Journalist und Buchautor Doc Searls.
»Versandhändler, Auktionshäuser oder Online-Banking brauchte man nicht
zu erklären, das versteht jeder sofort.« Bei RSS und Social Bookmarking, bei Blogs
und Trackback, Podcasts und Feeds ist das anders.
Am Anfang war das Blog
Das Rückgrat der neuen Bewegung besteht aus einer Vielzahl
einzelner Online-Journale (Weblogs oder kurz Blogs).
Ihre Gesamtheit nennt man auch Blogosphäre. Mit einer kostenlosen
Blog-Software, wie sie zum Beispiel der Anbieter Blogg.de zur
Verfügung stellt, kann jeder auch der Programmierunkundige eine Art Log-
oder Tagebuch ins Internet stellen. Neue Einträge erscheinen am Anfang der Seite, und
jeder Leser kann Kommentare hinterlassen. Die Trackback-Funktion erlaubt
es, zu verfolgen, in welchen fremden Blogs Einträge aufgegriffen worden
sind und wo Debatten weitergeführt werden. Denn Blogger sind schrecklich
geschwätzig. Sie schreiben gern voneinander ab. Noch lieber kommentieren
sie.
»Bloggen ist wie Schneebälle einen Hang herunterrollen, manche bleiben
liegen, andere rollen weiter, manche werden sogar riesig«, sagt Searls. Ein
einziger inspirierter Eintrag kann in der Welt der Blogs eine
Eigendynamik ohnegleichen entwickeln. Daher gilt die Blogosphäre als Frühwarnsystem für
Themen, Trends und manchmal sogar Nachrichten. »Blogs sind
Gespräche«, persifliert sich Searls selbst. Mit der Phrase »Märkte sind
Gespräche« hatte er vor sechs Jahren die Grundlage des Cluetrain Manifests
gelegt (ZEIT Nr. 27/00). In dieser Kampfschrift für eine »neue
Unternehmenskultur im digitalen Zeitalter« warfen Searls und seine
Koautoren der Wirtschaft vor, das Internet und seine Kommunikationsmöglichkeiten nicht
zu begreifen. Inzwischen hofft Searls: »Blogs können Firmen
helfen, ihre Kunden besser zu verstehen.«
Das erinnert alles sehr an den letzten Internet-Hype? Doc Searls lacht.
»Blogs sind Konversationsräume, nach dieser Logik wären auch Kaffeehäuser und Kneipen
ein Hype.« Die Massenmedien, glaubt der japanische Internet-Tausendsassa Joi Ito,
würden Weblogs fälschlicherweise als eine Art
Bonsai-Ausgabe ihrer selbst begreifen: »Weblogs sind
etwas völlig eigenes, sie sind gleichzeitig Werkzeuge der Publikation
und der Kommunikation. Aber man muss sich Zeit nehmen und nicht nur eins, sondern viele
Weblogs lesen, um zu begreifen, worum es eigentlich geht.«
Paradebeispiel Podcast
Inzwischen schwappen auch Anwendungen aus dem Netz heraus. Im Spätsommer des
vergangenen Jahres ersann der ehemalige MTV-Moderator Adam Curry zusammen mit dem
Web-Entwickler und Blog-Guru Dave Winer eine Methode, Audiodateien zeitversetzt
und automatisiert in den Speicher von MP3-Spielern zu übermitteln. Eine Art Radio
auf Abruf, die sie Podcasting nannten, in Anlehnung an Apples
populären Musikspieler iPod und das Wort broadcast, Ausstrahlung. Eine
Hörproduktion, die so Verbreitung findet, heißt seitdem folgerichtig Podcast.
Ende September des vergangenen Jahres lieferte eine Google-Suche nach dem Begriff Podcast
exakt 26 Treffer, mittlerweile sind es über acht Millionen.
Das Portal iPodder.org zählt inzwischen mehrere tausend aktive
Podcasts, einige Hörbuchverlage und die britische BBC setzen bereits die einstige
Untergrundtechnik ein. In Deutschland verbreiten SWR2, das Deutschlandradio und seit
neuestem sogar die Tagesschau einen Teil seines Programms via Podcasting.
Vor allem teilen sich aber unzählige Amateure mit, oft durch regelmäßige
Hörproduktionen mit inhaltlich wie akustisch schwankendem Niveau zwischen
Anrufbeantworter- und Studioqualität. Seit Ende Juni unterstützt sogar Apples
populäre Musikverwaltungssoftware iTunes das kostenlose
Abonnieren von Podcasts. Damit kehrt dieses Stück soziale Software zu
seinem Namensgeber zurück. Aus einer kleinen Idee ist ein eigenes Massen- phänomen
geworden und zwar im Zeitraffer.
Früher benötigte eine neue Technologie oft Jahre, um eine kritische
Masse von Anwendern zu finden, speziell wenn keine Marketing-Millionen im Spiel waren.
Jetzt können wenige Wochen ausreichen dank der
Lauffeuereigenschaft der Blog-Welt.
Mit ihr hat sich auch das Vokabular geändert. Plötzlich bestimmen nicht
mehr die Schlagworte der New Economy den Ton im Netz. Die neuen Losungen lesen
sich eher wie Begriffe aus einem humanistischen Lexikon: Von Vertrauen
ist die Rede, von Reputation und Authentizität. Die Änderungen
sind so gravierend, dass viele bereits vom »Web 2.0«
sprechen.
Das WWW in der zweiten Auflage
Auch hier kommunizieren wie in der ersten Version überwiegend Fremde.
Die meisten werden sich nie im Leben treffen. Und doch wird der Ton persönlicher.
In kürzester Zeit hat der Maus-zu-Maus-Austausch eine Reihe von Diensten hervorgebracht
wie das in London ansässige Unternehmen Last.fm. Es führt Menschen anhand ihrer
musikalischen Vorlieben zusammen. »Das zugrunde liegende Prinzip kennt wahrscheinlich
jeder«, sagt Gründer Michael Breidenbrücker. »Wenn mir in der Plattensammlung
eines Freundes viele Scheiben gefallen, stehen die Chancen gut, dass ich dort etwas
Unbekanntes entdecke, das meinem Geschmack entspricht.« Das funktioniert ähnlich
wie das Empfehlungssystem des Online-Buchhändlers Amazon, nur dass bei Last.fm
neben Neukaufsdaten auch die gesamten Plattensammlungen der Nutzer miteinander verglichen
werden. Besonders interessant ist das für Menschen mit eher ausgefallenen Musikvorlieben,
meint Breidenbrücker: »Mit einer globalen Nutzerschaft ist man auch als Exot nicht
lange allein.« Für Produzenten bedeutet das: Nischen können
als Märkte noch interessanter werden. »Wir sprechen da gern von dem Mainstream der
Minderheiten«, sagt Breidenbrücker. Ein Minoritätsprinzip, das auch für
»Mikromedien« wie Blogs oder Podcasts gilt. Sie
müssen inhaltlich keine Kompromisse eingehen, da sie kein Massenpublikum bedienen. Jedes
einzelne ist speziell und näher am Thema dran als herkömmliche Kommunikationswege,
gleich ob online oder offline ein Frühwarnsystem für Themen
aller Art.
Thomas Burg nennt diese neuen Möglichkeiten »eine Verschmelzung von Lokalität
und Globalität«. Konkreter: »Ich brauche meine Interessen nicht zu
ändern, nur weil sich in meinem hiesigen persönlichen Umfeld niemand für französische
Literatur interessiert.« Auch »Social Bookmark«-Dienste wie Del.icio.us,
Furl oder Spurl folgen dem Empfehlungsprinzip. Hier legen User
täglich Lesezeichen zu ihren Lieblingsartikeln im Web ab. »Wer gerne dies
liest, liest auch gerne jenes«, lautet die Grundidee. Das Ergebnis: Permanent erhält man
aktuelles Lesefutter zu Themen, die einen höchstwahrscheinlich interessieren. Die Website
43Things gleicht gar persönliche Lebensziele miteinander ab.
Wer das Rauchen aufhören, Drehbuchautor oder Death-Metal- Gitarrist werden will,
findet hier schnell Gleichgesinnte. Virtuelle Zirkel wie OpenBC
oder LinkedIn wollen hingegen eine Plattform
für Geschäftsanbahnungen werden. Und in das öffentliche Fotoalbum Flickr
entleeren begnadete Fotokünstler und Hobbyknipser gleichermaßen ihre Digitalkameras
und vernetzen thematisch ähnliche Fotos anhand von Schlagworten.
Menschliche Informationsfilter
Der typische Bewohner des 21. Jahrhunderts stöhnt bereits jetzt unter der kaum zu
bewältigenden Informationsflut. Soll er sich da allen Ernstes noch mit Blogs,
Musik-, Foto- und Linksammlungen wildfremder Menschen beschäftigen? Und darüber dann
womöglich in einem öffentlichen Journal Buch führen? »Die Informationsfilter, die wir
benötigen, sind meistens menschlich«, beruhigt Thomas Burg. Ein kompetenter
Umgang mit Blogs und anderer sozialer Software
führe nicht etwa zu mehr Information, sondern zu individuellerer.
Das wuselige Treiben in der Blogosphäre hat in der Tat auf den zweiten
Blick sehr viel mit Sortieren und Gewichten zu tun. Wer sich für ein Fachgebiet
interessiert sei es Tiefseetauchen oder Quantenmechanik , für den sind
Fach-Blogs oft der ideale Einstieg. Und in den Link-Silos von Del.icio.us
oder Furl sind die weiterführenden Verweise dann gleich
kommentiert. Eine bessere Ausbeute bei gleichem Zeiteinsatz der Vorteil des
humanisierten Netzes gegenüber dem oft ziellosen Herumgeklicke im World Wide Web.
Bei der Übermittlung der Auswahl hilft eine Technologie namens RSS, was
für Really Simple Syndication (echt einfache Verbreitung) steht. Etliche Blogs
und andere Dienste bieten heute ihre Inhalte parallel auf der Website
und eben im RSS-Format an. Mit Hilfe eines Programms abonniert der fortschrittliche
Netzbürger die Angebote seiner Wahl und studiert sie gebündelt, ohne
sich mühsam von Homepage zu Homepage hangeln zu müssen. Hat ein
bestimmter Nutzer neue Bilder auf den Flickr-Server geladen? Gibt es neue
Links bei Del.icio.us, die mit einem abonnierten Begriff verknüpft sind?
Hat die Blog-Suchmaschine Technorati neue Texte zu einem Stichwort von Interesse entdeckt?
Liegt ein frischer Podcast zum Lieblingsthema bereit? Ist auf
Nachrichtenseiten wie ZEIT.de eine neue Meldung erschienen? Weil das RSS-Leseprogramm das
alles anzeigt wie neu eingetroffene E-Mails, müssen die Nutzer weniger
Herumsurfen. »Ich muss nicht mehr raus und etwas suchen«, freut sich Doc Searls,
»es wird mir gebracht.« Dieser Service soll künftig noch prominenter
werden. So kündigte Softwarehersteller Microsoft kürzlich an, die nächste
Windows-Version »Longhorn« werde RSS so weit
integrieren, dass kein Browser und kein Leseprogramm mehr nötig sein werde, um Feeds
(auf Titelzeilen verdichtete Nachrichten ohne Werbung) zu suchen, zu abonnieren und zu
lesen.
Echte Menschen mit echten Namen
Bemerkenswert ist auch die neue Sitte, im Netz überwiegend als
man selbst aufzutreten ohne Maske. Dominieren in Foren und Chats
des alten Netzes immer noch per Pseudonym anonymisierte Netznutzer,
agieren die meisten Weblog-Autoren unter ihrem echten Namen.
Medienwissenschaftler Thomas Burg erklärt diesen Kulturwandel
so: »Man kann sich online eine Reputation aufbauen, beispielsweise durch ein fachlich
gutes und interessantes Weblog. Die Anerkennung dafür kann man dann in
der echten Welt nutzen.« Wie man es schafft, Web und Wirklichkeit miteinander zu
verbinden, zeigt exemplarisch der Düsseldorfer Anwalt Udo Vetter. Seit rund zwei
Jahren beschreibt der 40-Jährige in seinem LawBlog mit trockenem Humor
und launigem Tonfall seinen Arbeitsalltag zwischen Strafgericht und Straßenverkehrsamt.
Bisweilen wird in dem Blog auch heiß diskutiert: Zum Eintrag über einen
aktuellen Fall sammelten sich kürzlich binnen eines einzigen Tages über 200
Leserkommentare an. Diese Aufmerksamkeit spürt Vetter auch beruflich. »Anfangs
war es wirklich nur ein Spaß«, sagt er, »ich schreibe gern, und als
ich Blogs entdeckte, bot sich dieses Format einfach an.« Seit etwa einem
halben Jahr ist ein zweiter Aspekt hinzuge- kommen. »Seit neuestem
häufen sich die Erstklienten, die mich nur aus dem Internet kennen. Inzwischen ist mein Blog
tatsächlich zu einem Wirtschaftsfaktor für mich mutiert; das hätte ich so nie
erwartet.«
Die Stärken der neuen Technologien zeigen sich in den Auswirkungen
außerhalb des Netzes. Wer sie einzusetzen weiß, sieht im Idealfall die Resultate an
seinem Arbeitsplatz, im Auftragsbuch, auf dem Kontoauszug oder im Bekanntenkreis.
Schließlich geht es um eine Humanisierung des Netzes.
http://www.heise.de/newsticker/meldung/65488
28.10.2005
Microsoft: "Ein guter Start in ein wichtiges
Jahr"
Bill Gates wird an seinem 50. Geburtstag mit einem
lachenden und einem weinenden Auge auf sein Baby blicken: Die Bilanzen für das erste
Quartal von Microsofts Geschäftsjahr 2006, die der Konzern turnusgemäß am
Abend vor des Mitgründers Geburtstag vorlegte, zeigten weiteres Wachstum, die Börse
scheint aber nicht so recht zufrieden zu sein.
Der Umsatz von Microsoft kletterte im Jahresvergleich im 6 Prozent auf
9,74 Milliarden US-Dollar, der Nettogewinn stieg von 2,53 Milliarden auf 3,14 Milliarden
US-Dollar (29 US-Cent pro Aktie). Der operative Gewinn des Konzerns stieg um 16 Prozent
auf 4,05 Milliarden US-Dollar darin enthalten sind bereits Belastungen für dieses
erste Quartal in Höhe von 361 Millionen US-Dollar für die Beilegung von
Rechststreitigkeiten mit RealNetworks. Diese Belastung wirkte sich beim Nettogewinn mit 2
US-Cent pro Aktie aus. Erwartet hatte Microsoft selbst einen Gewinn zwischen 29
und 31 Cents pro Aktie und einen Umsatz zwischen 9,7 und 9,8 Milliarden US-Dollar
prognostiziert, die Börse hatte mit einem Gewinn von 30 US-Cent pro Aktie und einem
Umsatz von 9,78 Milliarden US-Dollar gerechnet.
... neue Konkurrenzsituation, und zwar einmal wieder im Internet, oder
vielmehr an dem virtuellen Ort, für den sich langsam der Begriff Web 2.0 einbürgert.
...
. . . .
Auszug aus Internet World
Business, Heft 14/05
Was ist Web 2.0 ?
Die Zukunft des Web besteht aus mehr als HTML
und Hyperlinks.
. . . .
Auszug aus com! 2/2006
Tipps zum Web 2.0
Weblogs, Wikis nd Podcasts eröffnen die Ära des Web 2.0. Und dank Ajax kommen täglich neue Anwendungen hinzu.
Das leisten die Dienste und so setzen Sie die Techniken ein.
. . . .
Auszug aus c´t Heft
01/2006
Verflochtenes Leben
Web 2.0 - de nächste Schritt
Das Web 2.0 benötigt keinen neuen Browser. Der Begriff steht
vielmehr für die Kombination bekannter Web-Techniken und -Konzepte, die jetzt ein
nutzbares Stadium erreicht. Für den Normal-Surfer ergeben sich dabei attraktive
neue Spielplätze.
. . . .
Auszug aus Internet
Professionell, Juli 2006
Web 0.8
Viele der genannten Web-2.0-Anwendungen erinnern an die
Dotcom-Zeiten Mitte der nenziger Jahre. Bevor wir den nächsten Versionssprung machen,
sollte wir es doch wenigstens aus der Beta-Phase schaffen.
. . . .
Auszug aus c´t, Heft
14/2006
Mehr als ein Hype
Web 2.0 im Praxiseinsatz
Beim Begriff Web2.0 greift mancher Zeitgernosse zum
Bullshit-Bingo-Zettel. Natürlich kann man Blogs, Tagging, Ajax und Co. als Hype abtun,
aber weit cleverer ist es, die neuen Webtechniken vor den eignen Karren zu spannen - der
Weg zur besseren Website war noch nie einfacher
. . . .
Auszug aus
ComputerZeitung Nr. 36/2006
Web 2.0 macht kleine Firmen
wettbewerbsfit
München (ms) - Das Web 2.0 infiltriert dank Google,
eBay und Salesforce die Geschäftswelt. Mit der Verknüpfung von Online-Werbung,
IP-Telefonie und Marketing-Tools sowie Büro-Software für die eiegne Domain werden
konkrete Anwendungen für die Firmen greifbar.
. . . .
Auszug aus
CompzterZeitung, Nr. 21/2006
Web 2.0 erhöht die Schreibzugriffe
Gartner stuft Web 2.0 als einen der wesentlichen
Technologietrends der kommenden zwei Jahre ein. Diese Internetangebote, die auf sozialen
Netzwerken basieren, können preisgünstig mit quelloffenen Datenbanken aufgesetzt werden.
. . . .
Auszug aus CHIP, Nov 2006
Web 2.0: Alles gratis
Windows war gestern. Web 2.0 ist heute:
Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Desktop-Ersatz - alles gibts kostenlos im Web. CHIP
nennt die besten Anwendungen.
. . . .
Auszug aus
ComputerZeitung, Nr. 50/2006
Firmen ignorieren die
Web-2.0-Generation
München (ms) - Deutsche Unternehmen sind schlecht au fdie
neue Generation von Mitarbeitern und Kunden vorbereitet, so die Analysten. Die
notwendigen IT-Werkzeuge wie Social Software werden noch unterschätzt.
. . . .
Auszug aus
ComputerZeitung, Nr. 51/2006
Web 2.0 gibt Inhalten eine Bedeutung
Weblogs und Wikis könnten die Basis für die kommende
Internetgeneration legen. Sie dienen dem Semantic Web als Pilotanwendungen und liefern die
wichtigen Meta-Daten.
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Auszug aus
ComputerZeitung Heft 1-2/2007
Das Web 2.0 erobert den Arbeitsplatz
Social Software wie Blogs und Wikis
wird sich in diesem Jahr verstärkt in Unternehmen breit machen. Mit ihrer simplen
Handhabung drängt sie sich förmlich auf.
. . . .
Auszug aus c´t Heft
7/2007
Weben am Web 2.0
Einsteigerlektüre zum Thema Ajax
Das Internet animiert zum Mitmachen. Web 2.0 steht aber auch für eine
Technik, die dafür sorgt, dass sich Webseiten zunehmend wie lokale Anwendungen anfühlen.
Nie mehr warten auf den Seitenaufbau, verspricht Ajax (Asynchronous Javascript and XML).
Dafür ist keine neue Programmiersprache nötig, sondern nur ein neues Vorgehen.
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Auszug aus CHIP
14/2007
AIR:Web 2.0 ohne Browser
Adobe schafft den Browser ab. Desktop-Anwendungen
können ganz alleine im Web surfen, telefopniern und videos abspieln - Dank der Adobe
Integrated Runtime.
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Quellen
http://www.heise.de/newsticker/meldung/64653
http://www.computerwoche.de/nachrichten/567823/
http://www.stefanbucher.net/blog/pivot/entry.php?id=350
http://www.netzeitung.de/medien/308916.html
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| Kommentare stets erwünscht an Webmaster | Modifiziert:
14.11.07 / Ti |