Zeichensätze       sym_home_a.gif (82 Byte)  Zurück zur Homepage  AG00108_.gif (1629 Byte)
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Zeichen werden durch Bitfolgen dargestellt. Im Laufe der Zeit haben sich die verschiedensten Codierungen herausgebildet.  Eine Ansprache von Zeichensätzen geschieht mit Hilfe der Anzahl der Bits pro Zeichen, z.B. 7-Bit-Code, 8-Bit-Code, .......
Ein Code wird Schriftzeichen (in Groß- und Kleinschreibweise) und Sonderzeichen  (Satzzeichen, besondere Zeichen wie z.B. Copyright-Zeichen, das @-Zeichen,der Schrägstrich nach links, Akzente sowie spezielle, sprachbedingte Schriftzeichen) umfassen.
Lateinische Schriftzeichen decken unsere eigene und viele andere Sprachen ab. Diese Sprachfamilie wird häufig mit "Western" oder "Latin1" angesprochen. Einer der bekanntesten 7-Bit-Codes ist der aus USA stammende und dort standardisierte "ASCII-Code". Er ist praktisch identisch mit einer sogenannten internationalen Referenzversion. Es gibt auch einen deutschen 7-Bit-Code mit Umlauten. Der umfassendste Code nennt sich "UNICODE". Jedes Zeichen ist dabei in  2 Bytes codiert.
ISO-8859 ist der Standard, der viele Zeichenfamilien umfaßt. Es existieren auch viele herstellerspezifische Codierungen. Codierungen können Zeichen unterschiedlicher Sprachen umfassen. Beispiele von Schriftzeichen anderer Sprachen sind griechische Zeichen, kyrillische, japanische Zeichen usw.
Sonderzeichen von Sprachen können Varianten von Zeichensätzen erfordern. In der deutschen Sprache sind dies die Umlaute sowie das Zeichen (ß) für sz.
Für Schriften - auch Fonts genannt - gibt es eine Vielzahl von Arten, (z.B. Arial, Times Roman, Courier ...), deren Darstellung untersschiedlich sein kann. Die Größe der Zeichen (z.B. in Punkt - pt), oder z.B.eine Unterstreichung, eine fette oder eine kursive Abbildung oder die Farbe der Zeichen können ausgewählt werden. Zur Abbildung/Darstellung der Zeichen im Text, auf dem Bildschirm oder auf einer Web-Seite gibt es also eine ganze Reihe von Parametern voreinzustellen.

Wer beispielsweise die Texte auf dieser Homepage nicht mit den Umlauten (ä, ö, ü) und mit dem Zeichen sz (ß) angezeigt erhält, hat in seinem PC bzw. in seinem Browser nicht die entsprechenden Zeichensätze eingestellt oder sie nicht vorrätig. Hinzukommt, daß etliche Funktionen nicht in allen Browser-Arten gleichartig wiedergeben werden (Wenn Sie die z.B. die Homepage von IfKom mit dem Microsoft Internet Explorer aufrufen, werden sie akustisch "Willkommen" hören, und Sie werden die eingebauten Laufschriften sich bewegen sehen).
Man muß berücksichtigen, daß unterschiedliche Betriebssysteme und unterschiedliche Programme den Vorgang der Einstellung von Zeichensätzen bzw. Schriften und Sprachen (oder Sonderfunktionen) nicht gleichartig vornehmen. Wenn man nicht genau weiß wie es geschieht, konsultiert man am besten die meist mit den Programen angebotene Hilfe. Die Begrifflichkeiten sind zudem nicht immer gleichartig angewendet.

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Für Sonderzeichen gibt es bei Textprogrammen häufig einen gesondert angebotenen Menüpunkt, mit Hilfe dessen man in einem Text spezielle Zeichen (z.B. das Copyright-Zeichen)  erzeugen kann.
Siehe auch
Schriften.
Siehe auch
Experten warnen vor Domains mit Sonderzeichen

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Auszug aus c´t, Heft 9/2006
Babylon byteweise
Zeichensatz-Grundlagen für Webdesigner
Sonderzeichen und fremde Alphabete bleiben auch nach über Jahren Web Sorgenkinder. Muss ein Webdesigner immer noch ¨ schreiben, damit ein Umlaut unbeschadet im Browser ankommt, oder funktioniert ein "ä" im Klartext zuverlässig ? Alles ein Frage der Zeichencodierung.
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