| Zeichensätze | |
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Zeichen
werden durch Bitfolgen dargestellt. Im Laufe der Zeit haben sich die verschiedensten
Codierungen herausgebildet. Eine Ansprache von Zeichensätzen
geschieht mit Hilfe der Anzahl der Bits pro Zeichen, z.B. 7-Bit-Code,
8-Bit-Code, .......
Ein Code wird Schriftzeichen (in Groß- und Kleinschreibweise)
und Sonderzeichen (Satzzeichen, besondere Zeichen wie z.B.
Copyright-Zeichen, das @-Zeichen,der Schrägstrich nach links, Akzente sowie spezielle,
sprachbedingte Schriftzeichen) umfassen.
Lateinische Schriftzeichen decken unsere eigene und viele andere Sprachen
ab. Diese Sprachfamilie wird häufig mit "Western"
oder "Latin1" angesprochen. Einer der bekanntesten 7-Bit-Codes
ist der aus USA stammende und dort standardisierte "ASCII-Code".
Er ist praktisch identisch mit einer sogenannten internationalen
Referenzversion. Es gibt auch einen deutschen 7-Bit-Code mit Umlauten. Der
umfassendste Code nennt sich "UNICODE".
Jedes Zeichen ist dabei in 2 Bytes codiert.
ISO-8859 ist der Standard, der viele Zeichenfamilien
umfaßt. Es existieren auch viele herstellerspezifische Codierungen. Codierungen können
Zeichen unterschiedlicher Sprachen umfassen. Beispiele von Schriftzeichen
anderer Sprachen sind griechische Zeichen, kyrillische, japanische Zeichen usw.
Sonderzeichen von Sprachen
können Varianten von Zeichensätzen erfordern. In der deutschen Sprache sind dies die
Umlaute sowie das Zeichen (ß) für sz.
Für Schriften - auch Fonts
genannt - gibt es eine Vielzahl von Arten, (z.B. Arial, Times Roman, Courier
...), deren Darstellung untersschiedlich sein kann. Die Größe der
Zeichen (z.B. in Punkt - pt), oder z.B.eine Unterstreichung,
eine fette oder eine kursive Abbildung oder die Farbe
der Zeichen können ausgewählt werden. Zur Abbildung/Darstellung der
Zeichen im Text, auf dem Bildschirm oder auf einer Web-Seite gibt es also eine ganze Reihe
von Parametern voreinzustellen.
Wer beispielsweise die Texte auf dieser Homepage nicht
mit den Umlauten (ä, ö, ü) und mit dem Zeichen sz (ß) angezeigt erhält, hat in
seinem PC bzw. in seinem Browser nicht die entsprechenden Zeichensätze
eingestellt oder sie nicht vorrätig. Hinzukommt,
daß etliche Funktionen nicht in allen Browser-Arten gleichartig wiedergeben werden (Wenn
Sie die z.B. die Homepage von IfKom mit dem Microsoft Internet Explorer aufrufen, werden
sie akustisch "Willkommen" hören, und Sie werden die eingebauten Laufschriften
sich bewegen sehen).
Man muß berücksichtigen, daß unterschiedliche
Betriebssysteme und unterschiedliche Programme den Vorgang der
Einstellung von Zeichensätzen bzw. Schriften und Sprachen (oder Sonderfunktionen) nicht
gleichartig vornehmen. Wenn man nicht genau weiß wie es geschieht, konsultiert man am
besten die meist mit den Programen angebotene Hilfe. Die Begrifflichkeiten
sind zudem nicht immer gleichartig angewendet.
Für Sonderzeichen gibt es bei Textprogrammen häufig einen gesondert angebotenen Menüpunkt, mit
Hilfe dessen man in einem Text spezielle Zeichen (z.B. das Copyright-Zeichen)
erzeugen kann.
Siehe auch Schriften.
Siehe auch Experten warnen
vor Domains mit Sonderzeichen
Auszug aus c´t, Heft
9/2006
Babylon byteweise
Zeichensatz-Grundlagen für Webdesigner
Sonderzeichen und fremde Alphabete bleiben auch nach über Jahren Web
Sorgenkinder. Muss ein Webdesigner immer noch ¨ schreiben, damit ein
Umlaut unbeschadet im Browser ankommt, oder funktioniert ein "ä"
im Klartext zuverlässig ? Alles ein Frage der Zeichencodierung.
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05.05.06 / Ti |