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Zugang zum Internet
Vom Arbeitsplatz des Benutzers aus (einem netzfähigen PC) gilt es, mit Hilfe eines Providers in das Netz zu gelangen. Im PC sind entsprechende Programme
erforderlich. Ausserdem braucht man Netzadapter (z.B. ISDN-Karte, Modem,
oder andere Netzadapter), um unter Heranziehung der entsprechenden Programme mit
möglichst hoher Uebertragungsgeschwindigkeit zu Servern zu gelangen, die dann
den Übergang und Zugang zum Internet sicherstellen.
Die gleiche Betrachtung gilt natürlich im Prinzip auch, wenn das
Endgerät z.B. ein Handy ist,
mit dem man ins Internet gelangen will.
Informationsdienst Wissenschaft (idw) -
Pressemitteilung
Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V., 19.10.1999
Schnellere Wege ins Internet
Immer mehr Menschen surfen im Internet oder nutzen es zum Einkaufen.
Voraussetzung ist ein leichterer Zugang ins »Netz der Netze«. Denn die
»letzte Meile«, das Stueck Uebertragungsleitung von der Datenautobahn
bis zum Nutzer zu Hause, wird oft zum Flaschenhals und behindert den schnellen
Datentransfer. Das »Kompetenzzentrum fuer Netzzugangstechnik« verbessert bestehende und
entwickelt neue Zugangstechniken. Damit werden dem Nutzer schnellere, kostenguenstigere
und bequemere Wege ins Internet eroeffnet.
Das Internet boomt - 45 Millionen Rechner sind derzeit
online, bis zum Jahr 2001 sollen es bereits 150 Millionen sein. Denn auch
die breite Bevoelkerung beginnt, sich durchs Internet zu klicken. Dort holen sich die
Nutzer Informationen, buchen Fluege und Reisen oder nutzen das immense Shopping-Angebot.
E-Commerce heisst die Devise: Einkaufen, Bankgeschaefte erledigen oder Konzertkarten
bestellen - einfach alles ist moeglich. Grundlage ist ein schneller Zugriff der Teilnehmer
auf Angebot und Informationen im digitalen Datennetz. Um das Internet für ein
Massenpublikum zugaenglich zu machen, muessen neue, einfachere Techniken entwickelt
werden. Dies ist die Aufgabe der Wissenschaftler des neu gegruendeten »Kompetenzzentrums
für Netzzugangstechnik«. Das Zentrum wird am Fraunhofer-Institut für Integrierte
Schaltungen IIS in Erlangen angesiedelt sein. Es hat seinen Standort in Nuernberg und wird
vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Verkehr und Technologie zunaechst mit 2
Mio. Mark unterstuetzt.
Daten schnell von Kontinent zu Kontinent zu schicken ist, mittlerweile
kein Problem mehr. Flaschenhals ist in vielen Fällen die »letzte
Meile«, der Zubringer von der Datenautobahn bis zum Nutzer zu Hause.
Derzeit gibt es vier verschiedene Möglichkeiten, wie die Daten dieses
Wegstueck zuruecklegen: über die Kupferkabel der Telefonleitung (xDSL),
über die
Niederspannungsleitung des Energieversorgungsnetzes (Powerlinekommunikation),
über die Breitbandkabel des Kabelfernsehens und schliesslich mit Hilfe
von drahtloser Uebertragung mittels Funk, beispielsweise ueber das
GSM-System oder zukuenftig UMTS.
Um Endnutzer einen schnelleren Zugriff auf das »Netz der Netze« zu ermoeglichen, baut
das Team auf diese bekannten Techniken auf. »Viele Haushalte sind ueber die eine oder
andere Art bereits verkabelt«, erklaert Karlheinz Ronge aus dem IIS. »Die Crux
ist, daß dieser Datenverkehr entweder vorwiegend über eine Einbahnstraße
laeuft, da es keinen Rueckkanal gibt, oder zu langsam ist. Zudem lassen
sich die verschiedenen Uebertragungsmedien nicht oder nur schwer
miteinander verbinden. Hier setzen unsere Arbeiten an: Wir kombinieren die jeweiligen
Techniken und entwickeln sie - falls notwendig - weiter, um so Engpaesse auf dem letzten
Wegstueck zu vermeiden oder neue Anwendungsfelder zu erschliessen«. Auch im Gebaeude des
Nutzers selbst sind neben dem PC eine Vielzahl von neuartigen Endgeraeten anzuschliessen.
Daher werden sich die Forscher auch intensiv dem Thema Gesamtintegration
widmen.
Eine ebenso grosse Herausforderung ist es, neue Services zu entwickeln.
»Durch die steigende Nutzung des Internets für die Uebertragung von vertraulichen Daten
ist es notwendig, immer hoehere Sicherheitsstandards zu bieten«,
erklaert der Projektleiter aus dem IIS. »Denn Zahlen aus der Einkommenssteuererklärung
oder Bilder einer Ueberwachungskamera sollen
auch beim Versand über das Internet geheim bleiben.« Aber auch bei den Endgeraeten
und deren kostenguenstiger Anbindung gibt es nach Meinung der Nuernberger
Forscher noch viel zu tun. Für viele potentielle Anwender ist der heute
gaengige Zugriff zu Informationen über Standard PCs zu umstaendlich und unverstaendlich.
Neuartige Terminals mit Spracheingabe und Touch Screen
sollen eine wesentlich intuitivere Bedienung ermöglichen. Und es ist keine Utopie mehr,
sich über den Zustand von Fabrikationsanlagen, Geräten und Gebäuden über das Internet
zu informieren oder diese sogar zu steuern. Voraussetzung dafür ist aber die
Interoperabilität, d.h. das Zusammenspiel der einzelnen Komponenten, die erst
noch geschaffen werden muss. So bietet das »Kompetenzzentrum für
Netzzugangstechnik« nicht nur der Industrie, sondern jedem Internetsurfer schnellere Wege
ins Netz.
Beate Koch
Ansprechpartner:
Karlheinz Ronge
Telefon 0 91 31/7 76-7 77, Telefax 0 91 31/7 76-4 99
Fraunhofer-Institut fuer Integrierte Schaltungen IIS
Bereich Angewandte Elektronik
Am Weichselgarten 3, 91058 Erlangen
email: ronge@iis.fhg.de
Informationsdienst
Wissenschaft (idw) - Pressemitteilung - Universität Bremen, 08.08.2001
Netzwerk Digitale Chancen:
Bundesweite Datenbank von Internet-Zugängen wird in Bremen
aufgebaut
Wer das Internet noch nicht kennt, braucht Einstiegs-Hilfe.
Damit jeder ein passendes Angebot finden kann, wird jetzt eine bundesweite
Datenbank der Internetzugangs- und Lernorte aufgebaut. Die Daten werden von dem
unabhängigen Netzwerk Digitale Chancen gesammelt. Danach wird die Datenbank an der
Universität Bremen eingerichtet.
Obwohl die Zahl der Internetnutzer in Deutschland steigt, zeigen weite
Teile der Bevölkerung bislang kaum Interesse an den neuen Medien. Medien sind aber
Erfahrungsgüter: Um den Nutzen des Internet zu erkennen, muss man es benutzen.
Die bisherigen Nichtnutzer brauchen für den
Einstieg einfache Hinweise, wo man das Internet kennen lernen und ohne großen Aufwand -
ggf. mit Unterstützung - ausprobieren kann.
Die Zahl der öffentlichen Einrichtungen wie Internetcafés und Bibliotheken,
die Computer mit Internetanschluss anbieten, wächst täglich. Damit man
das passende Angebot in seiner Nähe finden kann, wird eine bundesweite Datenbank der
Internetzugangs- und Lernorte aufgebaut. Zurzeit kann man telefonisch unter 01805-383725
(= 01805-Für alle) bereits Auskünfte zu rund 1.400 Einrichtungen erhalten. Bis Ende 2001
sollen alle Angebote in Deutschland erfasst sein. Einrichtungen, die Computer mit
Internetanschluss für die Öffentlichkeit bereitstellen, können sich mit einem Online- Fragebogen
unentgeltlich selbst in die Datenbank eintragen und so auf ihr Angebot aufmerksam machen.
Der Fragebogen ist abrufbar unter http://www.stepping-stones.de,
Zugangs- und Lernorte erfassen. Wer sich lieber telefonisch eintragen lassen möchte, kann
per email an erfassung@digitale-chancen.de oder Fax (0421-218-4894) um einen
entsprechenden Rückruf bitten.
Die Erfassung der Zugangsorte erfolgt durch das unabhängige Netzwerk
Digitale Chancen, das mit Unterstützung des Bundesministeriums für Wirtschaft und
Technologie in Kooperation mit AOL Deutschland an der Universität Bremen
aufgebaut wird. Während sich das Angebot der Datenbank direkt an die bisherigen Nichtnutzer wendet, will das Netzwerk auch durch
Hintergrundinformationen, Handlungsanleitungen und Best Practice-Beispiele
vor allem diejenigen unterstützen, die in Theorie und Praxis an der Überwindung der
"Digitalen Spaltung" arbeiten. Download dieses Textes und
weitere ausführliche Informationen unter http://www.stepping-stones.de
oder telefonisch beim Netzwerk Digitale Chancen 0421-218-2830, email:
redaktion@digitale-chancen.de
Weitere Informationen finden Sie unter:
http://www.stepping-stones.de
PC-Welt, 01.10.2001
T-Online-Software 4.0
T-Online hat seine Zugangssoftware in Version 4.0 mit vielen neuen
Funktionen ausgestattet. Lesen Sie in diesem Test, wie sich die einzelnen Module der
Software - "Start-Center", Browser, Mail-Programm und Online-Banking-Modul im
PC-WELT-Test bewährt haben.
http://www.pcwelt.de/ratgeber/online/18528/
T-Online 5.0
Siehe auch xDSL.
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